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  • Was ist beim Kauf einer Kindermatratze zu beachten?

    Was ist beim Kauf einer Kindermatratze zu beachten?

    Nicht nur für erwachsene Menschen ist ein erholsamer Schlaf sehr wichtig, auch Kinder sollten immer gesund schlafen, um ausgeruht am Morgen in den Tag starten zu können. Eine wichtige Rolle spielt in diesem Zusammenhang die richtige Kindermatratze. Wenn Kinder auf der passenden Matratze schlafen, dann kann sich der Körper nach den Anstrengungen des Tages regenerieren. Je nach Alter und Schlafgewohnheiten, verbringen Kinder zwischen neun und 13 Stunden im Bett, Säuglinge schlafen sogar bis zu 16 Stunden. Für alle ist wichtig, dass sie auf einer passenden Matratze schlafen.

    Kindermatratze – Auf die Größe kommt es an

    Kindermatratzen werden in vielen verschiedenen Größen angeboten. Für Babys ist eine 70 x 140 cm große Matratze zu empfehlen, und da sich die meisten Babybettchen zum komfortablen Jugendbett umbauen lassen, können Kinder in der Regel bis zum vierten Lebensjahr auf dieser Kindermatratze bequem und sicher schlafen. Die nächst größere Kindermatratze sollte 1,40 x 2,00 m messen, und diese Matratze kann die Kinder dann ins jugendliche Alter begleiten. Eine Kindermatratze sollte ausreichend Platz bieten, aber sie sollte vor allem bei Babys und Kleinkindern nicht zu groß sein, denn dann fühlt sich das Kind schnell verloren. Auf der anderen Seite sollte die Kindermatratze aber auch nicht zu klein sein, denn das kann schnell zu Haltungsschäden führen.

    Eine Unterstützung für die Muskulatur

    Eine Kindermatratze sollte immer die Muskulatur des kindlichen Rückens unterstützen. Zwar bringen Kinder nicht das Gewicht auf die Matratze wie ein Erwachsener, aber wenn die Kindermatratze ungeeignet ist, dann kann sie dem Rücken schaden und dafür sorgen, dass schon kleine Kinder Rückenschmerzen bekommen. Ist die Kindermatratze zu hart, dann stellt sich das Schlafgefühl nicht richtig ein, ist die Matratze aber zu weich, dann sinkt der Körper ein und die Wirbelsäule findet keinen Halt mehr. Wichtig ist aber auch, dass die Ränder der Kindermatratze fest und am besten noch extra verstärkt sein, denn Kinder nutzen die Matratze nicht nur zum Schlafen, sie toben auch gerne mal darauf herum.

    Welche Arten von Kindermatratze gibt es?

    Wie bei den Größen, so gibt es auch was das Material angeht, bei Kindermatratzen eine mehr als große Auswahl. Im Fachhandel werden Kaltschaummatratzen und Federkernmatratzen, Naturmatratzen und Latexmatratzen für Kinderbetten angeboten. Die Auswahl reicht von der preiswerten Kindermatratze vom Discounter bis zu qualitativ hochwertigen Matratzen, die sehr viel Geld kosten. Worauf die Eltern beim Kauf einer Kindermatratze besonders achten sollten, ist, dass der Kern der Matratze atmungsaktiv ist. Auch Kinder schwitzen nachts und bei einer Matratze, die nicht atmungsaktiv ist, staut sich der Schweiß und das kann zur Folge haben, dass die Matratze schnell unangenehm feucht wird. Beliebt sind Kindermatratzen aus Kokosfasern, aber auch aus Naturlatex. Besonders für Babys und Kleinkinder sind Matratzen aus natürlichem Latex eine gute Empfehlung, denn diese Matratzen sind, was die Pflege angeht, sehr einfach zu handhaben. Einen guten Schlafkomfort bieten moderne Kaltschaummatratzen, denn sie unterstützen die nächtliche Regenration.

    Worauf müssen Eltern beim Kauf achten?

