Schlagwort: Schlafen

  • Hoher Blutdruck durch Luftverschmutzung und Lärm

    Hoher Blutdruck durch Luftverschmutzung und Lärm

    Besonders Großstädter, die ein Wochenende auf dem Land verbringen, bemerken zuerst die nächtliche Stille. Oft „beschweren“ sie sich, dass sie ohne den gewohnten Großstadtlärm ganz lange brauchten um einzuschlafen. Dabei ist die Qualität des Schlafes ohne Geräuschkulisse deutlich besser. Das ergab eine Langzeitstudie, die über neun Jahre hinweg Probanden aus fünf Ländern untersuchte. Demnach steigern Luftverschmutzung, aber auch Lärmbelästigung, das Risiko auf hohen Blutdruck und Herz-Kreislaufkrankheiten.

    Insgesamt 41,000 Menschen aus Norwegen, Schweden, Dänemark, Spanien und Deutschland wurden für die Langzeitstudie befragt. In Deutschland konzentrierte man sich auf das Ruhrgebiet und die Stadt Augsburg. Die Studie fand, dass besonders sehr kleine Feinstaubpartikel bis zu 2,5 Mikrometer Größe einen negativen Einfluss auf unsere Gesundheit haben können. Je mehr sich davon in der Luft befinden, die wir atmen, umso höher das Risiko an Bluthochdruck zu erkranken. Denn es wurde ein direkter Zusammenhang zwischen dem Einatmen kleinster Feinstaubpartikel und der Verkalkung der Hauptschlagader nachgewiesen.

     

    Wie und wo entsteht Feinstaub?

    Feinstaub entsteht vor allem – aber nicht ausschließlich – in urbanen Ballungsgebieten. So beispielsweise im Straßenverkehr, wobei nicht nur die Abgase für Feinstaubbildung verantwortlich sind, wie man vielleicht zuerst denken würde. Feinstaub entsteht auch durch den Abrieb von Autoreifen und Bremsbelägen, auch der Straßenasphalt nutzt sich mit der Zeit ab – und die Kleinstteile sind in der Luft wiederzufinden. Auch der Luftverkehr trägt zur Feinstaubbildung bei und wenn im heimischen Wohnzimmer eine Kerze angezündet wird, entstehen kleine Partikel, die wir ebenfalls einatmen. Elektrizitätswerke und Fernheizkraftwerke stoßen Feinstaubpartikel aus, die bei der Energieerzeugung entstehen, und auch Landwirtschaft und Tierhaltung tragen zu dem Problem bei. Besonders im Winter sind Einwohner in Ballungsgebieten durch Heizkraftwerke stärker betroffen. Zum Schutz der Bevölkerung wurden Grenzwerte festgelegt, die vom Umweltamt regelmäßig geprüft werden. Wohnen Sie in einem stark oder weniger stark betroffenen Teil Deutschlands? Finden Sie es mit dieser interaktiven Karte heraus.

    Eine Infografik der BKM – Bausparkasse Mainz. Mehr Informationen unter www.bkm.de

     

    Warum ist Lärmbelastung gefährlich?

    Lärm, obwohl viele Stadtbewohner ihn nur noch unterbewusst wahrnehmen, ist ein Stressfaktor. Besonders nachts kann Straßenverkehr, Fluglärm oder Industrielärm unseren Körper unter Stress setzen, ohne dass wir es merken. Denn, auch wenn wir schlafen, unser Nerven- und Hormonsystem reagiert trotzdem auf laute Geräusche, da unser Gehirn diese unterbewusst als Gefahr betrachtet. Unser Körper schüttet die Stresshormone Kortisol, Adrenalin und Noradrenalin aus, die uns früher in brenzligen Fight-or-Flight-Situationen geholfen haben. Was kurzfristig unser Leben rettet, hat langfristig negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Denn im Schlaf beschleunigt sich unser Atem, der Puls und Blutdruck steigt und in der Leber wird mehr Blutzucker gebildet. Außerdem steigt der Muskeltonus, was im Schlaf zu Verspannungen oder beispielsweise auch Zähneknirschen führen kann. Bis zu einer Lautstärke von 40 Dezibel (was einem normalen Gespräch gleichkommt) besteht hier jedoch keine Gefahr. Eine Lärmbelästigung besteht dann, wenn dauerhaft nachts ein Geräuschpegel lauter als 55 Dezibel herrscht. Die Folgen können Schlaflosigkeit, Bluthochdruck, ein vermehrtes Herzinfarktrisiko sein.

