Schlagwort: Reiz

  • Das menschliche Auge – sehen und gesehen werden

    Das menschliche Auge – sehen und gesehen werden

    Kein Sinnesorgan hat eine so große Bedeutung wie das menschliche Auge, denn nur mit den Augen können wir die Welt sehen und erkennen. Das Auge nimmt alle visuellen Reize wahr, die von außen kommen und verwandelt sie in elektrische Impulse. Die so gewonnenen Informationen werden dann über den Sehnerv direkt an das Gehirn weiter gegeben. Das menschliche Auge ist ein Wunderwerk aus vielen verschiedenen Bausteinen, die perfekt aufeinander abgestimmt sind. Der Augapfel, die Augenmuskeln, der Sehnerv und die Schutzvorrichtungen – das sind grob gesagt die wichtigen Bausteine, die uns das Sehen ermöglichen.

    Das menschliche Auge und seine Bausteine

    Der Bulbus oculi, der Augapfel, ist das, was vom Auge außen zu sehen ist, alle anderen Bausteine spielen ihre Rollen von der Außenwelt versteckt. Da ist der Bewegungsapparat mit den Augenmuskeln und die Tenon-Kapsel, der Sehnerv und die Schutzvorrichtungen, zu denen die Bindehaut, die Augenhöhle, die Augenlider und der Tränenapparat gehören. Der Augapfel ist dafür zuständig, die Lichtreize, wahrzunehmen, die von außen kommen. Er ist rund und etwas kleiner als ein Tischtennisball, und im Inneren des Augapfels verbergen sich der Glaskörper, die Linse und die Augenkammern. Der Augapfel selbst besteht aus drei Schichten, der äußeren, der mittleren und der inneren Augenhaut.

    Wie können wir sehen?

    Die Arbeit des Auges ist ein sehr komplexer Vorgang, der nur durch das enge Teamwork zwischen den Augen und dem Gehirn funktioniert. Um überhaupt sehen zu können, bedarf es einer Lichtquelle, und das kann zum Beispiel die Sonne oder eine Lampe sein. Wenn das Licht auf das menschliche Auge fällt, dann trifft es zunächst einmal auf die Hornhaut, dann auf die Pupille, dann die Linse und den Glaskörper und landet schließlich bei der Netzhaut. Die erste Station, die Hornhaut ist transparent und hat keine Gefäße, die Hornhaut ist das Fenster des Auges. Die zweite Station ist die Pupille, sie reguliert, wie viel des Lichts tatsächlich auf die Netzhaut kommt. Ist es dunkel, dann wird die Pupille größer, damit möglichst viel Licht hereinkommt, ist es hell, dann zieht sie sich zusammen und wird klein.

    Durch die Regenbogenhaut, die die Pupille umschließt, trifft das Licht dann auf die Linse und da diese gewölbt ist, werden die Lichtstrahlen hinter der Linse gebündelt und laufen dann auf der Netzhaut zusammen. Da die Linse ihre Form verändern kann, ist das menschliche Auge in der Lage, Dinge aus der Nähe und aus der Entfernung zu fokussieren. Das Bild, das schließlich auf der Netzhaut abgebildet wird, steht auf dem Kopf, aber über den Sehnerv kommen die Impulse der Nerven zur Sehrinde im Gehirn. Das Gehirn muss dann nur noch die gesendeten Signale auswerten und das Bild um 180° Grad drehen.

    So wird das Auge optimal geschützt

    Das menschliche Auge ist sehr empfindlich und muss entsprechend geschützt werden. Dazu hat die Natur verschiedene Schutzvorrichtungen eingebaut, die das Auge vor Schweiß, Staub, Schmutz, Nässe, Trockenheit und auch vor Bakterien schützt. Damit die Augen nicht so schnell verletzt werden können, liegen sie in knöchernen Augenhöhlen, einer Art Mulde im Gesichtsschädel, die den Augapfel umschließt. Die Augenhöhle, die sogenannte Orbita, setzt sich aus sieben Schädelknochen zusammen, die aneinandergrenzen. In der Augenhöhle sind Öffnungen, durch die sich die Gefäße ziehen und an zwei Stellen ist die Augenhöhle sehr zerbrechlich. Der Orbita-Boden und die seitliche Innenwand können zum Beispiel bei einem Faustschlag auf das Auge sofort brechen. Das menschliche Auge wird aber auch durch, zwei bewegliche Hautfalten geschützt, die Augenlider, die die vordere Seite des Auges bedecken und den Augapfel vor Druck von außen absichern. Zudem können Fremdkörper wie Staub oder Schweiß so nicht an den Augapfel dringen, und die Augen werden auch vor dem Austrocknen geschützt.