    Wenn eine Kindermatratze gekauft wird, dann sollten Eltern immer darauf achten, dass sich der Bezug abnehmen und in der Maschine bei 60° Grad waschen lässt. Es kann in der Nacht immer mal ein kleines „Missgeschick“ passieren oder eine Trinkflasche auslaufen, mit einem abnehmbaren Bezug sind diese kleinen Probleme aber immer schnell wieder behoben. Bei Kleinkindern empfiehlt es sich zudem, eine wasserabweisende Einlage zu kaufen, die zwischen die Kindermatratze und das Betttuch gelegt wird. Wenn es im Winter kalt wird, dann ist ein Matratzenbezug aus Schurwolle eine gute Sache, denn so liegen die Kinder immer mollig warm. Gebrauchte Kindermatratzen sind übrigens keine allzu gute Wahl, denn auch eine Kindermatratze hat eine begrenzte Haltbarkeit, zudem sollte jedes Kind schon aus hygienischen Gründen immer eine neue Matratze bekommen.

    Bild: © Depositphotos.com / VaLiza

  • Trampolinspringen ist sehr gesund

    Trampolinspringen ist sehr gesund

    Trampolinspringen: Warum es nicht nur Spaß macht sondern auch gesund ist

    Viele kennen es vielleicht noch aus der Kindheit, manche aus dem Sportunterricht und wieder andere haben damit ihren Kindern und Enkelkindern eine Freude gemacht: Ein Trampolin ist eine tolle Möglichkeit, um sich richtig auszupowern und dabei auch noch jede Menge Spaß zu haben. Trampolinspringen ist das beste Beispiel dafür, dass Sport nicht gleich Mord ist, sondern durchaus auch eine Extra-Portion Fun mit sich bringen kann.

    Das Tolle am Trampolinspringen ist seine Vielseitigkeit. Wer denkt, dass man auf einem Trampolin nur stupide auf und ab springen kann, der irrt sich. Tatsächlich bietet das Sportgerät viele Variationsmöglichkeiten und wer seiner Kreativität freien Lauf lässt, kann das tägliche Trainingsprogramm sehr abwechslungsreich gestalten. Wir verraten Ihnen, warum Trampolinspringen gesund ist, worauf Sie beim Kauf achten müssen und wie Sie Ihren Körper effektiv mit einem Trampolin trainieren können

    Trampolinspringen ist gesund

    Trampolinspringen ist die perfekte Gelegenheit, um Ihren ganzen Körper in Schwung zu bringen. Das Springen auf dem elastischen Untergrund bringt den Körper in Bewegung und sorgt damit für beste Trainings-Ergebnisse.

    Wussten Sie beispielsweise, dass 10 Minuten auf dem Trampolin springen den gleichen Effekt haben wie 30 Minuten Joggen?

    Hinzu kommt, dass der Sport auf dem Trampolin sehr gelenkschonend ist. Trampolinspringen ist also auch eine gute Alternative für übergewichtige Menschen, die mit Spaß Gewicht verlieren und nicht im Fitness-Studio schwitzen wollen. Übungen, die mit Hanteln oder elastischen Bändern kombiniert werden, verbessern nicht nur die Kondition, sondern helfen auch beim Muskelaufbau.

    Das Springen auf dem Trampolin lässt jedoch nicht nur die Pfunde purzeln. Auf dem Trampolin springen ist gesund, weil es unseren Körper in vielfältiger Weise schult. Es hilft dabei, Arme und Beine zu koordinieren und das Gleichgewicht zu halten. Deswegen ist ein Trampolin auch das perfekte Geschenk für ein Kind. Doch auch Erwachsene können auf dem Trampolin noch einiges dazu lernen und ihren Körper spielerisch disziplinieren. Außerdem kann ein Trampolin Ihnen dabei helfen, Verspannungen zu lockern und Rückenschmerzen vorzubeugen.

    Last but not least ist auch der Spaß-Faktor mit dafür verantwortlich, dass Trampolinspringen gesund ist. Die ausgeschütteten Glückshormone tun unserem Körper gut und helfen beispielsweise dabei, Anspannungen, Stress oder Depressionen abzubauen.

    Warum Trampolinspringen gesund ist:

    • Effektives Ganzkörpertraining um Gewichtsverlust
    • Muskelaufbau
    • Konditionstraining
    • Training von Koordination und Gleichgewicht
    • Hilft gegen Verspannungen
    • Beugt Rückenschmerzen vor
    • Macht glücklich

    So finden Sie das perfekte Trampolin

    Wenn Sie auf der Suche nach einem Trampolin sind, ist es immer hilfreich, wenn Sie im Vorfeld mehrere Modelle miteinander vergleichen. Ein Trampolin Test kann außerdem Auskünfte über Vor- und Nachteile einzelner Trampoline geben. Wenn Sie wollen, dass auch Ihr Kind oder Enkelkind auf dem Trampolin hüpft, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass das Modell eine Abgrenzung besitzt. Diese verhindert, dass das Kind vom Trampolin fallen kann.

