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  • Die Hände – ein Wunderwerk der Anatomie

    Die Hände – ein Wunderwerk der Anatomie

    27 Knochen, drei Nerven, Muskel, Sehnen und Tausende von kleinen Fühlkörperchen, die Hände sind ein echtes Wunderwerk der Anatomie. Sie machen es möglich, dass wir fühlen, tasten, streicheln, schreiben, Klavier spielen oder handwerklich tätig sein können, und obwohl die Hände wahre Alleskönner sind, merken wir erst wie wichtig sie sind, wenn sie nicht mehr wie gewohnt funktionieren. Hände sind die anspruchsvollsten Körperteile, die der Mensch besitzt, umso wichtiger ist es, sie immer gut zu pflegen und zu schützen.

    Die Hände richtig pflegen

    Eisige Kälte und trockene Heizungsluft in den Wintermonaten, pralle Sonne im Sommer – die Haut der Hände muss viel mitmachen. Dabei ist diese Haut besonders dünn und da sie kaum Talgdrüsen hat, trocknet sie sehr schnell aus. Umso wichtiger ist es, die Haut der Hände gut zu pflegen und das nicht erst dann, wenn die Haut anfängt, Risse zu bekommen. An den Händen lässt sich das Alter ablesen, aber wer die Haut dort immer gut pflegt, der kann dem Alterungsprozess entgegen wirken. Im Alter zeigen sich auf den Händen sogenannte Altersflecken, Pigmentablagerungen in der Haut, die besonders dann sichtbar werden, wenn die Hände viel der Sonne ausgesetzt werden. Diese Flecken können mittels Laser entfernt oder mit speziellen Cremes gebleicht werden.

    Das Karpaltunnelsyndrom

    Wenn die Hände nicht mehr richtig funktionieren, dann kann ein Karpaltunnelsyndrom daran schuld sein. Es ist der sogenannte Medianus-Nerv, im Bereich des Handgelenks, der dieses schmerzhafte Syndrom verursacht. Der Nerv hat eine wichtige Aufgabe, denn er ist dafür zuständig, dass wir mit dem Daumen, dem Zeigefinger und mit Teilen des Mittelfingers fühlen können, außerdem übernimmt er die Steuerung bestimmter Muskeln in der Hand und in den Fingern. Wenn es zu nächtlichem Kribbeln in der Hand kommt oder wenn der Bereich zwischen dem Daumen und dem Mittelfinger taub wird, dann handelt es sich meist um ein Karpaltunnelsyndrom. Das Syndrom tritt meist bei älteren Menschen auf, wobei Frauen deutlich öfter davon betroffen sind als Männer.

    Die Dupuytren-Krankheit

    Während Frauen öfter ein Karpaltunnelsyndrom haben, leiden mehr Männer unter einer anderen Krankheit der Hände, der Dupuytren-Krankheit. Die Krankheit, bei der die Hände das Aussehen von Krallen bekommen, wurde nach dem französischen Arzt Baron Guillaume Dupuytren benannt, der diese Krankheit 1832 zum ersten Mal beschrieben hat. Bei der Dupuytren-Krankheit verändert sich das Bindegewebe der Haut, es bilden sich Knötchen in der Innenfläche der Hand und an der Beugeseiten der Finger. Der Prozess, bis sich die Finger komplett nach innen drehen, dauert nicht selten Jahre, und wenn es sich um eine starke Ausprägung der Krankheit handelt, dann kann der Daumen nicht mehr gestreckt oder abgespreizt werden. Welche Ursache die Dupuytren-Krankheit hat, ist bis heute unbekannt, vermutlich handelt es sich aber um einen genetischen Defekt, der vererbt wird. Heilbar ist die spezielle Krankheit der Hände bis jetzt nicht.

    Was ist ein schnellender Finger?

    Die Hände werden rund 22.000 Mal am Tag bewegt, besonders aktiv dabei sind die Finger, sie werden gebeugt, gestreckt, sie müssen tippen, schneiden, tasten und werden dabei nicht selten überstrapaziert. Immer wenn das der Fall ist, dann kann es zu einem schnellenden Finger kommen. Wenn sich ein Finger nur noch mit Mühe strecken lässt und dann plötzlich nach vorne schnellt, dann sind die Sehnen eindeutig überlastet. Der schnellende Finger ist die Krankheit der Handwerker, die die Hände über Jahre hinweg ständig belasten, auch wer viel im Garten arbeitet, riskiert auf Dauer einen Finger, der sich nicht mehr beherrschen lässt. Behandeln lässt sich der schnellende Finger entweder operativ oder konservativ, wobei der Arzt Kortison in die betroffene Sehne spritzt. Wenn diese Therapie nicht den gewünschten Erfolg hat, dann muss ambulant operiert werden, damit der Finger wieder normal bewegt werden kann.

