Schlagwort: Schlaf

  • Fitnessarmbänder – teure Spielerei oder wirklich sinnvoll?

    Fitnessarmbänder – teure Spielerei oder wirklich sinnvoll?

    Fitness ist im Trend und wenn man der Werbung glauben darf, dann sind nur denjenigen gesund und leistungsfähig, die auch körperlich fit sind. Um die Fitness perfekt in den Alltag einbauen zu können, gibt es Fitnessarmbänder, die dabei helfen sollen, den optimalen Trainingsplan zu finden, diesen Plan auch einzuhalten und sich ganz nebenbei auch noch darüber informieren zu lassen, ob Herz und Kreislauf im gesunden Bereich sind. Es gibt Fitnessarmbänder, die den Puls messen, die Schritte zählen und über den Kalorienverbrauch informieren, natürlich haben sie auch eine Stoppuhrfunktion.

    Fitnessarmbänder – Vielseitig einsetzbar

    Die modernen Fitnessarmbänder, die jetzt auch wieder auf der IFA, der internationalen Funkausstellung in Berlin vorgestellt wurden, sind kleine Alleskönner, die sich Fitness-Begeisterte einfach nur ums Handgelenk binden. Durch Apps werden diese Fitnessarmbänder mit dem Smartphone, dem Tablet oder auch mit dem heimischen Computer verbunden, auf dem später zum Beispiel Statistiken über das Fitnessprogramm erstellt werden. Wer möchte, der kann auch seinen Schlafrhythmus von einem Fitnessarmband überwachen lassen oder das Armband auf Weckfunktion stellen, um am Morgen leichter aus dem Bett zu kommen. Die Auswahl der Apps ist groß und so wird es sogar möglich, Lebensmittel im Supermarkt einzuscannen, um zu sehen, welche Nährwerte sie haben.

    Für Sportler interessant

    Sportler, die ihr Trainingsprogramm ernst nehmen, können von einem Fitnessarmband profitieren. Sie können die zahlreichen Apps nutzen, um ihre Werte zu messen, sie später am Computer auszuwerten und später die einzelnen Trainingseinheiten miteinander zu vergleichen. Auch wer Übergewicht hat und mit Sport ein paar überflüssige Kilos verlieren möchte, der kann Fitnessarmbänder für die tägliche Motivation nutzen. Beim täglichen Joggen werden zum Beispiel die Schritte gemessen und die Zeit, die für eine bestimmte Strecke gebraucht wird. Am Tablet oder PC kann man dann genau sehen, ob sich die Fitness verbessert hat oder ob das Trainingsprogramm eventuell umgestellt werden muss.

    Gut für die Gesundheit?

    Mediziner sind sich einig, dass Fitnessarmbänder das Leben nicht unbedingt gesünder machen, sie warnen vielmehr davor, sich von diesen Armbändern beherrschen zu lassen. So ist es nach der Ansicht von Ärzten nicht erforderlich, einen perfekten Schlagrhythmus zu finden, denn jeder Mensch hat einen eigenen Rhythmus, der sich im Laufe des Lebens immer wieder verändert. Im Grunde sind Fitnessarmbänder, auch wenn sie technisch noch so ausgereift sind, nichts weiter als eine Spielerei. Damit diese Armbänder einen wirklichen Nutzen für die Gesundheit darstellen, müssten sie noch ausgereifter sein und noch mehr Funktionen bieten. Als Wecker, als Schrittzähler und auch als schicke Armbanduhr sind Fitnessarmbänder eine gute Sache, aber keiner lebt gesünder, nur weil er ein solches Armband trägt. Alle, die nach einer günstigen Variante suchen, um fitter oder schlanker zu werden, die sollten mit einem Arzt ein Trainingsprogramm erarbeiten und einfach ihre Ernährung auf gesunde Lebensmittel umstellen.

    Bild: © Depositphotos.com / Vadymvdrobot

  • Stress im Mutterleib

    Belastende Lebensumstände der Mutter können Kinder lebenslang prägen

    Baierbrunn (ots) – Wie ein Mensch auf Stress reagiert, wird zum Teil schon im Mutterleib geprägt. War die Mutter in der Schwangerschaft oft unter Druck, kann das Kind später eher unruhig und weinerlich reagieren oder häufiger und schlechter schlafen als andere, erklärt Dr. Margarete Bolten von der kinder- und jugendpsychiatrischen Klinik der Universität Basel im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Die Babys schütten dann messbar mehr Stresshormone aus als andere – ein Effekt, der lebenslang anhalten und später zu psychischen Problemen, etwa Depressionen, führen kann. Die gute Nachricht: Ein unabwendbares Schicksal ist dies nicht. Eine feinfühlige Erziehung kann diesen vorgeburtlichen Nachteil abmildern. „Die Prägung nach der Geburt ist mindestens so nachhaltig wie während der Schwangerschaft“, sagt die Expertin. 

