Schlagwort: Reise

  • Hühneraugen und Warzen – wie wird man sie wieder los?

    Hühneraugen und Warzen – wie wird man sie wieder los?

    Wenn der Sommer kommt, dann kommt auch die Zeit der luftigen Sandalen und schicken Sandaletten. Viele tragen aber auch bei der größten Sommerhitze geschlossen Schuhe, denn sie haben ein Problem, das allgemein unter dem Begriff Hühnerauge bekannt ist. Während Hühneraugen nur an den Füßen auftreten, sind Warzen praktisch überall zu finden. Besonders gern entstehen Warzen auf dem Handrücken oder an den Fingern, aber auch im Gesicht sind Warzen keine Seltenheit. Selbst wenn Hühneraugen und Warzen harmlos sind, so möchten die Betroffenen diesen Makel gerne wieder loswerden.

    Was genau ist ein Hühnerauge?

    Clavus heißt das Hühnerauge in der medizinischen Fachsprache und fast jeder hatte schon einmal mit einem Hühnerauge zu tun. Ein Hühnerauge kann sich auf der Oberfläche der Zehen bilden, aber auch an der Seite der Zehen oder am Fußballen sind Hühneraugen keine Seltenheit. Hühneraugen sind nichts anderes als verhornte oder verdickte Stellen, die immer dann entstehen, wenn die betroffene Stelle am Fuß zu stark belastet wurde oder wenn es zu einer übermäßigen Reibung kommt, zum Beispiel durch schlecht sitzende Schuhe. In der Mitte des Hühnerauges bildet sich eine Art Dorn, der ebenfalls aus verhornter Haut besteht und der sehr tief in die unteren Hautschichten eindringen kann.

    Frauen sind übrigens deutlich häufiger von Hühneraugen betroffen als Männer. Das liegt daran, dass Frauen auch bereit sind, schlecht sitzende oder viel zu enge Schuhe zu tragen, nur um gut auszusehen. Von der einfachen Druckstelle über die schmerzhafte Blase bis hin zum unschönen Hühnerauge ist es da nur ein kurzer Weg. Ein Hühnerauge sollte auf gar keinen Fall mit einem Messer oder mit einer Schere herausgeschnitten werden, denn das kann böse Folgen haben. Der Arzt kann ein Hühnerauge schnell und schonend entfernen, aber auch Fußbäder sind eine gute Idee, um das Hühnerauge zu entfernen.

    Was sind Warzen?

    Warzen gehören zu den am meisten verbreiteten Hautirritationen, und kaum jemand kann von sich behaupten, er habe noch nie eine Warze gehabt. Warzen sind harmlose Hautwucherungen, die aber auch schmerzen können und vor allem unangenehm ins Auge fallen. Warzen können ganz unterschiedliche Formen haben. Es gibt Pinselwarzen, Mosaikwarzen, Dornwarzen und Flachwarzen, die meist im Gesicht zu finden sind und daher besonders stören. Im Genitalbereich treten überwiegend Feigwarzen auf.

    Warzen sind halbkugelartige Erhebungen auf der Haut, die zwischen zwei bis vier Millimeter hervorstehen. Die meisten Warzen sind so groß wie der Kopf einer Stecknadel, aber sie können auch die Größe einer Erbse erreichen. Auf der Warze ist eine Hornschicht, die sich taub und auch ein wenig schuppig anfühlt und in einigen Warzen sind auch schwarze Pünktchen zu sehen. Im Normalfall treten Warzen einzeln auf und werden Mutterwarzen genannt. Es kann aber auch passieren, dass die Mutterwarze um sich herum mehrere Tochterwarzen schart, die sich dann großflächig auf der Haut ausbreiten.

    Sind Warzen ansteckend?

    Im Gegensatz zu Hühneraugen sind Warzen ansteckend und sie verbreiten sich immer durch den direkten Hautkontakt. Aber auch wenn ein Betroffener sein Handtuch, seine Socken oder seine Schuhe mit anderen teilt, dann kann es passieren, dass sich die Warze überträgt. Auch wenn Warzen harmlos, aber ansteckend sind, sollten sie nach Möglichkeit entfernt werden. Kleine Warzen verschwinden, wenn sie vereist werden, denn der flüssige Stickstoff zerstört durch seine Kälte die obersten Schichten der Haut und die Warze lässt sich einfach entfernen. Um eine Warze zu vereisen, muss man nicht unbedingt zu einem Arzt gehen, es gibt auch Vereisungsstifte, die man in der Apotheke kaufen kann.