    Bild: © Depositphotos.com / taratata

  • Das Diagnoseverfahren Szintigrafie – moderne Nuklearmedizin

    Das Diagnoseverfahren Szintigrafie – moderne Nuklearmedizin

    Noch vor 50 Jahren hatte die Medizin nur wenige Diagnoseverfahren, die Ärzte mussten sich auf ihr Stethoskop, auf Röntgengerät, Blutuntersuchungen und ihren gesunden Menschenverstand verlassen. Heute verfügt die moderne Medizin über eine Reihe von Verfahren, die es einfacher machen, eine exakte Diagnose zu stellen. Eines dieser hochmodernen Verfahren ist die sogenannte Szintigrafie. Das Diagnoseverfahren Szintigrafie gehört zur nuklearen Medizin, bei der schwach radioaktive Strahlen zum Einsatz kommen, um das Körpergewebe zu untersuchen. Mithilfe der Szintigrafie können Stoffwechselaktivitäten und auch die Blutversorgung des Gewebes untersucht werden.

    Was genau ist eine Szintigrafie?

    Beim Diagnoseverfahren Szintigrafie werden den Patienten radioaktive Substanzen, wie zum Beispiel Jod injiziert. Die so abgegebene Strahlung wird dann gemessen, um eine Diagnose stellen zu können. Wenn ein Entzündungsherd im Körper ist, dann lässt sich dieser mit dem Diagnoseverfahren Szintigrafie genau lokalisieren, denn in einem entzündeten Bereich funktioniert der Stoffwechsel deutlich schneller. Eine verstärkte Aktivität des Stoffwechsels kann aber auch auf einen Tumor hindeuten, und wenn auf dem Szintigramm eine geringe Stoffwechselaktivität angezeigt wird, dann kann es sich um abgestorbenes Gewebe handeln. Der Herzmuskel kann mithilfe einer Szintigrafie ebenso untersucht werden wie auch die Schilddrüse oder einzelne Knochenpartien.

    Wann wird das Diagnoseverfahren Szintigrafie durchgeführt?

    Im Unterschied zu anderen Diagnoseverfahren wie der Computertomografie oder der Kernspintomografie, wird bei einer Szintigrafie auch Gewebe sichtbar, und da durch dieses Verfahren auch Tumore deutlich dargestellt werden, ist das Diagnoseverfahren Szintigrafie überwiegend in der Krebsmedizin zu finden. Es gibt aber noch weitere Bereiche, in denen dieses moderne Verfahren sehr hilfreich sein kann. Um die Schilddrüse zu untersuchen, hat sich die Szintigrafie bewährt und auch um einen verdächtigen Knoten zum Beispiel im Lymphsystem zu untersuchen, ist das Diagnoseverfahren Szintigrafie im Einsatz. Liegt der Verdacht auf eine Lungenentzündung vor, dann wird ein Szintigramm gemacht, um die Funktion der Nieren zu untersuchen. Mit der Szintigrafie wird der Herzmuskel nach einem Infarkt untersucht und um abzuklären, ob es sich um Osteonekrose oder um eine Osteoporose handelt, kann ein Szintigramm Auskunft geben.

    Was passiert bei einer Szintigrafie?

    Eine Szintigrafie wird von einem Nuklearmediziner durchgeführt, der vor der Untersuchung mit seinem Patienten auch über die Vorteile und die möglichen Risiken des Diagnoseverfahrens spricht. Für die Untersuchung sind keine besonderen Vorkehrungen notwendig und der Patient muss auch nicht nüchtern sein. Der radioaktive Stoff wird in die Vene gespritzt, dann folgt eine Pause, die je nach Dosis und Krankheitsbild wenige Minuten oder einige Stunden dauern kann. Die eigentlichen Aufnahmen dauern dann nur ein paar Minuten und sind vollkommen schmerzfrei. Im Unterschied zu einem CT oder einem MRT muss auch keiner „in die Röhre“, bei einer normalen Szintigrafie ist die sogenannte Gamma-Kamera immer frei beweglich.

