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  • Wie gefährlich ist Eisenmangel?

    Wie gefährlich ist Eisenmangel?

    Immer müde, schlecht konzentriert und ohne Appetit? Alle, die diese Symptome haben, sollten durch eine Blutuntersuchung feststellen lassen, ob sie vielleicht unter Eisenmangel leiden. Der Mangel an Eisen hat vielfältige Symptome und gehört zu den am häufigsten auftretenden Mangelerscheinungen weltweit, denn von Eisenmangel sind rund zwei Milliarden Menschen überall auf der Welt betroffen. Wer unter Eisenmangel leidet, der sollte damit nicht allzu unbesorgt umgehen, denn wenn eine unzureichende Versorgung mit Eisen nicht behandelt wird, dann kann das unter Umständen schwerwiegende Folgen für die Gesundheit haben.

    Der Körper braucht Eisen

    Damit der Stoffwechsel in Schwung bleibt, braucht der Körper Eisen, denn das Eisen ist dafür zuständig, den Sauerstoff aus den Lungen in die einzelnen Zellen zu transportieren. Auch wenn es darum geht, dass mit der Bildung des roten Farbstoffs Hämoglobin alles klappt, dann ist Eisen unerlässlich. Ohne Eisen können die sogenannten Erythrozyten, also die roten Blutkörperchen den Sauerstoff nicht dorthin bringen, wo er gebraucht wird. Der Körper braucht ständig Eisen, und weil jeden Tag Nachschub gebraucht wird, muss die tägliche Ernährung ausreichend Eisen enthalten.

    Wie viel Eisen braucht der Körper?

    Wie viel Eisen der Körper braucht, das ist von vielen unterschiedlichen Faktoren abhängig. Das Alter spielt zum Beispiel eine wichtige Rolle, denn ältere Menschen brauchen ebenso wie Kinder deutlich mehr Eisen, um gesund zu bleiben. Aber auch Leistungssportler benötigen eine Menge Eisen, da sie durch ihren Sport stark schwitzen und dabei wertvolle Mineralstoffe verlieren. Frauen, die im gebärfähigen Alter sind, brauchen ebenfalls mehr Eisen, da sie durch die monatliche Periode Eisen verlieren, das durch die Nahrung wieder aufgefüllt werden muss. Männer haben einen geringeren Eisenbedarf und leiden daher auch weniger unter Eisenmangel als das bei Frauen der Fall ist. Durchschnittlich braucht ein erwachsener Mensch rund 1,5 Milligramm Eisen, um gesund zu bleiben.

    Welche Ursachen kann Eisenmangel haben?

    Es gibt viele Gründe, warum es zu einem Mangel an Eisen kommt. Hoher Blutverlust ist ein Grund, aber auch Geschwüre und chronische Entzündungen sind dafür verantwortlich, dass der Körper nicht genug Eisen bekommt. Viele Menschen, die unter Hämorrhoiden leiden, haben nicht selten einen Eisenmangel und auch bei Magengeschwüren oder bei Geschwüren des Darmtrakts kommt es häufig zu Eisenmangel. Der Mangel an Eisen kann aber auch erblich bedingt sein und wenn Kinder zu Jugendlichen werden, dann kommt es zu einem Eisenmangel in der Pubertät. Das Gleiche gilt auch für schwangere Frauen, denn auch ihr Organismus muss sich umstellen und das führt dann zu einem Mangel an Eisen.

    Welche Symptome bei Eisenmangel?

    Herrscht im Körper Eisenmangel, dann wird der Körper nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Diese Mangelerscheinung macht sich unter anderem durch eine beständige Müdigkeit bemerkbar, aber auch eine blasse oftmals auch sehr trockene Haut und starke Kopfschmerzen können ein Zeichen für Eisenmangel sein. Wer oft ohne Antrieb ist, wem öfter schwindelig wird und wer beim Treppensteigen schnell aus der Puste kommt, der sollte sein Blut untersuchen lassen und sich dann nicht wundern, wenn der Arzt Eisenmangel feststellt. Rein äußerlich ist der Mangel an Eisen durch rissige Fingernägel und durch häufig eingerissene Mundwinkel zu erkennen. Bei einigen Menschen kommt es aber auch zu Muskelzuckungen und Muskelkrämpfen.

    Was hilft bei Eisenmangel?

    Zu Eisenmangel kommt es nur, weil der Körper nicht in der Lage ist, selbst Eisen zu produzieren. Den Eisenmangel zu beheben, ist nicht allzu schwer, denn der Eisenvorrat kann einfach durch die Nahrung wieder aufgefüllt werden. Allerdings ist dabei zu beachten, dass der Körper nur ein Zehntel des zugeführten Eisens verarbeiten kann, außer das Eisen wird zusammen mit Vitamin C dem Körper zugeführt, denn das Vitamin unterstützt das Eisen. Wer unter einem Mangel an Eisen leidet, der sollte daher immer auf seine Ernährung achten.

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  • Was hilft gegen starkes Schwitzen?

    Was hilft gegen starkes Schwitzen?

