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  • Die vielfältigen Ursachen für Schlafstörungen

    Die vielfältigen Ursachen für Schlafstörungen

    Jeder hat schon einmal eine unruhige Nacht erlebt oder konnte schlecht einschlafen und hat sich dann schlaflos im Bett herum gewälzt. Auch mitten der Nacht oder viel zu früh am Morgen aufzuwachen, ist vielen nicht unbekannt. Wer nach den Ursachen für Schlafstörungen sucht, der muss Geduld mitbringen, denn es gibt sehr viele verschiedene Ursachen für schlechten Schlaf. Einige dieser Ursachen lassen sich mit einfachen Hausmitteln wirkungsvoll bekämpfen, einige Ursachen sind aber so schwerwiegend, dass sie von einem Arzt behandelt werden müssen.

    So wichtig ist ein gesunder Schlaf

    Wer schläft, der sündigt nicht, sagt der Volksmund, aber wer gut schläft, der tut auch sehr viel Gutes für seine Gesundheit. Wenn wir schlafen, dann räumt das Gehirn auf und schafft wieder Ordnung, zudem verarbeitet es das am Tag erlebte und sortiert alle frischen Eindrücke in die richtigen Bereiche. Schlafen ist aber auch ein bewährtes Schönheitsmittel, und wer ausreichend und tief schläft, der kann sogar leichter abnehmen. Das Immunsystem wird im Schlaf bestärkt, wir werden seelisch ausgeglichener, und die Organe sowie der Stoffwechsel funktionieren nach einer geruhsamen Nacht noch mal so gut. Ein Drittel der Deutschen sucht nach Ursachen für diese Schlafstörungen, denn sie kommen in der Nacht einfach nicht zur Ruhe.

    Schlechter Schlaf – wann sollte man zum Arzt gehen?

    Wer nicht nur gelegentlich, sondern permanent schlecht schläft, der sollte einen Arzt damit beauftragen, nach den Ursachen für Schlafstörungen zu suchen. Das gilt immer dann, wenn die Schlafstörungen über einen Monat anhalten und man eine Woche lang nicht mehr richtig durchschlafen konnte. Wer sich dann tagsüber schlecht fühlt, schnell gereizt ist und nervös wird, der muss der mit der Diagnose chronische Schlafstörung rechnen. Wer den Eindruck hat, in der Nacht tief und fest zu schlafen, sich aber am Morgen wie gerädert fühlt und ständig müde ist, der muss davon ausgehen, dass die Nacht doch nicht so entspannt war.

    Welche Ursachen für Schlafstörungen gibt es?

    Welche Ursachen für Schlafstörungen gibt es? Um das herauszufinden, wird der Arzt seinen Patienten zu dessen Schlafgewohnheiten befragen. Stress und Ärger können Ursachen für Schlafstörungen sein, auch ein zu hoher Blutdruck und depressive Verstimmungen sorgen für unruhige Nächte. Die Ursachen für Schlafstörungen können auch ernste gesundheitliche Probleme sein, wie Nierenerkrankungen, Krankheiten der Schilddrüse oder ein Burn-out-Syndrom. Menschen, die schnarchen, leiden nicht selten unter Schlafstörungen und auch das Restless-Legs-Syndrom ist eine der Ursachen, die den Schlaf in der Nacht dezimieren können.

    Narkolepsie und Hypersomnie

    Zwei Ursachen für Schlafstörungen, die man nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte, sind Narkolepsie und Hypersomnie. Anders als bei den klassischen Schlafstörungen, sind die Betroffenen bei diesen beiden Krankheiten ständig müde. Menschen, die unter Narkolepsie leiden, haben ein extrem großes Bedürfnis zu schlafen und müssen tagsüber mit unerwarteten Schlafattacken rechnen. Sie schlafen unterwegs und im Büro einfach ein und sind mitunter nur sehr schwer wieder aufzuwecken. Zur Narkolepsie gehört auch ein plötzliches Erschlaffen der Muskeln, und wenn die Krankheit besonders stark ausgeprägt ist, dann kann es sogar zu Halluzinationen kommen. Unter Hypersomnie versteht die Medizin ein erhöhtes Bedürfnis an Schlaf am Tag, in der Nacht schlafen die Patienten oft sehr schlecht und werden immer wieder wach.