    Dieser Beitrag ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. 

    Das Apothekenmagazin „Baby und Familie“ 9/2015 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.baby-und-familie.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/54201/3117178
  • Gärtner schlafen besser

    Öfter mal raus aus dem Haus – Das verhilft zu einem besseren Schlaf

    Baierbrunn (ots) – Wer tagsüber viel auf den Beinen ist, hat in der Regel bessere Aussichten auf eine erholsame Nachtruhe als Stubenhocker. Doch auch die Art der Aktivität scheint eine Rolle zu spielen, berichtet das Apothekenmagazin „Senioren-Ratgeber“ unter Berufung auf eine US-Umfrage unter knapp 430000 Erwachsenen. Raus aus dem Haus ist der daraus resultierende Rat. Gärtnern und Ausdauersport wie Walking oder Radfahren schnitten in der Untersuchung gut ab, während Hausarbeit eher den Schlaf raubte.

    Dieser Beitrag ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.

    Das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ 9/2015 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.senioren-ratgeber.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52278/3116238
  • Auszubildende leben ungesund

    Auszubildende leben ungesund

    Eine neue Studie, die von der AOK in Auftrag gegeben wurde, kommt zu einem erstaunlichen Ergebnis, denn die Mehrzeit der Auszubildenden in Deutschland lebt ungesund. Zu wenig Schlaf und eine falsche Ernährung sind dafür verantwortlich, dass es besonders unter den Lehrlingen zu immer mehr Fehlzeiten kommt. 57 % der für die Studie befragten Auszubildenden klagen über häufige körperliche Beschwerden und jeder Zweite gibt an, seelische Probleme zu haben.

    Schmerzen und Verspannungen

    Schmerzen in Kopf und Rücken hat nach eigenen Aussagen jeder vierte Auszubildende und auch Verspannungen sind keine Seltenheit. Jeder Dritte ist permanent müde und erschöpft, jeder Zehnte der Befragten leidet unter Schlaflosigkeit. Mehr als die Hälfte, immerhin 54 %, lebt allerdings sehr gesundheitsbewusst und hat kaum oder keine Beschwerden. Das Defizit liegt nach Meinung der Mediziner vor allem in der mangelnden Bewegung, aber auch eine ungesunde Ernährung, wenig Schlaf, Suchtmittel aller Art und die digitalen Medien sind schuld am schlechten Gesundheitszustand der jungen Leute, die sich in der Ausbildung befinden.

    Kein Sport, aber viel Fast Food

    26 % der Auszubildenden, die für die AOK Studie befragt wurden, treiben wenig oder gar keinen Sport, 27 % verzichten auf ein Frühstück. Knapp 16 % nehmen kein Mittagessen zu sich und 17 % essen mehr als einmal in der Woche Fast Food. Mehr als die Hälfte gab an, statt einer gesunden Mahlzeit lieber Süßigkeiten zu essen, und an Werktagen bekommt ein Drittel der männlichen und jede Vierte der weiblichen Auszubildenden weniger als sieben Stunden Schlaf. Es ist daher kaum verwunderlich, dass sich mehr als zwölf Prozent ständig müde und leistungsunfähig fühlen.

    Viele haben ein Suchtproblem

    Was besonders beunruhigend ist, ist die Tatsache, dass mehr als jeder Dritte der Auszubildenden raucht und jeder Fünfte nach eigenen Angaben zu viel Alkohol trinkt. Viele bezeichnen sich selbst auch als internetsüchtig und gaben an, ihre gesamte freie Zeit vor dem PC zu verbringen. Jeder fünfte Auszubildende ist gesundheitlich gefährdet und die Studie besagt, dass jeder Zehnte sogar einen riskanten Lebensstil hat, der langfristig sowohl zu körperlichen als auch zu mentalen Beschwerden führen kann.

