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  • Das Seniorenhandy – mehr als nur ein Telefon

    Das Seniorenhandy – mehr als nur ein Telefon

    Die Kinder anrufen, sich mit Freunden zum Kaffeeklatsch verabreden oder Arzttermine auch von unterwegs vereinbaren – immer mehr ältere Menschen haben das Smartphone für sich entdeckt. Sie haben ihr Handy immer dabei und wissen, dass ihnen das kleine mobile Telefon ein praktischer Helfer ist und unter Umständen sogar das Leben retten kann. Seniorenhandys haben einige Funktionen, die man bei einem „normalen“ Handy nicht finden kann und diese Funktionen machen das Leben von älteren Menschen einfacher und vor allen Dingen auch sicherer.

    Was macht ein Seniorenhandy so besonders?

    Bei einem Smartphone oder Handy für Senioren handelt es sich um ein Mobiltelefon, das speziell auf die Wünsche und die Bedürfnisse von älteren Menschen abgestimmt ist. So haben ältere Menschen oftmals Schwierigkeiten mit der Feinmotorik und auch das Seh- und Hörvermögen lässt mit zunehmendem Alter immer mehr nach. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Handy haben die Handys für Senioren große Tasten, die sich einfach bedienen lassen und auch ein großes Display, was zudem beleuchtet ist. Seniorenhandys klingeln lauter, die Laufzeit des Akkus ist länger und die Funktionen sind einfacher zu bedienen. Trotzdem haben die Seniorenhandys ein modernes Aussehen und unterscheiden sich in der Optik kaum von einem klassischen Handy oder Smartphone.

    Ein Handy das Leben retten kann

    Ein Seniorenhandy kann Leben retten, und zwar aufgrund einiger zusätzlicher Funktionen wie der Notruftaste. Wird diese Taste gedrückt, dann sendet das Handy entweder einen Anruf an die Notrufzentrale oder verschickt automatisch eine SMS. Wenn der Anruf angenommen wird, dann nimmt das Handy ihn entgegen und stellt ebenso automatisch auf die Freisprecheinrichtung. Wenn zum Beispiel ein älterer Mensch in seiner Wohnung stürzt, aber noch in der Lage ist, an seinem Handy die Notruftaste zu drücken, dann wählt das Handy eigenständig die Nummer 112 oder auch die Nummer des Hausarztes. Es können mehrere Notrufnummern gespeichert werden und wenn bei der ersten Nummer auf der Liste keiner abhebt, dann wählt das Handy automatisch die nächste Nummer. Auf diese Weise kann schnell die nötige Hilfe kommen.

    Mit vielen Extras

    Seniorenhandys haben neben der lebensrettenden Notruftaste aber noch mehr praktische und nützliche Funktionen. So gibt es zum Beispiel Handys mit einer integrierten Taschenlampe, die nachts gute Dienste leistet oder auch dabei helfen kann, in der Dunkelheit den Weg oder das richtige Klingelschild zu finden. Auch GPS gehört bei den meisten Handys und Smartphone für Senioren zur Standardausrüstung, denn wer sich bei einer Wanderung oder beim Spaziergang verlaufen hat, der kann durch das GPS-Signal schnell gefunden werden. Viele Senioren stellen sich die Frage: Wie ist ein Handy mit dem Hörgerät kompatibel? Auch daran haben die Hersteller gedacht. Ein Hörgerät in Verbindung mit einem Handy kann zu Rückkoppelungen führen und das ist mehr als unangenehm. Beim Kauf eines Seniorenhandys sollte man auf die Kompatibilität achten, die in US-Standard angegeben ist. Entsprechend dem jeweiligen Modell wird sie in M1 bis M4 oder auch mit T1 bis T4 angegeben. Als Grundsatz sollte in diesem Zusammenhang gelten, je höher, umso besser und ab M3 oder T3 sollte es zwischen einem Hörgerät und dem Seniorenhandy keine Probleme mehr geben.