    Der Sommer kommt und mit ihm auch die große Hitze. Schwitzen gehört zum Sommer ebenso dazu wie Eis oder Sonnenbaden, aber es gibt viele, die extrem viel schwitzen und darunter leiden. Der Körper muss schwitzen, um seine Temperatur regulieren zu können, aber wer ständig schweißgebadet ist, der sucht nach einem effektiven Mittel, um den Schweiß bekämpfen zu können. Starkes Schwitzen ist aber nicht nur unangenehm, Schwitzen kann auch ein Hinweis auf Krankheiten sein. Alle, die ständig stark transpirieren, sollten das nicht auf die leichte Schulter nehmen, sondern einen Arzt aufsuchen.

    Schwitzen ist gesund

    Jeder Mensch schwitzt, der eine mehr, der andere weniger, aber gesund ist schwitzen immer. Würden wir nicht schwitzen, dann würde der Körper auch nicht vor Überhitzung geschützt. Aber nicht nur die sommerliche Hitze bringt uns ordentlich ins Schwitzen, auch Stress, Nervosität und Angst können uns den Schweiß im wahrsten Sinne des Wortes auf die Stirn treiben. Am meisten geschwitzt wird an den Fußsohlen und in den Handtellern, die Eichel und auch die Lippen sind die einzigen Stellen des Körpers, an denen es keine Schweißdrüsen gibt.

    Schweiß ist dünnflüssig und mit einem pH-Wert von 4,5 auch sehr sauer. Wasser ist im Schweiß ebenso enthalten wie auch Harnstoff, Ammoniak und Kochsalz. Der normale Schweiß riecht nicht, er wird aber immer dann zu einem Geruchsproblem, wenn Bakterien im Spiel sind, denn sie verursachen einen üblen Geruch, zum Beispiel an den Füßen. Rein wissenschaftlich werden Schweiß und Schwitzen in zwei Gruppen unterteilt. Zum einen in das thermoregulatorische Schwitzen und zum anderen in das nervöse Schwitzen.

    Wie schwitzen wir?

    Thermoregulatorisches Schwitzen entsteht immer nur dann, wenn die Körpertemperatur und der Blutdruck erhöht werden, wie das im Sommer der Fall ist. Die Handflächen und die Fußsohlen bleiben bei dieser Form des Schwitzens allerdings außen vor, hier schwitzt nur der Körper, also beispielsweise die Achselhöhlen, der Nacken und die Stirn. Schwitzen wir aber aus Nervosität, dann ist das ein Zeichen für innere Erregung, Aufregung oder Angst. Hier schwitzen die Handflächen und auch die Fußsohlen, während der Körper nur minimal betroffen ist.

    Schwitzen wird vom vegetativen Nervensystem gesteuert, und auch wenn es unwahrscheinlich klingt, aber die Schweißdrüsen geben Tag für Tag mehrere Liter an Schweiß ab, ohne dass wir das Gefühl haben, übermäßig zu schwitzen. Wenn der Körper aber große Mengen von Schweiß produziert, dann handelt es sich um eine Krankheit, die man Hyperhidrose nennt. Das Krankheitsbild entsteht aber nicht nur, weil große Mengen Schweiß produziert werden, sondern weil es sich bei den häufigen Schweißausbrüchen um eine Fehlfunktion handelt. Vereinfacht gesagt, der Körper schwitzt, aber er weiß im Grunde gar nicht warum.

    Was hilft bei zu starkem Schwitzen?

    Menschen, die ständig in Schweiß gebadet sind, leiden sehr darunter. Starkes Schwitzen unter den Armen, aber auch an den Handinnenflächen kann ins soziale Abseits führen, denn keiner möchte mehr unter Menschen gehen, wenn er offensichtlich schwitzt. Eine Möglichkeit, um das Schwitzen unter Kontrolle zu bekommen, ist die am meisten betroffenen Schweißdrüsen veröden zu lassen. Das passiert bei einer Operation, die aber nicht in jedem Fall von den Krankenkassen übernommen wird. Ein natürliches Mittel ist Salbei, ein Gewürzkraut, das sich schon seit Jahrhunderten als Schweißkiller bewährt hat. Schon im Mittelalter haben die Bader ihren Patienten Salbei verordnet und da Salbei auch gut für den Magen ist, stellt er eine sehr gesunde Alternative zu Medikamenten dar.

    Frauen, die zum Beispiel während der Wechseljahre unter Schweißausbrüchen leiden, können mit Salbeitee diese Hitzewallungen unter Kontrolle bekommen. Der Tee sollte nach Möglichkeit aus den frischen Blättern des Salbei aufgebrüht und nicht zu heiß getrunken werden. Besser ist es eine Kanne am Morgen aufzubrühen, ihn abkühlen zu lassen und dann über Tag zwei bis maximal drei Tassen davon zu trinken.

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  • Die körperlichen Reaktionen bei Angst

    Die körperlichen Reaktionen bei Angst

    Angststörung Symptome:

    Hierbei unterscheidet man zwischen den normalen Reaktionen aufgrund einer realen oder fantasierten Gefahr, welche im Ernstfall entweder die körperliche/seelische Gesundheit oder im Extremfall das Überleben sichern. Dazu zählen z. B. Flucht oder Kampf.