    Die Arbeit wird negativ wahrgenommen

    Die Auszubildenden, die einen riskanten und ungesunden Lebensstil führen, nehmen die Arbeit an ihrem Ausbildungsplatz als negativ wahr, während sich nur 14,7 % angemessen gefordert und gefördert fühlen. Bei den Jugendlichen, die gesundheitsbewusst leben, liegt diese Zahl nur bei 5,7 %. Jeder Vierte, der sich im Job nicht wohlfühlt und eine ungesunde Lebensweise hat, sieht seine berufliche Entwicklung sehr pessimistisch, bei den verantwortungsvollen Auszubildenden sehen das nur 12 % so.

    Die Studie sieht nicht nur die Eltern und die Betriebe in der Pflicht, auch die Auszubildenden sind gefordert, ihr Leben anders zu gestalten. Nach Ansicht von Experten sollten Jugendliche zwischen 17 und 22 Jahren in der Lage sein, ein gesundes Leben zu führen.

    Bild: © Depositphotos.com / AntonioGuillemF

  • Was man bei Rückenschmerzen nicht tun sollte

    Was man bei Rückenschmerzen nicht tun sollte

    Jeder hat schon einmal Rückenschmerzen gehabt, besonders wer dauerhaft einer sitzenden Tätigkeit nachgeht, weiß, dass der Rücken große Probleme bereiten kann. Es gibt unendliche viele Tipps, die den Rückenschmerzen den Kampf ansagen sollen, aber nicht jeder dieser Tipps ist auch der Richtige, um die Schmerzen im Rücken loszuwerden. Welche Maßnahmen sollten auf jeden Fall vermieden werden, weil sie den Rücken noch mehr belasten?

    Sitzbälle sind Gift

    Wer Rückenschmerzen hat, der sollte starres Sitzen vermeiden, sondern sich stattdessen auf einem Sitzball den ganzen Tag bewegen. Das stärkt die Rückenmuskulatur, sagten die Mediziner ihren ahnungslosen Patienten. Jetzt steht fest, dass ein Ball so gar geeignet ist, um darauf den ganzen Tag zu sitzen. Höchstens eine halbe Stunde am Tag erträgt die Muskulatur des Rückens diese Tortur, die nicht zur Stärkung, sondern nur zu noch mehr Rückenschmerzen führt.

    Immer schön gerade sitzen

    Schon Kindern wird beigebracht, dass sie gerade sitzen sollen, denn wenn die Wirbelsäule zu arg gekrümmt wird, dann sorgt das für Rückenschmerzen. Auch das ist falsch, denn wer sich permanent gerade hält, der versteift seinen Rücken, die Muskeln verkrampfen und das führt dann zu quälenden Rückenschmerzen. Besser ist es, eine gerade Haltung mit einer leicht gebeugten Haltung abzuwechseln.

    Wer sportlich ist, hat keine Rückenschmerzen

    Sport ist und bleibt gesund, aber nicht jede Sportart ist auch eine Wohltat für den Rücken. Tennis und auch Gymnastik mit vielen Streckbewegungen sind nicht gesund, sie provozieren vielmehr Rückenschmerzen, und auch das klassische Brustschwimmen ist für den Rücken nicht geeignet und fördert das sogenannte Hohlkreuz. Sinnvoller ist es, auf dem Rücken zu schwimmen oder zu kraulen.

    Eine harte Matratze ist gesund

    Optimal für den Rücken ist es, wenn er gestützt und seine Muskulatur entlastet wird, und das möglichst auch im Schlaf. Für Verkäufer in den meisten Matratzengeschäften heißt das, sie empfehlen ihren Kunden eine möglichst harte Matratze. Wer sich für diese harte Matratze entscheidet, der sollte sich nicht über Rückenschmerzen wundern, denn die harte Unterlage im Bett sorgt dafür, dass die Wirbel in einem Hohlraum liegen und die Muskeln angespannt werden. Besser ist eine mittelharte Matratze, auf der die Wirbelsäule gerade liegt.

    Hilft Paracetamol gegen Rückenschmerzen?

    Viele, die unter Rückenschmerzen leiden, kaufen in der Apotheke Paracetamol oder bekommen den Wirkstoff von ihrem Arzt verschrieben. Mittlerweile ist Paracetamol das am meisten verkaufte Schmerzmittel überhaupt, aber eine aktuelle Studie zeigt, dass der Wirkstoff gegen Rückenschmerzen wenig ausrichten kann. Bei Versuchen mit Probanden stellte sich nämlich heraus, dass Paracetamol mehr oder weniger einen Placebo-Effekt hat. Ein anderer Wirkstoff hat sich allerdings gegen Rückenschmerzen bewährt, und zwar Diclofenac. Patienten, die im Rahmen der Studie Diclofenac bekamen, waren innerhalb eines relativ kurzen Zeitraums komplett schmerzfrei. Wer unter Rückenschmerzen leidet, sollte also Diclofenac nehmen, aber nur nach Absprache mit dem Arzt.

