Schlagwort: Schmerzen

  • Riemser Pharma Bite Away Stichheiler – juckende Mückenstiche

    Riemser Pharma Bite Away Stichheiler – juckende Mückenstiche

    Beim Bite Away Stichheiler handelt es sich um ein elektronisches Gerät, welches gegen juckende Stiche so mancher Plagegeister Hilfe verspricht. Der Kunde kann zwischen zwei Geräteformen wählen: der Maus- oder der Kobra-Form.

    Aktiv gegen Mückenstiche mit dem Riemser Pharma Bite Away Stichheiler

    Der Bite Away Stichheiler arbeitet ausschließlich mit starker Wärme. Das Gerät wurde überwiegend zur Behandlung von Bissen und Stichen der Insektenarten

    • Bremsen
    • Hornissen
    • Moskitos
    • Mücken
    • Wespen

    entwickelt. Der Bite Away Stichheiler aus dem Hause Riemser Pharma kann aber auch bedenkenlos bei stattgefundenen Kontakten zu Meerestieren, wie beispielsweise Petermännchen oder Nesselquallen seine lindernde Anwendung finden. Die patentierte Technologie kann überall schnell und problemlos eingesetzt werden.

    Wirkungsweise des Riemser Pharma Bite Away Stichheilers

    Der von Dermatologen getestete Bite Away Stichheiler weist eine handliche, kleine Form auf, so dass er in nahezu jeder Tasche Platz hat und so auch unterwegs ein idealer Begleiter ist. Dank der intensiven Wärmebehandlung findet auf der menschlichen Haut eine unterschiedliche Wärmereizung statt, die völlig frei von Nebenwirkungen ist.

    Angewendet wird der Bite Away Stichheiler unmittelbar nach einem erfolgten Stich sowie sich der erste Juckreiz einstellt. Derselbe wird umgehend gelindert. Ein Anschwellen der betreffenden Stelle oder eventuelle Schmerzen werden auf ein geringes Maß reduziert. Selbst dann, wenn der Bite Away Stichheiler erst einige Stunden nach dem Insektenstich Anwendung findet, zeigt sich noch seine volle Wirkung. Ein sofortiges Verschwinden des Juckreizes und schnelles Abnehmen von Schwellungen kann beobachtet werden.

    Anwendung des Riemser Bite Away Stichheilers

    Der Bite Away Stichheiler wird mit der Heizfläche möglichst genau leicht auf die Einstichstelle gedrückt. Für den kurzen Zeitraum der Behandlungszeit sollte das Gerät in der gedrückten Stellung gehalten werden. Hierfür wird einfach einer der beiden Starttasten betätigt.

    Die linke Starttaste eignet sich vorwiegend für die sensible Haut für Kinder und Erwachsene. Die Behandlungszeit beträgt etwa 3 Sekunden. Mithilfe der rechten Starttaste wird normale Haut von erwachsenen Personen für eine Dauer von 6 Sekunden behandelt. Während der Behandlung mit dem Bite Away Stichheiler aus dem Hause Riemser Pharma wird stets eine Temperatur zwischen 49 °C und 53 °C erreicht.

    Das Wirkprinzip des Riemser Pharma Bite Away Stichheilers beruht dabei auf einer hundertprozentigen natürlichen Behandlung mittels einer hohen Wärmekonzentration. Der inkludierte Mikroprozessor des Stichheilers sorgt ab etwa 50 °C für eine teilweise Zersetzung von Giftstoffen, die das Insekt in die Haut des Menschen injiziert hat. Dadurch wird die Histamin Ausschüttung unterbunden.

    Zur Erwärmung des Heizmoduls des Bite Away Stichheilers erfolgt eine interne Kombination von Zeit- und Temperatursteuerung. Dadurch kann auch auf die Sensibilität und eine gute Hautverträglichkeit des Anwenders Rücksicht genommen werden.

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  • Aufregende Fesselspiele mit der Spreizstange

    Aufregende Fesselspiele mit der Spreizstange

    BDSM – also „Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism“ ist längst mehr als ein erotischer Fetisch, der als Tabu gilt. Spätestens seit der Buch-Verfilmung „50 Shades of Grey“ ist klar: Fesselspiele sind salonfähig geworden. Und so wagen es immer mehr Pärchen, sich in die Welt von BDSM vorzutasten und unterschiedliche Praktiken und Spielzeuge auszuprobieren. Eines davon ist die sogenannte Spreizstange, ein Utensil, das zum Fesseln des passiven beziehungsweise unterwürfigen Partners genutzt wird und diesen gleichzeitig in eine sehr einladende Position bringt.

    Was kann man sich unter der Spreizstange vorstellen?

    Bondage, also die Kunst des erotischen Fesselns, lebt vom Einsatz zahlreicher Hilfsmittel. Während die meisten Paare den Einstieg mit klassischen Handschallen, Seidenschals und Seilen bestreiten, steigen die Neugier und der Wunsch nach Neuem schnell. So passiert es früher oder später immer, dass sich die Bondage-Fans auch an außergewöhnliche Spielzeuge heranwagen. Die Spreizstange ist ein sehr gutes Beispiel hierfür.

