Schlagwort: Termin

  • Wann ist eine Schwangerschaft eine Risikoschwangerschaft?

    Wann ist eine Schwangerschaft eine Risikoschwangerschaft?

    Geburten und Schwangerschaften sind heute so sicher wie nie, trotzdem steigt die Zahl der Risikoschwangerschaften. Das passt irgendwie nicht zusammen, aber die Diagnosezahlen bestätigten diese These. So werden heute rund 75 % aller Schwangerschaften als Risikoschwangerschaften eingestuft und die Zahlen steigen stetig weiter an. Rund Dreiviertel aller Schwangeren muss während der 40 Wochen intensiv medizinisch betreut werden und steht unter permanenter Beobachtung. Wenn es aber um Komplikationen während der Schwangerschaft geht, dann hat Deutschland einen historischen Tiefstand und das wirft die Frage auf, ob die reale Abnahme von Gefahren zu einer unverhältnismäßig hohen Wahrnehmung von rein theoretischen Risiken führt?

    Die Mütter werden älter

    Noch vor 30 Jahren wurden Frauen, die mit 30 Jahren ihr erstes Kind bekamen, als späte Erstgebärende bezeichnet, mittlerweile sind das alle Frauen, die 35 Jahre oder älter sind, wenn sie ihr erstes Kind bekommen. Je älter die Frau, umso wahrscheinlicher ist auch eine Risikoschwangerschaft und da immer mehr Frauen sich zunächst auf eine berufliche Karriere konzentrieren und erst spät ein Baby bekommen, steigt das Risiko, dass es während der Schwangerschaft zu Komplikationen kommt. Ein großes Problem, das eine Schwangerschaft zu einer Risikoschwangerschaft macht, ist Diabetes mellitus, denn diese besondere Form der Schwangerschaft birgt immer die Gefahr von Fehl- oder Frühgeburten.

    Wie wird eine Risikoschwangerschaft definiert?

    Ein Expertengremium hat jetzt die typischen Krankheiten und Gefahren, die zu einer Risikoschwangerschaft führen, zu einem Katalog zusammengefasst. So werden im Mutterpass die Risiken in die Kategorien A und B unterteilt. Unter die Kategorie A fallen Krankheiten wie Diabetes, und auch ein starkes Übergewicht der Mutter kann zu einer Risikoschwangerschaft führen. In der Kategorie B sind alle die Krankheiten und Probleme zusammengefasst, die während der Schwangerschaft entstehen. Dazu gehören unter anderem Blutungen, Plazentastörungen oder auch starke Wassereinlagerungen, zum Beispiel in den Beinen. Mehrlingsschwangerschaften sind immer riskant, aber auch wenn es schon eine Fehl- oder Frühgeburt gab, dann wird das als Risikoschwangerschaft eingestuft.

    Welche Gründe für eine Risikoschwangerschaft gibt es?

    Eine Risikoschwangerschaft kann viele verschiedene Gründe haben. Eines der größten Probleme ist die Frühgeburt. Wissenschaftler gehen davon aus, dass der weibliche Körper im Zuge der Evolution so angelegt wurde, eine Schwangerschaft immer dann zu beenden, wenn Gefahr droht. Zu einer Frühgeburt kann aber auch Bluthochdruck oder eine Infektion führen. Präeklampsie ist ein weiterer Grund für eine Frühgeburt, besonders bei älteren Frauen steigt das Risiko stark an, dass die Schwangerschaft weit vor dem errechneten Termin zu Ende geht. Fehlbildungen des Kindes können ein weiterer Grund für eine Fehl- oder Frühgeburt sein. Ärzte und Krankenkassen sind natürlich darum bemüht, dass das Kind gesund, munter und termingerecht auf die Welt kommt, denn je unreifer ein Kind geboren wird, umso schwerer sind die Folgeschäden, die auftreten können. Zwar können heute Frühchen, die 1000 Gramm wiegen, dank der modernen Intensivmedizin überleben, aber durch die Einstufung einer riskanten Schwangerschaft steigt die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind pünktlich und mit Normalgewicht geboren wird.