  • Dornröschen-Syndrom – Patienten verschlafen den größten Teil ihres Lebens

    Dornröschen-Syndrom – Patienten verschlafen den größten Teil ihres Lebens

    Eine seltene Krankheit namens Dornröschen-Syndrom erscheint vielen von uns als Wunschtraum. Ganz besonders in der kalten Jahreszeit wünschen sich viele Menschen, in eine Art Winterschlaf verfallen zu können. Wer am Kleine-Levin-Syndrom – kurz KLS – leidet, kann bis zu 20 Stunden am Tag mit Schlaf verbringen.

     

    Dornröschen-Syndrom – Betroffene mit stets wiederkehrenden Schlafphasen

    Was vielen Menschen in der kalten, dunklen Jahreszeit als Wunschtraum erscheint, ist für Personen mit dem so genannten Dornröschen-Syndrom weniger schön. Bei ihnen kehren langandauernde Schlafphasen immer wieder. Und zwar unabhängig davon, ob das Wetter schön oder schlecht ist.

     

    Personen mit KLS schlafen zuweilen pro Tag bis zu 20 Stunden. Auf Grund der Symptomatik wird das Kleine-Levin-Syndrom oftmals auch als Dornröschen-Syndrom bezeichnet. Dabei halten die Schlafphasen mehrere Wochen an. Im Großen und Ganzen verschwindet diese Krankheit nach einigen Jahren von selbst wieder. Bislang gibt es noch keine Möglichkeiten der Heilung.

     

    Ähnlich des Winterschlafs

    Vom Dornröschen-Syndrom Betroffene werden urplötzlich sehr müde. Anschließend fallen diese in einen sehr langen Schlaf. Derartige Schlafphasen können eine Dauer zwischen zwei und fünf Wochen annehmen.

     

    Beim KLS handelt es sich um eine relativ selten auftretende neurologische Erkrankung. Die Ursachen hierfür sind bislang unbekannt.

     

    Ihren Beginn nimmt die Krankheit meistens im Alter von 15 ½ Jahren. Im Grunde genommen sind hiervon mehr Männer als Frauen betroffen. Experten zufolge machen die Patienten sieben bis 19 neurologische Episoden durch. Diese können jeweils eine Dauer von zehn bis 13 Tagen haben. Dabei treten sie in Abständen von etwa 3,5 Monaten auf. Beginnt das Dornröschen-Syndrom bereits im Kindesalter, verkürzt sich der Abstand. Die Krankheit dauert insgesamt zwischen acht und 14 Jahren.

     

    Während der auftretenden Wachphasen in den Schlafepisoden fühlen sich vom Dornröschen-Syndrom Betroffene benommen. Auffällig ist ferner die fehlende Motivation aktiv zu werden, gefolgt von Frustration und Depressionen.

     

    Etwa 500 Fälle bekannt

    Bislang sind erst etwa 500 Fälle bekannt geworden. Meistens handelt es sich um männliche Jugendliche. Die Ursachen für KLS sind bisher unbekannt. Aber Experten gehen von einem Entzündungsprozess direkt im Gehirn aus.

     

    Zwar gibt es noch keine Heilung, jedoch Medikamente. Mit deren Hilfe können Intensität und Länge der Episoden sowie deren Anzahl vermindert werden.

     

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  • Wenn Schnarchen zu einer echten Gefahr wird

    Wenn Schnarchen zu einer echten Gefahr wird

    Jeden Tag neben seinem Partner aufwachen ist der Traum vieler Menschen, doch in manchen Fällen kann es auch weniger schöne Effekte haben. Zum Beispiel wenn der Freund/Freundin nachtaktiv oder vom Schnarchen betroffen ist. Letzteres ist nicht nur sehr nervenaufreibend, sondern es kann unter Umständen auch eine reale Gefahr sein. Der Schnarcher selbst bekommt davon in der Regel nichts mit, eventuell fehlt ihm „lediglich“ der Schlaf am nächsten Tag. Das laute Schlafen an sich ist weniger gefährlich, Sorgen muss man sich dann machen, wenn es auch zu Atemaussetzern kommt. In so einem Fall ist der Partner der „Aufpasser“ beziehungsweise der „Arzt“. Aus medizinischer Sicht besteht zumindest keine Gefahr für eine Erstickung. Sinkt der Sauerstoffgehalt im Blut unter eine bestimmte Grenze, dann springt der Körper als Wecker ein und holt den Betroffenen aus seinem Schlaf.