    Tipps für einen besseren Schlaf

    Wer schlecht schläft, der muss nicht zwangsläufig zu einem Arzt gehen, manchmal helfen einfache, aber sehr effektive Hausmittel. So sollte das Schlafzimmer immer gut gelüftet und nicht zu warm sein. Schwere Bettdecken können ebenso für unruhige Nächte sorgen, wie auch zu viel Alkohol am Abend. Ein Glas warme Milch kann den Schlaf fördern, und wer vor dem Zubettgehen einen kleinen Spaziergang an der frischen Luft macht, der wird tief und fest schlafen. Baldrian und Hopfen sind ebenfalls gute und sehr natürliche Einschlafhilfen.

    Bild: © Depositphotos.com / 9nong

  • Reitferien – nicht nur für Pferdefreunde ein besonderes Erlebnis

    Reitferien – nicht nur für Pferdefreunde ein besonderes Erlebnis

    Bekanntlich liegt das Glück dieser Erde auf dem Rücken der Pferde und laut William Shakespeare wollte König Richard III. sein Königreich für ein Pferd hergeben. Reiten ist ein beliebter Sport, auf den viele auch in den Ferien nicht verzichten möchten und Reitferien machen nicht nur Kindern Spaß. In vielen Urlaubsregionen in ganz Europa werden Reitkurse und Stellplätze für Pferde angeboten, etwas Besonderes sind aber Reitferien am Meer, zum Beispiel in Dänemark.

    Vom Ackergaul zum Reittier

    Menschen und Pferde – das ist eine besondere Affinität. Schon immer haben Mensch und Tier eine enge Beziehung gehabt, schließlich gehört das Pferd zu den ältesten Nutztieren. Zunächst wurde das Pferd nur für die Arbeit auf dem Feld oder als Transporttier genutzt, später entdeckten die Menschen, dass Pferde auch als Reittiere gute Dienste leisten. Heute haben moderne Maschinen die Pferde bei der Landarbeit abgelöst, geblieben ist nur das Reittier und ein vierbeiniger Freund. Ob Islandpony oder Vollblüter, Pferde sind aus der Welt der Menschen nicht mehr wegzudenken. Wer einen besonderen Urlaub erleben möchte, der sollte Reitferien am Strand machen. Am Wasser entlang zu galoppieren, das hat was von Freiheit und Abenteuer, ein wunderbares Gefühl, das immer mehr Urlauber hautnah erleben wollen.

    Wie ein Besuch im Fitnessstudio

    Reiten ist ein Sport und wie bei jeder Sportart, so stellt sich auch hier die Frage: Wie gesund ist das Reiten? Für die Gesundheit lohnt es sich auf jeden Fall, den Pferderücken zu erklimmen, denn Reiten kann Rückenschmerzen vorbeugen, die Bauchmuskulatur stärken, die Fähigkeit zur Koordination fördern und beim Reiten lässt sich Stress abbauen. Ähnlich wie beim Schwimmen, werden beim Reiten alle Muskeln beansprucht, denn der Reiter muss sich permanent den Bewegungen des Pferdes anpassen. Bei jeder der drei Gangarten werden andere Muskeln gefordert, langfristig wird die Wirbelsäule entlastet und das beugt Problemen mit dem Rücken effektiv vor. Das rhythmische Auf und Ab löst zudem Verspannungen und auch für eine gerade Körperhaltung ist Reiten der optimale Sport. Reiten kann man noch bis ins hohe Alter, und deshalb verlieren auch Reitferien nie ihren Reiz.

    Reitferien in Dänemark

    Warum bietet sich Dänemark für Reitferien an? Ganz einfach, weil die dänische Küste an der Nordsee 400 km lang ist. Die wunderschöne Küste erstreckt sich von den Inseln im Wattenmeer im Süden, über die Haffküste bis hin zur wilden Brandung im Norden. Entlang dieser Küste gibt es Ferienhäuser, Campingplätze und auch Reiterhöfe für alle, die gerne mit dem Pferd die Umgebung erkunden möchten oder das Reiten erlernen wollen. Auch die westliche Küste von Jütland ist perfekt für Pferdefreunde und Reitsportler. Zwischen Nymindegab und Søndervig können Reiter am Strand entlang traben und wer noch Anfänger ist, kann sich auf verschiedenen Reitbahnen mit dem Pferd vertraut machen.

    Auf dem Pferderücken die Region erkunden

    Reitferien bieten eine gute Gelegenheit, um die Umgebung des Urlaubsortes einmal auf andere Art und Weise zu erkunden. In vielen Orten an der dänischen Küste werden geführte Reittouren angeboten und die Teilnehmer einer solchen Tour lernen dabei die Schönheit der Küstenlandschaft kennen. Wer möchte nicht mit seinem Pferd in einen malerischen Sonnenuntergang reiten? Die Heide von Jütland ist hier ein ebenso schönes Ziel wie auch die zahlreichen Fjorde, die endlosen Strände und die weiten Dünenlandschaften.