    Bild: © Depositphotos.com / choreograph

  • Die richtigen Fußballschuhe für jeden Kicker

    Die richtigen Fußballschuhe für jeden Kicker

    Einmal so dribbeln wie Messi und so flanken wie Ronaldo – welcher Freizeitkicker möchte auf dem Platz nicht so gut aussehen wie die ganz großen Stars. Fußballer wie Messi oder Ronaldo haben mit Sicherheit viel Talent, aber sie tragen auch die richtigen Fußballschuhe, die es ihnen einfacher machen, 90 Minuten die volle Leistung zu bringen. Wenn es um die passenden Fußballschuhe geht, dann stehen mehrere Aspekte im Vordergrund, wie zum Beispiel der Tragekomfort und die Stabilität. Auch das Ballgefühl, das Schussverhalten und die Lebensdauer sollten Kriterien sein, nach denen Fußballschuhe ausgesucht und gekauft werden.

    Fußballschuhe – Immer wieder neue Modelle

    Es ist nicht ganz so einfach, die passenden Fußballschuhe zu finden, denn die Auswahl ist mehr als nur groß. Beinahe jeden Monat bringt einer der bekannten Hersteller mindestens ein neues Modell auf den Markt und es ist schwer, sich in dieser riesigen Auswahl zurechtzufinden. Welcher Schuh ist für welchen Fuß der Richtige? Welches Stollenmuster sollen die Schuhe haben? Wird auf echtem Rasen, auf Kunstrasen, in der Halle oder auf einem Ascheplatz gespielt? Jeder der Fußball spielt, sollte sich vor dem Kauf einige Fragen stellen und erst dann eine Entscheidung fällen, welche Fußballschuhe von welchem Hersteller infrage kommen. Fußball ist ein schneller Ausdauersport, und wer mit zu engen, zu weiten oder viel zu kleinen Schuhen auf den Platz kommt, der wird das noch vor der ersten Halbzeit bereuen.

    Keine zu schnelle Entscheidungen treffen

    Wenn es um die Wahl der richtigen Fußballschuhe geht, dann sollte man viel Zeit mitbringen, denn der Schuh muss einfach perfekt sitzen, um den Fuß auch wirklich optimal stützen zu können. Es ist ein Fehler, die erstbesten Schuhe direkt im erstbesten Geschäft zu kaufen, besser ist es, die Hersteller und die Modelle, die eventuell infrage kommen, miteinander zu vergleichen. Jeder Hersteller hat eine eigene Form, Verarbeitung und auch ein besonders Material und nur durch einen direkten Vergleich lässt sich der passende Schuh für den Fuß finden. Selbst Profis probieren neue Schuhe erst einmal aus und die ersten Ballkontakte zeigen, ob dieses Modell auch das richtige ist. In den meisten Sportgeschäften besteht die Möglichkeit, mit den Schuhen zur Probe zu kicken. Eine solche Gelegenheit sollte man nutzen, um ein Gefühl für die neuen Fußballschuhe zu bekommen.

    Qualität hat ihren Preis

    Günstig ist nicht immer gut und wer lange Freude an seinen Fußballschuhen haben möchte, der sollte zunächst auf die Qualität und erst dann auf den Preis achten. Material und vor allem auch die Verarbeitung müssen einwandfrei sein, denn nur so garantiert der Schuh auch Langlebigkeit. Die ideale Passform ist ebenso wichtig, und wirklich gute Fußballschuhe sind robust und halten einiges aus. Trotzdem ist ein hoher Preis nicht in jedem Fall ein Garant für eine erstklassige Qualität. Wer nichts dem Zufall überlassen will, der sollte sich im Internet die ausführlichen Tests ansehen, die dort zu finden sind.

    Die perfekte Größe finden

    Wer noch nie Fußballschuhe gekauft hat, der sollte nicht den Fehler machen und die gleiche Größe wählen wie bei normalen Straßenschuhen oder bei Sneakers. Fußballschuhe sollten nach Möglichkeit eng am Fuß sitzen, wenn jedoch beim Probelaufen im Sportgeschäft die Füße mit Druckschmerzen reagieren, dann ist es besser, eine größere Größe zu wählen. Sitzt die nächste Größe nicht perfekt, dann ist es sinnvoll, nach Halbgrößen zu fragen, die viele Hersteller anbieten. Wichtig ist es, dass die Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt wird, denn das kann sowohl das Ballgefühl als auch die Sicherheit beim Laufen und die Stützkraft beeinträchtigen. Wenn der Schuh ein wenig zu eng sitzt, dann ist das nicht weiter tragisch, denn das Material weitet sich in der Regel meist schon während der ersten Trainingseinheiten.