    Es handelt sich dabei – der Name lässt es bereits vermuten – um eine Stange, die eingesetzt wird, um bestimmte Körperteile zu spreizen. In der Regel handelt es sich hierbei um die Beine. Es ist aber genauso gut möglich, die Arme mithilfe der Spreizstange zu fesseln und auseinanderzuspreizen. Einige hochwertige Spreizstangen bieten darüber hinaus die Möglichkeit, alle Gliedmaßen zu fixieren und in eine bestimmte – sehr offene beziehungsweise empfängliche – Position zu bringen. Auf diese Weise werden dem Partner, der gefesselt wird, alle Bewegungsfreiheiten entzogen, was für viele den Reiz von Bondage ausmacht.

    Um die Spreizstange perfekt an die eigenen Bedürfnisse anzupassen, greifen viele auf das Prinzip der Teleskopstange zurück. Das bedeutet, dass die Stange nach Belieben verstellt und in ihrer Breite verändert werden kann. Das hat zur Folge, dass Arme und/oder Beine mal mehr und mal weniger weit gespreizt werden. Auch hier wird wieder deutlich, wie wichtig die persönlichen und individuellen Vorlieben beim Bondage sind. Die Fetisch-Richtung folgt keinen bestimmten Mustern, sondern ermöglicht es jedem, sie nach Lust und Laune auszuleben und auf eine spezielle Weise zu interpretieren.

    Die Spreizstange im Überblick

    • Stange, die meist aus Metall oder Kunststoff besteht
    • Oftmals individuell in der Breite verstellbar (Teleskop-Stange)
    • Mit mehreren Fesseln für Arme und/oder Beine ausgestattet

    Tipp: Hochwertige Spreizstangen weisen in der Regel Fesseln auf, die aus weichem Leder bestehen. Diese haben den großen Vorteil, sich nicht unangenehm auf der Haut anzufühlen oder diese zu reizen. Darüber hinaus wird das Material Leder von vielen BDSM-Fans als besonders erregend und erotisch empfunden.

    Die Rollenverteilung von Top und Bottom

    Auch wenn beim Bondage alles erlaubt ist, was (allen Beteiligten) gefällt, gibt es doch eine kleine Reihe ausgesprochen wichtiger Regeln. Eine davon legt fest, dass es bei den Fesselspielen immer eine klare Rollenaufteilung gibt: Den Top und den Bottom.

    Top (auch Dom genannt) Bottom (auch Sub genannt)
    Der Top ist der aktive Part während einer Bondage-Session. Er bestimmt, was getan wird, fesselt, einen oder mehrere andere Partner und übt im Anschluss diverse sexuelle Praktiken aus. Außerdem ist es der Top, der eventuelle Bestrafungen durchführt, um die sogenannten Lustschmerzen zu verursachen. Der Partner, der die Rolle des Bottom einnimmt, ordnet sich dem Top unter und tut, was ihm befohlen wird. Das bedeutet in der Regel, sich fesseln zu lassen und den sexuellen Wünschen des Top auszusetzen. Der Bottom kann allgemein als passiv und unterwürfig beschrieben werden.

     

    Sowohl Bottom als auch Top können männlich und weiblich sein. Es ist keinesfalls vorgeschrieben, dass Männer beim Bondage beispielsweise immer dominierend und Frauen unterwürfig sind. Darüber hinaus ist es auch möglich, die Rollen während einer Fessel-Session zu tauschen, um dem Liebesspiel noch mehr Varianz zu verleihen. Eine andere Variante vom Bondage sieht mehrere Tops oder mehrere Bottoms vor. Das bedeutet, dass Fesselspiele nicht immer nur zwischen zwei Personen stattfinden müssen.

    Der Einsatz der Spreizstange beim Bondage

    Wenn Sie sich auf ein Fesselspiel einlassen und dabei beispielsweise eine Spreizstange nutzen wollen, ist es wichtig, zu wissen, dass diese immer dem Bottom angelegt wird. Ziel ist es, diesen eine körperliche Situation zu bringen, die Bewegungen unmöglich machen.

    Außerdem werden Spreizstangen in aller Regel eingesetzt, um die Beine des Bottoms für eine problemlose Penetration zu spreizen. An dieser Stelle muss allerdings auch ausdrücklich erwähnt werden, dass der eigentliche Geschlechtsakt kein Muss beim Bondage ist. Viele Anhänger finden den Reiz gerade darin, die Penetration möglichst lang hinauszuzögern oder gänzlich zu vermeiden. Wie die Spreizstange beim Liebesspiel eingesetzt wird, ist daher jedem selbst überlassen. Es gibt keine „Spielregeln“, die bestimmen, wie die Praxis-Anwendung auszusehen hat.

    Wichtige Informationen zum Umgang mit einer Spreizstange

    Auch wenn die Spreizstange salopp als „Sex-Toy“ bezeichnet werden kann, handelt es sich hierbei keinesfalls um ein Spielzeug. Wer bisher gar keine oder nur wenige Erfahrungen im Bereich der Fesselspiele sammeln konnte, sollte sich langsam an die Spreizstange herantasten.