    Herzinfarkt und Schlaganfall

    Ernster wird es bei den Themen Herzinfarkt und Schlaganfall. Da im Körper ein Unterdruck entsteht (Brustraum) und ein Sauerstoffmangel herrscht, muss das Herz mehr leisten. Dies wiederum lässt das Risiko für die oben aufgezählten Gefahren steigen. Der Grund fürs Schnarchen ist nicht auf eine Sache alleine zurückzuführen, Schuld können unter anderem eine große Zunge, große Mandeln oder auch ein enges Kiefer sein. All diese Punkte führen zu einem instabilen/engen Atemweg. Eine weitere Ursache kann zudem die Atemwegsmuskulatur sein. Sollte sich ein Betroffener tagsüber überdurchschnittlich müde fühlen oder der Partner Atemaussetzer wahrnehmen, dann ist eine Untersuchung im Schlaflabor Pflicht. Dort werden dann verschiedene Messungen durchgeführt.

    Therapiemöglichkeiten

    Je nach Ursache gibt es andere Therapieansätze. Ein Beispiel sind spezielle Schienen, die den Unterkiefer vorverlagern und im Mund getragen werden. Dies soll den Atemweg erweitern. Eine weitere Lösung wäre eine nächtliche Überdruckbeatmung. Der Schnarcher schläft also mit einer Maske, welche einen positiven Luftdruck in einem geringen Ausmaß erzeugt. In manchen Fällen sind auch chirurgische Eingriffe eine Option. Große Mandeln können entfernt werden, bestimmte Weichteile wie der Gaumensegel oder das Zäpfchen lasse sich hingegen straffen. Wesentlich komplizierter und aufwendiger wäre ein Eingriff, der das Kiefer nach vorne verschiebt. Die effektivste Therapie lässt sich freilich nur nach einer genauen Untersuchung bestimmen, es braucht sich auch niemand dafür schämen, ein Schlaflabor aufzusuchen.

    Die Gesundheit sollte immer an erster Stelle stehen, sie kann schließlich mit keinem Geld der Welt erkauft werden.

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  • Warum Schlafapnoe so gefährlich ist

    Warum Schlafapnoe so gefährlich ist

    Nächtliches Schnarchen ist nicht nur lästig für den Bettnachbarn, es kann auch ein Hinweis auf eine ernsthafte Erkrankung sein – besonders, wenn längere Atemaussetzer hinzukommen. Der Atem setzt dabei aus und erst nach einiger Zeit wieder ein. Kommt dies regelmäßig vor und dauern die Atempausen besonders lange, spricht man auch von einer sogenannten Schlafapnoe, die unbehandelt zu verschiedensten Folgeerkrankungen führen kann.

     

    Schlafapnoe – was genau macht diese Erkrankung so gefährlich?

    Bei einem Schlafapnoe-Syndrom kommt es nicht nur zu lautem Schnarchen, sondern die gesamten Weichteile der oberen Atemwege erschlaffen und können sich so weit verengen, dass die Atmung für mehrere Sekunden bis Minuten ausfällt. Erst die durch den Sauerstoffmangel verursachte Weckreaktion sorgt dafür, dass der Betroffene kurz aufwacht und wieder zu atmen anfängt. Obwohl dieser davon in der Regel nichts mitbekommt, macht es sich tagsüber deutlich bemerkbar, wenn die Schlafapnoe über einen längeren Zeitraum unerkannt und damit unbehandelt bleibt. Und die Folgen einer Schlafapnoe können zunächst nur unspezifisch sein, weshalb es oftmals sehr lange bis zur endgültigen Diagnose dauert.

     

    Symptome einer Schlafapnoe

    Aufgrund des schlechten Schlafes, der durch die häufigen Atemaussetzer mit Weckreaktion verursacht wird, kommt es zu verschiedensten Symptomen. Betroffene fühlen sich tagsüber sehr schläfrig, haben Probleme sich zu konzentrieren oder Kopfschmerzen. Morgens fühlt sich der Mund zudem oft sehr trocken an, da die ganze Nacht mit offenem Mund geatmet wurde. Auch vermehrtes Schwitzen in der Nacht sowie weniger Lust auf Sex können Anzeichen dafür sein, dass mit dem nächtlichen Schlaf etwas nicht stimmt.

    Langfristige Folgen einer unbehandelten Schlafapnoe

    Bleibt eine Schlafapnoe lange Zeit unbehandelt, kann das schwerwiegende Folgen für die Gesundheit haben. Es besteht ein stark erhöhtes Risiko für Schlaganfall, Herzinfarkt und Bluthochdruck, aber auch Depressionen, Diabetes und andere Erkrankungen werden durch das Schlafapnoe-Syndrom begünstigt.