    Eine Alternative ist eine Behandlung mit einem Salizylsäure-Pflaster oder mit einem Salizylsäure-Gel. Das Pflaster und auch das Gel müssen alle zwei bis drei Tage auf die Warze aufgetragen werden und die Warze löst sich dann von selbst aus der Haut.

    Bild: © Depositphotos.com / DepositNovic

  • Exotisches Fieber – gefährliches Reiseandenken

    Exotisches Fieber – gefährliches Reiseandenken

    Jeder bringt aus dem Urlaub ein kleines Andenken mit nach Hause, aber auf die Andenken, die immer mehr Urlauber aus tropischen Ländern mit nach Hause bringen, möchte man gerne verzichten. Mückenarten wie die Tigermücke sind immer häufiger an Bord von Flugzeugen zu finden, und mit der Mücke kommen auch gefährliche Infektionskrankheiten nach Europa. Das Dengue-Fieber oder das nicht weniger gefährliche Chikungunya-Fieber sind mehr und mehr rund um den Globus unterwegs. Heute werden mehr als 2,5 Milliarden Menschen weltweit von diesen Viren bedroht und 400 Millionen Menschen in 100 Ländern infizieren sich und viele von ihnen sterben an tropischen Krankheiten, die von Mücken übertragen werden.

    Tropenkrankheit Dengue-Fieber

    Vor allem das Dengue-Fieber ist auf dem Vormarsch. Alleine in Deutschland gab es 2013 mehr als 900 Fälle von Dengue-Fieber, und gegenüber dem Jahr 2001 ist das zehnmal so viel. Weltweit stieg die Zahl in den vergangenen 50 Jahren um das 30-fache und ein Ende ist nicht abzusehen. Dengue-Fieber kommt besonders häufig in Südamerika, Indien, Südostasien und in Zentralafrika vor, aber 2010 erkranken auch in Südfrankreich und Kroatien Menschen am Dengue-Fieber. Allein auf der Insel Madeira infizierten sich 2010 über 1.300 Menschen mit dem Virus.

    Nach Ansicht von Experten wird die Zahl der am Dengue-Fieber erkrankten in den nächsten Jahren noch weiter steigen, denn durch den klimatischen Wandel fühlen sich die Überträger der Krankheit, die Gelbfiebermücke und auch die Tigermücke, auch in Europa sehr wohl. Die Mücken werden mehr und mehr eingeschleppt, sie kommen mit dem Schiff und mit dem Flieger und sie sind blinde Passagiere, die erst bemerkt werden, wenn es schon zu spät ist.

    Die Mücken mögen Deutschland

    Die asiatische Tigermücke hat sich längst weitab von ihrem ursprünglichen Zuhause eine neue Heimat gesucht und lebt mittlerweile gerne in Italien, in Spanien, im Süden von Frankreich und auch in Deutschland. Vor drei Jahren wurden die exotischen Insekten in Bayern und auch in Baden-Württemberg zum ersten Mal gesichtet und seit dem sind sie auf dem Vormarsch. Auch wenn die Angst vor den Mücken groß ist, so gibt es doch eine beruhigende Nachricht, denn bei keiner einzigen der bisher untersuchten Mücken wurde das Dengue-Fieber nachgewiesen.

    Aber die Gefahr besteht trotzdem, denn theoretisch kann jede Mücke dieser Art, die einen Menschen gestochen hat, der bereits mit einer tropischen Krankheit infiziert hat, den Virus beim nächsten Stich weitergeben. Sie gibt das Virus aber auch an ihren Nachwuchs weiter, der infiziert sich und gibt das Virus weiter.

    Wie ein grippaler Infekt

    Nicht jeder, der von einer tropischen Mücke gestochen wird, erkrankt auch zwangsläufig am Dengue-Fieber, die meisten merken überhaupt nichts. In den meisten Fällen verläuft das Dengue-Fieber in einer milden Form. Die Infizierten haben grippeähnliche Symptome wie Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen. Nur in zwei bis vier Prozent aller Erkrankungen kommt es auch zu inneren Blutungen und zu einem Schock, der zum Tode führen kann.