    Der Grund hierfür: Während des Fesselns wird der Körper in eine für ihn gänzlich unübliche Position gebracht – was ja auch Sinn der Sache ist. Was aber eigentlich zur sexuellen Luststeigerung beitragen soll, löst bei Ungeübten in der Regel erst einmal Krämpfe und Schmerzen aus. Darüber hinaus kann die mangelnde Bewegungsfreiheit bei einigen unerwartete Beklemmungsgefühle verursachen.

    Um unschöne Überraschungen zu vermeiden, sollten Sie den Umgang mit der Spreizstange Schritt für Schritt üben. Legen Sie sie Ihrem Partner zu Beginn erst einmal für ein oder zwei Minuten an, damit sich dieser an das neue Gefühl und die veränderte Körperhaltung gewöhnen kann. Oftmals merkt man schon beim ersten Mal, ob diese sexuelle Praktik eher Lust oder Frust auslöst.

    Wenn alle Beteiligten – sowohl Bottom als auch Top – zu der Übereinkunft gekommen sind, das „richtige“ Liebesspiel mit der Spreizstange auszuprobieren, gilt es im Vorfeld noch, ein Notfallwort zu vereinbaren. Dieses ermöglicht es sowohl dem dominanten als auch dem unterwürfigen Teilnehmer, das Fesselspiel jederzeit zu beenden. Die Verwendung von solchen Signalwörtern ist eine Sicherheitsmaßnahme, die im gesamten BDSM-Bereich verbreitet ist und jedem ans Herz gelegt wird.

    Spreizstange

    Tipp: Ein einfaches „Stopp“ oder „Halt“ empfiehlt sich nicht als Signalwort, da es den meisten Menschen viel schneller als gewollt über die Lippen kommt. Überlegen Sie sich lieber ein ausgefallenes Wort, das nicht unbedingt etwas mit dem Fesselspiel zu tun haben muss.

    Der Umgang mit der Spreizstange im Überblick

    • Schrittweises Herantasten an die Fesselung
    • Ausprobieren, ob es allen Beteiligten gefällt
    • Festlegen von einem Signalwort, das das Fesselspiel zu jeder Zeit beenden kann

    Bild: © Depositphotos.com / sakkmesterke

  • Hausstaubmilbenallergie, was tun? – Wenn Nase und Schleimhäute jucken

    Hausstaubmilbenallergie, was tun? – Wenn Nase und Schleimhäute jucken

    Sie sind weiß, nur winzige 0,1 bis 0,5 Millimeter groß und für das bloße Auge nicht sichtbar. Ihre mikroskopisch kleinen Ausscheidungs-Partikel können aber große Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen haben: Exemplare der Spezies Dermatophagoides pteronyssinus und Dermatophagoides farinae, beide besser bekannt unter dem Sammelbegriff Hausstaubmilbe. Allergien, ausgelöst durch den unbeliebten Hausbewohner sind in Deutschland statistisch gesehen rund doppelt so häufig als Insektengiftallergien und rangierten im Jahr 2011 nach Heuschnupfen, Kontaktallergien, Neurodermitis und Nahrungsmittelallergie auf Rang fünf der Skala an Allergieauslösern in der bundesdeutschen Bevölkerung. Etwa jeder Zehnte ist von der Hausstauballergie bundesweit betroffen, die damit zu den am häufigsten vorkommenden Allergien zählt. Vielen ist nicht bewusst, dass juckende Schleimhäute, Hustenreiz, tränende Augen und Kopf- und Halsschmerzen nicht notwendigerweise auf einen mutmaßlichen Heuschnupfen hinweisen müssen und ihre Ursachen eher in den lästigen Mitbewohnern haben. Mit einigen Vorkehrungsmaßnahmen lassen sich eine mögliche Plage und die damit verbundenen Krankheitssymptome in den Griff bekommen und dauerhaft ausschalten.

    Ein begriffliches Missverständnis

    Die Symptome einer Hausstaubmilbenallergie unterscheiden sich kaum von denen eines Heuschnupfens und werden oftmals mit jenen verwechselt.
    Die Symptome einer Hausstaubmilbenallergie unterscheiden sich kaum von denen eines Heuschnupfens und werden oftmals mit jenen verwechselt.

    Hausstaub an sich ist in den wenigsten Fällen allergen, entgegen landläufiger Meinung verhalten sich kleinste Partikel in der Luft selten allergie-auslösend. Gefährlicher wird es, wenn sich in dem Staubcocktail getrocknete und pulverisierte Mengen an tierischen Ausscheidungen der Hausmilbe befinden, die eingeatmet werden. Chronischer Reizhusten oder dauerhaft entzündete Nasenschleimhäute mit chronisch verstopfter Nase sind die schwerwiegendsten gesundheitlichen Beeinträchtigungen.  Im schlimmsten Fall kann sich langfristig Asthma ausbilden, bei 40 Prozent der Betroffenen entwickeln sich Folgeerkrankungen. Grundsätzlich ist jeder Mensch gegen Bestandteile im Kot der Milbe allergisch, Behandlungsbedarf wird aber erst dann notwendig, wenn sich Symptome ausbilden. Ein Blut- und Hauttest kann Aufschluss für die Form der Allergie geben, wenn sich im Blut eine große Menge an Antikörpern (P1-Antigene) befindet. Denn Allergien sind Reaktionen des Immunsystems.