    Wie man Schlafapnoe diagnostizieren kann

    Stellt man mehrere Symptome an sich fest und hat eventuell auch der Partner oder die Partnerin ein starkes unrhythmisches Schnarchen und Atemstillstände festgestellt, kann der Gang zum Arzt oder auch der Besuch in einem Schlaflabor Aufschluss bringen, ob eventuell eine Schlafapnoe vorliegt. Der Arzt kann aufgrund der Anamnese schon einen ersten Verdacht haben, genau kann die Schlafapnoe allerdings nur durch eine Schlafuntersuchung diagnostiziert werden. Hier gibt es die Möglichkeit, mit einem speziellen Gerät die Schlafqualität zu Hause aufzuzeichnen. Das hat den Vorteil, dass der Betroffene in seiner gewohnten Umgebung schlafen kann und die Aufzeichnung so sehr realistisch ist. Wird hier ein ungewöhnliches Ergebnis festgestellt, kann der Schlaf des Betroffenen auch in einem speziellen Schlaflabor nochmal untersucht werden. Hier lässt sich genau feststellen, welche Form der Schlafapnoe vorliegt und welche Auswirkungen das auf den Körper und die Gesundheit des Betroffenen hat.

  • Steigerung der Schlafqualität durch die Aminosäure Tryptophan

    Steigerung der Schlafqualität durch die Aminosäure Tryptophan

    Liegen beim Menschen Schlafstörungen vor, kann die Aminosäure Tryptophan hilfreich sein. Für Störungen des natürlichen Schlafs kommen zahlreiche Ursachen in Frage. Sofern eine länger anhaltende Schlaflosigkeit von der betroffenen Person wahrgenommen wird, können sich Krankheiten entwickeln oder gar verschlimmern.

     

    Rund ein Viertel aller Menschen von Schlafproblemen betroffen

    Aktuell durchgeführten Studien zufolge ist etwa ein Viertel sämtlicher Menschen innerhalb der Industriestatten mehr oder weniger von akuten Schlafproblemen betroffen. Sowie diese über einen längeren Zeitraum anhalten, empfiehlt sich eine ärztliche Behandlung in Anspruch zu nehmen.

     

    Infolge einer ärztlichen Therapie findet zunächst eine Analyse der Krankheitsgeschichte statt. Anschließend erfolgen meistens Untersuchungen im Schlaflabor. Liegen einer Schlafstörung innere Erkrankungen zugrunde, macht sich eine umgehende Behandlung erforderlich. Auf jeden Fall besteht diese in einer umfangreichen Aufklärung zum Thema Schlaf. Zudem macht sich nicht selten eine Verhaltenstherapie erforderlich.

     

    Zusammenhang von Tryptophan und Schlaf

    Im Grunde genommen werden nächtliche Schlafunterbrechungen als störend empfunden. Sie führen zu keiner Erholung. Tryptophan ist eine Aminosäure, die sich selten in Lebensmitteln finden lässt.

     

    Dabei sorgt die essentielle Aminosäure beim Menschen für eine Aufhellung der Stimmung. Denn nicht selten sind unter anderem Depressionen die Ursache für Schlafstörungen. Tryptophan kann zu einer normalen Regulierung der Gefühlslage beitragen und führt somit ein besseres Wohlbefinden herbei.

     

    Durch die Einnahme von Präparaten mit Tryptophan erfolgt eine Förderung des gesunden Schlafs. Darauf weisen neueste Erkenntnisse hin. Die Aminosäure ist in der Lage, tagsüber den Serotoninspiegel auf gleicher Höhe zu halten. Dadurch kann sich während des Einschlafens sowie nachts ausreichend Melatonin bilden.

     

    Melatonin beeinflusst maßgeblich den Wach-Schlaf-Rhythmus und wird zwingend für einen erholsam wirkenden Schlaf benötigt. Deshalb kann ein Mangel an dieser Aminosäure zu Schwierigkeiten beim Einschlafen und Schlafstörungen führen. Infolgedessen wird der geringe Schlaf als weniger erholsam empfunden.

     

    Tryptophan kann gesunden Schlaf fördern

    Eine Therapie mit Tryptophan kann gute Erfolge bei vorhandenen Schlafstörungen bringen. Ganz besonders dann, wenn Kinder betroffen sind. Während der morgendlichen Einnahme der Aminosäure erleichtert diese abends das Einschlafen. Zudem führt Tryptophan zu einer guten Stimmung.

     

    Sofern eine regelmäßige Einnahme der Aminosäure stattfindet, fällt im weiteren Verlauf das Aufstehen nicht mehr so schwer. Darüber hinaus hilft Tryptophan vorbeugend gegen depressive Verstimmungen. Denn der Stoff kann in einer hohen Dosierung eine Stimulation der Synthese von Serotonin vornehmen.