    Reaktionen:

    • erhöhte Aufmerksamkeit, Muskelanspannung, Reaktionsgeschwindigkeit, Herzfrequenz und Blutdruck
    • Pupillen weiten sich, Sinne (Sehen und Hören) werden geschärft, weil die jeweiligen Nerven empfindlicher werden.
    • in den Muskeln wird Energie bereitgestellt
    • schnellere, flachere Atmung, Atemnot
    • Zittern, Schwitzen, Schwindelgefühl
    • Übelkeit
    • Hemmung von Blasen-, Darm- und Magenfunktionen während des Zustands der Angst
    • körperliche Zeichen: Zittern, Schwindelgefühl, Schwitzen
    • im Schweiß werden Moleküle freigesetzt, damit andere Menschen die Angst riechen können, was bei ihnen unbewusst Alarmbereitschaft auslöst
    • charakteristische Mimik, Gestik, Sprache mit der Bitte um Schutz (sozialer Sinn)

    Angst zeigt sich immer in diesen körperlichen Ausdrucksformen, entweder in einzelnen Reaktionen oder in allen. Dabei gibt es keine Unterschiede zwischen realer Bedrohung oder Panikattacke. Häufig entwickeln sich aus solchen Angststörungen auch chronische Schmerzen. Jeder Vierte, der darunter leidet, ist auch von Schmerzen betroffen.

    Gesunde Menschen stellen sich ihren Ängsten, doch wer unter Panikstörungen leidet, schafft dies nicht aus eigener Kraft. Die Psychotherapie kennt viele Lösungsansätze, um den Betroffenen zu helfen, damit sie entweder ihre Angststörung verlieren oder zumindest die Reaktionen darauf vermindern können. Dabei setzt man z. B. auf eine Kombination aus Verhaltenstherapie, Gesprächstherapie und medikamentöser Behandlung.

    Panikattackenpanikattaken

    Panikattacken haben für Betroffene einen bedrohlichen Aspekt. Sie können tagsüber auftreten, wenn man unerwartet mit einer angstauslösenden Situation konfrontiert wird. Meist jedoch treten diese Zustände nachts auf, häufig in Verbindung mit vorausgegangenen Alpträumen. Der Mensch fühlt sich bei einer Panikattacke den körperlichen Symptomen hilflos ausgeliefert.

    Panikattacken Symptome

    • Attacken scheinen den Brustkorb einzuschnüren
    • kalter Schweiß bricht aus oder man ist schweißgebadet
    • das Herz rast oder der Puls ist kaum fühlbar
    • die Atmung geht schnell und flach in kurzen Stößen
    • man erblasst
    • Bauchschmerzen, Krämpfe gesellen sich hinzu
    • man fühlt sich allgemein unwohl oder Betroffenen wird übel
    • Brechreiz bis zum Erbrechen
    • starke Unruhe, Zittern am ganzen Körper
    • plötzliches Frösteln

    So bedrohlich sich eine Panikattacke anfühlt, so wenig lebensbedrohend ist sie. Versteht der Betroffene, dass die Attacke zwar unangenehm, aber nicht gefährlich ist, dann ist dies häufig schon ein großer Schritt auf dem Weg zur Besserung.

    Ein kaum zu durchbrechender Kreislauf entsteht, wenn man Angst vor Panikattacken bekommt. Schon vor dem Schlafengehen befürchtet man, einen Anfall zu erleiden und prompt kommt dieser dann auch. Jeden Abend gehen Betroffene dann mit der Furcht ins Bett. Doch je mehr man sich vor dem Anfall fürchtet, umso eher tritt er auf. Gegen die Hilflosigkeit bei einer Panikattacke gibt es aber Möglichkeiten. Wenn der Anfall Betroffene tagsüber ereilt, gibt es noch mehr Möglichkeiten als nachts, ihm mit Ruhe und Gelassenheit zu begegnen.

    Angstzustände Symptome

    Zwischen Angstzuständen und Angststörungen besteht ein Unterschied. Angstzustände sind gelegentliche Anfälle, die sich später in einer Angststörung verfestigen (manifestieren) können. Egal, ob reale Angst oder Furcht vor Angstzuständen, die Reaktionen sind die gleichen. Die meisten von uns kennen Angstzustände, wenn sie in eine (vermeintlich) bedrohliche Situation kommen. Plötzlich und unerwartet wird einem übel, es treten Schwindelzustände auf und man fühlt sich allgemein unwohl. Brechreiz bis hin zum Erbrechen kann auftreten, aber ebenso gut Durchfall oder Verstopfungen.

    Kopf- oder Bauchschmerzen gehören ebenfalls zu den Symptomen, die bei stärkeren Angszuständen eintreten können, jedoch ohne organische Ursache. Schweißausbrüche, Zittern, Enge in der Brust, Herzrasen, Erhöhung der Atemfrequenz und Muskelanspannung sowie innere Unruhe zeigen dem Betroffenen deutlich die Zeichen für Angstzustände. Ein entsprechend erschrockener Gesichtsausdruck bzw. eine angstverzerrte Mimik, verbunden mit aufgerissenen Augen und geweiteten Pupillen zeigt dem Gegenüber, dass hier jemand panische Angst hat.

    Gegen die Attacken helfen Ablenkungsmanöver. Man kann eine gute Freundin bzw. einen guten Freund anrufen. Vielleicht vereinbart man auch mit einer Vertrauensperson, die bei Tag und in der Nacht erreichbar bleibt, dass immer angerufen wird, wenn Panik ausbricht. Durch das Reden wird die auslösende Situation entschärft. Auch andere Ablenkungen, wie Malen, Basteln, durch die Wohnung laufen, ein Buch lesen oder spazieren gehen, können hilfreich sein.