    Gibt es Risiken?

    Beim Diagnoseverfahren Szintigrafie sind Nebenwirkungen kein Thema. Das Radiopharmakon, also das radioaktive Mittel, was in die Vene gespritzt wird, sorgt bei einigen Patienten für ein leichtes Hitzegefühl und auch ein Juckreiz oder eine Rötung auf der Haut sind keine Seltenheit. Einige Patienten verspüren zudem einen metallischen Geschmack im Mund oder eine leichte Übelkeit, die aber schnell wieder vorübergeht. Die meisten Menschen denken bei Radioaktivität an Atomkraftwerke oder noch schlimmer, an Atombomben, aber die Radioaktivität eines Szintigramms hat damit nichts zu tun. Die Strahlenbelastung durch eine Szintigrafie ist mit der Strahlendosis einer Röntgenaufnahme zu vergleichen, und der Körper scheidet das radioaktive Material sehr schnell wieder aus. Ob es zu einer langfristigen Belastung durch die Strahlung kommt, das hängt zum einen von der Menge und zum anderen von der untersuchten Region des Körpers ab. Um die Nieren zu entlasten, sollte man nach einer Szintigrafie möglichst viel trinken und häufig zur Toilette gehen, sowie für einige Stunden den Kontakt zu kleinen Kindern und schwangeren Frauen meiden.

    Bild: © Depositphotos.com / gwolters

  • Manuka Honig – das Heilmittel der Maori

    Manuka Honig – das Heilmittel der Maori

    Schon in der Antike wurde Honig zum Süßen von Speisen oder auch bei der Herstellung von Wein und Bier benutzt. Honig war aber auch immer ein Heilmittel, dessen vielseitige Anwendungsmöglichkeiten noch heute bekannt sind. Die meisten kennen den normalen Honig, den die Bienen auf dem Rapsfeld, auf der Sommerwiese oder auch in Akazienbäumen sammeln, aber von Manuka Honig haben nur die wenigsten etwas gehört. Dabei handelt es sich bei diesem Honig um eine ganz besondere Sorte, die durch ihre einzigartige Heilkraft überzeugen kann.

    Ein Honig mit Geschichte

    Es gibt Heilmittel, die haben eine sehr lange Geschichte, aber sie wurden erst vor wenigen Jahren wieder neu entdeckt. Zu diesen Heilmitteln gehört auch der Manuka Honig, dessen vielfältige Anwendungsgebiete bei den Maori schon sehr lange bekannt sind. Aber erst vor gut 30 Jahren wurden Wissenschaftler auf den besonderen Honig aufmerksam, den die Bienen in der Südseemyrte finden. Den Ureinwohnern Neuseelands war die Wirkung des Manuka Honigs schon sehr lange bekannt, sie nutzen den Honig unter anderem auch, um die Verletzung ihrer Krieger zu versorgen. Produziert wird der Honig in Neuseeland jedoch erst seit dem 19. Jahrhundert, als Missionare aus Europa ins Land kamen und Honigbienen mitbrachten, die man bis dahin in Neuseeland noch nicht kannte. Heute belegen mehrere klinische Studien die antibakterielle Wirkung des Honigs, der ein natürliches Antibiotikum ist.

    Welche Anwendungsgebiete gibt es?

    Die Technische Universität Dresden hat im Manuka Honig unter anderem Methylglyoxal nachgewiesen, und dieser Inhaltsstoff hat eine entzündungshemmende und vor allen Dingen eine antibakterielle Wirkung. So kann der Honig der Maori gegen Helicobacter pylori helfen, den Erreger, der eine Magenschleimhautentzündung und sogar Magengeschwüre auslöst, aber auch Erreger, die gegen Antibiotika resistent sind, haben gegen den speziellen Honig keine Chance. Manuka Honig hilft bei der Desinfektion von Wunden und bekämpft Infektionen sowohl auf der Haut als auch bei inneren Organen. Wunden und Insektenstiche heilen schneller, wenn sie mit dem antibakteriellen Honig bestrichen werden, rissige, trockene Haut wird wieder glatt und auch bei der Behandlung von Schuppenflechte hat sich der Honig bewährt.