    Trotzdem sollten Sie ein Kind niemals ohne Aufsicht auf einem Trampolin springen lassen. Vor allem die Federn am Rand des Trampolins stellen eine potentielle Gefahrenquelle dar, die auch nicht durch eine Abgrenzung beseitigt wird.

    Neben den herkömmlichen Trampolinen, die auch für Kinder geeignet sind, gibt es auch spezielle Sport-Trampoline. Diese sind noch besser auf die Bedürfnisse von Sportlern abgestimmt und überstützen Sie noch mehr bei Ihrem Training.

    Achten Sie auf jeden Fall darauf, dass das Trampolin auch für Ihr Gewicht zugelassen ist. Hochwertige Trampoline halten durchaus auch Belastungen über 100 kg aus. Dies trifft jedoch nicht auf jedes Modell zu.

    Das perfekte Bauch-Beine-Po-Training

    Zu guter Letzt können Sie hier noch zwei ebenso einfache wie effektive Übungen auf dem Trampolin nachlesen, die Ihnen dabei helfen, Beine und Po zu formen.

    Die Fuß-Po-Übung Die Sitz-Übung
    Versuchen Sie, Ihre Füße während eines Sprungs so nah wie möglich an den Po zu ziehen. Dies gelingt am besten, wenn Sie richtig hoch springen und genügend Schwung haben. Lassen Sie sich nach einem hohen Sprung auf den Po fallen. Nutzen Sie den Schwung, um aus dem Stand wieder auf die Beine zu kommen.

    Bild: © Depositphotos.com / viki2win

  • Dezentrales Lüftungssystem für Allergiker

    Dezentrales Lüftungssystem für Allergiker

    Ein zentrales Problem insbesondere für Allergiker, welche unter Atem- und ähnlichen Problemen zu leiden haben, besteht nicht selten in einer guten Belüftung der Wohnräume.

    Allergieauslöser

    Menschen, die unter Problemen mit der Atmung leiden, weisen zumeist eine Allergie auf unterschiedliche Stoffe auf. So können Personen beispielsweise allergisch auf Staub, welcher sich in Wohnungen befindet, reagieren. Hausstaub besteht aus ganz unterschiedlichen Bestandteilen. So kommen zum Beispiel überwiegend kleinste Spinnentiere – Hausstaubmilben – in Betracht, derartige Allergien auszulösen. Allergiker haben zumeist Neigungen, auf sämtliche Staubpartikel zu reagieren. Diese Allergien gehen in aller Regel alle auf die Hausstaubmilbe zurück. So ist eine derartige Allergie auch unter der Bezeichnung Hausstaubmilben Allergie bekannt geworden.

    Allergieauslöser sind verschiedene Bestandteile aus dem Kot dieser Spinnentiere. Die Nahrung der Milben besteht überwiegend aus Hautschuppen, welche vom Menschen tagsüber abgesondert werden. Ganz besonders wohl fühlen sich die Milben auf Matratzen. Hier finden sie ausreichend Nahrung, können aber auch von der Feuchtigkeit durch das nächtliche Schwitzen und der Wärme des menschlichen Körpers profitieren. Wer auf Hausstaubmilben allergisch reagiert, ist somit die komplette Nacht über den allergieauslösenden Stoffen ausgesetzt und wird folglich insbesondere am folgenden Morgen die stärksten Beschwerden haben.

    Symptomatik einer Allergie gegen Hausstaubmilben

    Was die Symptomatik einer Allergie gegen Hausstaubmilben betrifft, so unterscheidet diese sich nur geringfügig von den Symptomen eines Heuschnupfens. Im Einzelnen bedeutet dies:

    • Verstopfte Nase
    • Kribbeln in der Nase
    • Morgendliches Naselaufen
    • Juckende und tränende Augen
    • Teilweise gerötete Augen
    • Hustenreiz
    • Erschwertes Atmen
    • Pfeifende Atemgeräusche

    Die hier genannten Beschwerden können teilweise auch dann auftreten, wenn nur relativ kurze körperliche Anstrengungen unternommen werden und dadurch eine zusätzliche Belastung der Atemwege nicht zu vermeiden ist.