    Wo Milben am liebsten leben

    Die Milbenart hat sich auf menschliche Nahrung in Form von Hautschuppen spezialisiert, überall, wo kleinste Hautpartikel gehäuft vorkommen, kann die Spezies verstärkt auftreten. Insbesondere an Plätzen, in denen sich der Mensch besonders oft aufhält, sind Milben am Werk: Im Bett, auf der Couch oder auf Polsterstühlen. Durch mechanischen Abrieb gelangen kleinste Partikel in Stoffe und Polster. Hinzu kommt, dass die Tiere Wärme und höhere Luftfeuchtigkeit lieben. Bereiche unter der Bettdecke sowie in und an der Matratze zählen zu ihren Lieblingsplätzen. Auch treten sie in Handtüchern und Duschlaken im warmen und feuchten Badezimmer gehäuft auf.

    Beschwerden von Hausstaub-Allergikern sind im Herbst und Winter am größten, weil sich die Populationen während der warmen, luft-feuchten Monate am stärksten vermehrt haben.
    Beschwerden von Hausstaub-Allergikern sind im Herbst und Winter am größten, weil sich die Populationen während der warmen, luft-feuchten Monate am stärksten vermehrt haben.

    Frühling – Ein Zyklus beginnt
    Während der meist trockeneren Heizperiode stirbt der größte Teil der Milben ab, bevor nach dem Winter ein neuer Reproduktionsschub einsetzt. Frischer Kot tritt während der Sommermonate verstärkt auf und läutet eine Phase höchster Allergierate und größter Populationen ein, bevor ab Oktober das jährliche Massensterben beginnt.

    Harmlose Mitbewohner
    Die winzig kleinen Spinnentierchen übertragen entgegen landläufiger Meinung keine Krankheiten. Sie beißen und stechen nicht: Im Gegensatz zur Zecke verfügt sie über keine Werkzeuge, welche die menschliche Haut durchdringen, um an Humanmaterial wie Blut oder Sekrete zu gelangen. Ihr natürliches Vorkommen ist ernährungsbedingt die Nähe des Menschen, der pro Tag circa 1,5 Gramm Hautschuppen verliert, auf dies es die kleinen Tierchen abgesehen haben – ein Großteil davon im Bett. Eine gehäufte Population lässt nicht auf mangelnde Hygiene schließen, wie allergiecheck.de betont. Rund eine Million der Milben leben allein dauerhaft in Bett und Matratze, normale Sauberkeit und regelmäßiger Wechsel der Bettwäsche vorausgesetzt. Ein erhöhter Hygiene-Aufwand ist nur bei positivem allergischem Befund angezeigt. Doch wie sieht er im Einzelnen aus?

    Tipp 1: Häufiger Bettwäsche wechseln!
    Die federleichten Kot-Schwebeteilchen vermischen sich mit Schwebstaub und konzentrieren sich in Matratzennähe in einer Höhe von bis zu 20 Zentimetern. Abhilfe kann bereits regelmäßiges Waschen der Bettlaken bei 60 Grad alle sechs bis acht Wochen schaffen – Temperaturen, die die Spinnentierchen abtöten. Im Gegensatz zum unvermeidlichen Pollenflug haben es Hausstauballergiker selbst in der Hand, durch regelmäßiges Waschen und Wechseln von Bettzeug und jährliches Reinigen der Matratze den Milbenbestand und damit die Menge der allergieauslösenden Stoffe drastisch zu reduzieren und für deutliche Besserung zu sorgen.

    Tipp 2: Couch und Stofftiere nicht vergessen!
    Neben dem Bettzeug sind alle sonstigen Stoffe und Polster in die regelmäßigen Reinigungsmaßnahmen mit einzubeziehen. Deshalb sollten Teppichböden regelmäßig abgesaugt und mit Polsterreiniger behandelt werden. Gardinen sind öfters abzusaugen und zu waschen. Kleinere Stoffelemente wie Kissen oder Stoff-Kuscheltiere können alternativ auch für einige Stunden ins Gefrierfach gelegt werden, wodurch die Milben auch zuverlässig abgetötet werden.

    Auf Staubfänger und größere Flächen, wie sie ausladende, offene Regelsysteme bieten, sollte verzichtet werden, wöchentliches feuchtes Abwischen reduziert den Befall.
    Auf Staubfänger und größere Flächen, wie sie ausladende, offene Regelsysteme bieten, sollte verzichtet werden, wöchentliches feuchtes Abwischen reduziert den Befall.