    Es gibt keinen Schutz vor dem Dengue-Fieber, denn bislang konnte noch keine Impfung gegen das Virus gefunden werden. Schützen kann man sich trotzdem, und zwar durch lange Kleidung, auch Mittel, die die Mücken abwehren, helfen effektiv dabei, dass man nicht von einer infizierten Mücke gestochen wird.

    Wie gefährlich ist das Chikungunya-Fieber?

    Neben dem Dengue-Fieber gehört auch das Chikungunya-Fieber zu den unliebsamen Reiseandenken aus den Tropen. Auch hier sind wieder die Tiger- oder die Gelbfiebermücke die Überträger, vor allem in Indien fordert das Fieber immer mehr Opfer. Wie beim Dengue-Fieber, so wurden auch beim Chikungunya-Fieber in Deutschland noch keine infizierten Mücken gefunden, aber das kann sich schnell ändern, denn Reisen in tropische Länder sind nach wie vor im Trend und mit jedem Reisenden steigt die Gefahr, dass immer mehr Mücken nach Deutschland kommen.

    Bild: © Depositphotos.com / alexraths

  • MERS-Virus in Südkorea auf dem Vormarsch

    MERS-Virus in Südkorea auf dem Vormarsch

    Ein Virus bestimmt zur Zeit in Südkorea das öffentliche Leben und legt es zunehmend lahm. Das MERS-Virus sorgt dafür, dass 900 Kindergärten und Schulen geschlossen bleiben, und mehr als 1.600 Menschen mussten bisher in Quarantäne oder stehen unter Beobachtung. 35 Menschen sind nach Auskunft des Gesundheitsministeriums bereits verstorben. Die Einwohner der Hauptstadt Seoul wurden aufgefordert, ihre Wohnungen und Häuser nicht mehr zu verlassen und den Kontakt mit anderen Menschen zu vermeiden. Zum Schutz vor Ansteckung mit dem MERS-Virus werden in den U-Bahnhöfen Atemschutzmasken ausgegeben. Das MERS-Virus hat auch drastische Folgen für den Tourismus des asiatischen Landes, denn bislang wurden über 7.000 Reisen storniert.

    Um welche Krankheit handelt es sich?

    Das MERS-Virus löst das Middle East Respiratory Syndrome aus, eine Erkrankung, die mit ihren Symptomen an eine Grippe erinnert. Der Virus kommt aus der Gruppe der sogenannten Coronaviren, und die Betroffenen leiden zunächst unter Fieber, Husten und Kurzatmigkeit. Nimmt die Krankheit einen schweren Verlauf, dann kann eine Lungenentzündung dazu kommen, und im schlimmsten Fall führt das MERS-Virus auch zu einem Nierenversagen und zum Tod.

    Obwohl die Krankheit nicht so schnell von Mensch zu Mensch übertragen werden kann, fordert das Virus in regelmäßigen Abständen immer wieder viele Todesfälle. Weltweit sind bereits 1.161 Menschen mit dem MERS-Virus infiziert und 436 starben daran. Heute gibt es den Erreger in über 20 Ländern dieser Welt, und er tritt vermehrt auf der Arabischen Halbinsel, besonders in Saudi-Arabien auf, in alle anderen Regionen wurde das Virus eingeschleppt.

    Vorsichtsmaßnahmen

    In Südkorea werden jetzt Stimmen laut, die die Regierung beschuldigen, zu spät und zu ineffektiv auf den Ausbruch der MERS-Virus reagiert zu haben. Die Regierung hat sich deshalb zu verschiedenen Maßnahmen entschieden. So wurden unter anderem im Industriegebiet von Kaesong an der Grenze zu Nordkorea Wärmebildkameras installiert, die alle Ankommenden untersuchen. Viele Südkoreaner arbeiten in Fabriken im Norden des Landes und könnten so das Virus auch nach Nordkorea bringen.

    Die Regierung in Seoul hatte sich schon während der jüngsten Ebola Epidemie für Wärmebildkameras entschieden, der Nachbar im Norden hatte aus diesen Grund sogar zeitweise seine Grenzen ganz geschlossen. Touristen, die heute nach Nordkorea einreisen möchten, müssen damit rechnen, unter Quarantäne gestellt zu werden.