    Nicht selten entwickelt eine hohe Anzahl an Personen, die sehr viele Jahre lang unter einer Allergie gegen Hausstaubmilben gelitten haben, chronische Beschwerden im Bereich der Nasenschleimhaut. In den meisten Fällen ist die Nase dauerhaft verstopft, des Öfteren kommt es zu stetig wiederkehrenden Niesanfällen. Und gerade im Winter, wenn die Heizperiode wieder beginnt, haben Hausstauballergiker noch mehr zu leiden als in den sommerlichen Monaten. Heuschnupfen Betroffene leiden dahingegen eher in den Frühjahrs- und Sommermonaten unter Problemen mit der Atmung.

    Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

    Neben einer medikamentösen Therapie können Betroffene auch mit einer guten Belüftung ihrer Räumlichkeiten eine Verbesserung ihres Gesundheitszustandes hervorrufen. Bei einer nachgewiesenen Allergie gegen Hausstaubmilben sollten als Erste Hilfe Maßnahmen zunächst das Bett und das Schlafzimmer in regelmäßigen Abständen gereinigt werden. Empfehlenswert für das Bett sind spezielle Überzüge für die Matratze und ein stetiges Lüften.

    Eine weitere sehr vielversprechende Möglichkeit besteht in der Installation von dezentralen Lüftungsanlagen. Mithilfe dieser dezentralen Lüftungssysteme ist eine Wärmerückgewinnung von bis zu 91 Prozent gegeben. Damit wird nahezu jeder Arbeits- wie auch Wohnbereich ideal stets mit frischer Luft versorgt. Somit sind Wohn- und auch Schlafräume in naher Zukunft frei von Staub und Pollen, Allergiker können wieder frei durchatmen. Mit einem dezentralen Lüftungssystem inklusive Wärmerückgewinnung können zudem ohne Probleme sämtliche Fenster geschlossen werden, da diese Anlagen einen ausreichenden Schutz vor Lärmbelästigung bieten.

    Ein weiterer Vorteil des Lüftungssystems besteht in einem perfekten Schutz gegen den Befall von Schimmel, womit einem gesunden und erholsamen Raumklima nichts mehr im Wege steht. Die Montage und Handhabung der Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung gestaltet sich sehr kundenfreundlich. Darüber hinaus kann mit diesen Anlagen wertvolle Heizenergie eingespart werden.

    Bild: © Depositphotos.com / vipervxw

  • Auch bei Hitze gesund und gut schlafen

    Auch bei Hitze gesund und gut schlafen

    Draußen ist es heiß wie in einem Backofen und auch nachts sinkt das Thermometer nur um wenige Grade. Die sommerliche Hitze macht vielen Menschen schwer zu schaffen und vor allem die schweißtreibenden Nächte sind ein Problem. Wenn die Hitze den Schlaf raubt, dann zerrt das gewaltig an den Nerven, und besonders diejenigen, die am Tag arbeiten müssen, leiden darunter, keinen Schlaf zu finden. Aber es gibt einige Tipps, wie der Schlaf auch in tropischen Nächten möglich wird.

    • Die richtige Kleidung

    Viele schlafen nackt, wenn die Temperaturen auch in der Nacht zu hoch sind, aber Experten raten davon ab. Kühlt der Körper im Schlaf ab, dann kann das Erkältungen zur Folge haben, besser ist es einen leichten Schlafanzug oder ein Nachthemd aus reiner Baumwolle zu tragen. Es ist auch keine allzu gute Idee, den Schlafanzug oder das Nachthemd vor dem zu Bett gehen ins Gefrierfach des Kühlschranks oder in die Tiefkühltruhe zu legen. Der Körper reagiert auf die Kälte und beginnt damit, Wärme zu produzieren, was zur Folge hat, dass noch mehr geschwitzt wird. Da auch der Effekt nicht allzu lange anhält, ist der Kühlschrank keine gute Idee für die Nachtwäsche.

    • Mit oder ohne Decke schlafen?