    Gründliche Untersuchungen

    Wird eine Schwangerschaft als riskant eingestuft, dann heißt das für den Arzt, dass seine Untersuchungen mehr als gründlich sein müssen. Alle relevanten Befunde werden genaustens kontrolliert und protokolliert, Probleme werden früh behandelt und wenn der Arzt der Meinung ist, dass mehr als drei Ultraschalluntersuchungen notwendig ist, dann werden diese auch von den Krankenkassen bezahlt. Das Budget, das die Krankenkassen für die Schwangerschaftsuntersuchungen vorsieht, muss sich bei einer Risikoschwangerschaft aber nicht automatisch erhöhen, nur wenn besondere Untersuchungen wie beispielsweise eine Untersuchung des Fruchtwassers gemacht werden müssen, dann muss das von der Kasse bewilligt werden. Die Kassen achten allerdings darauf, dass für die Ärzte kein allzu großer wirtschaftlicher Anreiz entsteht, zudem bedarf es fundierter medizinischer Befunde, bevor eine solche Untersuchung auch bewilligt wird.

    Bild: © Depositphotos.com / poznyakov

  • Die 3. SSW – jetzt beginnt die Schwangerschaft

    Die 3. SSW – jetzt beginnt die Schwangerschaft

    Aus medizinischer Sicht beginnt in der 3. SSW die eigentliche Schwangerschaft, und der Anfang dieses neuen Lebens ist alles andere als romantisch. Erste Anzeichen einer Befruchtung sind nur unter einem Elektronenmikroskop zu sehen, das Kind besteht zu diesem Zeitpunkt nur aus Zellen, erst wenn sich die ersten Ansätze der inneren Organe ausbilden, dann heißt der Zell-Cluster offiziell Embryo. Auch Übelkeit, eine der typischen Schwangerschaftsbeschwerden, ist in der 3. SSW noch kein Thema. Die meisten Frauen wissen zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch nicht, dass sie in anderen Umständen sind, die biologischen Vorgänge nehmen jedoch in der 3. SSW unaufhaltsam ihren Lauf.

    In der 3. SSW teilen sich die Zellen

    Wenn es zu einer Befruchtung gekommen ist, dann sind im Inneren des Eis zwei Zellkerne zu finden. Im Kern der weiblichen Eizelle befinden sich alle Erbanlagen der Mutter, im Kopf der männlichen Zelle sind alle Erbinformationen des Vaters zu finden. Diese beiden Zellen verschmelzen in der 3. SSW miteinander, und auf diese Weise entsteht ein einmaliger genetischer Code und damit ein neuer einzigartiger Mensch.

    Es dauert jetzt nicht mehr allzu lange, dann wird sich die Urzelle, die sogenannte Zygote, zum ersten Mal teilen und damit fällt sozusagen der Startschuss für Milliarden neuer Zellen. Aber bleiben wir bei der Befruchtung. Zwei Tage nachdem es zur Befruchtung gekommen ist, gibt es schon vier Zellen, wieder einen Tag später sind es bereits acht Zellen.

    In der 3. SSW hat der neue Mensch das Aussehen einer Maulbeere, und da in der lateinischen Sprache die Maulbeere Morula heißt, sprechen Mediziner vom Morula-Stadium, wenn sie die Zeit bis zur Entwicklung des Embryos meinen. Spannend wird es am dritten Tag der 3. SSW, denn an diesem Tag bildet sich innen im Zell-Cluster ein Hohlraum. In diesen Hohlraum zieht die Morula ein und sie wird sich dort zu einer Keimblase der Blastozyste entwickeln, die dann aus zwei unterschiedlichen Zelltypen besteht.

    So entsteht der Embryo in der 3. SSW

    Eine der Zellen nennt sich Embryoblast, aus dieser Zelle wird sich im Verlauf der Schwangerschaft der Embryo entwickeln. Das Kind trägt bis zum Ende des ersten Drittels der Schwangerschaft den Namen Embryo, erst wenn die wichtigen Organe wie das Herz, die Nieren und die Lungen ausgebildet sind, dann wird aus dem Embryo ein Fötus.

    Die zweite Zelle trägt den Namen Trophoblast und diese Zelle ist dafür zuständig, dass sich die Plazenta, also der Mutterkuchen entwickeln kann. Später wird der Mutterkuchen mit der Nabelschnur verbunden, die während der gesamten Schwangerschaft die Aufgabe hat, das Baby mit allen notwendigen Nährstoffen und auch mit Sauerstoff zu versorgen. Über die Nabelschnur wird auch der „Abfall“ entsorgt, der später durch den kindlichen Stoffwechsel entsteht.

    In der 3. SSW ist der Embryo pausenlos auf Wanderschaft. Zunächst wandert er aus dem Eileiter der Mutter bis zum Uterus, den er zu Beginn der nächsten Schwangerschaftswoche erreichen wird. Kommt der Embryo dort an, dann besteht er aus 70 bis 100 Zellen, und jede dieser Zellen wird eine ganz bestimmte Aufgabe übernehmen.