    Prüfungsangst Therapiepruefungsangst-symptome

    Betroffene müssen zunächst erkennen, dass es weniger die Angst vor der Prüfung selbst bzw. dem Scheitern in einer Prüfung ist, als die Angst vor der Prüfungsangst, die sie lähmt. Schlechte Erfahrungen in bisherigen Prüfungen können den Angstzustand verstärken. Aber auch die Vorstellung, man könnte versagen oder man weiß nicht alles, die Prüfer könnten streng sein usw. kann dazu führen, dass man Prüfungsangst bekommen.

    Hier setzt die Verhaltenstherapie an. Es sind nämlich nicht nur bewusste Faktoren, die Ängste in uns auslösen, sondern vielmehr auch viele unbewusste oder unterbewusste Einflüsse. Die Therapien zielen meist auf kognitive Fähigkeiten der Menschen ab, wie das Lernen, den Umgang mit anderen Menschen, den Aufbau von Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl, die Wahrnehmung und viele weitere Kognitionen.

    Meist wird eine kognitive Verhaltenstherapie mit einer Konfrontationstherapie kombiniert. Diese Therapien bieten hohe Erfolgschancen. Darüber hinaus gibt es viele homöopathische Mittel, welche den Prüfling beruhigen, ohne ihn ruhigzustellen. Prüfungsangst kann also am besten gelindert oder geheilt werden, wenn mehrere Behandlungen zusammenspielen. Auf Psychopharmaka muss nicht in jedem Fall zurückgegriffen werden, denn diese Medikamente sind zwar hilfreich, aber häufig auch stark mit Nebenwirkungen behaftet.

    Therapeuten setzen häufig auch auf verschiedene Ablenkungsmanöver, wie z. B. Sport, Spaziergänge, Beschäftigungstherapien und natürlich eine ordentliche Vorbereitung auf die Prüfung in Form des Lernens. Positives Denken und das ständige Manifestieren von so genannten Affirmationen: „Ganz ruhig, ich schaffe das.“ helfen in vielen Fällen auch gegen die Prüfungsangst bzw. die Furcht vor der Prüfungsangst.

    Prüfungsangst Homöopathie

    Prüfungsangst mit Homöopathie zu begegnen halten viele für faulen Zauber. Dabei kann schon die Plazebo-Wirkung von Mitteln bewirken, dass man sich ruhiger und besser fühlt. D. h., es reicht oft, ein „Notfallmedikament“ mit sich zu führen, welches man im Fall der Fälle einnehmen könnte – und es dann meist oft gar nicht braucht. Auch der Glaube an das Mittel kann Berge versetzen. Doch nicht zuletzt gibt es eine Vielzahl homöopathischer Präparate, die bei Prüfungsangst und anderen Angstzuständen helfen können.

    Neben dem bekannten und vielfach beschworenen Baldriantee und dem oft diskutierten Johanniskraut können professionelle Unterstützung eines Psychologen oder Coaches, autogenes Traning, progressive Muskelentspannung oder Meditationstechniken. Empfohlen werden als Tipps reichlich Wasser zu trinken, sich die Nieren zu halten oder den Zeigefinger zu massieren. Auch Fingerübungen, wie „Däumchen drehen“ oder Anstupsen der Fingerkuppen der Reihe nach an die Fingerkuppe des Daumens stellt eine Übung zur Verbesserung der Konzentration dar.

    Als homöopathische Mittel werden empfohlen:

    – Argentum nitricum D12, 2 x täglich 5 Globuli, Beginn: drei Tage vor einer Prüfung bei  Aufgeregtheit, Bauchweh und Durchfall

    – Gelsemium D12, ebenfalls 2 x täglich 5 Globuli bei Schwäche, Zittern, Benommenheit und Lähmungsgefühlen

    – Blackout oder Durchfälle während und Diarrhoe nach der Prüfung, Kopfschmerzen, starkes Herzklopfen, schnellen Puls und rote Flecken können durch Strophantus vermindert werden, was in den Potzenzen von D4 bis D12 empfohlen wird. Im Akutfall werden 3 x täglich 5 Globuli
    Alle diese Zeichen können auf eine Prüfungsangst hinweisen und sollten sehr ernst genommen werden, denn es handelt sich um eine anerkannte Krankheit und keinesfalls um eine kurzfristige Laune des Schülers bzw. Prüflings, z. B. weil er einfach nur zu faul zum Lernen war.

    Test zur Prüfungsangst

    Um herauszufinden, ob man unter Prüfungsangst leidet, gibt es einen Test. Unter anderem werden hier Fragen gestellt, ob der Proband unter starker innerer Unruhe leidet, ob er angespannt ist, nicht  ein- oder durchschlafen kann, unter Kopfschmerzen, Nackenverspannungen und/oder Magen-Darm-Beschwerden leidet.

    Weitere Symptome, die abgefragt werden können, sind Müdig- und Mattigkeit, erhöhter Blutdruck, Schwindelgefühle, Zittern, Erröten und/oder Schwitzen, Kloß im Hals sowie Schluckbeschwerden, rasche, flache Atmung, häufiger Drang zum Wasserlassen oder Durchfall. Selbst ein Blackout, eine zittrige Stimme oder Stottern können Symptome von Prüfungsangst sein, die es herauszufinden gilt.