    Wann bricht die Krankheit aus?

    Das MERS-Virus wird in der Regel von Kamelen und Dromedaren auf den Menschen übertragen, was auch die starken Ausbrüche auf der Arabischen Halbinsel erklärt. Besonders die dortigen Kamelmärkte sind wahre Brutstätten für das Virus. Zwischen der Ansteckung und dem Ausbruch der Krankheit vergehen nur wenige Tage, und genau diese kurze Inkubationszeit macht es so schwierig, das MERS-Virus in den Griff zu bekommen. Weitergegeben wird das Virus aber immer nur dann, wenn es zu einer Erkrankung gekommen ist, jedoch ist noch immer nicht restlos erforscht, wie lange es weitergegeben werden kann. Auch die Frage, ob Infizierte, die selbst nicht erkranken, den Erreger weitergeben können, ist nach wie vor offen.

    Wer ist gefährdet?

    Alle, die die Ferien im arabischen Raum, also in Jordanien oder in einem der Emirate am Persischen Golf verbringen, laufen Gefahr mit dem MERS-Virus infiziert zu werden. Das gilt besonders dann, wenn es um Ausflüge zu Dromedar-Märkten geht. Auch der Kontakt zu bereits Erkrankten kann gefährlich werden und das, obwohl das Virus nicht so schnell von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. Menschen mit einem geschwächten Immunsystem gehören ebenso zur Risikogruppe und auch alle, die unter Diabetes oder chronisch verlaufenden Nieren- und Lungenkrankheiten leiden, sollten nach Möglichkeit nicht in die Länder reisen, in denen das MERS-Virus aufgetaucht ist.

    Sollte es während eines Aufenthalts in einem Risikogebiet zu plötzlichem Fieber und unerklärlichem Husten kommen, dann ist es empfehlenswert, sofort einen Arzt aufzusuchen und einen Bluttest machen zu lassen.

    Bild: © Depositphotos.com / imtmphoto

  • Kinderlähmung – die fast vergessene Krankheit

    Kinderlähmung – die fast vergessene Krankheit

    Schluckimpfung ist süß, Kinderlähmung ist grausam – mit diesem eindringlichen Slogan wurde in den 1960er und 1970er Jahren für die Polio Impfung geworben. Die Werbung hatte Erfolg, denn zumindest in Deutschland ging die Zahl der Polioinfektionen drastisch zurück. Leider ist das nicht überall so, denn trotz einer effektiven Impfung gibt es heute immer noch weltweit viele Fälle von Kinderlähmung, einer Krankheit, die vielfach unterschätzt wird und die doch so gefährlich ist. Besonders in den Entwicklungsländern und den Ländern der Dritten Welt kommt es immer noch zu Massenerkrankungen und die Weltgesundheitsorganisation WHO hat es sich zum Ziel gesetzt, auch diese Länder gänzlich poliofrei zu machen.

    Was ist Kinderlähmung?

    Kinderlähmung oder Polio ist eine hoch ansteckende Virusinfektion, bei der die Viren vor allem Teile des Rückenmarks und damit den Bewegungsapparat befallen. Das führt in ungünstigen Fällen zu einer Lähmung oder sogar zum Tod. Übertragen wird Kinderlähmung entweder durch Fäkalien oder oral, also durch die Nahrung. Die Infizierten scheiden die Krankheitserreger durch den Kot aus und die Viren wandern dann bedingt durch mangelnde Hygiene ins Wasser oder aber in die Nahrung, wo sie aufgenommen werden, was dann zur Erkrankung führt.

    Aber nicht jede Infektion mit dem Erreger führt auch zu einer klassischen Kinderlähmung, in 95 % aller Fälle verläuft die Infektion unbemerkt und ohne Folgen. In den restlichen 5 % entwickelt sich aber eine Erkrankung und es hängt immer vom Verlauf der Erkrankung ab, wie heftig der Ausbruch ist. Zu Beginn einer Polio-Infektion gibt es kaum Beschwerden und auch keine nennenswerten Symptome, der Infizierte fühlt sich nach zwei Wochen wieder gesund. Ärzte sprechen von einer abortiven Phase. Wenn aber das zentrale Nervensystem von den Viren befallen wird, dann entsteht eine sogenannte aseptische Kinderlähmung und hier zeigen sich dann die ersten typischen Symptome.

