Schlagwort: Reise

  • Wie hoher Blutdruck natürlich gesenkt wird

    Wie hoher Blutdruck natürlich gesenkt wird

    Ist der Blutdruck zu niedrig, dann ist das im schlimmsten Fall unangenehm, ist er aber zu hoch, dann kann das gefährlich werden. Wer unter einem zu niedrigen Blutdruck leidet, der muss mit Schwindel rechnen, wenn der Blutdruck zu hoch ist, dann drohen Herzinfarkt und Schlaganfall. Immer mehr Menschen leiden unter einem zu hohen Blutdruck und viele wissen nicht, in welcher Gefahr sie schweben. Bluthochdruck kommt in zwei Formen vor, als primärer Hochdruck, der sehr oft auftritt und als sekundärer Hochdruck, der eher selten diagnostiziert wird.

    Eine Volkskrankheit

    Über 35 Millionen Menschen in Deutschland leiden heute unter Bluthochdruck und die Zahlen steigen weiter an. Bis Mitte 40 sind sowohl Männer als auch Frauen gleichermaßen betroffen, dann steigt die Zahl sprunghaft an. Ab dem 64. Lebensjahr trifft es 29 % der Frauen und 33 % der Männer, ab 65 wird dann bei jedem Zweiten ein zu hoher Blutdruck festgestellt. Die Hälfte der Betroffenen wissen nicht, dass sie unter Hypertonie leiden, denn Bluthochdruck verursacht anders als ein niedriger Blutdruck, keine Beschwerden und das macht ihn so gefährlich.

    Über die Grenzwerte, ab wann man von Bluthochdruck sprechen kann, wird in Expertenkreisen kontrovers diskutiert. Für die meisten Ärzte ist ein Blutdruck von 140/90 schon riskant, für andere ist dieser Wert aber noch im normalen Bereich. Alle, die unter Bluthochdruck leiden, müssen auf jeden Fall etwas dagegen unternehmen, um nicht Gefahr zu laufen und schwer krank zu werden. Es müssen aber nicht immer Medikamente aus der Apotheke sein, um den Blutdruck erfolgreich zu senken, es gibt auch viele natürliche Mittel, die dabei helfen können, den Blutdruck auf Dauer zu senken.

    Kräuter, die helfen

    Kräuter sind die Medikamente aus der natürlichen Apotheke und es gibt viele Kräuter, die den Blutdruck senken können. Zu diesen Kräutern gehören unter anderem Liebstöckel und Arnikawurzel. Basilikum und die Blüten der Chrysanthemen. Weißdorn hat einen guten Ruf, wenn es um Hypertonie geht, aber auch Misteln und Pfefferminze können helfen. Wer gerne Knoblauch isst, der kann damit seinen Blutdruck in vernünftigen Werten halten und auch Zwiebeln sagt man nach, dass sie ein gutes Mittel gegen Bluthochdruck sind.

    Ob es hilfreich ist, jeden Tag einen viertel Liter Ananassaft zu trinken, ist umstritten, und auch wer dreimal in der Woche Makrelen isst, der kann nicht damit rechnen, dass der Blutdruck auf einen normalen Wert sinkt. Deutlich besser ist es, getrocknete Olivenblätter mit kochendem Wasser zu übergießen, sie zehn Minuten ziehen zu lassen und den Sud dann mit einem Teelöffel Honig und dem Saft von drei Knoblauchzehen zu vermischen. Das mag auf den ersten Blick nicht sonderlich appetitlich klingen, aber es zeigt seine Wirkung, wenn man diesen Sud regelmäßig trinkt.