    Das Pferd einfach mitbringen

    Auch wer sein Pferd von zu Hause mitbringen möchte, der wird in Dänemark viele Reiterhöfe finden, in denen das Pferd einen Platz findet. Die Reitschulen in Westjütland haben viel Erfahrung im Umgang mit Pferden und das Tier ist dort immer bestens aufgehoben. In der ganzen Region sind zudem viele Ferienhäuser und Ferienwohnungen zu finden, sodass kein Reiter einen langen Weg hat, wenn er mit seinem Pferd ausreiten möchte.

    Bild: © Depositphotos.com / Alexia

  • Hepatitis – eine Krankheit mit vielen Gesichtern

    Hepatitis – eine Krankheit mit vielen Gesichtern

    Viele kennen Hepatitis unter dem Namen Gelbsucht oder auch Gilb, aber gemeint ist eine Erkrankung der Leber, genauer gesagt, eine chronische Entzündung der Leber. Den Namen Gelbsucht bekam die Krankheit durch ihre auffälligen äußeren Symptome wie eine gelbliche Haut und eine Gelbfärbung des weißen Teils der Augäpfel. Hepatitis ist eine Krankheit mit vielen Gesichtern und eben so vielen möglichen Ursachen. Da es kaum Symptome gibt, bleibt die Krankheit oft lange unerkannt, was unter Umständen sehr gefährlich werden kann.

    Welche Ursachen gibt es für Hepatitis?

    Die Palette der Ursachen für eine Hepatitis ist breit gefächert. Eine Virusinfektion kann ein Auslöser sein, aber auch Alkoholmissbrauch kann die Leber schädigen und eine Gelbsucht auslösen. Eine Fettleber ist ebenfalls eine der möglichen Verursacher, möglich sind zudem Autoimmunerkrankungen oder eine Störung im Immunsystem. Die häufigste Ursache ist aber eine virale Infektion, die sowohl Hepatitis A wie auch B, C, D und E auslöst. Wissenschaftler vermuten auch, dass die zunehmende Anzahl von Umweltgiften für eine Leberentzündung sorgen können, eher selten sind Pilze, Parasiten oder Bakterien die Ursache.

    Gibt es typische Symptome?

    Was die Diagnose Hepatitis so schwierig macht, ist das Fehlen von Symptomen. Die Betroffenen fühlen sich müde, sie haben wenig Appetit und verspüren einen leichten Schmerz im Bereich des Oberbauches, der sich aber nicht genau lokalisieren lässt. Nicht immer kommt es zu den für Gelbsucht typischen Symptomen wie einer Gelbfärbung der Haut und der Augäpfel oder einem dunkel gefärbten Urin. Da bei Hepatitis die Funktion der Leber gestört ist, kommt es zu einem Stau der Gallenflüssigkeit, die für einen unangenehmen Juckreiz, aber auch für Verdauungsstörungen sorgen kann. Durchfall, Erbrechen und Übelkeit sind daher ebenfalls Symptome, die auf eine Hepatitis hinweisen.

    Die Diagnose Hepatitis

    Besteht der Verdacht auf Hepatitis, dann wird der Arzt zunächst einmal Blut abnehmen und den Wert der Leberenzyme bestimmen, die immer erhöht sind, wenn die Leber entzündet ist. Zudem wird der Wert des gelben Gallenfarbstoffs, des Bilirubins bestimmt. Wenn auch dieser Wert erhöht ist, dann spricht das ebenfalls für einen Leberschaden. Um die spezifische Form erkennen zu können, werden Antikörpertests gemacht. Komplettiert wird die Diagnose durch eine Ultraschalluntersuchung, denn durch eine gezielte Sonografie kann der Arzt mehr über die Struktur, die Größe und die Kontur der Leber erfahren. Leider lässt sich die eigentliche Ursache der Leberentzündung anhand einer Ultraschalluntersuchung nicht erkennen. Um den Schweregrad der Entzündung bestimmen zu können, muss deshalb im Rahmen einer Leberpunktion Gewebe entnommen werden.

    Wie sieht die Therapie aus?