    Bild: © Depositphotos.com / cirkoglu

  • Die Infektionskrankheit Tetanus und ihre Gefahren

    Die Infektionskrankheit Tetanus und ihre Gefahren

    Etwa eine Million Menschen weltweit infiziert sich jedes Jahr mit Tetanus, einer Krankheit, die viele unter ihrem deutschen Namen Wundstarrkrampf kennen. Die Infektionskrankheit Tetanus tritt in Deutschland allerdings relativ selten auf, denn viele Deutsche sind geimpft und auch die hygienischen Verhältnisse sind hierzulande so gut, dass der Erreger kaum eine Chance hat. Clostridium tetani – so heißt der Erreger, der die Infektionskrankheit Tetanus auslöst und wenn dieser Erreger in die Muskeln des Körpers eindringt, dann verkrampft sich die Muskelmasse dermaßen, dass es zu Lähmungserscheinungen kommt.

    Welche Ursachen hat die Infektionskrankheit Tetanus?

    Der Name Wundstarrkrampf verrät es bereits, die Ursachen für Tetanus sind in den offenen Wunden zu finden, durch der Erreger in den Körper eindringen kann. Das Bakterium hat die Form eines Stäbchens und kann sich nur dann vermehren, wenn die Umgebung arm an Sauerstoff ist, was bei offenen Wunden besonders dann zutrifft, wenn sie stark ausgefranste Ränder haben. Einmal in die Wunde eingedrungen, bilden die Bakterien Sporen und damit eine dauerhafte Form des Erregers, und wenn die Bedingungen besonders ungünstig sind, dann können sie sehr lange überleben. Erschwerend kommt hinzu, dass der Erreger zum einen widerstandsfähig gegen Hitze, Austrocknung und Desinfektionsmittel ist und zum anderen in der Umwelt praktisch überall vorkommt. Die meisten Tetanus-Erreger finden sich im Erdreich, in tierischen Ausscheidungen, aber auch auf der Haut von Tieren und in ihrer Darmflora.

    Der Tetanus Infektionsweg

    Es ist nicht der Erreger selbst, der in die Wunde gelangt, es sind vielmehr die Sporen, die auch ohne Sauerstoff leben können. Meist reicht schon eine kleine Verletzung, die verschmutzt wird und schon wandern die Sporen in den menschlichen Körper. Das kann zum Beispiel bei der Gartenarbeit passieren, aber auch bei Verkehrsunfällen und Unfällen in der Landwirtschaft ist die Infektionskrankheit Tetanus präsent. Ist der Erreger einmal in der Wunde, dann vermehrt er sich dort und gibt das Gift Tetanustoxin in die Blutbahn ab. Der Giftstoff gerät dann über den Blutkreislauf in das zentrale Nervensystem ins Gehirn und auch ins Rückenmark. Dort angekommen, werden bestimmte Nervenzellen deaktiviert und alle Nervenimpulse, die normalerweise die Muskeln entspannen sollen, können nicht mehr weitergeleitet werden, was schließlich zu den für Tetanus typischen Verkrampfungen führt.

    Die Tetanus Symptome

    Für die Infektionskrankheit Tetanus gibt es klassische Symptome, wie Kopfschmerzen, Schwindel, Schmerzen in den Muskeln, eine allgemeine Mattigkeit und auch starke Schweißausbrüche. Im weiteren Verlauf kann eine sogenannte Kieferklemme dazu kommen, die Betroffenen haben einen grinsenden Gesichtsausdruck, da sich die Zungen- und Gesichtsmuskulatur verkrampft, auch die Beine, die Arme, der Nacken und die Bauchmuskulatur werden in Mitleidenschaft gezogen. Die Muskelkrämpfe sind schmerzhaft und dauern bis zu zwei Minuten an, sie werden noch verstärkt durch optische Reize wie helles Licht, akustische Reize, laute Geräusche und mechanische Reize, wie leichte Berührungen. Die Infektionskrankheit Tetanus führt auch zu einem erhöhten Stoffwechsel, was hohes Fieber auslösen kann und wenn sich die Kehlkopfmuskulatur verkrampft, dann kommt es zu Atemnot, die Betroffenen drohen zu ersticken.