    Einfach, aber effektiv

    Moderne Smartphones sind mit vielen Extras und Spielereien ausgestattet, die viele ältere Menschen verwirren. Das ist auch der Grund, warum sich die meisten Senioren für ein Handy mit überschaubaren Funktionen entscheiden. Telefonieren, SMS schreiben und auch mit dem Smartphone Fotos schießen – das sind die Funktionen, die für die meisten Senioren ausreichen. Viele Hersteller bieten diese einfachen Modelle schon zu sehr günstigen Preise ab 30,- Euro an. Natürlich gibt es auch Seniorenhandys, die über mehr Funktionen verfügen und die genau auf die Wünsche und Vorstellungen von älteren Menschen eingehen.

    Bild: © Depositphotos.com / aletia

  • Fliegen in der Schwangerschaft – wann am Boden bleiben?

    Fliegen in der Schwangerschaft – wann am Boden bleiben?

    Viele Paare gönnen sich noch einen kleinen Urlaub, bevor das Baby geboren wird, und genießen die Zweisamkeit am Strand oder lassen sich in einem Wellnesshotel verwöhnen. Im Prinzip spricht nichts gegen eine Ferienreise in der Schwangerschaft, trotzdem sollten schwangere Frauen einige Dinge beachten, wenn sie vor der Entbindung noch eine Reise unternehmen wollen. Das gilt besonders für Flugreisen, denn fliegen in der Schwangerschaft ist nicht ganz ungefährlich.

    Fliegen in der Schwangerschaft – die Regeln der Airlines

    Werdende Mütter, die sich fit und gesund fühlen, können rein theoretisch bis vier Wochen vor dem errechneten Geburtstermin noch an Bord eines Flugzeuges gehen, vorausgesetzt die gewünschte Airline nimmt sie auch mit. Jede Fluggesellschaft hat andere Regeln, wenn es um schwangere Frauen geht. Während die eine Airline schwangere Frauen nur bis zur 30. Woche an Bord lässt, nimmt eine andere Frauen bis zur 36. Woche mit. Zu diesen Fluggesellschaften gehört auch die Lufthansa, die fliegen in der Schwangerschaft bis vier Wochen vor der Geburt erlaubt. Von dieser Regelung ausgenommen sind nur Frauen, die mit Zwillingen schwanger sind, hier liegt die Grenze bei der 28. Woche.

    Nur mit ärztlichem Attest

    Fliegen in der Schwangerschaft ist nicht nur bei Urlaubsreisen ein Thema, auch Frauen, die beruflich viel unterwegs sind, sollten sich bei der jeweiligen Fluggesellschaft erkundigen, ob sie an Bord dürfen. Einige Airlines verlangen ein ärztliches Attest, bevor sie ein Flugticket an eine schwangere Frau verkaufen, um sich auf diese Weise abzusichern. Mit diesem Attest muss der behandelnde Frauenarzt bestätigen, dass es aus medizinischer Sicht keine Bedenken für eine Flugreise gibt. Zudem muss in dem Attest stehen, wann der voraussichtliche Geburtstermin ist und ob die Schwangerschaft unkompliziert verläuft. Aber selbst wenn das Attest des Arztes vorliegt und die Airline bereit ist, die Schwangere mitzunehmen, dann heißt das noch nicht, dass sie auch in das Land einreisen darf, in das sie fliegen möchte.

    Die Einreise in die USA

    Die meisten Länder haben keine Probleme damit, wenn eine schwangere Frau einreisen möchte, die USA machen jedoch eine Ausnahme. Frauen mit Babybauch, die in die Vereinigten Staaten einreisen wollen, müssen nachweisen können, dass sie während ihres Aufenthalts in den USA auch ausreichend krankenversichert sind. Außerdem muss die Schwangere bestätigen, dass sie sich nur für eine bestimmte Zeit im Land aufhalten will und nicht dauerhaft dort bleiben möchte. Kommt das Baby in den USA zur Welt, dann kann es zu einem „Million Dollar Baby“ werden, denn die Leistungen der meisten gesetzlichen Krankenkassen gelten nur im europäischen Ausland, nicht aber in den USA. Die Eltern müssen die Geburt in Amerika dann aus eigener Tasche bezahlen, und das kann sehr teuer werden.