    Gesunde Ernährung und viel Bewegung

    Alkohol, Nikotin und zu fettes Essen sind die Feinde des Blutdrucks, denn sie treiben ihn unerbittlich in die Höhe. Damit der Blutdruck im gesunden Bereich bleibt, sollte die Ernährung umgestellt werden. Gesund und ausgewogen sollte das sein, was gegessen wird. Geflügel und viel Obst, frisches Gemüse und Fisch auf der Speisekarte sorgen dafür, dass Bluthochdruck kein Thema mehr ist. Wichtig ist es auch, sich regelmäßig zu bewegen, schon eine halbe Stunde am Tag spazieren gehen ist ein sehr wirksames Mittel, wenn der Blutdruck gesenkt werden soll. Wenn die Sonne scheint, dann nichts wie raus an die frische Luft, denn die Sonnenstrahlen machen nicht nur glücklich, sie sind auch ein gutes Mittel, wenn der Blutdruck zu hoch ist. Sportarten wie schwimmen oder Nordic Walking sind ebenfalls eine sehr gute Idee für alle, die auf Chemie verzichten wollen und ihren Blutdruck natürlich senken möchten.

    Übrigens, ein Glas Wein am Abend hat noch keinem geschadet, aber es sollte bei diesem einen Glas bleiben.

    Bild: © Depositphotos.com / tsalko

  • Wie wichtig ist Eiweiß für den Muskelaufbau?

    Wie wichtig ist Eiweiß für den Muskelaufbau?

    Von Bodybuildern überschätzt, von Ausdauersportlern aber unterschätzt – so könnte man die Diskussion um den Einsatz von Eiweiß für den Muskelaufbau vielleicht am besten beschreiben. Um das Eiweiß für den Muskelaufbau ranken sich viele Mythen und Legenden, einige sind wahr, andere sind aber blanker Unsinn.

    Kaum zu schaffen

    In den Kreisen der Kraftsportler kann man vielfach lesen, dass es mindestens drei bis vier Gramm Eiweiß pro Kilo Körpergewicht am Tag schon sein sollten, um den Aufbau der Muskeln zu optimieren. Das bedeutet, dass ein Sportler, der 80 Kilogramm auf die Waage bringt, jeden Tag 320 Gramm Eiweiß zu sich nehmen muss, um effektiv Muskeln aufbauen zu können. Um zu verdeutlichen, von welcher Menge Eiweiß hier die Rede ist, 320 Gramm Eiweiß – das sind 1,5 Kilo Geflügelfleisch, 50 Hühnereier oder zehn Liter Milch. Diese Menge schafft selbst ein hochmotivierter Kraftsportler kaum. Aber es gibt eine Alternative und die heißt Eiweißpulver.

    Wer sich die Frage stellt, wie viel Eiweiß für den Muskelaufbau notwendig ist, der muss sich aber auch fragen: Wie kann der Körper diese Menge an Eiweiß überhaupt bewältigen? Wie viel des Eiweißes gelangt tatsächlich in die Muskeln und wie sieht es bei großen Eiweißmengen mit dem Stoffwechsel und mit der Verdauung aus? Während der Verdauung wird das Eiweiß in Aminosäuren aufgespalten und gelangt auf diesem Weg direkt ins Blut. Im Blut angekommen, stehen die Aminosäuren dann für ganz unterschiedliche Aufgaben zur Verfügung.

    Eigenes Eiweiß aufbauen

    Unter anderem dienen die Aminosäuren dazu, dass der Körper eigenes Eiweiß aufbauen kann. Das gilt besonders für die Muskeln. Dieser Prozess, der auch der anabole Stoffwechsel genannt wird, ist für die Gesundheit sehr wichtig. Allerdings hat auch dieser Prozess seine Grenzen, und wer meint, dass wenn am Tag jede Menge Eiweiß gegessen wird, einfach über Nacht Muskelberge entstehen, der wird enttäuscht.