    Tipp 3: Weniger ist oft mehr!
    Idealerweise kann die Gefahr von vornherein durch Verzicht auf Teppichbodenbeläge, Stoffcouch und Matratze vermindert werden. Glatte Böden, Leder- oder Kunstledercouch und Wasserbett lassen sich zudem einfacher und effektiver reinigen. Haustiere wie Hund und Katze sind Milbenmagneten, wer sich gegen eine Haltung von häuslichen Mitbewohnern entscheidet, hat schon viel dafür getan, die Milbenpopulation einzudämmen. Idealerweise ist das Schlafzimmer spartanisch ausgestattet, bei Allergikern sind Stofftiere, Vorhänge oder sonstige Staubfänger gerade hier fehl am Platz. Tabu im Schlafbereich sollten auch Haustiere und Zimmerpflanzen sein, Kleidung und Bücher sind besser in geschlossenen Schränken aufzubewahren.

    Tipp 4: Auf ausreichende Lüftung achten!

    Mindestens einmal täglich sollte die Wohnung gründlich gelüftet werden. Vor allem im Schlafzimmer kann durch ausreichende Luftzirkulation und Lüftungsmaßnahmen die für die Milben lebensnotwendige Luftfeuchte reduziert werden, die durch nächtliche Ausdünstungen des Menschen erhöht ist.

    Gerade das ist aber beispielsweise in energieeffizienten Neubauten nahezu unmöglich, da die Gebäudedämmung insgesamt für eine Luftundurchlässigkeit sorgt, und zwar in beiden Richtungen. Das heißt, dass einerseits keine Frischluft in die Innenräume gelangen kann, andererseits die feuchte Brauchluft aber auch nicht nach außen transportiert wird. Gleichzeitig sind solche Häuser derart konzipiert, dass ein manuelles Lüften gar nicht mehr vorgesehen ist, weil dadurch die interne Wärmeregulation gestört wird – was wiederum einen unerwünschten Mehraufwand an Energie für das Kühlen oder Heizen der Räumlichkeiten bedeuten würde.

    Abhilfe schaffen in solchen Fällen moderne Lüftungsanlagen, die bei der Verbesserung der Luftqualität helfen können, indem sie beispielsweise für genau die gewünschte Absenkung der Luftfeuchtigkeit im Hausinneren sorgen. Darüber hinaus wirken sie, was für Allergiker von besonderem Interesse sein dürfte, als Filter für Pollen und Schadstoffe.

    Tipp 5: Auf den richtigen Staubsauger kommt es an!
    Hausstauballergiker sollten beim Kauf auf einen Staubsauger mit entsprechendem Filter achten, der Fachhandel bietet Geräte mit einem hohen Hepa-Filter an. Hepa steht für „High Efficiency Particulate Airfilter“ und verweist auch die Fähigkeit der Filter, selbst kleinste Staubpartikel aus der Luft ausfiltern zu können. Die modernste Weiterentwicklung sind die neuen Ultra Hepa Filter bzw. Ultra Low Penetration Air Filter (Ulpa).

    Grundsätzlich gibt es fünf Filterklassifizierungen mit unterschiedlichem Abscheidegrad, angefangen von E10, 11, 12 bis hin zu H13 und H14 mit höchster Abscheide-Effizienz und größtem Feinstaubfiltervermögen. Hausstauballergiker sollten Sauger mit einem H13 oder H14-Filter wählen, bei beiden liegt der Abscheidegrad über 99,95 Prozent. Beste Voraussetzungen also für ganz besonders empfindliche Allergiker-Nasen, die auf einen bestmöglichen Schutz vor umher fliegendem Feinstaub in der Luft nach dem Staubsaugen Wert legen. Hochfeine Partikelfilter können sogar Bakterien und Viren festhalten und kommen auch in Krankenhäusern und Kliniken zum Einsatz.

    Milbendichte, sogenannte „Encasting-Sets“ gibt es im Fachhandel ab circa 100 Euro.
    Milbendichte, sogenannte „Encasting-Sets“ gibt es im Fachhandel ab circa 100 Euro.

    Tipp 6: Der passende „Anzug“ für die Matratze!
    Milbendichte Bezüge für Matratze, Bettdecken und Kissen sollten TÜV-geprüft und atmungsaktiv sein, um einen Feuchtigkeitsaustausch zu gewährleisten und zusätzliches, nächtliches Schwitzen zu verhindern. Der Fachhandel bietet Allergiker-getestete Bezüge an, die den Milbenkot zurückhalten und nächtliches Einatmen durch Mund und Nase verhindern.

    Vom Arzt verordnet und bisweilen unter Zuzahlung eines Eigenanteils von fünf bis zehn Euro, bekommen gesetzlich Versicherte einen Teil der Anschaffungskosten für eine Matratze plus milbendichtem Bezug-Set von den Krankenkassen erstattet. Ein Gang zum Arzt kann sich bei auftretenden Beschwerden demnach auch wirtschaftlich auszahlen, wie oekotest.de empfiehlt.