    Ziel ist es, zu ermitteln, was dem Betroffenen Angst macht und ihm Tipps an die Hand zu geben, wie er sie überwindet. Dazu ist es wichtig, ehrlich und gewissenhaft den Test auszufüllen. Beim Beantworten sollte ohne zu zögern die erstbeste passende Antwort gegeben werden. Im Ergebnis können dann gezielt Möglichkeiten erarbeitet werden, die Situation Prüfung angstfrei zu meistern.

    Wer vor Prüfungen Angst hat, der behindert sich selbst. Betroffene stellen ihre Fähigkeiten in Frage, sie wollen alles perfekt machen. Von diesen Gedanken ist es wichtig, sich zu verabschieden. Niemand lacht einen Prüfling aus, nur weil er vielleicht nicht bestanden hat. Er ist dadurch auch kein Versager und seine Familie sowie der Prüfer werden ihn weiterhin mögen. Negative Überlegungen halten Prüflinge vom Lernen ab. Hier hilft es, den Stoff in kleine Portionen einzuteilen und auch genügend Pausen einzuplanen, in denen man abschalten und entspannen kann. Man muss nicht alles wissen, um eine Prüfung zu bestehen.

    Auch die Note „Vier“ steht für eine bestandene Prüfung, also sollte man sich nicht überfordern. Später fragt meist sowieso niemand mehr, mit welchen Zensuren die Prüfung abgeschlossen wurde, was zählt ist ein erfolgreicher Abschluss. Notfalls kann man nicht bestandene Tests auch später noch einmal wiederholen. Eine professionelle Unterstützung kann helfen, die Prüfungsangst zu überwinden.

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  • Ohne Schnupfen durch den Winter

    Ohne Schnupfen durch den Winter

    Der Winter ist nicht nur die Jahreszeit für Wintersport und Spaß im Schnee, die kalte Jahreszeit ist auch die Zeit der triefenden Nasen und tränenden Augen. Grippale Infekte und Erkältungen gehören zum Winter einfach dazu, und die Zahl der Krankschreibungen steigt jedes Jahr zwischen November und Februar sprunghaft an. Auch wenn eine Erkältung eine eher harmlose Erkrankung ist, mit einer laufenden Nase, ständigem Niesen, Fieber und Halsschmerzen wollen nicht alle leben. Es gibt viele Mittel bei Schnupfen, entweder aus der Apotheke oder aus der Hausapotheke, denn Schnupfen Hausmittel haben nach wie vor Konjunktur.

    Mit Wärme die Erkältung bekämpfen

    Warum ist der Winter die Zeit im Jahr, in der so viele Menschen erkältet sind? Im Winter gibt es wenig Licht, die Sonne scheint nicht so oft und das macht sich auch beim Immunsystem bemerkbar. Es ist anfälliger für Viren und Bakterien aller Art, und eine Verkühlung steht dabei ganz oben auf der Liste. Nährboden für Krankheitserreger sind überall dort zu finden, wo sich viele Menschen aufhalten, also in der Bahn oder im Bus, in Geschäften, Büros, Cafés und Restaurants. Meist reicht es schon, angehustet oder angeniest zu werden, und wenn dann das Immunsystem nicht richtig funktioniert, dann ist am nächsten Tag auch schon die Erkältung auf dem Vormarsch. Alle, die vorbeugen wollen, aber auch diejenigen, die es bereits erwischt hat, können ihrem Immunsystem mit Wärme helfen, denn Wärme ist immer eine gute Idee einer Erkältung vorzubeugen und sie schneller zu besiegen, wenn sie schon da ist.

    Wie könnte diese gesunde Wärme aussehen? Es gibt zum Beispiel die Möglichkeit, während der Erkältungszeit in eine Infrarotkabine oder in eine Infrarotsauna zu gehen. Beides ist sehr zu empfehlen, aber man sollte den Unterschied zwischen den beiden Varianten kennen, und welche der Varianten infrage kommen könnte. Sauna oder Infrarotkabine – beide haben eine positive Wirkung auf die Gesundheit. Die Muskeln werden bei Wärme gelockert und das Immunsystem wird gestärkt. Wer in die Sauna geht, der genießt ein Bad aus warmer Luft, die auf eine Temperatur zwischen 60° und 100° Grad erhitzt wird. Die Infrarotkabine setzt hingegen auf Tiefenwärme mit Temperaturen zwischen 30° und 50° Grad. In der Sauna wird der ganze Raum mit Wärme gefüllt, in einer Infrarotkabine wird aber nur der Körper erwärmt. Was aber die Sauna und die Infrarotkabine gemeinsam haben: Man kann beide bei sich zu Hause aufstellen.