    Wirksam auch bei der inneren Anwendung

    Manuka Honig ist nicht nur bei äußerlichen Erkrankungen und Wunden eine sehr gute Wahl, der besondere Honig kann auch bei Erkrankungen der inneren Organe helfen.

    Unter anderem wirkt der Honig bei:

    • Blasenentzündungen
    • Erkältungssymptomen wie Husten, Schnupfen und Halsschmerzen
    • Magenschleimhautentzündungen
    • Darmerkrankungen wie Reizdarm und Durchfall
    • Zahnfleischentzündungen

    Kommt der Honig bei Wunden oder Verbrennungen zum Einsatz, dann werden gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Zum einen desinfiziert der Honig die Wunde und zum anderem entzieht er möglichen Krankheitserregern wie Keimen oder Bakterien den Nährboden, die Wunde kann in aller Ruhe ausheilen. Größere Wunden werden zunächst gereinigt und dann mit einer Schicht Honig bestrichen, die nicht breiter als ein Messerrücken sein muss. Anschließend wird die Wunde mit einem sauberen Mulltuch oder einem Leinentuch abgedeckt und dann verbunden. Der Verband sollte jeden Tag erneuert werden, damit die Wunde optimal ausheilen kann.

    Eine nützliche Köstlichkeit

    Der Honig stärkt auch das Immunsystem und schmeckt wunderbar in einer heißen Tasse Tee und das nicht nur in der Erkältungszeit. Alle Naschkatzen, die einen sogenannten „süßen Zahn“ haben, können Manuka Honig auf einer frischen Scheibe Brot oder auf einem knusprigen Brötchen essen. Wenn sich die ersten Anzeichen einer Erkältung zeigen, dann wird einfach ein Teelöffel Honig in die warme Milch gerührt. Bei Halsentzündungen oder Halsschmerzen darf ruhig ein Löffel des Honigs einfach so genascht werden und wer möchte, der kann mit dem besonderen Honig aus Neuseeland auch köstliche Kuchen und Weihnachtsplätzchen backen. Erhältlich ist der echte Manuka Honig in vielen Apotheken und in gut sortierten Reformhäusern sowie in Bioläden.

    Bild: © Depositphotos.com / anchan_uk

  • Flohsamen – vielseitig für die Gesundheit im Einsatz

    Flohsamen – vielseitig für die Gesundheit im Einsatz

    Der Name Flohsamen führt ein wenig in die Irre, denn mit den kleinen Krabbeltieren hat die populäre Heilpflanze nichts zu tun. Allerdings verdankt die Pflanze ihren Namen dem Aussehen der Insekten, denn der Flohsamen oder besser gesagt, die Flohsamenschalen sind länglich geformt und haben mit ihrer rötlich-braunen Farbe durchaus Ähnlichkeit mit einem Floh. Flohsamen hat sich als Heilpflanze für den Magen- und Darmbereich einen guten Namen gemacht und gilt durch seine Ballaststoffe als wirksames Mittel gegen Verstopfung.

    Welche Inhaltsstoffe sind im Flohsamen zu finden?

    In der Heilpflanze, die vor allem in Mitteleuropa als Flohwegerich wächst, sind Ballaststoffe und Proteine zu finden, die den Körper mit lebensnotwendigem Eiweiß versorgen. Auch Flavonoide sind in den Samen zu finden, die antioxidativ wirken und für die Vorbeugung von Krankheiten eine große Rolle spielen. Primär sind es aber die Ballaststoffe, die die heilsame Wirkung ausmachen, denn in Wasser aufgelöst quellen die Samen auf, sie bilden durch das Fett, das in ihnen enthalten ist, eine weiche, geschmeidige Konsistenz und können so alle Bereiche des Darms erreichen.

    Die gesundheitliche Wirkung

    Flohsamen kommt vor allem bei Beschwerden des Darms zum Einsatz, und entfaltet seine Wirkung bei Verstopfung ebenso wie beim Reizdarmsyndrom und bei Durchfall. Darmfissuren, Divertikel und besonders Hämorrhoiden können den täglichen Stuhlgang problematisch und auch sehr schmerzhaft machen, Flohsamenschalen, die im Wasser aufgequollen sind, machen den Stuhl weicher und starkes Pressen ist nicht mehr nötig. Das macht den Samen zudem zu einer guten Alternative, wenn es um Abführmittel geht, denn die Samen machen ein chemisches Mittel überflüssig. Flohsamen kann aber auch den Cholesterinspiegel senken und ist ein hilfreiches Mittel für eine Diät. Da der Samen im Wasser sein Volumen deutlich vergrößert, entsteht im Magen schneller das Gefühl, satt zu sein, und auf diese Weise wird der Flohsamen zum Appetitzügler.