    Die gesundheitlichen Risiken

    Fliegen in der Schwangerschaft birgt auch gesundheitliche Risiken, über die sich die Schwangere im Klaren sein sollte. Für Frauen, die unter starker Übelkeit leiden, ist fliegen in der Schwangerschaft zwar nicht gefährlich, aber sehr unangenehm. Die Gebärmutter, die mit Fruchtwasser gefüllt ist, verhält sich bei den Starts und Landungen wie ein gut gefüllter Magen während einer Fahrt im Fahrstuhl und entwickelt eine gewisse Eigendynamik. Es gibt aber auch ernstere Gründe, die das Fliegen in der Schwangerschaft zu einem Problem machen. Nicht fliegen sollten Frauen:

    • Bei Wehentätigkeit
    • Mit einer Thrombose
    • Bei starker Übelkeit
    • Bei Problemen mit dem Kreislauf
    • Wenn sich der Muttermund schon geöffnet hat
    • Bei erhöhtem Blutdruck
    • Während einer Risikoschwangerschaft
    • Bei einer Mehrlingsschwangerschaft

    Auch wenn es in der Vergangenheit Fehl- oder Frühgeburten gegeben hat, dann stellt fliegen in der Schwangerschaft ein Risiko dar. Das Gleiche gilt bei einer Fehllage der Plazenta und wenn es in der Schwangerschaft schon zu Blutungen gekommen ist. In diesen Fällen sollte vor dem Flug ein Arzt um Rat gefragt werden.

    Bild: © Depositphotos.com / quintanilla

  • Können Eltern das Geschlecht des Kindes bestimmen?

    Können Eltern das Geschlecht des Kindes bestimmen?

    Die einen wünschen sich einen Stammhalter, die anderen wollen lieber ein Mädchen und wieder anderen ist es egal, welches Geschlecht das Baby hat, Hauptsache es kommt gesund und munter zur Welt. Es gibt aber auch Eltern, die wollen tatsächlich nichts dem Zufall überlassen und möchten das Geschlecht des Kindes bestimmen, nur geht das so einfach? Was müssen zukünftige Eltern tun, wenn sie unbedingt einen Jungen oder ein Mädchen haben wollen? Ist die Bestimmung des Geschlechts eine Wissenschaft oder gehören die Tipps und Tricks ins Reich der Mythen und Märchen?

    Storch, Storch bester …

    …bring mir eine Schwester, Storch, Storch guter, bring mir einen Bruder – so lautet ein bekannter Reim, den Kinder aufgesagt haben, wenn ein Geschwisterchen ins Haus stand. Der Spruch war eine Art Beschwörungsformel, denn gleichzeitig musste Zucker aufs Fensterbrett gestreut werden, wenn es ein Mädchen werden sollte, Salz, wenn sich die Kinder einen Bruder gewünscht haben. Heute versuchen Wissenschaftler herauszufinden, ob Eltern das Geschlecht des Kindes bestimmen können, und zwar über die Nahrung. Wenn die Mutter zum Beispiel viel Müsli isst, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie einen Jungen zur Welt bringt. Forscher im englischen Exeter haben herausgefunden, dass eine Ernährung, die auf Kalorien und Nährstoffe setzt, häufig zur Zeugung eines Jungen führt. Ernährt sich die Mutter eher kalorienarm, dann kommt sehr wahrscheinlich ein Mädchen zur Welt. Fundierte Studien zu diesen Beobachtungen gibt es aber bislang leider nicht.

    Können Eltern mit Sex nach Plan das Geschlecht des Kindes bestimmen?

    Eltern, die das Geschlecht des Kindes bestimmen wollen, sollten die sogenannte Shettles-Methode studieren. Diese Methode, die von Dr. Landrum Shettles entwickelt wurde, bringt zukünftige Eltern den Traum vom Wunschgeschlecht ihres Babys angeblich etwas näher, aber sie verlangt Sex streng nach Plan. Nach Shettles steigen die Chancen einen Jungen zu bekommen, besonders stark, wenn das Paar entweder kurz nach dem Eisprung oder exakt zum Eisprungtermin Sex hat, den den Spermien muss quasi eine Punktlandung gelingen. Auch die Stellung beim Sex spielt eine entscheidende Rolle, in der „Missionarsstellung“ wird es eher ein Mädchen, Sex im „Doggy-Style“ erhöht die Chancen, dass es ein Junge wird.

    Wer ist der Schnellste?