    Wie wird Tetanus behandelt?

    Gegen die Infektionskrankheit Tetanus gibt es kein direktes Gegenmittel, alles, was die Ärzte in einem akuten Fall tun können, ist die Symptome zu lindern und die Vermehrung des Krankheitserregers zu vermindern. Zunächst muss die Wunde gründlich gereinigt und dann breit geöffnet werden. Durch die offene Wundbehandlung kommt Sauerstoff in den Wundbereich und das ist hilfreich, damit sich die Bakterien nicht weiter vermehren. Zusätzlich werden Antibiotika gegeben, die das Tetanustoxin vor allem im Gehirn und im Rückenmark neutralisieren sollen. Der effektivste Schutz gegen die gefährliche Infektionskrankheit Tetanus ist aber eine Impfung, denn sie setzt eine aktive Immunisierung in Gang, der Körper ist in der Lage, Antikörper zu bilden und sich so vor dem Erreger dauerhaft zu schützen.

    Bild: © Depositphotos.com / Zerbor

  • Immer mehr Kinder leiden unter Bluthochdruck

    Immer mehr Kinder leiden unter Bluthochdruck

    Ähnlich wie das Gewicht, so lässt sich auch der Blutdruck optimieren, und das mit sehr einfachen Mitteln. Wer glaubt, dass ein zu hoher Blutdruck nur ältere Menschen betrifft, der irrt sich gewaltig, denn in Deutschland leiden immer mehr Kinder unter Hypertonie. Schätzungen zufolge sind es aktuell mehr als 650.000 Kinder und Jugendliche, die mit einem viel zu hohen Blutdruck durchs Leben gehen. Geschätzt wird, dass sich mindestens in jeder Schulklasse ein Kind befindet, das unter Bluthochdruck leidet, bei den Kindern, die übergewichtig sind, leiden sogar 26 % unter Hypertonie.

    Viele Ursachen für kindliche Hypertonie

    Warum leiden immer mehr Kinder in Deutschland unter einem viel zu hohen Blutdruck? Zum einen ist es ein eklatanter Mangel an Bewegung, zum anderen ist es die falsche Ernährung, die bei Kindern den Blutdruck permanent nach oben treibt. Auch Medikamente, die die Kinder einnehmen müssen, sind häufig schuld am Bluthochdruck. Eine neue Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS) zeigt, dass sich in der Gruppe der Kinder zwischen zwölf und 17 Jahren rund sieben Prozent jeden Tag von Fast Food ernähren. Weniger als die Hälfte der Kinder bewegt sich regelmäßig und treibt Sport, drei Viertel der Kinder, die an der Studie teilgenommen hat, sitzt stattdessen in der Freizeit lieber stundenlang vor dem Fernseher oder am PC.

    Die Kinder merken nichts

    Was den Bluthochdruck bei Kindern so gefährlich macht, ist, dass die Kinder nichts davon merken, wenn der Druck in ihren Adern immer weiter ansteigt. Erste Anzeichen wie Kopfschmerzen, Schwindelgefühle, Schlafstörungen oder auch Nasenbluten bleiben vielfach unbeachtet, weil viele Eltern und auch viele Ärzte immer noch davon überzeugt sind, dass Bluthochdruck bei Kindern kein Thema ist. Zwar ist Hypertonie auch bei Kindern keine Krankheit, aber es ist der schlechte Wert, der auf eine ernst zu nehmende gesundheitliche Störung hinweist, die sehr gefährlich werden kann.

    Bild: © Depositphotos.com / khosrork

  • Rückengesundheit im Kindesalter – wichtig für das ganze Leben

    Rückengesundheit im Kindesalter – wichtig für das ganze Leben

    Rückenschmerzen sind zu einer Art Volkskrankheit geworden, und nicht nur erwachsene Menschen sind davon betroffen. Immer mehr Kinder müssen zum Orthopäden und zur Krankengymnastik, da die Gesundheit ihres Rückens zu wünschen übrig lässt. Mittlerweile hat jedes dritte Kind im Grundschulalter Haltungsschwächen, denn diese kleinen Kinder sitzen bis zu neun Stunden in der Schule oder vor dem PC. Eltern, die feststellen, dass ihre Kinder ein Problem mit dem Rücken haben, sollten schnell handeln, denn wenn die Kinder nicht frühzeitig lernen, ihre Bewegung richtig zu koordinieren, können sie das im späteren Leben nicht mehr nachholen.