    Die Anwendungsgebiete von Flohsamenschalen

    Flohsamen sind ein anerkanntes Heilmittel bei Diabetes und entzündlichen Darmerkrankungen wie zum Beispiel Morbus Crohn, aber auch schwangere Frauen können ihrem Darm, der in der Schwangerschaft gerne mal ein wenig träge ist, mit Flohsamenschalen natürlich auf die Sprünge helfen. Da Flohsamen ein natürliches Heilmittel sind, gibt es so gut wie keine Nebenwirkungen und auch die Anwendung ist einfach, da die Samen auch in praktischen Kapseln angeboten werden. Bei Beschwerden mit dem Darm empfiehlt es sich, die Samen in Form von Pulver einzunehmen, denn zusammen mit Wasser können sie dann ihre heilsame Wirkung entfalten.

    Flohsamen richtig einnehmen

    Alle, die zum ersten Mal die Samen einnehmen, sollten sich darauf einstellen, dass die abführende Wirkung innerhalb von zwölf Stunden auftritt, aber es können auch bis zu drei Tage vergehen, bevor der Darm auf Trab kommt. Für die Dosierung gilt, ein bis zwei Teelöffel des Samens reichen als Tagesdosis in der Regel aus, sie werden mit 100 Millilitern Wasser verrührt und müssen dann quellen. Der Samen quillt anschließend im Körper noch weiter auf, deshalb sollte die Mischung auch im Liegen getrunken werden, damit die Atemwege nicht beeinträchtigt werden können. Optimal ist es, das Gemisch aus Flohsamen und Wasser morgens und abends zu trinken, ein regelmäßiger Stuhlgang stellt sich aber erst nach einer Woche ein.

    Wo kann man Flohsamen kaufen?

    Flohsamenschalen können in Apotheken, Reformhäusern und in der Drogerie gekauft werden. Bei nur leichten Beschwerden kann der Samen hilfreich sein, sollte es aber einen Verdacht auf Darmverschluss geben, dann dürfen die Samen nicht mehr eingenommen werden. Zudem ist es wichtig, dass keine allergischen Beschwerden zu befürchten sind. Die Samen können leichte Blähungen verursachen und auch ein Völlegefühl ist möglich, das jedoch in der Regel nur vorübergehend ist. Wenn bestimmte Medikamente eingenommen werden, dann sollte vor der Einnahme von Flohsamen der Arzt gefragt werden.

    Bild: © Depositphotos.com / HeikeRau

  • Warum eine Pankreatitis gefährlich ist

    Warum eine Pankreatitis gefährlich ist

    Sie kommt relativ selten vor, aber wer davon betroffen ist, der kann schnell in Lebensgefahr schweben – die Pankreatitis, besser bekannt unter dem Namen Bauchspeicheldrüsenentzündung. Eine Pankreatitis kann akut, aber auch chronisch auftreten, oftmals wird sie von Gallensteinen ausgelöst, und wenn andere Organe wie die Leber, der Darm, das Herz, die Lungen oder die Nieren in Mitleidenschaft gezogen werden, dann wird es sehr schnell sehr gefährlich. Aber was löst eine Bauchspeicheldrüsenentzündung aus und was macht eine Pankreatitis gefährlich?

    Die Bauchspeicheldrüse – ein erstaunliches Organ

    Die Bauchspeicheldrüse wiegt nur knapp 100 Gramm, sie ist 15 cm groß und liegt im oberen Bauchbereich gleich hinter der Bauchwand. Jeden Tag gibt die Bauchspeicheldrüse bis zu zwei Liter Verdauungssekret an den Dünndarm ab und in dieser Flüssigkeit sind Stoffe enthalten, die die Nahrung in ihre Bestandteile zerlegen, denn nur so können sie aus dem Dünndarm vom Blut aufgenommen werden. Um zu verhindern, dass sich die Bauchspeicheldrüse selbst verdaut, bilden einige Enzyme eine Art interaktive Vorstufe, sie werden erst dann richtig aktiv, wenn sie im Dünndarm gelandet sind. Die Bauchspeicheldrüse kann aber noch mehr, sie gibt wichtige Hormone wie zum Beispiel Insulin ins Blut ab, um den Blutzuckerspiegel zu senken, auch Glukagon wird abgegeben, was den Blutzuckerspiegel wieder steigen lässt.