    Was allerdings zusammen mit dem Eiweiß dabei hilft Muskeln aufzubauen, das ist ein regelmäßiges Training, denn das Training regt das Wachstum der Muskeln an. Die Belastung sorgt dafür das die Muskeln wachsen, ob aber tatsächlich Eiweiß benötigt wird, das ist auch unter Experten strittig. Wie viel Eiweiß ist gesund oder anderes gefragt wie viel Eiweiß ist nicht mehr gesund? Ein Kraftsportler der in einem Jahr zehn Kilo an Muskelmasse aufbauen will der müsste in diesen 365 Tagen 10.000 Gramm reines Eiweiß nur für die Muskeln zu sich nehmen, ohne das Eiweiß, was der Körper sonst noch benötigt. Leider ist das dann nicht mehr gesund.

    Eiweiß richtig dosieren

    Wie bei fast allem was wir essen und trinken kommt es immer auf die richtige Menge an und das gilt natürlich auch fürs Eiweiß. Der Körper braucht Eiweiß, es ist lebensnotwendig, aber es wird nicht nur für den Aufbau von Muskeln gebraucht. Die Haut braucht Eiweiß ebenso wie die Organe und auch wenn das Immunsystem reibungslos funktionieren soll, dann ist Eiweiß notwendig. Eiweiß hilft dabei, geschädigtes Gewebe wieder zu reparieren, und es ist ein Transportmittel für viele wichtige Nährstoffe.

    Ernährungsexperten empfehlen daher, täglich eine bestimmte Dosis Eiweiß zu sich zu nehmen. Die optimale Dosis liegt bei 0,8 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht. Wer mit Eiweiß Muskeln aufbauen will, der muss noch ein paar Gramm dazulegen. Es sollten aber für einen normalgewichtigen Erwachsenen nicht mehr als 90 Gramm Eiweiß sein. Diese Menge lässt sich mit einer gesunden Ernährung und mit konzentriertem Eiweißpulver sehr gut machen. Alle, die mit Eiweiß ihre Muskeln aufbauen wollen, die sollten sich im Vorfeld informieren und das funktioniert zum Beispiel im Internet auf der Seite von Cupoworld.de, denn dort kann man alles erfahren, was wichtig ist.

    Eiweiß ist für den Muskelaufbau ein wichtiger Baustein und wer dabei noch sparen möchte, kann sich z.B. über Cupoworld.de einen Gutschein sichern.

    Bild: © Depositphotos.com / JanPietruszka

  • Spielzeug für Babys

    Spielzeug für Babys

    Das Spielzeug ist für Babys mehr als nur ein Spaß, denn es ist vielmehr der Weg, die Welt mit eigenen Augen zu entdecken und zu erkunden. Eltern, die viel Zeit mit ihrem Kind verbringen, erkennen schnell, dass geeignetes Spielzeug die Entwicklung des Babys fördert. Durch gemeinsames Spielen und Geschichten erzählen, lernt das Kind die Welt zu verstehen.

    Geeignetes Spielzeug für Neugeborene und einige Monate alten Babys

    Bevor das Baby lernt sich aufrecht hinzusetzten und nach Dingen zu greifen, liegt es die meiste Zeit. In diesem Alter ist es wichtig und vorteilhaft, das Eltern dem Kind verschiedene Formen und Farben zeigen, sowie einige Musikklänge ertönen lassen. Dies macht das Kind glücklich, denn es möchte nicht den ganzen Tag liegen, sondern die Welt und die Geschehnisse mit eigenen Augen entdecken. Die eigene Bezugsperson, die Mutter, ist in den ersten Wochen das beliebteste Spielzeug der Kleinen, denn sie bauen schon in diesem Alter eine sehr enge Bindung zu dieser auf. Spieluhren sind sehr interessant und beruhigen das Baby mit ruhigen Melodien, wenn es traurig ist und unterhalten es, damit es wieder lächelt. Ein Mobile, welches am Gitterbett des Kindes befestigt werden kann, ist ein sehr faszinierendes Spielzeug, denn damit können die Kinder verschiedene Farben sowie Formen erkennen. Wichtig ist es, das Mobile in Reichweite des Babys zu befestigen, damit es dieses nicht erreichen kann.