    Tipp 7: Die ökologische Alternative: Niem-Öl!
    Vorbeugende Maßnahme gegen den Kot der Hausstaubmilben ist in Apotheken frei erhältlicher Niem-Spray, mit dem Matratzen, Kissen, Decken und andere textile Oberflächen regelmäßig jedes halbe Jahr eingesprüht werden können. Die im Öl enthaltene Substanz Azadirachtin besitzt eine gewisse Wirkung als Akarizid, das Milben fernhält. Das Öl wird aus den Samen des tropischen Niembaums hergestellt und wirkt gegen unterschiedliche Schädlinge, unter anderem gegen die Hausstaubmilbe. Einerseits hält die Tiere das Öl durch seinen Geruch fern, andererseits werden sie in ihrer Entwicklung gebremst, das heißt sie wachsen nicht mehr richtig, werden unfruchtbar, und schlüpfen zudem nicht mehr aus. Weiterer Vorteil des biologisch abbaubaren Hygiene-Sprays: Es ist geruchlos, fettet nicht und hinterlässt keine Flecken auf Teppichen und Stoff-Tapeten.

    Besserung und Erfolg einer Hyposensibilisierung lassen sich an ausbleibenden allergischen Reaktionen und Beschwerden sowie geringerem Medikamentenbedarf nach Gabe allergieauslösender Stoffe festmachen.
    Besserung und Erfolg einer Hyposensibilisierung lassen sich an ausbleibenden allergischen Reaktionen und Beschwerden sowie geringerem Medikamentenbedarf nach Gabe allergieauslösender Stoffe festmachen.

    Tipp 8: Sich desensibilisieren lassen!
    Wie bei anderen Allergien auch, können die Symptome einer Hausstauballergie kurzfristig mit Medikamenten, wie beispielsweise mit Hilfe von Cortison-Sprays gelindert werden. Auf lange Sicht kann eine sogenannte Hyposensibilisierung Abhilfe schaffen, bei der Hausstaubmilben-Präparate im Rahmen einer spezifischen Immuntherapie zum Einsatz kommen. Dabei wird dem Probanden über zwei bis drei Jahre monatlich ein Extrakt aus den Allergie-auslösenden Stoffen in das Fettgewebe am Oberarm injiziert. Die Allergendosis wird von Mal zu Mal gesteigert, damit sich das Immunsystem langsam an das Allergen gewöhnen kann und weniger Abwehrkörper oder Antikörper entwickelt.

    Tipp 9: Zum Urlaub auch mal in die Berge fahren!
    Nachweislich ist das Milbenvorkommen in höheren Lagen ab etwa 1.200 Metern deutlich eingeschränkt, ab circa 1.800 Höhenmetern vertragen die Spinnentierchen das kalte und trockene Höhenklima nicht mehr und sterben ab. Um dem eigenen Immunsystem auch mal Urlaub zu gönnen, sollten Hausstauballergiker für die nächste Urlaubsreise ruhig mal einen Wanderausflug in die Berge einplanen, um nach erholsamer Nachtruhe morgens fit in den nächsten Urlaubstag durchstarten zu können. Ein ein- oder zweiwöchiger Urlaub kann einen Langzeiteffekt haben und eine monatelange Beschwerde-Freiheit zu Hause nach sich ziehen. Auch Urlaube in klimatisch besonders trockenen Regionen sind vorteilhaft für die Gesundheit allergiegeplagter Menschen. Einige Hotels bieten spezielle Allergiker-Zimmer ohne Teppichböden, Vorhänge und Sofakissen an, allergendichte Bett-Zwischenbezügen sorgen auch hier für erholsamen Schlaf.

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  • Wie sich chronische Beschwerden am besten bekämpfen lassen

    Im Netz der Schmerzen

    Baierbrunn (ots) – Der Schmerz dauert an, obwohl der Rücken wieder geheilt ist – für Experten nichts Ungewöhnliches. Denn Schmerz entsteht im Grunde erst auf dem Weg zum Gehirn, an mehreren Stationen kann er gedämpft, ausgeblendet oder aber verstärkt werden. Verändert sich diese Schmerzbahn, kann auch ein Schmerz entstehen, der gar keinen Auslöser im Gewebe hat. „Das bedeutet keineswegs, dass die Beschwerden eingebildet sind“, sagt Professorin Heike Rittner, Leiterin der Schmerztagesklinik an der Uniklinik Würzburg, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. „Vielmehr hat sich die körperliche Ursache verlagert.“ Fachleuten zufolge bestimmen auch das eigene Umfeld und Verhalten, wie stark sich chronische Schmerzen anfühlen. Experten sprechen vom „biopsychosozialen Modell“. Bei der Behandlung von chronischen Schmerzen sind daher Medikamente nicht alles. Bekämpfen lässt sich das Leid der Patienten am besten im Team, in einer umfassenden, sogenannten multimodalen Therapie. Der Arzt verschreibt Schmerzmittel, der Physiotherapeut erweitert das Bewegungsspektrum, der Psychotherapeut hilft dabei, besser mit dem Schmerz zu leben. Eine solche Behandlung bieten Schmerzzentren an oder gut vernetzte niedergelassene Ärzte mit Weiterbildung „Spezielle Schmerztherapie“. 

    Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. 

    Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 5/2016 A liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.apotheken-umschau.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3318505
  • Coolsculpting – mit Kälte zur schlanken Linie

    Coolsculpting – mit Kälte zur schlanken Linie

    Kaum jemand ist mit seiner Figur wirklich zufrieden. Die einen stören sich am  „Hüftgold“, die anderen möchten gerne ihr lästiges Bauchfett loswerden, wieder andere träumen von einer schlanken Taille. Während diese Probleme noch vor wenigen Jahren hauptsächlich die Damenwelt beschäftigt haben, sind es heute viele Männer, die von einer schlankeren Silhouette träumen. Aber so verlockend die schlanke Linie auch ist, nicht jedem behagt es, sich unters Messer zu legen. Mit Coolsculpting gibt es jetzt eine Möglichkeit, auch ohne Skalpell eine bessere Figur zu bekommen.

    Ohne Operation

    Wenn regelmäßige sportliche Aktivitäten und eine ausgewogene Ernährung nicht dabei behilflich sind, eine schlanke Taille zu bekommen, dann baut sich über kurz oder lang Frust auf, und das Selbstbewusstsein schwindet. Helfen kann in dieser Situation ein neues Verfahren, das in der Klinik am Pelikanpark in Niedersachsen angeboten wird. Die Klinik bietet mit Coolsculpting eine neue Methode zur effektiven Fettreduktion an und das ohne einen operativen Eingriff. In den USA entwickelt, wurde das Coolsculpting Verfahren schon 2010 von der Gesundheitsbehörde FDA zertifiziert und zugelassen. Die Klinik am Pelikanplatz ist eine der wenigen in Deutschland, die dieses Verfahren anbieten.

    Wie funktioniert Coolsculpting?

    Der Name Coolsculpting verrät es schon, bei der neuen Methode der Fettreduzierung werden die ungeliebten Fettzellen durch Kälte vernichtet. Behandelt werden können der Bauch, die Taille, die Hüften, aber auch die Innenseiten der Knie sowie die Oberschenkel und die Oberarme. Mit der speziellen Coolsculpting Applikation werden die betroffenen Körperbereiche angesaugt und anschließend heruntergekühlt. Während dieses Prozesses wird weder die Haut selbst, noch das umliegende Gewebe beschädigt. Ein Doppelkinn ist ebenso wenig attraktiv wie die Falten unter den Achseln, aber auch hier kann die neue Methode zum Einsatz kommen. Mithilfe des CoolMini Applikators verschwinden auch diese kleinen Fettdepots. Coolsculpting verursacht kaum Schmerzen und eine Narkose ist ebenso wenig notwendig wie ein stationärer Aufenthalt in der Klinik.

    Attraktiv bleiben

    Attraktivität war lange Zeit eine Domäne der Frauen, heute wollen aber auch immer mehr Männer gut aussehen und sich in ihrer Haut wohlfühlen. Viele Herren sind körperbewusst und legen großen Wert auf ein gepflegtes, einwandfreies Aussehen. Wenn sich Fettpölsterchen gebildet haben und der Sport daran nichts mehr ändern kann, dann bietet die Klinik am Pelikanplatz Coolsculpting speziell für den Mann an. Kein Mann möchte, dass man ihm sein Alter ansieht und die plastisch-ästhetische Chirurgie kann mit einem nicht-operativen Verfahren wie Coolsculpting, auch Männer im besten Alter zu einem attraktiven Äußeren verhelfen. Der große Vorteil der neuen Behandlungsmethode ist, dass die Natürlichkeit erhalten bleibt, aber die Zeichen des Alters nicht mehr im Vordergrund stehen.

    Welche Vorteile bietet die Methode?

    Normalerweise sind plastisch-ästhetische Eingriffe kompliziert und vor allem sehr aufwendig. Das ist bei Coolsculpting ganz anders. Keine Narkose, kein Aufenthalt im Krankenhaus und auch keine Kompressionsschwäche – die neue Methode zur Reduzierung des Fetts hat einige Vorteile gegenüber der klassischen Schönheitschirurgie. Die Behandlung dauert in der Regel nicht mehr als eine Stunde und sie kann nach Wunsch auch nach einigen Monaten wiederholt werden. Die ersten Ergebnisse der Behandlung sind schon nach acht Wochen sichtbar, denn dann hat der Körper die Fettzellen, die abgetötet wurden, vollständig abgebaut. Vor jeder Behandlung wird in der Klinik ein ausführliches Beratungsgespräch geführt, denn kein Patient ist wie der andere und jede Behandlung wird individuell auf den jeweiligen Patienten abgestimmt.

    Wer unzufrieden mit seiner Figur ist, der ist eines Tages auch unzufrieden mit seinem Leben. Wenn Diäten und Sport nicht den gewünschten Effekt bringen, dann kann nur eine ärztliche Behandlung wie die neue Coolsculpting Methode dabei helfen, wieder, schlank, gesund und vor allem zufrieden durchs Leben zu gehen.