    Welche Symptome gibt es?

    Plötzlich auftretendes sehr hohes Fieber kann ein erstes Anzeichen für eine Polio-Infektion sein. Rückenschmerzen kommen dazu, aber auch Muskelschmerzen und eine hohe Sensibilität gegenüber äußeren Reizen wie zum Beispiel grellem Licht, das in den Augen schmerzt, gehören ebenfalls zu den klassischen Symptomen einer Kinderlähmung. Ein besonders markantes Zeichen ist aber die Nackensteifigkeit, denn der Betroffene kann seinen Nacken nicht mehr bewegen.

    Ist das zentrale Nervensystem betroffen und haben die Viren das Gehirn und das Rückenmark erreicht, dann hinterlässt die Krankheit in den allermeisten Fällen auch bleibende Schäden wie eine schwere Lähmung und nicht selten führt die Kinderlähmung dann auch zum Tod.

    Welche Therapien gegen Kinderlähmung gibt es?

    Die Kinderlähmung kann im klassischen Sinne nicht behandelt werden, alles was getan werden kann, ist den Krankheitsverlauf und die Krankheit selbst zu lindern. Es gibt keine Medikamente gegen Polio und keine Möglichkeit, den Erreger direkt zu bekämpfen. Für die Betroffenen ist es aber wichtig, dass sie das Bett hüten, auch dann, wenn nur ein Verdacht besteht, dass es sich um eine Polio-Infektion handeln könnte. Die Lagerung spielt eine wichtige Rolle, denn die Kranken sollten möglichst so gelagert werden, dass sich die Muskeln entspannen können, um das Risiko einer Lähmung zu minimieren. Krankengymnastik ist hilfreich, um den Körper beweglich zu halten, in schweren Fällen ist auch eine maschinelle Beatmung und damit eine intensive medizinische Behandlung notwendig.

    Kinderlähmung vorbeugen

    Der beste Schutz gegen die Kinderlähmung ist die Impfung, denn nur die Impfung kann verhindern, dass die Krankheit, die bis heute überwiegend Kinder betrifft, nicht ausbrechen kann. Konsequente Massenimpfungen haben in den letzten Jahren dafür gesorgt, dass Polio weitgehend ausgerottet werden konnte. Aber es gibt bis heute Risikogebiete wie zum Beispiel Nigeria, Pakistan und auch Afghanistan, in denen die Kinderlähmung in regelmäßigen Abständen immer wieder auftritt. Wer in diese Länder reisen will und nicht gegen Polio geimpft ist, der sollte die Impfung unbedingt nachholen.

    Bild: © Depositphotos.com / creative_eyes

  • Gesunde Ernährung muss nicht teuer sein

    Gesunde Ernährung muss nicht teuer sein

    Auch wenn es vielleicht ein wenig komisch klingt, aber wenn es ums Sparen geht, dann sparen immer mehr Deutsche bei der Ernährung. Viele sparen sehr bewusst, andere machen sich aber nicht mehr die Mühe, die Preise von Lebensmitteln zu vergleichen, sie greifen im Supermarkt ohne zu zögern zu preiswerten Fertigprodukten und meinen, damit den Geldbeutel zu schonen und sich auch noch gesund zu ernähren. Diese Ansicht ist falsch und das in jeder Hinsicht. Fertiggerichte kosten auf die Dauer eine Menge Geld und gesund ist diese Form der Ernährung dank künstlicher Aromastoffe und Geschmacksverstärker auch nicht. Gibt es eine Möglichkeit, sich gesund und ausgewogen zu ernähren und das auch noch zu günstigen Preisen?

    Günstiger als gedacht

    Die Deutschen sparen beim Essen, sie werfen aber auf der anderen Seite rund 25 % ihrer gekauften Lebensmittel auf den Müll. Wer ernsthaft sparen möchte, der sollte zunächst einmal sein Essverhalten unter die Lupe nehmen. Ein gut durchdachter Speiseplan verhindert, dass Lebensmittel in der Biotonne landen und er schon auch den Geldbeutel. Viele Grundnahrungsmittel wie zum Beispiel Brot, Milch, Teigwaren, Hülsenfrüchte und auch Reis und Getreideprodukte kosten kein Vermögen, und mit den richtigen Rezepten kann daraus ein gutes gesundes Essen zubereitet werden.