    Die Lust an der Bewegung fördern

    Die Rückengesundheit bei Kindern hängt nicht nur davon ab, wie lange die Kinder am Tag sitzen, es kommt vielmehr darauf an, wie viel sie sich bewegen. Am Tag sollten es mindestens zwei Stunden Bewegung sein, denn nur dann kann sich der kindliche Rücken optimal entwickeln und bleibt gesund. Vor allem Kinder zwischen sechs und zehn Jahren sind für sportliche Aktivitäten aller Art schnell zu begeistern. Das sollten Eltern ausnutzen und ihren Kindern verschiedene Sportarten näher bringen. Für einen gesunden Rücken gibt es keine bessere Sportart als Bewegung im Wasser, und das lernen schon Kinder im Grundschulalter meist sehr schnell. Auch Skaten oder Eislaufen im Winter macht Kindern großen Spaß, sie wollen turnen und laufen, wobei besonders Ballsportarten immer gut ankommen.

    Ein gutes Vorbild sein

    Wenn die Eltern viel in Bewegung sind, dann animiert das auch den Nachwuchs, aktiv zu werden. Wanderausflüge in den Bergen machen der ganzen Familie Spaß, aber auch eine Radtour ist eine prima Idee, um Kindern eine Freude zu machen. Warum nicht mal mit dem Kanu unterwegs sein? Zusammen mit den Eltern begeistern sich auch schon kleine Kinder für diesen Sport. Wenn Vater oder Mutter zum Joggen gehen, dann können die Kinder sie auf dem Rad begleiten und eine Schneeballschlacht oder kicken auf dem heimischen Rasen hinter dem Haus ist nicht nur für Kinder, sondern auch für die Eltern ein großes Vergnügen.

    In der Schule aktiv bleiben

    Die Zeiten, in denen Kinder in der Schule still und ruhig dem Unterricht folgen müssen, sind lange vorbei. Zwar sehen es Lehrer bis heute nicht gern, wenn die Schüler sich rekeln, mit dem Sitznachbarn rangeln oder mit dem Stuhl kippeln, aber Kinderärzte sehen das ein wenig anders. Das oft waghalsige Kippeln mit dem Stuhl ist gut für die Rückengesundheit der Kinder, es hält aber auch den Geist wach und fit. Der kindliche Körper sucht ständig unbewusst nach Bewegung und möchte ständig neue Anreize. Kinder, die diesem Bewegungsdrang nachgeben und ihn nicht unterdrücken, haben einen gesunden Rücken und sie sind auch mental beweglicher als Kinder, die still sitzen.

    Den richtigen Schulranzen kaufen

    Für die Rückengesundheit von Kindern ist nicht nur viel Bewegung ein Muss, auch der Schulranzen spielt eine wichtige Rolle. Schon Kinder im Grundschulalter müssen sich mit einem viel zu schweren Ranzen abmühen und schaden so auf Dauer der Gesundheit ihres Rückens. Wenn ein Kind in die Schule kommt, dann sollten die Eltern den Schulranzen nach ergonomischen Kriterien aussuchen, denn nur dieser Ranzen kommt der Rückengesundheit des Kindes zu Gute. So sind breite Schulterriemen, ein Becken- sowie ein Brustriemen immer wichtig, denn so kann das Gewicht des Ranzens optimal verteilt werden. Gute Ranzen, wie zum Beispiel die Schulrucksäcke von Ergobag wachsen mit dem Kind, sie haben einen stabilen Rahmen aus Aluminium und ein atmungsaktives Rückenpolster. Auf diese Weise wird der kindliche Rücken nicht über Gebühr belastet. Zudem sparen die Eltern noch eine Menge Geld, da der Schulranzen die Kinder über lange Jahre durch die Schulzeit begleiten kann.

    Bild: © Depositphotos.com / ilona75

  • Zwillings-Schwangerschaft – Glück im Doppelpack

    Zwillings-Schwangerschaft – Glück im Doppelpack

    Rein statistisch gesehen verlaufen die meisten Zwillings-Schwangerschaften ohne Probleme und Komplikationen, trotzdem gilt eine Zwillings-Schwangerschaft aus medizinischer Sicht als eine Risikoschwangerschaft. Die Untersuchungen und Kontrollen sind für die werdende Mutter engmaschiger. Wie riskant eine Mehrlingsschwangerschaft ist, hängt davon ab, ob sich die Babys eine Plazenta und eine Fruchthöhle teilen müssen oder nicht. Ob das der Fall ist, kann der Arzt bei einer Ultraschalluntersuchung zwischen der achten und der zwölften Schwangerschaftswoche feststellen, manchmal steht es aber auch schon in der fünften Woche fest.