    Welche Therapie infrage kommt, das richtet sich immer nach der Schwere der Entzündung. Bei den chronischen Formen wie B und C, ist eine Therapie mit entsprechenden Medikamenten möglich, die nicht nur eine Besserung einleiten, sondern auch eine komplette Ausheilung möglich machen. Neue Präparate, die in den letzten Jahren zugelassen worden sind, ermöglichen eine kurze Therapie und auch weniger Nebenwirkungen. Besonders bei Patienten, die bereits eine Leberzirrhose haben, zeigen sich schnelle und auch nachhaltige Erfolge. Eine Behandlung mit Interferon, die noch vor wenigen Jahren zur Standarttherapie gehörte, ist dann nicht mehr notwendig. Handelt es sich um eine Alkoholhepatitis, dann ist eine sofortige Abstinenz ein Muss, die eigentliche Behandlung richtet sich aber auch hier nach dem Schweregrad der Leberschädigung. Bei einer Autoimmunhepatitis kommt es immer dann zu einem chronischen Verlauf, wenn die Erkrankung zu spät festgestellt wurde, helfen können in diesem Fall spezielle Immunsuppressiva, wie zum Beispiel Cortison. Zwar verbessern sich dann die Symptome und die Laborwerte sind wieder in einem normalen Bereich, allerdings müssen die Betroffenen über einen sehr langen Zeitraum, wenn nicht sogar lebenslänglich behandelt werden, was zu starken Nebenwirkungen führen kann. Handelt es sich um eine Fettleber, dann hilft nur Abnehmen, um das Körperfett auf Dauer deutlich zu reduzieren.

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  • Abhärtung für Frostbeulen

    Anpassungsfähigkeit der Gefäße an kühles Wetter sollte trainiert werden

    Baierbrunn (ots) – Gezielte Kältereize können helfen, sich abzuhärten und sich gegen Schnupfen, Husten und Co. zu wappnen. Das gilt vor allem für „Frostbeulen“, die sich den ganzen Tag in angenehm temperierten Räumen aufhalten. „Sie bibbern schon, wenn sie im Winter nur vor die Tür gehen“, sagt Dr. Hans-Jörg Ohlert, medizinischer Leiter der Kneippschen Stiftungen in Bad Wörishofen, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Diese Sensibelchen sollten dem Experten zufolge die Anpassungsreaktion des Körpers mit milden Reizen Schritt für Schritt steigern. Denn wer Kältereize nicht gewohnt sei und sich morgens unter die eisige Dusche stelle oder nackt in den frisch gefallenen Schnee hinausrenne, werde nicht fitter, sondern erst einmal krank. Untrainierten rät der Kneipp-Arzt daher, mit Wechsel-Fußbädern oder -Armbädern anzufangen, um ihre Kältetoleranz zu verbessern. Später folgen kalte Teilgüsse auf Füße, Knie, Oberschenkel und Arme. 

    Dieser Beitrag ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. 

    Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 1/2016 A liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.apotheken-umschau.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3217009
  • Andauernde Schmerzen unbedingt bekämpfen

    Häufig wiederkehrendes Ziehen und Stechen macht empfindlicher für sehr geringe Reize

    Baierbrunn (ots) – Häufig wiederkehrende Schmerzen sind nicht nur eine Qual, sondern sie können auch schwerwiegende Folgen haben. „Feuern Muskeln, Sehnen, Nerven oder auch Narben über einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten ständig Schmerzimpulse ins Gehirn und Rückenmark, verändert das unser gesamtes Nervensystem“, erläutert der Chefarzt der Ameos-Klinik für Anästhesiologie, Schmerz- und Palliativmedizin in Staßfurt, Dr. Ralf Rehwinkel, im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. „Es wird empfänglicher für bereits sehr geringe Reize, die ein Gesunder so nicht wahrnehmen würde.“ Rehwinkel rät daher, zunächst den Hausarzt aufzusuchen. Trete nach einer vierwöchigen Behandlung keine Besserung ein, sollte der Patient dem Experten zufolge eine Überweisung zu einem Schmerztherapeuten einfordern. 

    Dieser Beitrag ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. 

    Das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ 1/2016 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.senioren-ratgeber.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52278/3216099
  • Die besten Mittel um den Kater zu zähmen

    Die besten Mittel um den Kater zu zähmen

    Nicht nur die Silvesterparty ist ein Anlass, um viel Alkohol zu trinken, auch die nächste Geburtstagsfete kann die Ursache für den berühmt-berüchtigten Kater sein. Ein Glas zu viel reicht schon aus, um am nächsten Morgen mit einem schmerzenden Schädel aufzuwachen, und dann ist guter Rat teuer. Wie kann der Kater gezähmt werden? Welche Mittel sind richtig, um nach einer durchfeierten Nacht wieder einen klaren Kopf zu bekommen? Viele alte Hausmittel sind heute kein Thema mehr, dafür gibt es einige neue Erkenntnisse, die dabei helfen, den fiesen Kater zu besiegen.