    Wollen die Eltern ihrem Kind etwas vorlesen und zeigen, sind Stoffbücher sehr interessant zum Entdecken und Spielen. Legt man diese direkt neben das Baby kann es verschiedene Formen und Farben beim Blättern der Seiten erkennen. Um Geräusche zu erzeugen, muss nicht immer eine Spieluhr aufgezogen werden. Befestigt man am Arm des Kindes eine Handgelenkrassel, so kann es sehr schnell erkennen, wie es selbst Geräusche erzeugen kann.

    Ein Kind von 3-6 Monaten hat das Greifen bereits schon erlernt. Fördert man das Baby weiter mit speziellen Greifübungen, indem man zum Beispiel ein Stofftier an einen Faden hängt und damit hin und her pendelt, prägt sich die Motorik weiter aus. Ab einem Alter von 9-12 Monaten kann man mit seinem Kind auch gern einmal einen Turm bauen und diesen danach wieder einstürzen lassen. Somit lernt das Baby verschiedene Farben und Formen von Bauklötzern.

    In den Urlaub mit Babyspielzeug

    Steht eine längere Reise mit kleinen Kindern an, so wollen diese beschäftigt werden – sowohl auf der Fahrt im Auto oder während eines Fernflugs, als auch am Urlaubsort selbst. Zur Entspannung von Eltern und Nachwuchs trägt es daher durchaus bei, das von Ihrem Sprössling am meisten geliebte Babyspielzeug nicht zuhause zu lassen.

    Besonders geeignete Beschäftigungen wären kleine Puzzles, Malsachen oder Brettspiele. Doch auch die Puppe kann das Kind stundenlang beschäftigen. So können Nörgeleien verhindert werden, und nicht nur das Kind hat eine schönere Reise, sondern auch Sie.

    Sollten Sie sich also bereits auf die anstehende Skireise zu Weihnachten freuen, dann planen Sie ein wenig mehr Platz im Koffer für den Teddybären oder das Pixiebuch ein. Einem erholsamen Urlaub für die gesamte Familie steht so kaum etwas entgegen!

    Achtung

    Die Eltern sollten immer aufmerksam die beigelegten Warnhinweise für das Spielzeug lesen, um Gefahren ausschließen zu können. Wichtig ist es, das das Baby nur mit altersgerechten Dingen in Berührung kommt und nicht mit Spielsachen zum Beispiel des älteren Bruders, denn es können Kleinteile sehr schnell verschluckt werden. Es sollte nur qualitativ hochwertiges Spielzeug gekauft werden, von Firmen, mit denen man vielleicht schon gute Erfahrung gemacht hat, zum Beispiel Spielzeug für die Kleinen, von Fisher Price, bei mytoys.de erhältlich.

    Bild: © Depositphotos.com / monkeybusiness

  • Garnier Fructis Oil Repair Tiefen-Aufbau Repair

    Garnier Fructis Oil Repair Tiefen-Aufbau Repair

    Die Garnier Fructis Oil Repair Tiefen-Aufbau Repair-Creme-Kur riecht wunderbar frisch und fruchtig und verleiht dem Haar direkt nach der Anwendung einen tollen Glanz. Leider überzeugen die Inhaltsstoffe nicht, da das Produkt insbesondere Silikone enthält, die Haar und auch die Umwelt schädigen.

    Produktbeschreibung

    Die Garnier Fructis Oil Repair Tiefen-Aufbau Repair-Creme-Kur enthält Shea-, Avodaco- und Olivenöl sowie weitere unterschiedliche Öle, die pflegend auf das Haar einwirken und die Haarstruktur repariert. Auch kaputte Spitzen kann die Haarkur wieder heilen. Sprödes Haar wird wieder geschmeidig und seidig. Die Haarkur muss in das feuchte Haar einmassiert und nach drei Minuten Einwirkzeit wieder ausgespült werden.