    Das Geschlecht des Kindes bestimmen – das ist auch von der Schnelligkeit der Spermien abhängig. Die männlichen XY-Spermien sind zwar die Sprinter, aber sie haben eine eher kurze Lebensdauer. Deutlich robuster und auch langlebiger sind die weiblichen XX-Spermien, leider sind sie als Spaziergänger unterwegs. Kommt es zu einer Art Torschlusspanik, sprinten die XY-Spermien an den XX-Spermien vorbei, überholen sie, kommen ins Ziel und es wird ein Junge. Sind aber viele Spermien in der Samenflüssigkeit, dann wird es ein kleines Mädchen. Eltern, die das Geschlecht des Kindes bestimmen möchten, sollten sich je nach Wunschgeschlecht auch überlegen, wie oft sie Sex haben, denn die Häufigkeit der sexuellen Aktivitäten hat Einfluss auf die Qualität der Spermien. Je öfter ein Paar Sex hat, desto weniger XY-Spermien sind vorhanden und die Chancen, ein Mädchen zu bekommen, steigen an. Paare, die im Bett weniger aktiv sind, können mit einem Jungen rechnen.

    Immer wieder überraschend

    Selbst wenn die Wissenschaft Anhaltspunkte hat, wie Eltern das Geschlecht des Kindes bestimmen können, durch Studien belegt sind diese Anhaltspunkte nicht. Viele Eltern verlassen sich daher auf die modernen Ultraschallgeräte, aber auch hier kann es Überraschungen geben. Nicht selten gratulieren die Ärzte den stolzen Eltern, dass sie sich auf einen Stammhalter freuen können, im Kreißsaal hält die Hebamme dann aber ein gesundes Mädchen in die Höhe. Im Grunde spielt es keine Rolle, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird, denn wie sich die Beziehung zwischen den Eltern und ihrem Kind letztendlich entwickeln wird, das kann keiner vorhersagen und das ist auch gut so.

    Bild: © Depositphotos.com / Hannamariah

  • Schwanger trotz Krebs – wie gut sind die Chancen?

    Schwanger trotz Krebs – wie gut sind die Chancen?

    Wenn junge Menschen an Krebs erkranken, dann ist das immer eine Katastrophe. Besonders schlimm ist es aber, wenn die Betroffenen schwanger sind oder für die Zukunft die Gründung einer Familie planen. Schwanger trotz Krebs – geht das überhaupt? Wie können eine aggressive Chemotherapie, eine Strahlentherapie oder Medikamente mit einer Schwangerschaft oder einer Familienplanung vereinbart werden? Grundsätzlich gilt, wenn Krebs diagnostiziert wird, dann führt das nicht zwangsläufig zu Unfruchtbarkeit und nicht in jedem Fall muss eine Schwangerschaft abgebrochen werden.

    Schwanger trotz Krebs – die Therapie steht im Vordergrund

    Wird Krebs festgestellt, dann steht immer die Therapie im Vordergrund, denn je eher eine bestimmte Therapie eingeleitet wird, umso höher sind die Chancen, den Krebs erfolgreich zu bekämpfen. Schwanger trotz Krebs heißt in der akuten Situation, die Behandlung hat Vorrang, aber jeder Fall ist anders gelagert und nicht in jedem Fall muss die Schwangerschaft abgebrochen werden. Es kommt auch darauf an, wie weit die Schwangerschaft fortgeschritten ist. Steht der Geburtstermin kurz bevor, dann entscheiden sich die oft für einen Kaiserschnitt, um zeitnah mit der Chemo- oder Strahlentherapie beginnen zu können. Ist die Schwangerschaft allerdings noch in einem frühen Stadium, dann wird in der Regel zu einem Abbruch geraten, um mit der Therapie beginnen zu können.

    Chancen für die Familienplanung

    Schwanger trotz Krebs betrifft auch Menschen, die eine Familie planen. Auch in diesem Fall gibt es verschiedene Verfahren und Möglichkeiten, den Traum vom Kind doch noch zu verwirklichen. So können Männer, bei denen Krebs festgestellt wird, entweder ihr Sperma oder ihr Hodengewebe einfrieren lassen. Möglich wird das durch reproduktionsmedizinische Zentren, wo das Sperma gespendet und anschließend eingefroren wird. Um Hodengewebe zu entnehmen, müssen sich die betroffenen Männer einer Operation unterziehen, anschließend wird das Gewebe eingefroren und kann dann zu einem späteren Zeitpunkt aufgetaut und für eine künstliche Befruchtung genutzt werden.