    Wann wird eine Zwillings-Schwangerschaft riskant?

    Wenn jeder der Zwillinge eine eigene Fruchthöhle und Plazenta hat, dann gilt eine Zwillingsschwangerschaft als weniger problematisch. Müssen sich die Kinder die Fruchthöhle und auch die Plazenta teilen, dann können eher Probleme auftauchen, riskant wird es aber, wenn sich die Föten die Plazenta, aber nicht die Fruchthöhle teilen müssen. In diesem Fall spricht man von einem sogenannten fetofetalen Transfusionssyndrom, kurz FFTS. Das Problem ist der einseitige Blutaustausch zwischen den Babys, bei dem das eine Kind das Blut abgibt und das andere Kind das Blut empfängt. In der Folge steigt die Menge an Fruchtwasser bei dem Kind, das das Blut empfängt, stark an, und wenn dieser Zustand nicht behandelt wird, dann sterben im schlimmsten Fall beide Föten ab. Wird das Syndrom rechtzeitig erkannt und behandelt, indem die Gefäßverbindungen zwischen den Kindern mittels eines Lasers getrennt werden, dann haben beide Kinder eine sehr gute Chance, gesund zur Welt zu kommen.

    Die Gefahr der Frühgeburt

    Eines der häufigsten Risiken bei einer Zwillings-Schwangerschaft ist das Risiko einer Frühgeburt. Ab der 24. Woche nimmt die Gefahr einer Frühgeburt stetig zu, denn zwischen der 26. und der 28. Schwangerschaftswoche wiegen die Zwillinge zusammen schon so viel wie ein Kind bei seiner Geburt, also ca. sechs Pfund. Ab der 28. Woche wird der Druck auf die Gebärmutter immer stärker und das kann vorzeitige Wehen auslösen. Im Schnitt kommen die Kinder aus einer Zwillings-Schwangerschaft in der 37. Schwangerschaftswoche zur Welt und da die Kinder ein kleineres Geburtsgewicht haben, verläuft die Geburt für die Mutter vielfach einfacher. Das Kind, das zuerst das Licht der Welt erblickt, muss während der Geburt die größte Arbeit leisten, es weitet den Muttermund und der Zwilling rutscht dann meist einfach hinterher. Die Geburt ist auch kein Problem, wenn das zweite Kind eine Steißlage hat. Will das erste Kind aber mit dem Po zuerst auf die Welt kommen, dann wird in der Regel ein Kaiserschnitt gemacht.

    Wie fühlt sich die Mutter?

    Die meisten Frauen sind freudig überrascht, wenn der Arzt eine Zwillings-Schwangerschaft feststellt. In die Freude mischt sich aber auch Sorge, denn die werdenden Mütter fragen sich zum Beispiel, ob bei einer Zwillings-Schwangerschaft ausreichend Platz in ihrem Bauch ist und ob beide Kinder mit allem versorgt werden, was sie brauchen, um gesund auf die Welt zu kommen. Bedingt durch die Zwillings-Schwangerschaft sind die typischen Beschwerden wie Übelkeit und Sodbrennen bei vielen Frauen stärker und um das zu vermeiden, sollten Zwillingsmütter über den Tag verteilt mehrere kleine Mahlzeiten essen. Da der Bauch einer Zwillingsmutter gespannter ist, kann es zu Juckreiz kommen, aber auch Rückenschmerzen, Schlafprobleme und Kurzatmigkeit sind vor allem gegen Ende der Schwangerschaft keine Seltenheit. Zu einem Problem können auch Krampfadern und Wassereinlagerungen im Gewebe werden. Durch die vergrößerte Gebärmutter und die steigende Blutmenge bringen Frauen, die Zwillinge erwarten, auch mehr auf die Waage. Normal sind rund 13 Kilogramm, die während der Schwangerschaft zugenommen werden, Frauen, die mit Zwillingen schwanger sind, müssen mit einer Gewichtszunahme zwischen 17 und 20 Kilogramm rechnen. Die Gebärmutter wird bei einer Mehrlingsschwangerschaft deutlich mehr belastet und für die Mütter von Zwillingen bedeutet das, dass es etwas länger dauern kann, bis sich die Gebärmutter wieder zurückbildet.

    Bild: © Depositphotos.com / katrinaelena