    Frisch anmutende Verpackung

    Die Dose, die die Garnier Fructis Oil Repair Tiefen-Aufbau Repair-Creme-Kur enthält, hat eine frische, gelbe Farbe. Aufgedruckt ist das weiße Frucits-Logo sowie eine Beschreibung des Inhalts in apfelgrüner Schrift. Die Verpackung sieht sehr schön aus, soll eindeutig junge Menschen ansprechen und macht einen frischen Gesamteindruck. Außerdem ist das Material sehr stabil und der Verschluss schließt sehr gut, sodass man die Dose auch gut auf Reisen mitnehmen kann.

    Fantastischer Geruch

    Die Haarkur von Fructis riecht sehr fruchtig, etwas süßlich, dabei aber auch nach Zitrusdüften. Der Duft der Garnier Fructis Oil Repair Tiefen-Aufbau Repair-Creme-Kur bleibt extrem lange im Haar, sodass man den Geruch eigentlich den ganzen Tag noch genießen kann. Viele Frauen – mich eingeschlossen – lieben es, dass ihr Haar gut und wahrnehmbar duftet, daher bin ich diesbezüglich von dem Produkt begeistert. Was dieser Haarkur im Vergleich zu anderen – Gott sei Dank! – fehlt, ist der typisch chemische Geruch, den viele Pflegeprodukte haben. Ein weiterer Pluspunkt.

    Anwendung

    Die Haarkur hat eine angenehm seidige Konsistenz, die sich sehr gut auch in „struppigem“ Haar verteilen lässt. Die Garnier Fructis Oil Repair Tiefen-Aufbau Repair-Creme-Kur ist sehr ergiebig und dickflüssig, sodass sparsames Anwenden möglich ist und man sehr lange mit einer Dose auskommt. Die einweichende Wirkung spürt man gleich beim Einmassieren, da das Haar sich gleich ganz leicht mit den Fingern durchkämmen lässt. Das Auswaschen ist leider etwas mühsam, wenn man viele und sehr dichte Haare hat. Um die letzten Reste der Garnier Fructis Oil Repair Tiefen-Aufbau Repair-Creme-Kur aus dem Haar zu bekommen, muss man sich schon einmal fünf Minuten mit dem Wasserstrahl durch sämtliche Haarsträhnen kämpfen.

    Das Haar lässt sich nach der Anwendung sehr leicht durchkämmen und macht insgesamt einen sehr gepflegten und gesunden Eindruck.

    Langzeit-Wirkung fragwürdig

    Bei der Langzeit-Wirkung der Garnier Fructis Oil Repair Tiefen-Aufbau Repair-Creme-Kur findet sich der größte Minuspunkt: die Inhaltsstoffe. Frucis will den Eindruck erwecken, dass das Haarkur-Produkt „Natur pur“ ist, daher auch die Beschreibung, dass es hochwertige Öle enthält. Beschäftigt man sich aber etwas mit den Inhaltsstoffen, merkt man schnell, dass in dem Produkt viele schädliche Stoffe enthalten sind, wie Chloride, Alcohol und insbesondere Silikone (Amodimethicone). Silikone haben bekanntlich die Eigenschaft, das Haar kurzfristig schön und weich zu machen, es langfristig aber extrem zu schädigen. Silikone verdecken die Schäden an der Haaroberfläche nur, indem sie sie „verschließen“, das hat aber mit einer Reparatur nichts zu tun. Abgesehen davon ist Silikon schwer abbaubar und schädigt demnach nicht nur das Haar, sondern auch die Umwelt. Wendet man die Garnier Fructis Oil Repair Tiefen-Aufbau Repair-Creme-Kur einige Wochen an, merkt man schnell, dass das Haar völlig austrocknet – von pflegender Wirkung keine Spur!

    Aufgrund der mangelhaften Langzeit-Wirkung bekommt die Haarkur einen großen Minuspunkt. Zu empfehlen ist sie allerdings bei sehr vereinzelter Anwendung, wenn man keine große Zeit hat, das Haar nach der Haarwäsche langwierig zu stylen.