    Ganz ohne Oberbett zu schlafen, ist für die meisten Menschen im Sommer eine Wohltat, aber leider nicht ganz ungefährlich. Ideal ist ein leichtes Tuch aus Leinen, zum Beispiel ein Betttuch, denn das schützt vor Zugluft und hält den Körper nicht allzu warm. Es bringt nach Expertenmeinung wenig, sich mit einem nassen Handtuch zuzudecken, denn wenn die Luftfeuchtigkeit zu hoch ist, dann wird der Körper wieder versuchen, seine Temperatur zu regulieren und im Endeffekt wird wieder geschwitzt. Das Gleiche gilt auch, wenn ein nasses Handtuch im Schlafzimmer aufgehängt wird.

    • Richtig duschen

    Je heißer der Sommer, umso beliebter sind eiskalte Duschen, die aber leider keinen langfristigen Erfolg erzielen. Das Gegenteil ist der Fall, denn auf die Kälte reagiert der Körper wieder mit der Produktion von Wärme und das Schwitzen geht weiter. Perfekt ist eine lauwarme Dusche, und wer vor dem Schlafengehen duscht, der sollte sich nicht abtrocknen. Lauwarme Duschen können auch nachts dabei helfen, endlich Schlaf zu finden.

    • Einfach umziehen

    Vor allem unter dem Dach kann die Sommerhitze auch in der Nacht zur Qual werden. Alle, die eine kühle Alternative im Haus haben, sollten umziehen und ihr Nachtlager im Keller oder im Flur aufschlagen. Auch draußen auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten zu schlafen, ist eine gute Idee, denn die Nachtluft ist sehr angenehm und wenn dann noch ein leichter Wind weht, dann kühlt das die Haut natürlich ab. Im Zelt oder auf einer Liege unter freiem Himmel sorgt für einen gesunden Schlaf und damit die Nachtruhe auch ungestört bleibt, ist ein Netz, das vor Insekten schützt, eine gute Sache.

    • Ein kleiner Trost

    Anders als im Winter braucht der menschliche Körper im Sommer weniger Schlaf. In den Sommermonaten ist es lange hell und es müssen nicht mehr so große Mengen des Schlafhormons Melatonin produziert werden, wie im dunklen und kalten Winter.

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  • Sonnenstich – die unterschätzte Lebensgefahr

    Sonnenstich – die unterschätzte Lebensgefahr

    Sommer, Sonne, Hitze – was für viele vor allem im Urlaub perfekt erscheint, kann bei Temperaturen über 30 Grad schnell zur Belastung werden. Viele Menschen leiden dann unter Kopfschmerzen und Kreislaufproblemen. Nicht immer ist das harmlos, manchmal kann ein Hitzeschlag oder Sonnenstich dahinter stehen. Erste Anzeichen erkennen bzw. sich richtig schützen, kann Schlimmeres verhindern.

    Hohe Temperatur ist gefährlich

    Es sind nicht die UV-Strahlen, die die unangenehmen Beschwerden auslösen, sondern die hohen Temperaturen. Diese kann der Körper zwar anfangs noch durch Schwitzen ausgleichen, doch ist man zu lange starker Hitze ausgesetzt, gerät das biologische Kühlsystem außer Takt. Abgesehen davon führt eine lange und direkt auf den Kopf gerichtete Sonneneinstrahlung dazu, dass die Hirnhaut gereizt wird. Deshalb sind Säuglinge, Kleinkinder, deren Kopf wenig oder gar nicht behaart ist, extrem gefährdet. Die meist noch offene Fontanelle, also die Knochenlücke am Kinderschädel und die dünne Schädeldecke verstärken die Gefahr ebenso. Auch Erwachsene mit Glatze oder geringem Haarwuchs reagieren auf direkte Sonneneinstrahlung am Kopf besonders empfindlich. Im Umkehrschluss bedeutet dies aber nicht, dass dichtes Haar vor Sonnenstich und Hitzschlag schützen kann.