    Die werdende Mutter in der 3. SSW

    Da die Dritte SSW für die werdende Mutter ohne Probleme bleibt, wissen die meisten Frauen nicht, dass sie schwanger sind. Frauen, die schon Kinder haben, spüren eher, dass sich etwas tut und gehen bei den ersten Anzeichen zu einem Gynäkologen. Der Arzt wird zunächst versuchen, den sogenannten HCG-Wert zu ermitteln, denn nur wenn das Schwangerschaftshormon eindeutig nachgewiesen werden kann, dann ist es tatsächlich auch zu einer Schwangerschaft gekommen. Oft ist in der SSW 3+5 der HCG-Wert noch recht niedrig und der Arzt kann noch nicht zu 100 % sagen, ob es zu einer Schwangerschaft gekommen ist. Meist wird die Messung eine Woche später noch einmal wiederholt und wenn der HCG-Wert dann deutlich gestiegen ist, dann steht es eindeutig fest, dass ein Kind unterwegs ist.

    Frauen, die in der 3. SSW selbst einen Schwangerschaftstest machen und ein negatives Ergebnis bekommen, sollten nicht verzweifeln, denn auch hier kann der HCG-Wert noch so niedrig sein, dass eine Schwangerschaft nicht angezeigt wird. Auch hier gilt, den Test einfach eine Woche später zu wiederholen und wenn der positiv ist, dann wird es Zeit zum Arzt zu gehen, der die ersten Untersuchungen machen wird.

    In der 3. SSW sollte der HCG-Wert zwischen 50 und 500 liegen, aber er verdoppelt sich alle zwei bis drei Tage und das bedeutet, dass sich spätestens in der vierten Schwangerschaftswoche eine Schwangerschaft ohne einen Zweifel nachweisen lässt.

    Welche Beschwerden gibt es in der 3. SSW?

    Kommt es zur Befruchtung, dann beginnt der Körper umgehend damit, Hormone zu produzieren. Die Hormone haben in der 3. SSW ganz unterschiedliche Aufgaben. Die Hauptaufgabe besteht darin, die Schwangerschaft zu erhalten und die weitere Entwicklung des Embryos voranzutreiben. So hat zum Beispiel das Eizellbläschen direkt nach dem Eisprung eine völlig neue Aufgabe übernommen, denn jetzt ist es dafür zuständig, das Gelbkörperhormon Progesteron zu produzieren. Dieses spezielle Hormon regt den Aufbau der Schleimhaut in der Gebärmutter an, und das Hormon ist auch dafür zuständig, dass sich die Einzelle buchstäblich ins gemachte Nest setzen kann.

    In der 3. SSW spürt die Mutter die Veränderungen in ihrem Körper kaum, alles spielt sich im wahrsten Sinne des Wortes unter der Oberfläche ab. Einige Frauen verspürten in der 3. SSW leichte Unterleibsschmerzen, wie sie für den Beginn der monatlichen Blutung normal sind. Bleibt die Periode aus, dann besteht der berechtigte Verdacht, dass es zu einer Einnistung gekommen ist. Setzt die Monatsblutung aber ganz normal ein, dann hat es zumindest in diesem Monat mit dem Familienzuwachs leider nicht geklappt.

    Wann kommt das Baby zur Welt?

    Die meisten Frauen gehen zu ihrem Arzt, wenn die Monatsblutung ausbleibt. Der Arzt wird eine Blutuntersuchung machen, um die Schwangerschaft nachweisen zu können. Auch eine Untersuchung mittels Ultraschall kann in der 3. SSW schon Auskunft darüber geben, ob sich eine Zelle fest eingenistet hat. Anhand der gesammelten Daten bestimmt der Arzt dann den genauen Geburtstermin. Errechnet wird der wahrscheinliche Entbindungstermin immer ab dem ersten Tag der letzten Periode. Wenn also die werdende Mutter in der 3. SSW zur Untersuchung kommt, dann haben sie und der Embryo noch 37 gemeinsame Wochen vor sich.

    Bild: © Depositphotos.com / monkeybusiness

  • Der Kaiserschnitt – Notlösung oder Trend?

    Der Kaiserschnitt – Notlösung oder Trend?