    Der Kater – mehr als ein Unwohlsein

    Streng genommen ist ein Kater eine leichte Alkoholvergiftung, die sowohl das Wohlbefinden als auch die Leistungsfähigkeit bis zu drei Tage sehr negativ beeinflussen kann. Ihren Namen verdankt diese Alkoholvergiftung den Studentenverbindungen des 19. Jahrhunderts. Sie nannten diese Symptome, die zwangsläufig nach einer durchzechten Nacht entstehen, Katarrh, obwohl die typischen Symptome eigentlich gar nichts mit einem klassischen Katarrh gemeinsam haben. Plastisch dargestellt wurden die Kopfschmerzen und das Unwohlsein aber als Katze, und so entstand im Laufe der Jahre der Begriff Kater oder auch Katzenjammer.

    Die typischen Symptome

    Die häufig genannten Symptome bei einem ausgewachsenen Kater sind pochende Kopfschmerzen, ein leicht flaues Gefühl in der Magengegend, aber auch Appetitlosigkeit und Erbrechen. Wenn der Konsum an Alkohol groß war, dann können auch ein Zittern der Hände, Schwierigkeiten sich zu konzentrieren oder sogar ein Gedächtnisverlust, also ein Filmriss dazu kommen. Die Kopfschmerzen entstehen durch Dehydration, für die der Alkohol zuständig ist. Der Körper schafft es nicht, in einem relativ geringen Zeitraum alle Giftstoffe zu filtern, und das sorgt dann für Übelkeit und Erbrechen. Dazu kommt, dass der Körper Salz verliert, was für den berühmten „Nachdurst“ am nächsten Morgen sorgt.

    Wie sinnvoll ist ein Katerfrühstück?

    Um den Katzenjammer in den Griff zu bekommen, schwören viele auf ein entsprechendes Frühstück. Der Rollmops darf bei einem Katerfrühstück nicht fehlen, aber auch ein Bismarckhering und Sauerkraut sollen die Beschwerden lindern. Ob dieses eigenwillige Frühstück wirklich hilfreich ist, darüber gibt es keine gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnisse. Der leicht salzige Fisch sorgt für Durst und das hilft dem Körper, wieder Flüssigkeit zu tanken. Wer sich nicht für Fisch am Morgen erwärmen kann, der sollte Salzstangen oder ein anderes salziges Gebäck knabbern, denn so bekommt der Organismus das Salz zurück, das er so dringend braucht. Auch Oliven können dabei helfen, die lästigen Kopfschmerzen wieder loszuwerden. Wer eine Kopfschmerztablette nehmen möchte, der sollte zu Ibuprofen greifen, denn Aspirin macht das Blut zu dünnflüssig und Paracetamol hat eine lebertoxische Wirkung.

    Was hilft auf keinen Fall?

    Mineralwasser löscht zwar den Durst nach einer durchfeierten Nacht, aber die Kohlensäure ist nicht unbedingt die beste Lösung für den stark strapazierten Magen. Das Gleiche gilt für das traditionelle Hausmittel Kaffee, denn die Gelbsäure im Kaffee verstärkt die Kopfschmerzen und reizt zudem den Magen. Selbst wenn es immer wieder gerne behauptet wird, leider kann Koffein den Alkohol im Blut nicht abbauen, alles, was das Koffein kann, ist die Müdigkeit für einen kurzen Zeitraum zu vertreiben. Alkohol wird zwar sehr schnell vom Körper aufgenommen, aber nur sehr langsam wieder abgebaut. Ein Mann, der 80 Kilogramm wiegt und nur einen Viertelliter Wein oder einen halben Liter Bier trinkt, muss zweieinhalb Stunden warten, bis der Körper den Alkohol wieder abgebaut hat. Eine Frau braucht für die gleiche Menge übrigens vier Stunden.

    Effektiv vorbeugen

    Wer ohne Kopfschmerzen nach einer Party aufwachen will, der sollte während der Party immer mal ein Glas Wasser trinken. Auch ein fetthaltiges Abendessen kann helfen, obwohl Fett die Aufnahme von Alkohol nicht verhindern, aber immerhin verlangsamen kann. Hilfreich ist es zudem, in der Partynacht bei einem Getränk zu bleiben und nicht durcheinander zu trinken.

    Bild: © Depositphotos.com / Jim_Filim