    Gesundheit im eigenen Heim

    Die Infrarotsauna Wirkung Gesundheit ist unbestritten, und alle, die im Winter zu grippalen Infekten neigen, sind gut beraten einen Infrarotkabinen Vergleich zu machen, um für sich das passende Modell zu finden. Ein Infrarotkabine Vergleich funktioniert am besten und schnellsten im Internet, wo die vielen verschiedenen Modelle übersichtlich zu finden sind. Wer einen Vergleich Infrarotkabinen macht, der sollte auch die Abmessungen beachten, denn ähnlich wie eine hauseigene Sauna, so benötigt auch eine Infrarotkabine ein wenig Platz. Die Infrarotkabine im Vergleich gibt aber auch Anhaltspunkte, wenn es um den Preis geht, denn die unterschiedlichen Hersteller haben auch unterschiedliche Preise. Die Größe und auch der Komfort spielen beim Preis eine große Rolle, denn es gibt Infrarotkabinen mit Tiefenwärmestrahlern, Flächenstrahlern und Punktstrahlern. Den ultimativen Infrarotsauna Vergleich gibt es übrigens im Internet oder auch beim Fachhandel.

    Ist eine Tiefenwärmekabine bei Erkältung die richtige Wahl? Diese Frage kann nur mit einem Ja beantwortet werden. Die intensive Wärme beruhigt die oberen Atemwege, sie löst den Nasenschleim und den Schleim auf den Bronchien und befreit die Stirnhöhle ebenso wie die Nasennebenhöhlen.  Infrarotkabine = Gesundheit – das ist nicht nur bei Erkältungen der Fall, auch wer einen Muskelkater hat oder unter Verspannungen leidet, der kann in einer Infrarotkabine die Muskeln wieder lockern und entkrampfen.

    Wie wirksam sind Hausmittel bei Schnupfen?

    Es muss nicht immer die Tablette aus der Apotheke sein, es gibt viele Mittel gegen Schnupfen, die ebenso wirksam, aber auch natürlich sind. So kann zum Beispiel eine heiße Hühnersuppe ein wunderbares Mittel gegen Schnupfen sein und auch heißer Holundersaft, der mit Wasser verdünnt wird, ist ein hervorragendes Mittel gegen einen grippalen Infekt. Nach dem Genuss des Holundersaftes geht es dann ins Bett und es wird tüchtig geschwitzt. Auf diese Weise kann man auch von einem gesund im Schlaf Effekt sprechen, denn der Holunder setzt die Viren außer Gefecht, die für eine Erkältung verantwortlich sind.

    Auch der in Asien bekannte und sehr beliebte Jiaogulan Tee ist ein sehr guter Erkältungskiller hier kann man was über die Zubereitung erfahren, denn er stärkt effektiv das Immunsystem und sorgt für Wohlbefinden. Der Tee aus der Jiaogulan Pflanze wird wie normaler Tee aufgebrüht, dann mit Honig gesüßt und in kleinen Schlucken möglichst heiß getrunken. Wer die Jiaogulan Pflanze bestellen möchte, der kann das am schnellsten im Internet, denn dort wird der gesunde Tee aus Asien in vielen Shops angeboten.

    Zu den Hausmitteln gegen Schnupfen gehört auch die Aromatherapie, die vor allem das Atmen in der Nacht erleichtert. Aromen wie Minze, Kamille, Menthol und auch Eukalyptus sind perfekt, und ob man diese Aromen als Salbe, als Nasenspray oder auch in Tropfenform anwendet, spielt keine Rolle, denn wirksam sind diese Aromen auf jeden Fall. Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte, der kann das auf diversen Webseiten nachlesen..

    Es gibt viele gute Mittel gegen einen grippalen Infekt und für jeden ist die richtige Therapie dabei. Holundersaft und Honig, Hühnersuppe und Schwitzen sind ebenso effektiv wie ein- oder zweimal in der Woche für 30 Minuten in eine Infrarotsauna –  Gesundheit ist das höchste Gut und man sollte alles tun, um gesund zu bleiben. Auch wenn eine Erkältung eine Woche dauert, mit den richtigen Mitteln kann die Zeit zwar nicht verkürzt werden, aber es wird um einiges angenehmer.

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  • Hausmittel bei Erkältungen

    Hausmittel bei Erkältungen

    Es ist wieder Schnupfen- und Hustenzeit. Kaum jemand ist sicher und früher oder später hat man eine tropfende Nase und ein unangenehmes Kratzen im Hals. Zum Arzt geht allerdings kaum jemand. Hier ist es ganz klar die Selbstdiagnose und auch die Selbstbehandlung, für die sich die meisten Deutschen entscheiden. Dabei hat sich in den vergangenen Jahren ganz klar der Trend zu alternativen Behandlungsmethoden gezeigt. Immer häufiger vertrauen die Deutschen auf die alt bewährten Hausmittel. Der Gang in die Apotheke wird durch den Gang in den Supermarkt ersetzt und es stehen Honig, Ingwer, Zwiebeln und Fenchel auf dem Einkaufszettel. Aber was hilft denn nun wirklich und was wird eigentlich wofür verwendet?

    Viel Trinken Hilft

    Wenn sich eine leichte Erkältung bemerkbar macht, ist es wichtig, viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Dabei ist Holunderblütentee eine besonders gute Wahl. Der Tee sollte möglichst heiß und mit ein wenig Honig getrunken werden. Hier kommt man kräftig ins Schwitzen und das Immunsystem wird angeregt. Der Honig hat antibakterielle Wirkungen. Effektiv ist die Tee- und Schwitzkur, bevor man zu Bett geht. Ordentlich zudecken und Schwitzen was das Zeug hält, am nächsten Morgen fühlt man sich besser. Die verlorene Flüssigkeit muss unbedingt ausgeglichen werden, über Tag also viel Wasser trinken.