    Symptome meist erst spät erkennbar

    Erleidet jemand einen Sonnenstich, sind Kopf und Nacken deutlich gerötet. Der übrige Körper ist hingegen unauffällig. Schwindel und Kreislaufprobleme sind typische Begleiterscheinungen ebenso wie Nacken- und Kopfschmerzen. Der Betroffene klagt über Übelkeit, Erschöpfung und Kreislaufprobleme. Die Körpertemperatur selbst bleibt meist anfangs noch unauffällig, erst wenn man aus der Sonne draußen ist, kann Fieber auftreten. Im Unterschied zum Sonnenstich ist der Hitzschlag lebensbedrohlich, da der damit verbundene Kreislaufkollaps vor allem Nieren und Gehirn schädigt. Die Symptome treten plötzlich auf und äußern sich in Kopfschmerzen, Erbrechen und geröteter, trockener Haut. Innerhalb kürzester Zeit kann die Körpertemperatur auf 40 Grad ansteigen, was vor allem für den schwachen Kreislauf von Kindern, Babys und älteren Menschen zur Gefahr wird. Zu hoher Puls und niedriger Blutdruck sind typische Begleiterscheinungen, die sich mit Halluzinationen, Bewusstseinsstörungen und Krämpfen äußern.

    Was tun bei Hitzschlag?

    Klar ist, dass Kühlung als erste und wichtigste Maßnahme gefragt ist. Dennoch ist eine eiskalte Dusche nicht das richtige Mittel, besser ist es da, ein Bettlaken in kaltes Wasser einzutauchen und den Körper darin einzuwickeln. Auch Zufächeln von Luft und das Lagern des Betroffenen im Schatten hilft im ersten Moment, wobei Kopf und Oberkörper leicht erhöht sein sollten. Natürlich ist es auch wichtig, genügend Flüssigkeit zu verabreichen. Ist eine apathische oder gar bewusstlose Wirkung festzustellen, muss umgehend der Notarzt verständigt werden.
    Abgesehen davon, dass man bei ersten Symptomen des Hitzschlags für genügend Flüssigkeitszufuhr sorgen sollte, gilt überhaupt, dass man bei heißen Temperaturen ausreichend trinken sollte. Richtlinien sprechen hier von zwei bis drei Litern pro Tag, besser ist noch etwas mehr. So gut es auch tut, eiskalte Getränke durch die Kehle rinnen zu lassen, so wenig trägt es zum Wohlbefinden bei heißen Temperaturen bei. Denn um den Temperaturausgleich zwischen der kalten Flüssigkeit und dem heißen Körper auszugleichen, produziert dieser noch mehr Wärme. Endergebnis dann: man schwitzt noch mehr. Auch stark gesüßte Getränke sowie Koffein tragen nichts zur Abkühlung bei, am besten greift man zu normal temperierten Mineralwasser oder ungesüßten Tees. Auch verdünnte Säfte oder Limos sind brauchbar und liefern Flüssigkeit.

    Lange Sonneneinstrahlung und Mittagshitze meiden

    Gerade Kinder und Babys, aber auch empfindliche Erwachsene sollten in der Sonne immer den Kopf bedecken. Ideal sind dazu Sonnenhüte aus hellem Material. Auch ein Sonnenschirm spendet Schatten. Wer unbedingt direkte Sonnenstrahlen genießen möchte, der sollte dies nur über einen kurzen Zeitraum tun, unterbrochen von regelmäßigen Pausen im Schatten und nicht unbedingt zur Mittagszeit. Denn dann steht die Sonne am höchsten und die Hitze trifft direkt auf den Kopf. Für alle, die auf ihre tägliche Bewegung nicht verzichten möchten, gilt, dass sie sportliche Aktivitäten am besten in die kühleren Morgen- oder Abendstunden verlegen sollten.

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  • Nachtschweiß ist nicht immer ungefährlich

    Nachtschweiß ist nicht immer ungefährlich

    Im Sommer kennen die Problematik viele: der Schlafanzug klebt am Körper, die Matratze ist manchmal sogar leicht feucht und man findet einfach keinen richtigen Schlaf. Neben den äußeren Bedingungen wie hohe Temperaturen, die auch in der Nacht nicht zurückgehen oder aber dicke Decken, kann auch eine harmlose Erkältung zu den unangenehmen schwitzigen Attacken führen. Trifft keine dieser Indizien zu und hält die übermäßige Schweißproduktion jedoch über einen längeren Zeitraum hat, sollte einen Arzt konsultieren, immerhin kann auch eine ernsthafte Erkrankung hinter dem Symptom verborgen sein.