    Die Möglichkeiten für Frauen

    Auch Frauen haben die Möglichkeit, sich den Kinderwunsch zu erfüllen, so einfach wie bei den Herren ist es hier allerdings nicht. Schwanger trotz Krebs heißt für Frauen, sie können ihre Eizellen einfrieren und die Eierstöcke verpflanzen lassen, beide Methoden sind aber sehr aufwendig. Bevor die Eizellen eingefroren werden können, muss sich die betroffene Frau zunächst einer Hormonbehandlung unterziehen, um die Eizellen reifen zu lassen. Die Behandlung, bei der zwei Wochen lang Hormone gespritzt werden müssen, sind jedoch kein Garant, dass es mit der Schwangerschaft auch wirklich klappt, die Rate liegt zwischen 40 und 60 %. Die Eierstöcke zu verpflanzen, ist kein Routineverfahren und bei dieser Methode wird nach jetziger Erkenntnis nur jede fünfte Frau schwanger. Bei Frauen, die älter als 35 Jahre sind, liegt die Quote deutlich tiefer. Eine weitere Methode ist die Gabe von bestimmten Hormonen, die für die Zeit der Krebserkrankung die Funktion der Eierstöcke unterbrechen.

    Was kostet die Fruchtbarkeit?

    Schwanger trotz Krebs – das ist auch immer eine Preisfrage, denn die Krankenkassen kommen in der Regel nicht für die Kosten auf. So kostet das Einfrieren von befruchteten oder unbefruchteten Eizellen ca. 4000 Euro, pro Jahr kommen dann noch einmal rund 250,- Euro für die Lagerung dazu. Wird Gewebe aus den Eierstöcken entnommen, dann kostet das ca. 550,- Euro plus Lagerkosten und die Kosten für die Operation. Spermien werden für rund 350,- Euro eingefroren, und die gleiche Summe muss für die Lagerung gezahlt werden. Trotzdem lohnt es sich, mit der Kasse über das Einfrieren von Eizellen, Gewebe und Spermien zu sprechen, denn einige Kassen übernehmen die Kosten für das Einfrieren, nicht aber die Kosten für die Lagerung. Frauen, die schwanger trotz Krebs sind und die Schwangerschaft abbrechen möchten, müssen sich um die Kosten für den Abbruch keine Sorgen machen, denn die werden von den Krankenkassen bezahlt.

    Bild: © Depositphotos.com / icsnaps

  • Vom Kinderwunsch zum Wunschkind

    Vom Kinderwunsch zum Wunschkind

    In Deutschland steigt die Geburtenrate, das heißt, immer mehr Paare entscheiden sich für Nachwuchs und wünschen sich ein Kind. Aber vom Kinderwunsch zum Wunschkind ist es oft ein schwieriger Weg, denn nicht immer klappt alles nach Plan. Die moderne Medizin kann es möglich machen, dass aus einem Paar eine Familie wird, denn die Methoden sind heute sehr effizient. Manchmal ist Geduld gefragt, denn nicht immer geht der Traum vom Wunschkind auch sofort in Erfüllung.

    So klappt es mit dem Wunschkind

    Frauen, die schwanger werden möchten, sollten während ihrer fruchtbaren Tage möglichst alle zwei Tage Sex haben, unter Zwang setzen sollte sich aber keiner. Um schwanger zu werden, ist es wichtig gesund zu sein, daher sollten die angehenden Mütter sich drei Monate vor der geplanten Empfängnis gründlich untersuchen lassen und auch sicherstellen, dass es eine Immunität gegen Röteln gibt. Gesund essen und Genussgifte wie Alkohol und Nikotin stark einschränken, das gehört ebenfalls zur Schwangerschaftsvorbereitung, ebenso wie der Besuch beim Zahnarzt. Frauen mit Amalgamplomben haben mitunter seltener einen Eisprung. Es sollte daher mit dem Zahnarzt abgeklärt werden, ob diese Plomben eventuell gegen Zahnfüllungen aus Kunststoff oder Keramik ausgetauscht werden können. Noch mehr Tipps rund ums Schwangerwerden findet man hier: http://www.folio-familie.de/kinderwunsch.html