    Nase voll – Was hilft?

    Eine verstopfte Nase kann einem den Tag verderben. Nicht nur ist es anstrengend zu atmen, auch das Sprechen fällt schwer. Hinzu kommen ein trockener Mund und schmerzende Nasennebenhöhlen. Ist der Schnupfen noch in den Anfängen, so ist eine Kochsalzlösung hilfreich. Hier macht es die Mischung aus, diese sollte nicht zu gesättigt sein. Weniger ist hier in der Tat mehr. Wenn man sie nicht selber ansetzen möchte, kann man Sie auch fertig in der Apotheke kaufen. Aber die Lösung hat ihre Grenzen. Bei einer schweren Erkältung ist das Ergebnis meist minimal. Wenn man hier zu einem Nasenspray greift, sollte man es mit Bedacht und so wenig wie möglich nutzen. Die Sprays bringen zwar schnell Linderung, aber leider trocknen Sie die Nasenschleimhäute aus.

    Ein weiteres Mittel für die verstopfte Nase ist der Einsatz von ätherischen Ölen. Diese durch ein Dampfbad inhalieren und man hat eine vorübergehende Linderung. Minze und Eukalyptus sind dabei besonders hilfreich.

    Husten und Bronchitis

    Wer nicht auf die Wirksamkeit von Hustenlösern vertraut, der teilt eine weitverbreitete Meinung. Vor allem in Fachkreisen wird angezweifelt, dass die frei verkäuflichen Produkte eine Wirkung haben. Ärzte raten sogar dazu, einen leichten Husten unbehandelt zu lassen. Aber auch hier gibt es ein Hausmittel. Zwiebelsirup! Eine Zwiebel klein schneiden und mit Zucker bestreuen. Diese Mischung dann ein paar Stunden stehen lassen. Es bildet sich ein Saft, den man 2-3 Mal am Tag zu sich nehmen sollte. Dieser Saft hat einen hohen Anteil an Vitamin C, was das Immunsystem stärkt, und die Öle der Zwiebel sind hustenlösend.

    Auch hier ist Honig wieder eine gute Wahl, denn er lindert den Hustenreiz und stärkt das Immunsystem. Darüber hinaus gibt es eine Reihe anderer Lebensmittel, die bei einer Erkältung wahre Wunder wirken können:

    • Knoblauch
    • Lauch
    • Ingwer
    • Chicorée

    Hat sich eine Bronchitis entwickelt, sollte man warme Brustwickel vornehmen. Ein feuchtes, kaltes Tuch wird um die Brust gewickelt. Darüber wird ein Handtuch gelegt und anschließend deckt man sich mit einer warmen Decke zu. Zeigt der Brustwickel keine Wirkung und hat man eine Bronchitis über mehrere Tage, ist es allerdings ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Es besteht die Gefahr, dass man die Erkrankung verschleppt und diese dann lange Zeit benötigt, um zu heilen.

    Der Hals schmerzt – was bringt Linderung?

    Halsschmerzen treten meist durch eine Entzündung des Rachenraums auf. Erneut ist der Griff zu Honig eine gute Wahl. Denn dieser hat antibakterielle Eigenschaften, die eine Heilung beschleunigen und die Schmerzen lindern. Sehr beliebt ist auch der Einsatz von Kamille. Kamillentee desinfiziert und kann zum Gurgeln genutzt werden.

    Die Liste der Hausmittel ist lang. Im Folgenden eine Tabelle mit den wichtigsten Mitteln und den Einsatzbereichen:

    Honig Halsschmerzen

    Erkältung

    Bronchitis

    Zwiebeln Husten

    Ohrenschmerzen (als Wickel)

    Kamille Halsschmerzen

    Erkältung

    Ingwer Erkältung

    Schnupfen

    Halsschmerzen

    Salzlösung Schnupfen

    Rachenentzündungen (Desinfektion)

    Fenchel Erkältung

    Halsscherzen

     

    Vorsicht bei ätherischen Ölen

    Auch wenn einige der Öle sehr wirkungsvoll sind, sie können durchaus Probleme verursachen. Sie dürfen auf keinen Fall bei Kleinkindern eingesetzt werden. Dies kann zu einer lebendbedrohlichen Atemnot führen. Hinzu kommt, dass Allergien bestehen können.

     

     

  • Veränderungen in der Pubertät

    Veränderungen in der Pubertät

    Die Pubertät: Von Eltern gefürchtet, von Jugendlichen herbeigesehnt. Es geht um eine Zeit der  Veränderungen und die Schwelle des Erwachsenwerdens. Aber es geht auch um das Abnabeln, das Ende der unbeschwerten Kinderzeit, die Übernahme von mehr Verantwortung für das eigene Leben. Jugendlichen ist das oft gar nicht in vollem Umfang bewusst. Sie nehmen wahrscheinlich zuerst  körperliche Veränderungen wahr. Bei Jungen ist das der Stimmbruch, der beginnende Haarwuchs von Bart, Achsel- und Schambehaarung. Mädchen bekommen ihren ersten BH und ihre erste  Periode. Auch bei ihnen wachsen die Achsel- und Schamhaare. Meist beginnen die Jugendlichen auch, stärker zu schwitzen.