    [content-egg-block template=offers_list]

    [review]

  • Rhodos – Aufenthalt im Stafilia Beach Hotel

    Rhodos – Aufenthalt im Stafilia Beach Hotel

    Im September waren wir eine Woche auf der wunderschönen Insel Rhodos und haben (gezwungenermaßen) im Stafilia Beach Hotel gewohnt. Gezwungen waren wir deshalb, weil Freunde von uns zur gleichen Zeit einen dreiwöchigen All-Inclusive-Urlaub im Nebenhotel gebucht hatten und allgemein befunden wurde, wir sollten doch in der Nähe wohnen. Normalerweise – und ich vertrete diese Meinung vehement – halte ich es für absolut falsch, im wunderschönen Griechenland in einem Hotel zu wohnen. Ich buche grundsätzlich nur Zimmer in Gästehäusern oder – das ist das höchste der Gefühle –  in B&Bs. Auf diese Weise ist man viel näher am griechischen Lifestyle, kann abends in den Tavernen das geniale griechische Essen genießen und kommt einfach viel mehr mit den gemütlichen Griechen zusammen. Wie auch immer – dieses Mal haben wir uns für das Stafilia Beach Hotel entschieden.

    Stafilia Beach Hotel in Lardos/Kiotari

    Ich habe das Stafilia Beach Hotel über booking.com gebucht (dort buche ich generell die moisten meiner Urlaubs-Unterkünfte). Wir haben für die ganze Woche 420 Euro zu zweit gezahlt – soweit sehr leistbar. Als Verpflegung haben wir nur Frühstück gewählt, obwohl Halbpension auch eine Option gewesen wäre (allerdings – wie oben beschrieben – nicht für mich). Das Hotel hat eine wunderbare Lage. In der hübschen Bucht bei Lardos teilen sich nur das Stafilia Beach Hotel und das Nachtbarhotel die kleine Bucht. Der Kiesstrand ist schön und sauber, es ist genügend Schattenplatz vorhanden. Auch das Meer ist unglaublich sauber und tief genug, um ausgiebig schwimmen zu gehen. Das Stafilia Beach Hotel hat aber auch einen kleinen Pool. Generell sind die gesamte Anlage und auch die Zimmer ausgesprochen sauber. So viel zu den positiven Punkten. Abgesehen davon sind uns leider sehr viele negative Dinge aufgefallen: Das Zimmer war zwar groß, dafür aber spärlich eingerichtet, die Betten waren eine absolute Katastrophe. Ich bin sonst nicht sehr heikel und schlafe auch gut und gerne einmal in Schlafsäcken. Und daher heißt es etwas, wenn ich Betten als eine „Katastrophe“ bezeichne. Wir sind jeden Tag mit schlimmeren Rückenschmerzen aufgewacht. Das Essen war für den Zimmerpreis angemessen und ausreichend (es gab ein Frühstücksbuffet), aber von irgendeiner Qualität kann keine Rede sein. Abgesehen davon musste man die Kellner schon eindringlich bitten, das Buffet aufzufüllen, wenn man etwas später zum Frühstück gekommen ist. Wir haben uns einmal – aus Interesse – das Buffet zum Abendessen angesehen (das ist wortwörtlich gemeint; wir haben nie zu Abend in diesem Hotel gegessen!). Tut euch das nicht an! Das Buffet war ein Graus und hat den optischen Anschein von „Krankenhausessen in Buffetform“ gemacht – nein danke! Zur Lage ist noch zu sagen, dass auf der anderen Seite des Hotels – nur in etwas größerem Abstand als das andere Hotel – ein weiteres riesengroßes Hotel, um nicht zu sagen, ein Feriendorf, ist. Dieses Feriendorf hat einen eigenen Strand, die Massen übervölkern also nicht den Strandzugang des Stafilia Beach Hotels. Dennoch ist in diesem Feriendorf jeden Tag Party angesagt, von der man aufgrund der massiven Lautstärke auch im Stafilia Beach Hotel etwas hat. Wer also die absolute Ruhe sucht, sollte woanders wohnen.