    Eine neun Monate lange spannende Reise

    Wenn die Periode aussetzt, die Brüste spannen und Übelkeit am Morgen keine Seltenheit mehr ist, dann ist sehr wahrscheinlich ein Wunschkind auf dem Weg. Ein Schwangerschaftstest bringt in diesem Fall Gewissheit, und wenn das Schwangerschaftshormon HCG nachgewiesen wurde, dann steht eindeutig fest: Die Familie wird um ein Mitglied reicher. Vor allem das erste Trimester der Schwangerschaft empfinden viele Frauen als belastend. Der Körper stellt sich auf die Schwangerschaft ein und das geht leider nicht ganz ohne Beschwerden ab. Erst ab dem vierten Monat fühlen sich die meisten Frauen richtig wohl und können die Schwangerschaft genießen. Bis zur 32. Woche haben Schwangere alle vier Wochen einen Termin bei ihrem Arzt, ab der 33. Woche dann alle 14 Tage. Insgesamt sind es also zehn bis zwölf Untersuchungen, bei denen sich der Arzt davon überzeugt, dass es der Mutter und dem Wunschkind gut geht. Drei Ultraschalluntersuchungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt, werdende Eltern, die ihren Nachwuchs öfter sehen möchten, müssen diese Untersuchungen aus der eigenen Tasche bezahlen.

    Der Weg ins Leben

    Das Wunschkind kann entweder in einem Krankenhaus, in einem Geburtshaus oder auch zu Hause das Licht der Welt erblicken. Wenn der Bauch sich deutlich gesenkt hat und die Mutter die ersten Wehen spürt, dann will das Kind auf die Welt. Frauen, die zum ersten Mal ein Kind zur Welt bringen, müssen mit durchschnittlich zehn Stunden Wehen rechnen, beim zweiten Kind geht alles ein wenig schneller. Um die Wucht der Presswehen abzufangen, ist eine Periduralanästhesie, kurz auch PTA genannt, eine gute Sache, denn der natürliche Drang zu pressen bleibt, aber die Mutter verspürt keinerlei Schmerzen mehr. Auch gezielte Atemübungen, die im Rahmen der Schwangerschaftsgymnastik oder einem Geburtsvorbereitungskurs erlernt werden können, sind perfekt, um die Geburt entspannt zu gestalten.

    Stillen oder Flasche?

    Ist das Wunschkind auf der Welt, dann wird es der Mutter sofort an die Brust gelegt. Dort wird es die wertvolle und nahrhafte Vormilch (Kolostrum) trinken. Die eigentliche reife Muttermilch schießt erst nach ca. drei Tagen ein. Ob das Wunschkind gestillt werden soll, das bleibt jeder Mutter selbst überlassen. Muttermilch ist das Gesündeste, was es gibt, sie stärkt nicht nur das kindliche Immunsystem, durch das Stillen wird auch eine innige Beziehung zwischen Mutter und Kind aufgebaut und die Eltern müssen nicht mehrmals in der Nacht in die Küche laufen, um das Fläschchen zuzubereiten. Nicht immer klappt es mit dem Stillen wie gewünscht und wenn das der Fall ist, dann sollte sich die Mutter keine Sorgen machen, denn auch Flaschenkinder werden gesund groß.

    Bild: © Depositphotos.com / pitrs10

  • Bruststraffung – für ein neues, besseres Lebensgefühl

    Bruststraffung – für ein neues, besseres Lebensgefühl

    Kaum eine Frau ist zu 100 % mit ihrem Busen zufrieden. Für die einen ist er zu klein, für die anderen zu groß und wieder andere klagen über zu schlaffe Brüste. Frauen, die viel Gewicht verloren haben, sehen sich oft mit einem erschlafften Busen konfrontiert, und auch nach einer Geburt sieht die Brust oftmals nicht mehr aus wie früher. Wenn der Busen aus der Form gerät, dann ist das für die meisten Frauen eine Katastrophe, denn ein schöner Busen definiert die Weiblichkeit und stärkt das Selbstvertrauen. Um dem Busen wieder die gewohnte Form zu geben, bietet eine Bruststraffung die Möglichkeit für ein neues und verbessertes Lebensgefühl.