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  • Reisekrankheit – gibt es bald ein neues Mittel?

    Reisekrankheit – gibt es bald ein neues Mittel?

    Reisen erweitert den Horizont, man lernt neue Kulturen und neue Menschen kennen, und nicht zu vergessen, Reisen macht auch viel Spaß. Viele Menschen, die gerne reisen, müssen aber mit der sogenannten Reisekrankheit leben. Wenn der Fernbus in die Kurve geht, das Flugzeug ein wenig schlingert oder das Schiff auf allzu hohen Wellen reitet, dann steht den Betroffenen der kalte Schweiß auf der Stirn, es kommt zu Übelkeit und nicht selten auch zum Erbrechen. Reisekrankheit heißt dann die Diagnose. Gegen diese Krankheit ist leider noch kein Kraut gewachsen, oder doch? Neue Studien machen Hoffnung darauf, dass es bald ein wirksames Medikament gegen Reisekrankheit gibt.

    Die Sinne wirbeln durcheinander

    Warum es zur Reisekrankheit kommt, das haben Wissenschaftler jetzt entschlüsselt. Während einer Reise werden alle Sinne tüchtig durcheinander gewirbelt und das Gehirn versucht, die Sinne wieder zusammenzubringen. Das gelingt nicht, denn die Reisegeschwindigkeit sorgt dafür, dass Zeit und Raum im Gehirn ein vollkommen sinnloses Bild projizieren, das nicht mehr zusammengesetzt werden kann. Was das Gehirn vollkommen durcheinanderbringt, ist, dass die Bewegungen nicht selbst produziert werden, denn die Muskulatur ruht sich aus, trotzdem rauscht die Welt schnell vorbei. Fahren ein Bus oder ein Auto um die Kurve, dann erzeugt das im Gehirn Vibrationen und Erschütterungen, die etwas vortäuschen, was gar nicht vorhanden ist. Da das jedoch nicht immer verarbeitet werden kann, kommt es zur Reisekrankheit. Die Unfähigkeit des Hirns, die Eindrücke zuordnen zu können, setzt dann Histamine frei und die führen zu Erbrechen und Übelkeit.

    Können Medikamente helfen?

    In den Apotheken können alle, die unter der Reisekrankheit leiden, Medikamente kaufen, aber diese Antihistaminika bekämpfen lediglich die Symptome der Reisekrankheit, nicht aber ihre Ursache. Die Mittel bewirken, dass der Körper weniger Histamine ausschüttet und dass den Betroffenen nicht mehr so schnell übel wird, dafür werden sie schläfrig. Viele haben nach der Einnahme der meist rezeptfrei erhältlichen Mittel gegen Reise schon einen Segeltörn oder sogar eine Kreuzfahrt im wahrsten Sinne des Wortes verschlafen. Einige Forscher haben es sich jetzt zur Aufgabe gemacht, ein Mittel gegen Reisekrankheit zu finden, das nicht müde macht. Die Wissenschaftler des Imperial College in London haben über ihre Versuche eine Studie veröffentlicht.

    Wie hilfreich ist eine Hirnstimulation?

    Für die Studie mussten die Probanden auf einem beweglichen Stuhl Platz nehmen, der die typischen Bewegungen nachahmt, die bei einer Reise im Bus, auf dem Schiff oder im Flugzeug entstehen. Saßen die Studienteilnehmer einfach nur so auf dem Stuhl, kam es bei den meisten zu Symptomen der Reisekrankheit. Wurden sie aber von Kopf bis Fuß auf dem Stuhl festgeschnallt, dann klagten nur noch wenige darüber, dass ihnen schlecht wird. Die Erklärung der Forscher war: Das Gehirn musste nicht mehr so viel arbeiten und in der Folge wurden auch keine Histamine mehr ausgeschüttet, die Stressreaktionen verschwanden. Die Wissenschaftler sind sich sicher, dass innerhalb von fünf Jahren eine Möglichkeit gefunden wird, die die Reisekrankheit besiegt. Möglich wären zum Beispiel kleine Elektroden, die am Kopf befestigt werden und über das Mobiltelefon funktionieren. Über diese Elektroden wird das Gehirn stimuliert und die Symptome der Reisekrankheit werden deutlich verringert.

    Bild: © Depositphotos.com / ftlaudgirl