    Was macht eine Pankreatitis gefährlich?

    Die Ursachen für eine Pankreatitis sind vielschichtig, in den meisten Fällen ist aber eine Erkrankung der Galle verantwortlich. Wenn ein Stein den Gallengang verstopft und damit einen Gallenstau auslöst, dann sammelt sich im Rückstau das Verdauungssekret in der Bauchspeicheldrüse, was wiederum eine Pankreatitis gefährlich macht. Das Gewebe wird gereizt, es wird geschädigt und schließlich entsteht eine Entzündung. Was eine Pankreatitis gefährlich macht, ist aber die nachfolgende Situation, denn die Drüse wird versuchen, sich selbst zu verdauen. Auch übermäßiger Alkohol- und Nikotingenuss machen eine Pankreatitis gefährlich, weil der Alkohol schnell zu einer Entzündung führen kann. Andere mögliche Ursachen für eine Bauchspeicheldrüsenentzündung sind eine Überfunktion der Nebenschilddrüse, Störungen im Stoffwechsel und bestimmte Medikamente wie beispielsweise Betablocker und ACE-Hemmer, aber auch einige Antibiotika können eine Pankreatitis gefährlich machen.

    Welche Symptome gibt es?

    Eine Pankreatitis tritt plötzlich und ohne jede Vorwarnung auf. Die Betroffenen fühlen heftige Schmerzen im oberen Bauchbereich, die schnell in den Rücken oder in die Brust ausstrahlen. Zusammen mit den starken Schmerzen kommt es zu Übelkeit, Blähungen und Erbrechen, auch Fieber kann bei einer akuten Entzündung auftreten. Die Bauchdecke ist gespannt, aber sie ist nicht hart, der Arzt spricht dann von einem sogenannten Gummibauch und schon der kleinste Druck löst in dieser Situation heftige Schmerzen aus. Ist der Gallengang an der Pankreatitis beteiligt, dann entwickelt sich zudem eine Gelbsucht, der Urin färbt sich dunkel und die Bindehäute in den Augen sind gelb. Kommt es zu einem Kreislaufschock, dann wird die Pankreatitis gefährlich und wenn sich Eiter im Bauchraum sammelt, dann besteht die Gefahr einer Blutvergiftung, in deren Verlauf das Herz, die Lunge oder auch die Nieren versagen können.

    Wie wird eine Pankreatitis behandelt?

    Kommt es zu einer akuten Pankreatitis, dann muss der Betroffene sofort ins Krankenhaus und je nach Schweregrad auch intensivmedizinisch betreut werden. Gegen die starken Schmerzen bekommt der Patient ein Schmerzmittel, zusätzlich wird ein Tropf angehängt, um den Körper mit Flüssigkeit zu versorgen und den Kreislauf aufrecht zu erhalten. Bei einer akuten Erkrankung darf nichts gegessen werden und selbstverständlich sind auch Nikotin und Alkohol tabu. Handelt es sich um eine besonders starke Entzündung, die lange andauert, dann muss der Patient über eine Magensonde mit flüssiger Nahrung versorgt werden. Klingt die Entzündung langsam ab, denn folgt ein vorsichtiger Aufbau mit Speisen, die leicht verdaulich sind.

    Auch wenn eine Pankreatitis gefährlich ist, wenn sie rechtzeitig behandelt wird, dann wird der Patient wieder vollständig gesund.

    Bild: © Depositphotos.com / Waldemarus

  • Durch natürliches Mundspray befreit durchatmen

    Durch natürliches Mundspray befreit durchatmen

    Wenn nach langem reden die Stimme müde wird, wenn sich ein Gefühl der Trockenheit im Rachen einstellt, wenn Heiserkeit nur noch ein Flüstern möglich macht oder der ständige Drang besteht, sich räuspern zu müssen, dann kann ein Mundspray hilfreich sein. Das gilt auch beim berühmten Frosch im Hals, wenn man das Gefühl verspürt, als würde im Hals ein Fremdkörper sitzen. Ein Mundspray kann diese Probleme schnell und einfach beheben. Es sollte aber ein natürliches Mundspray sein, denn dieses Spray ist gut verträglich und sorgt für ein befreites Durchatmen.