    Obst und Gemüse sollten nach Möglichkeit immer nur dann gekauft werden, wenn sie Saison haben. Wer im Winter Erdbeeren kauft, der muss sich nicht wundern, wenn dieser Einkauf ein Loch in die Haushaltskasse reißt. Im letzten Jahr sorgte Pferdefleisch in der Fertiglasagne für Schlagzeilen und war für viele Verbraucher ein Zeichen, mehr vegetarisch zu essen, und dieser Trend ist bis heute aktuell. Wer sich gesund ernähren möchte, der muss nicht komplett auf Fleisch und Wurst verzichten, aber in regelmäßigen Abständen ist vegetarische Kost eine sehr gute Idee.

    Ernährungsberatung – der Weg zum gesunden Essen

    Vor allem junge Menschen wissen oftmals gar nicht, wie lecker frisch zubereitetes Gemüse schmecken kann und wie viele wertvolle Nährstoffe darin enthalten sind. Wer mehr über eine gesunde und ausgewogene Ernährung erfahren möchte, der kann das bei einer Ernährungsberatung. Auch wenn das Bewusstsein für eine gesunde Ernährung in den letzten Jahren mehr und mehr gestiegen ist, es gibt immer noch viele, die Gesundheit und Ernährung nicht in einen Zusammenhang bringen können. Gesundes Essen hat etwas mit Lebensfreude und Lebensqualität zu tun, denn wer sich richtig ernährt, der fühlt sich körperlich und geistig fit.

    Aber der Weg zur ausgewogenen Ernährung ist lang und mitunter auch kompliziert. Alle, die ihre Essgewohnheiten dauerhaft verbessern wollen, sollten sich beraten lassen, denn es gibt viel Wissenswertes zum Thema Ernährung und Nahrungsmittel. Zur Ernährungsberatung gehört eine fundierte Lebensmittelkunde, ebenso wie das Wissen um eine gesunde Verdauung. Wie sollten Kinder von Anfang richtig ernährt werden und welche Diäten sind sinnvoll oder schädlich? Auch das sind Themen, die im Rahmen einer Ernährungsberatung besprochen werden.

    Die Ernährung umstellen

    Kaum jemand kann von heute auf morgen seine komplette Ernährungsgewohnheiten umstellen, dieser Schritt erfordert ein wenig Geduld und auch ein bestimmtes Maß an Selbstdisziplin. Keiner, der sich gesund ernähren will, sollte das von einem Tag zum anderen tun, sondern schrittweise vorgehen. Zunächst ist es wichtig zu erkennen, welche Lebensmittel nichts mit gesundem Essen zu tun haben und dann nach Alternativen zu suchen. Statt der beliebten Chips zum abendlichen fernsehen kann rohes Gemüse mit einem leckeren Joghurtdip eine Lösung sein, und wer Tofu eine Chance gibt, der wird feststellen, dass es nicht immer Fleisch sein muss. Eine Kartoffelsuppe mit Gemüse ist ebenso schnell gekocht wie das Erwärmen eines Fertiggerichts im Ofen dauert, und wer weniger auf die Mikrowelle und mehr auf Frische setzt, der wird sich wundern, wie lecker gesunde und frische Lebensmittel schmecken können.

    Bild: © Depositphotos.com / yekophotostudio

  • Alverde Schaumfestiger Lotusblütenextrakt – Natur pur für das Haar

    Alverde Schaumfestiger Lotusblütenextrakt – Natur pur für das Haar

    Der Alverde Schaumfestiger mit Lotusblütenextrakt und violettem Reis hat dafür, dass es ein reines Naturprodukt ist, einen sehr kleinen Preis. Auch der Duft ist sehr angenehm. Leider merkt man bei der Anwendung und Wirkung starke Defizite im Vergleich zu „industriellen“ Schaumfestigern.