    Bild: © Depositphotos.com / LisaA85

  • Kuhmilcheiweißallergie bei Säuglingen – Eltern sollten wissen

    Kuhmilcheiweißallergie bei Säuglingen – Eltern sollten wissen

    Allergien im Kindesalter sind keine Seltenheit. Zu den häufigsten Formen gehören Allergien gegen Hühnereier und Erdnüsse oder gegen das Eiweiß in der Kuhmilch. Eine Kuhmilcheiweißallergie kann schon neugeborene Säuglinge treffen, jedoch nehmen die Kinder bei 80 % aller Fälle diese Allergie nicht mit ins Erwachsenenleben. Wenn die Allergie nicht schon in der Klinik festgestellt wird, dann trifft sie die Eltern zu Hause völlig unvorbereitet und löst Panik aus. Das Kind schreit, es lässt sich nicht mehr beruhigen, und auf den ersten Blick ist keine Ursache zu erkennen. Die Bandbreite der Symptome einer Kuhmilcheiweißallergie ist groß, und ob es sich wirklich um diese Form der kindlichen Allergie handelt, kann nur ein Arzt feststellen.

    Symptome einer Kuhmilcheiweißallergie auf der Haut

    Es gibt wie schon erwähnt, viele unterschiedliche Symptome für diese Allergie, sehr häufig ist die allergische Reaktion aber an der Haut des Kindes sichtbar. Es kommt zu einer Urtikaria, einer Nesselsucht, die am Körper und im Gesicht zu sehen ist. Je nach Ausprägung der Nesselsucht kann zum Beispiel das Gesicht anschwellen, es ist aber auch ein Hautausschlag mit kleinen rötlichen Blasen möglich. Zudem schwellen die Lippen und die Augenlider deutlich an, die Haut wird schuppig, sehr trocken und juckt, auch eine Neurodermitis ist bei einer Allergie gegen das Eiweiß in der Kuhmilch keine Seltenheit.

    Probleme im Magen-Darm-Trakt

    In 50 % bis 60 % aller Fälle von kindlicher Kuhmilcheiweißallergie haben die kleinen Allergiepatienten Probleme mit dem Magen- und Darmbereich. Sie erbrechen sich häufig, haben ein auffallendes und auch schmerzhaftes Aufstoßen sowie Sodbrennen, was kleinen Kindern große Schmerzen verursacht. Dazu kommen Koliken und Durchfall, der auch blutig sein kann, sowie Verstopfung und Bauchkrämpfe, ebenfalls gehören Schwierigkeiten beim Schlucken zu den Symptomen bei kleinen Kindern, die unter einer Kuhmilcheiweißallergie leiden.

    Wie erkennen Eltern eine Allergie gegen Kuhmilcheiweiß?

    Es sind nicht nur die deutlich sichtbaren Symptome wie eine Nesselsucht oder Magen-Darm-Probleme, die auf eine Kuhmilcheiweißallergie hindeuten, es treten auch andere, allgemeine Symptome auf, die darauf hinweisen. So sind die betroffenen Kinder schnell müde, sie wirken abgeschlagen, sie sind sehr unruhig und leiden nicht selten auch unter Schlafstörungen. Angst kann ein weiteres Symptom sein, und auch anhaltendes Schreien deutet darauf hin, dass es zu einer allergischen Reaktion gekommen ist. Bei einigen Kindern schlägt die Allergie außerdem auf die Atemwege. Die Nase läuft ständig, es kann zu einem anhaltenden quälenden Husten und auch zu einer schweren, pfeifenden Atmung kommen.

    Eine schwierige Diagnose

    Die Diagnose Milcheiweißallergie zu stellen, kann schwierig sein, denn viele der Symptome deuten auch auf andere Krankheiten hin. Falls die Kinder sich erbrechen müssen und Durchfall haben, dann denken die meisten Eltern spontan an einen Infekt. Wenn die Symptome, die für eine Milcheiweißallergie typisch sind, jedoch in Kombination auftreten, dann sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. Auch wenn es bei den Kindern, nachdem sie die Flasche bekommen oder einen Milchbrei gegessen haben, zu Symptomen wie Erbrechen oder Durchfall kommt, dann liegt immer der Verdacht nahe, dass eine Allergie gegen das Eiweiß in der Kuhmilch die Ursache ist.

    Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

    Handelt es sich tatsächlich um eine Milcheiweißallergie, dann dürfen die Kinder keine Kuhmilch mehr bekommen. Die speziellen Produkte von Nestlé sind hier eine sehr gute Alternative, denn auf diese Weise bekommen die Kinder alle wichtigen Nährstoffe, die sie benötigen, um gesund zu bleiben. Da auch Muttermilch keine Allergien auslöst, sollten die Kinder, die allergisch auf Kuhmilcheiweiß reagieren, so lange wie möglich gestillt werden. Auch wenn es um Nachfolgeprodukte wie zum Beispiel Brei in vielen Geschmacksrichtungen geht, dann bietet Nestlé hierzu ein großes Angebot. Nicht zu empfehlen sind hingegen Schaf- oder Ziegenmilch, da das Milcheiweiß mit dem der Kuhmilch zu 90 % übereinstimmt.

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