    Eine große Belastung

    Frauen, die mit ihren Brüsten nicht zufrieden sind, leiden sowohl psychisch als aus physisch. Sie verbergen ihren Busen unter weiter Kleidung und sie haben Hemmungen, sich im Badeanzug oder im Bikini zu zeigen. Auch das Liebesleben mit dem Partner bleibt nicht selten auf der Strecke. Der Körper leidet ebenfalls unter einer zu großen oder erschlafften Brust und viele betroffene Frauen klagen über permanente Rückenschmerzen. Selbst Haltungsschäden sind in der Folge keine Seltenheit, was letztendlich zu schmerzhaften Verspannungen der Muskeln im Rücken- und Nackenbereich führt. Keine Frau sollte sich diesen Leiden aussetzen, zumal es heute die medizinische Möglichkeit gibt, die Brüste problemlos im Rahmen einer Operation zu korrigieren.

    Was passiert bei einer Bruststraffung?

    Wer sich für eine Bruststraffung entscheidet, der entscheidet sich auch für ein besseres Lebensgefühl. Zur Vorbereitung der Operation gehört in erster Linie ein ausführliches Beratungsgespräch mit dem Arzt, der die Patientin über die unterschiedlichen Operationsmethoden, aber auch über die möglichen Risiken aufklärt. Dann folgt in der Regel eine Mammografie und wenn alles in Ordnung ist, wird der Termin für die Bruststraffung gemacht. Bei einer sogenannten kleinen Straffung erfolgt die Schnittführung rund um den Brustwarzenhof, während der Arzt bei der klassischen Methode einen T-Schnitt macht. Der Eingriff wird unter Vollnarkose durchgeführt und dauert in der Regel nicht länger als drei Stunden.

    Nach der Operation

    Wird die Brust gestrafft, dann muss die Patientin ein bis zwei Tage in der Klinik bleiben, wird die Brust während der Operation auch verkleinert, dann sind es zwei bis drei Tage Krankenhausaufenthalt. Da die Fäden sich selbst auflösen und nicht wie früher gezogen werden müssen, sollte die Patientin zwei Wochen nach dem Eingriff ihren Hausarzt für eine Kontrolluntersuchung aufsuchen. Für acht bis maximal zehn Wochen muss nach der OP ein Stütz-BH getragen werden, und da die Narben minimal sind, sind sie nach sechs bis acht Monaten verblasst. Vier bis sechs Wochen nach der Operation darf dann wieder Sport getrieben werden, und nach rund vier Monaten wird das endgültige Ergebnis sichtbar.

    Auf Qualität achten

    Da eine solche Operation hohe Kosten verursachen kann, ist es verlockend, ein möglichst günstiges Angebot zu finden, doch hierbei sollte auf keinen Fall die Qualität außer Acht gelassen werden.  Eine gute und seriöse Klinik legt sehr großen Wert darauf, alle Patienten sehr ausführlich über den bevorstehenden Eingriff zu informieren. Der Fragenkatalog ist besonders bei Eingriffen in der plastischen Chirurgie sehr umfangreich. So wird beispielsweise immer wieder gefragt, ob eine Bruststraffung oder eine Brustverkleinerung altersabhängig ist und auch die Fragen, ob die Brustwarzen nach einer Operation ihre Sensibilität behalten und nach der Operation noch gestillt werden kann, werden immer wieder gestellt. Und auch auf eine angemessene Nachsorge sollte geachtet werden.

    Ein Beispiel für einen Anbieter, der günstige Preise, fachliches Wissen und professionelle Begleitung verbindet, ist CZ-Wellmed. Der Dienstleister ist Partner von zehn modernen Fachkliniken in Tschechien, wo die Operationen durchgeführt werden und bietet Patienten nicht nur ein informatives Vorgespräch und eine professionelle Nachsorge, sondern auch hochqualifizierte Fachärzte für plastische und ästhetische Chirurgie, die über große Erfahrung verfügen. Frauen, die sich für eine Bruststraffung oder für eine Verkleinerung der Brust interessieren und gleichzeitig die Kosten für den Eingriff möglichst gering halten möchten, sollten immer darauf achten, dass alle diese Voraussetzungen beim Anbieter ihrer Wahl erfüllt sind, damit ein niedriger Preis keine schlechten Ergebnisse oder sogar gesundheitliche Probleme nach sich zieht.

    Bild: © Depositphotos.com / natsuk77