    Produktbeschreibung

    Der Alverde Schaumfestiger mit Lotusblütenextrakt und violettem Reis ist ein Haarstylingprodukt aus kontrolliert biologischem Anbau. Eine Flasche des Schaumfestigers enthält 150 Milliliter, der Schaumfestiger hat den Härtegrad drei. Der Schaumfestiger enthält ausschließlich Inhaltsstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau und aus natürlichen ätherischen Ölen. Unter anderem enthält der Alverde Schaumfestiger mit Lotusblütenextrakt und violettem Reis Apfelwasser, Bio-Alkohol, Lotusblütenextrakt, Reis-Extrakt und eine Mischung aus mehreren ätherischen Ölen. Der Schaumfestiger wird nach der Haarwäsche in das handtuchtrockene Haar einmassiert, um dem Haar beim Stylen Volumen und Halt zu verleihen.

    Für extreme Gesundheitsfanatiker muss man an dieser Stelle anmerken, dass der Schaumfestiger nicht vegan ist – was mich persönlich aber nicht stört.

    Schlichte, aber schöne Verpackung

    Die Flasche ist weiß-pink und schlicht gehalten, was aber gut zu dem natürlichen Produkt passt. Das Material der Flasche ist halbwegs stabil, der Verschluss könnte aber besser halten. In einen Reisekoffer würde ich die Flasche nicht mit gutem Gewissen packen. Interessant wäre, zu wissen, ob die Materialien der Verpackung auch natürlich bzw. „Bio“ sind – dazu gibt es leider keine Angabe.

    Angenehmer, blumiger Geruch

    Die Duftrichtung „Lotusblüte und violetter Reis“ hört sich so exotisch an, dass es schon fast übertrieben ist. Allerdings riecht das Produkt nicht ganz so intensiv, wie man es sich vorstellt. Der Alverde Schaumfestiger mit Lotusblütenextrakt und violettem Reis reicht sehr blumig, aber nicht zu stark oder süß, sodass er dem Haar insgesamt einen angenehmen, nicht zu aufdringlichen Duft verleiht. Negativ anzumerken ist, dass der Duft sehr schnell verfliegt – einmal darüber geföhnt und keine Spur mehr von Lotusblüten und Reis. Für mich ein großer Minuspunkt.

    Anwendung nicht ideal

    Leider merkt man einen großen Unterschied zwischen der Anwendung des Alverde Schaumfestigers mit Lotusblütenextrakt und violettem Reis und der Anwendung von Schaumfestigern typisch „industrieller“ Marken. Der Alverde Schaumfestiger mit Lotusblütenextrakt und violettem Reis pflegt das Haar zwar, was nicht viele Schaumfestiger von sich behaupten können, lässt sich aber nicht so einfach verteilen und klebt auch recht unangenehm. Das Gefühl ist nicht nur auf den Haaren beschwerlich, sondern fühlt sich auch klebrig auf den Handflächen an. Außerdem benötigt man recht viel Schaumfestiger für eine Anwendung, daher kommt man mit einer Flasche Alverde Schaumfestiger mit Lotusblütenextrakt und violettem Reis nicht besonders lange aus.

    Wirkung: es gibt Besseres

    Bei der Wirkung gilt das Gleich, wie bei der Anwendung: Der Alverde Schaumfestiger mit Lotusblütenextrakt und violettem Reis fühlt sich nach dem Föhnen irgendwie schwer und unangenehm am Haar an, außerdem kann keine Rede von lang anhaltendem Volumen oder Halt sein. Ich habe auch das Gefühl, dass die Haare bei Anwendung dieses Schaumfestigers schneller nachfetten. Außerdem tut man sich recht schwer, die Haare zu kämmen, da der Schaumfestiger die Haare auch, nachdem er stundenlang im Haar war, immer noch zusammenklebt. Das ist ziemlich unangenehm.

    Alverde-Schaumfestiger-Lotusblütenextrakt---Natur-pur-für-das-Haar-Thema

    Pro:

    • natürliches Produkt
    • kontrolliert biologischer Anbeu
    • toller Preis
    • angenehmer Duft

    Contra:

    • unangenehmes, klebriges Gefühl im Haar und auf den Handflächen
    • Volumen hält nicht lange an
    • kein langanhaltender Halt
    • Duft bleibt nicht lange im Haar

    [review]