    Pro Contra
    Tolle Lage mit wenig bevölkertem Strand Zimmerausstattung und –komfort
    Sehr saubere Anlage Mahlzeiten
    Freundliches Personal
    Angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis

    Tipp: Unbedingt ein Auto mieten!

    Wir haben uns bei rentalcars.com ein Auto gemietet und direkt nach der Anreise vom Flughafen abgeholt. Das würde ich jedem empfehlen, der nach Rhodos kommt. Rhodos ist eine große Insel, die sehr viel zu bieten hat. Es wäre schade, sich das alles entgehen zu lassen. Unser Startpunkt war – wie gesagt – Lardos an der Ostküste von Rhodos. Von hier aus haben wir die Ostküste hinauf bis nach Rhodos-Stadt erkundet und sind auch die Küste in Richtung Süden gefahren. Die Altstadt von Rhodos-Stadt ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Sie ist von einer Mauer umgeben und kann historische Bauwerke wie den Großmeisterpalast des Johanniterordens oder die Süleyman-Pascha-Moschee erkunden. Die Altstadt wurde 1988 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Je weiter südlich man kommt, desto weniger Touristen trifft man an und hat teilweise kilometerlange Strände (teilweise sogar Sandstrände) ganz für sich alleine. Ein Traum! Allerdings muss man grundsätzlich über sandige, nicht asphaltierte Straßen fahren, um zum Strand zu gelangen. Hier rate ich dringend, nicht zu sehr in die „Wildnis“ zu fahren – wir haben es tatsächlich geschafft, uns mit unserem Mietwagen im Sand einzugraben und mussten nette Griechen mit einem Pick-Up anheuern, die uns wieder rausgeholt haben. Das Ganze hat vier Stunden unseres wertvollen Urlaubs und geschätzt 4.000 Nerven gekostet. Nicht zu vergessen die 70 Euro, die wir den netten griechischen Jungs gezahlt haben, die uns aus der Notsituation gerettet haben.

  • Rheuma – Beschwerden am Bewegungsapparat

    Rheuma – Beschwerden am Bewegungsapparat

    Mit „rheuma“ wird im Altgriechischen die Strömung oder der Fluss bezeichnet. In der aktuellen Medizin kommt dieses Wort bei allen Beschwerden am Bewegungsapparat zur Anwendung, wenn der Patient z. B. über ziehende, reißende oder auch fließende Schmerzen klagt, die in der Regel auch die Bewegungsfähigkeit einschränken. In der modernen Medizin spricht man im Zusammenhang mit Rheuma etwas allgemeiner von den „Krankheiten des rheumatischen Formenkreises“.

    Von Rheuma betroffen sein können:

    • die Knochen, dann geht es meistens um Gelenk- und/oder Knochenrheuma, was auch oft als Arthrose bezeichnet wird,
    • die Muskeln einschließlich das mit ihnen verbundene Gewebe, dann spricht man von Weichteilrheuma, hier sind vor allem Myalgien zu nennen,
    • die Organfunktionen aufgrund von Stoffwechselstörungen,
    • die Kollagene, wobei es sich um Bindegewebsrheuma (Kollagenose, Lupus erythematodes) handelt.

    Ursachen und Erscheinungsformen

    Es hat sich gezeigt, dass eine Unterteilung nach den Ursachen, die im Rahmen der Diagnose hoffentlich erkannt werden, sinnvoller ist. Das, was (traditionell) im Volksmund vor allem unter Rheuma verstanden wird, das sind die entzündlich-rheumatischen Erkrankungen, die man auch als Autoimmun-Störungen bezeichnen kann, das bedeutet, dass das eigene Abwehrsystem z. B. die eigenen Knorpelzellen als fremde Eindringlinge identifiziert und bekämpft. In der IT-Branche wäre so etwas eine Fehlprogrammierung. Zu dieser großen Gruppe von Erkrankungen gehören:

    • Rheumatoide Arthritis, z. B. chronische Polyarthritis,
    • Psoriasis-Arthritis,
    • Spondylitis ankylosans, z. B. Morbus Bechterew,
    • Juvenile idiopathische Arthritis,
    • Reaktive Arthritis,
    • Wegener-Granulomatose, z. B. Morbus Wegener,
    • Kollagenosen, das sind Bindegewebserkrankungen, und Vaskulitiden, das sind entzündliche Gefäßerkrankungen wie Sklerodermie, Lupus erythematodes, Mischkollagenose, Sjögren-Syndrom, Dermatomyositis oder Polymyositis

    Die Arthrose, die medizinisch ebenfalls zu den rheumatischen Erkrankungen gehört, ist dagegen in erster Linie eine degenerative Erkrankung im Sinne eines Verschleißes.

    Auch Stoffwechselstörungen können rheumatische Beschwerden auslösen, die bekanntesten und häufigsten Vertreter sind die Gicht und andere Krankheitsformen, die mit der Ablagerung von Kristallen zu tun haben, die Osteoporose und die Hämochromatose, das ist eine Eisen-Stoffwechselstörung.

    Bei Schmerzen im Bereich der Sehnen und Muskulatur, die sogenannten Weichteile, handelt es sich meistens um den entzündlichen Weichteilrheumatismus „Polymyalgia rheumatica“ oder um eine Entzündung des Muskelgewebes „Polymyositis“.

    Diagnostik

    Eine Diagnose muss immer auf einer gründlichen Anamnese (das eingehende Gespräch zwischen Arzt und Patient) und auf der körperlichen Untersuchung basieren. Für die genauere Einordnung der Erkrankung werden ggf. bestimmte Antikörper im Labortest nachgewiesen und zur genauen Untersuchung des Blutes gehört auch das Aufspüren genetischer Marker.

    In den nächsten Schritten kommen verschiedene bildgebende Verfahren zum Einsatz, z. B. Röntgenaufnahmen (Rheumastatus), Magnetresonanztomografie, Computertomografie oder die Szintigrafie. Mit Hilfe dieser Verfahren wird die Diagnose gesichert, es kann das Stadium der Erkrankung ermittelt werden, und durch Wiederholung ist eine Verlaufskontrolle beim Voranschreiten bzw. bei einer Besserung der Erkrankung möglich.

    Therapien

    Die meisten Krankheiten, die zum rheumatischen Formenkreis gehören, sind vor allem erst mal durch ihre schmerzhaften Symptome gekennzeichnet, wobei die Ursachen in der Regel an ganz anderer Stelle liegen als gerade dort, wo beispielsweise entzündete Fingergelenke sichtbar werden. Zur Zeit werden rheumatische Erkrankungen fast ausschließlich mit Medikamenten behandelt, Kortison als bewährtes Mittel gegen überbordende Entzündungen spielt dabei eine große Rolle.

    Aber eine Änderungen der Lebensweise, und dazu zählt insbesondere eine gesunde, ausgewogene Ernährung, kann eine sehr wichtige unterstützende Maßnahme sein. Als Beispiel sei die Gicht genannt, die auf einem gestörten Purinabbau basiert. Wer also die Zufuhr von Purinen in Form von Innereien, Fleisch, Alkohol drosselt, kommt auf Dauer mit deutlich weniger Medikamenten aus. Man findet übrigens viel Literatur, die die Vorzüge der vegetarischen Ernährungsweise bei Rheuma umfassend begründet.

    Operative Eingriffe, die teilweise kaum zu umgehen sind, ändern aber nichts an der Ursache der Erkrankung. Es gibt auch verschiedene physikalische Therapien, hier sei stellvertretend mal die Kältetherapie genannt, die den Entzündungs- und Schmerzzustand zurück fahren kann, aber auch hier gilt, dass damit die Ursache der Erkrankung nicht beseitigt werden kann.

    Bild: © Depositphotos.com / kmiragaya