    Was führt eigentlich zum Frosch im Hals?

    Jeder kennt das Gefühl einen sinnbildlichen Frosch im Hals zu haben, aber kaum jemand weiß, wie dieses Gefühl entsteht. Wenn die Stimme plötzlich weg ist und Schleim den Hals verschließt, dann versuchen wir, dieses Problem mit räuspern zu bekämpfen. Das gelingt manchmal, wenn ein Schluck Wasser getrunken wird, aber oftmals bleibt die Stimme einfach weg, und das ist besonders unangenehm, wenn man ein Telefonat führen oder eine Rede halten muss. Sich zu räuspern, ist nicht die richtige Wahl, denn beim Räuspern spannen sich die Bauchmuskeln und im Bauchraum entsteht ein Überdruck. Die Stimmlippen sind diesem Druck ebenso ausgesetzt, aber sie geben ihm kaum nach, sondern reiben sich aneinander. Wer sich dann räuspert, der greift die empfindliche Schleimhaut der Stimmlippen an und falls das öfter geschieht, dann nehmen die Stimmlippen sogar dauerhaft Schaden. Besser ist es zu schlucken, leicht zu husten oder auch zu gähnen.

    Das Räuspern natürlich bekämpfen

    Um die gestressten Stimmbänder nicht noch mehr zu reizen, sollte man in Räumen mit trockener Heizungsluft für eine hohe Luftfeuchtigkeit sorgen. Viel Wasser und Kräutertee zu trinken kann ebenfalls hilfreich sein, und wenn das Räuspern besonders lästig wird, dann hilft es, mit Kamille oder mit Salbei zu inhalieren. Rauchen verstärkt die Beschwerden und das gilt auch für Nüsse und Schokolade, die die Schleimhäute reizen, sowie für Milch und Käse, die die Stimmbänder verschleimen. Für Abhilfe kann ein natürliches Mundspray sorgen.

    Die Inhalte eines natürlichen Mundsprays

    In der Natur wachsen viele Pflanzen, die eine echte Wohltat für die Gesundheit sind. Dazu gehört unter anderem die Kamille, die so herrlich aromatisch riecht und de mit ihrer antibakteriellen Wirkung auch für Mund und Rachen gesund ist. Auch die Pfefferminze ist ein bekanntes Heilkraut, das im natürlichen Mundspray Verwendung findet, denn die Arzneipflanze des Jahres 2004 erfrischt nicht nur Mund und Rachenraum, sie wirkt auch beruhigend auf die Schleimhäute und die oberen Atemwege. In die Liste der Heilpflanzen für ein natürliches Mundspray reihen sich auch der blaue Eukalyptus und der griechische Salbei ein. Der Eukalyptus überzeugt durch seinen angenehm frischen Geschmack und durch seine Fähigkeit, die Bronchien von Schleim zu befreien. Der Salbei ist ein hervorragendes Mittel gegen Halsschmerzen und hat zudem eine desinfizierende Wirkung. Menthol und Kampfer runden die Palette der Heilkräuter, die in einem natürlichen Mundspray zu finden sind, perfekt ab.

    Wie wirkt natürliches Mundspray?

    Ein natürliches Mundspray wie das Spray von Doclue enthält viele ätherische Öle, die den Mund und den Rachenraum auf natürliche Art beruhigen und für eine frische Brise sorgen. Da das Spray aus dem Hause Doclue einen sehr langen Sprüher hat, wirkt das Mundspray auch im hinteren Rachenraum und der Frosch im Hals ist schnell wieder verschwunden. Das natürliche Mundspray kann immer dann zum Einsatz kommen, wenn die Stimme besonders beansprucht wird oder wenn sich das Gefühl einstellt, sich ständig räuspern zu müssen. Alle, die viel reden müssen, wie zum Beispiel Schauspieler oder Berufssprecher, aber auch Sänger, die immer bei Stimme sein müssen, können mit der Hilfe des natürlichen Mundsprays von Doclue ihrer Stimme etwas Gutes tun.

    Bild: © Depositphotos.com / XiXinXing