    Alltags- und Schlafgewohnheiten spielen eine große Rolle

    Meist ist es nicht gerade eine Herausforderung, die Ursache zu finden, wenn man in der Nacht mehr schwitzt als normal und vielleicht dadurch sogar schlecht schläft. Neben den sommerheißen Nächten kann es im Winter auch der auf die Höchsttemperatur eingestellte Heizkörper im Schlafraum sein oder aber eine zu lange Partynacht. Übermäßiger Alkoholkonsum begünstigt Schwitzen ebenso wie zu scharfes Essen. Auch seelische Probleme wie Kummer, Ärger oder sogar Ängste bringen nachts den Körper in Wallung. Wichtig zu wissen ist, dass auch zu kalte Räume für übermäßige Schweißproduktion sorgen.

    Nachtschweiß im medizinischen Sinn ist klar definiert

    Wer an Nachtschweiß im medizinischen Sinn leidet, leidet unter so starkem Schwitzen, dass Pyjama und vielleicht sogar das Betttuch etwas durchnässt sind. Manche wachen dadurch auf und duschen in der Nacht und ziehen sich frische Wäsche an. Aufgrund der Schlafstörung sind sie morgens unausgeschlafen und erschöpft. Nächtliche Schwitzattacken unterscheiden sich ganz klar von anderen Störungen in der Schweißproduktion. Mediziner sprechen dann von sogenannter Hyperhidrose, also übermäßiger Schweißproduktion am ganzen Körper oder auch nur an bestimmten Körperstellen wie etwa den Händen oder Füßen. Schwitzt der Betroffene vor allem während der Nacht, spricht man von nächtlicher Hyperhidrose. Die Ursachen dafür können laut Experten entweder seelische Probleme, Stoffwechselerkrankungen oder aber Tumore sein.

    Übermäßiger Stress fördert Schwitzen in der Nacht

    Nachts fehlen die Ablenkungen des Alltags, weshalb nicht bewältigte Probleme, Stress oder aber auch individuelle Ängste sich gerade dann ihren Weg in den Vordergrund bahnen. Damit arbeitet das Unterbewusstsein auf Hochtouren. Auch Albträume lassen das Herz schneller schlagen und beschleunigen den Atem, womit der Betroffene in der Folge auch zu schwitzen beginnt. Auch Stoffwechselerkrankungen, insbesondere Über- oder Unterfunktionen der Schilddrüse können zu feuchten Schlafanzügen führen, ebenso wie Diabetes und Gicht sowie Fettstoffwechselstörungen. Bei Frauen kommt die Option dazu, dass sie während der Wechseljahre immer wieder unter Schweißausbrüchen leiden können. Hier hilft eine Überprüfung des individuellen Hormonstatus. Eine dritte mögliche Ursache für Nachtschweiß kann auch eine Tumorbildung im Körper sein. Dies ist zwar verhältnismäßig selten, doch als Auslöser muss es während einer medizinischen Diagnose auch in Betracht gezogen werden. Meist treten die nächtlichen Schweißattacken in Kombination mit Fieberschüben, einer plötzlichen Gewichtsabnahme oder aber Appetitlosigkeit auf.

    Auch die Herzfunktion in Augenschein nehmen

    Kommen zum Nachtschweiß Symptome wie Herzrasen oder Atembeschwerden, ist dies ein absolutes Warnsignal. Dann kann nämlich eine gefährliche Herzinnenhautentzündung vorliegen. Deshalb ist hier der Gang zum Facharzt unbedingt notwendig, um Schlimmeres zu vermeiden. Schwitzen ältere Personen besonders während der Nacht sehr stark, sollte der behandelnde Mediziner immer auch eine Lungenentzündung ins Auge fassen. Denn gerade bei Menschen, die einer höheren Altersgruppe angehören, fällt Fieber oder erhöhte Temperatur als typisches Merkmal einer Lungenentzündung oft aus. Damit kann nächtliches Schwitzen ein diesbezügliches wichtiges Indiz darstellen. Vor allem dann, wenn es in Kombination mit Husten, Abgeschlagenheit und Schmerzen beim Atmen auftritt, sollte der Betroffene schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen und sich einer entsprechenden Behandlung unterziehen.

    Experten raten ohnehin, dass sich jeder, der – abgesehen von heißen Sommernächten – plötzlich stark und vermehrt schwitzt, dies ärztlich abklären lassen sollte. Meist ist dies nämlich ein Indiz dafür, dass eine ernsthafte Krankheit vorliegt, die untersucht bzw. in der Folge entsprechend behandelt werden sollte.

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