    Mit Hygiene kann man einigen Veränderungen in der Pubertät begegnen

    Einige Jugendliche blockieren jetzt stundenlang das Badezimmer. Haare an den Beinen und unter den Achseln werden entfernt, Schminkversuche unternommen und die Frisur gestylt. Die Jungen kümmern sich mit dem Rasiererum ihren einsetzenden Bartwuchs, nutzen verstärkt Deo, After Shave und Haargel. Während die Mädchen die Augenbrauen zupfen und mit Tampons kämpfen, färben sich Jungen die Haare oder widmen sich der Maniküre. Doch auch die gegenteiligen Exemplare gibt es, die aufs Zähneputzen und Waschen am liebsten ganz verzichten – sowohl bei jungen Männern als auch Damen. Wenn dann die Eltern schimpfen, zählt das natürlich sowie nicht. Beschweren sich jedoch Gleichaltrige, die erste Freundin oder der Freund, dann mutiert der größte Wassermuffel auch zum regelmäßigen Bade- und Duschfreund.

     

    Wer unter Akne leidet, wird sowieso großen Wert auf Sauberkeit und Pflege legen. Die einschlägigen Wasch- und Anti-Pickel-Mittel sind häufig nicht gut zur Haut. Manchmal verschlimmern sie die Bildung der Pickel und Mitesser sogar. Für Jugendliche gibt es professionelle Kosmetik-Behandlungen, die sich speziell dem Thema Akne in der Pubertät widmen. Neben deru Hautreinigung und Pflege werden aber auch auf Wunsch Augenbrauen korrigiert, Peelings vorgenommen und Haut sowie Lippen gepflegt.

    Mädchen sind aufgeklärt und wissen, wie Tampons und Binden zu verwenden sind. Die Aufklärung darüber kann nicht zeitig genug erfolgen. Wer jüngere Geschwister hat, wird sicher nachfragen, wie diese entstanden und wo sie herkommen. Einzelkind sollten nicht nur in der Schule aufgeklärt werden. Auch im Elternhaus sind Vier-Augen-Gespräche zwischen Mutter und Tochter genau so wichtig wie zwischen Vater und Sohn. Alleinerziehende übernehmen diese Aufgabe – wie viele andere Tätigkeiten – allein. Es geht nicht allein darum, eine Schwangerschaft zu vermeiden, sondern auch um die Information über Geschlechtskrankheiten und den entsprechenden Schutz.

     

    Wann kommt es zu Veränderungen in der Pubertät?

    Wann kommen eigentlich Jungen und Mädchen in Pubertät und wie lange dauert sie an? Heutzutage wird bei den jungen Menschen immer früheres Einsetzen der Pubertätserscheinungen bemerkt. Mädchen haben bereits mit zehn Jahren (selten früher) ihre erste Periode, Jungen im gleichen Alter schon ihren Stimmbruch. Der Bart wächst und auch die Körperbehaarung. Während Mädchen meist mit sechzehn bis achtzehn die Pubertät hinter sich lassen, drehen Jungen da noch einmal richtig auf. Sie können durchaus auch mit Anfang Zwanzig noch pubertieren. Sind die Erscheinungen besonders heftig, vor allem Aggressivität, Provokation und mangelnder Respekt, dann leiden Eltern unter den Erscheinungen. Doch immer sollte bedacht werden, dass die Pubertät eine vorübergehende Phase ist, die Eltern und Kinder viel Kraft kostet.

     

    Während der Pubertät beobachten Jugendliche und auch ihre Eltern Entwicklungsschübe. Das betrifft z. B. das Längenwachstum des gesamten Körpers, aber auch der Geschlechtsmerkmale. Die Figur verändert sich. Günstig ist, wenn hier Mütter und Väter vertrauensvolle Ansprechpartner sind, denn manche Mädchen finden sich jetzt zu dick und entwickeln möglicherweise eine Essstörung. Einige Jungen provozieren eher durch ihr Verhalten, stehen gern im Mittelpunkt, wollen gefeierte Helden sein. Nicht selten führen gewünschte Zugehörigkeiten in Cliquen zu riskanten Mutproben. Die Teenies wollen dabei sein und dazu gehören. Die Eltern rücken mehr und mehr in den Hintergrund, Rat wird häufig auch bei Freunden und Freundinnen eingeholt.

    Was geschieht eigentlich an inneren Veränderungen in der Pubertät?

    Neben den äußerlich sichtbaren Veränderungen laufen natürlich auch im Inneren des Körpers einige Prozesse ab. Das sind zum einen hormonelle Veränderungen, vor allem bei den Männern das Testosteron, aber auch Adrenalin und Noradrenalin. Bei den Mädchen werden verstärkt Östrogene produziert, welche für das Einsetzen der Regelblutung im Zusammenspiel mit weiteren Sexualhormonen notwendig sind. Neben den Hormonen sind es aber auch diverse Umstellungen im Hirn des Jugendlichen. So werden bestehende Nervenverbindungen aufgebrochen und neue Beziehungen hergestellt. Das bedeutet, dass es eine Chance gibt, in einigen Dingen noch auf die Teenies positiv einzuwirken. Das Verständnis setzt mit der Zeit ein, es kann aber etwas dauern, bevor die geistige Entwicklung der körperlichen folgt.