     

    Die in der heutigen Zeit bei Schlafstörungen eingesetzten Medikamente zeigen nur eine begrenzte Wirksamkeit. In den meisten Fällen machen diese abhängig und zeigen bereits nach kurzer Zeit nicht mehr die erwartete Wirkung. Infolgedessen sind gerade in der letzten Zeit verstärkt Produkte natürlichen Ursprungs in den Vordergrund gerückt.

     

    Deshalb kann sich auch die Aminosäure Tryptophan als hochkonzentriertes Nahrungsergänzungsmittel gut behaupten. Neben der effizienten Therapie von vorhandenen Schlafstörungen bessert sich gleichzeitig die Lebensqualität erheblich. Gegensätzlich zu Schlafmitteln besteht ein weiterer Vorteil derartiger Supplemente. Denn eine Überdosierung von Tryptophan ist faktisch nicht möglich. Somit können weder seelische noch körperliche Abhängigkeiten entstehen.

     

    Allerdings wird Tryptophan in einer Vielzahl von EU-Staaten als Arzneimittel und weniger als Nahrungsmittel respektive Nahrungsergänzung eingestuft. Deshalb kann die Aminosäure ausschließlich über eine Apotheke bezogen werden. Aber auch auf Anweisung eines Arztes kann das Medikament eingenommen werden.

     

    Fazit

    Von Schlafproblemen können Personen aller Altersklassen betroffen sein. Sowie die Symptome zu stark belasten, empfiehlt sich ein Arztbesuch. Erfolgt dieser nicht, können zusätzliche Erkrankungen oder weitere Probleme auftreten.

     

    Mithilfe der Aminosäure Tryptophan lassen sich sehr gute Resultate in Bezug auf die Schlafqualität erzielen.

  • Immer mehr Eltern geben ihrem Kind Schlafmittel!

    Immer mehr Eltern geben ihrem Kind Schlafmittel!

    Kindern Schlafmittel zu geben ist keine gute Idee, aber gibt es tatsächlich Eltern, die so etwas machen? Leider ja, es entwickelt sich sogar zu einem Trend, der auf gar keinen Fall zur Routine werden darf. In vielen Foren gibt es immer mehr Meldungen, die überforderte Eltern zeigen. Manche reden von der „letzten Option“ oder wollen einfach mal wieder sieben oder acht Stunden am Stück schlafen. Mediziner warnen allerdings davor, da es zu folgeschweren Schäden fürs Kind kommen kann. Besser ist es auf harmlose Alternativen umzusteigen.

     

    Innere Organe gefährdet

    Kinder sind nun mal keine Roboter und gehen jeden Tag pünktlich um acht Uhr schlafen. Manche wachen um drei in der Früh wieder auf und wollen die Nähe der Mutter. Das es die Nerven beansprucht ist klar, trotzdem rechtfertigt es nicht den Einsatz von Schlafmitteln. Der BVKJ (Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte) warnt nun ausdrücklich vor inneren Schäden, die die Organe, Niere und Leber zum Beispiel, negativ beeinflussen können. Dabei spielt die Dosis gar nicht die Hauptrolle, selbst bei geringen Mengen kann die Gefahr eines Atemstillstands nicht ausgeschlossen werden.

    Die Fantasie der Eltern kennt übrigens keine Grenzen. Schmeckt die Schlafmedizin nicht, dann wird diese einfach als „Zaubertropfen“ beschrieben. Und da Kinder daran glauben, werden diese auch ohne Murren und Meckern eingenommen. Es klingt wie aus einem schlechten Film, entspricht aber leider der Realität.

    Im Mittelalter ging es nicht besser zu. Statt Schlafmittel wurde einfach Schnaps genommen. Die Kinder bekamen am Abend einen Löffel davon und schliefen so durch. Kinderärzte raten ganz klar von beiden Methoden ab!

     

    Anders denken

    Kinder haben einen anderen Schlafrhythmus. Somit liegt das Problem nicht beim Nachwuchs, sondern bei den Eltern. Man muss sich diesem Fakt annehmen und eine entsprechende Lösung finden. Eine wäre zum Beispiel die Hilfe der Eltern oder die Hilfe von Oma und Opa. Wenn sie hier und da mal das Kind zu sich nehmen, dann können Mama und Papa durchschlafen und gestärkt in den nächsten Tag starten. Es muss einfach der Alltag angepasst werden, dann sind auch Schlafmittel kein Thema.

     

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