    Wenn es nach der Weltgesundheitsorganisation WHO geht, dann sollten nicht mehr als zehn von 100 Kindern mit einem Kaiserschnitt geboren werden. Das ist freilich Wunschdenken, denn die Realität sieht etwas anders aus. Eine neue Studie zeigt, dass alleine in Deutschland jedes dritte Kind durch einen Kaiserschnitt das Licht der Welt erblickt, obwohl dieser operative Eingriff aus medizinischer Sicht überhaupt nicht notwendig ist. Ein Kaiserschnitt ist praktisch der Plan B und sollte nur dann zum Einsatz kommen, wenn eine natürliche Geburt nicht möglich ist, oder wenn entweder das Leben der Mutter oder das Leben des Kindes in Gefahr sind.

    Wann ist ein Kaiserschnitt erforderlich?

    Ein Kaiserschnitt ist eine Notentbindung, die immer dann erforderlich ist, wenn es zu schwerwiegenden Komplikationen kommt. Zu diesen Problemen, die eine natürliche Geburt sehr kompliziert oder auch unmöglich machen, gehören:

    • Das Kind liegt in einer Quer- oder Steißlage
    • Es handelt sich um eine Mehrlingsgeburt mit mehr als zwei Kindern
    • Die Mutter leidet unter einer Herpesinfektion im Genitalbereich
    • Die Herztöne des Kindes werden auffällig oder unregelmäßig
    • Die Plazenta löst sich vorzeitig ab
    • Das Kind rutscht nicht in den Geburtskanal
    • Die Plazenta ist zu tief in der Gebärmutter (Plazenta praevia)
    • Der Muttermund wird nicht weit genug gedehnt
    • Die Nabelschnur liegt vor dem Baby im Geburtskanal (Nabelschnurvorfall)

    Viele unnötige Kaiserschnitte

    Die WHO plädiert für die natürliche Geburt und warnt gleichzeitig davor, dass zu viele Kaiserschnitte gemacht werden. Nach Ansicht der Weltgesundheitsorganisation werden rein statistisch gesehen, weder mehr Kinder noch mehr Mütter durch einen Kaiserschnitt gerettet, aber eine aktuelle Studie stellt die Meinung der WHO infrage. Die Wissenschaftler der Harvard- und Stanford-Universität haben für ihre Studie die Geburtsdaten aus 194 Staaten analysiert und ausgewertet und kamen zu dem Ergebnis, dass 19 von 100 Kindern mithilfe eines Kaiserschnitts zur Welt kamen. Diese Rate von 19 % halten die Forscher für ideal und auch die Untersuchungen in den 76 reichsten Staaten der Welt sind aus wissenschaftlicher Sicht keine besonders große Abweichung von der Norm.

    Kritik an der Kaiserschnitt-Studie

    Für einige Wissenschaftler ist die neue Studie der renommierten US-Universität nicht relevant, denn ein Kaiserschnitt kann nicht pauschalisiert werden. Es sind immer Einzelfälle, in denen die Ärzte individuell entscheiden müssen, ob ein Kaiserschnitt notwendig ist oder nicht. Zudem, so die Kritiker, besteht ein riesiger Unterschied, ob ein Kind in einer modernen, technisch bestens ausgestatteten Klinik in Europa oder in den USA zur Welt kommt, oder in einem der armen Entwicklungs- oder Schwellenländer. In einem Land, das eine weniger gut entwickelte medizinische Infrastruktur hat, kann ein Kaiserschnitt sogar gefährlich werden, wenn zum Beispiel die Ärzte nicht ausreichend ausgebildet sind oder wenn keine Sterilität des Operationssaals gewährleistet werden kann.

    Immer noch umstritten – der geplante Kaiserschnitt

    Vor allem in den reichen Industrienationen nimmt die Zahl der geplanten Kaiserschnitte immer mehr zu. Die Gründe für einen terminierten Kaiserschnitt sind unterschiedlich, viele Frauen haben Angst vor den Schmerzen einer natürlichen Geburt, andere Frauen wollen ihre Figur behalten oder fürchten sich davor, später Probleme mit dem Beckenboden zu bekommen. Die Ängste dieser Frauen müssen ernst genommen werden, meint Wolfgang Henrich, der Direktor der Klinik für Geburtsmedizin an der Charité in Berlin. Henrich argumentiert, dass man keine Frau zu einer natürlichen Geburt zwingen kann, alles, was den Ärzten bleibt, ist die Frauen darüber aufzuklären, dass ein Kaiserschnitt nicht nur Vorteile hat.

    Aus Sicht der deutschen Gynäkologen ist ein Kaiserschnitt für Mutter und Kind nicht mehr und nicht weniger gefährlich als eine vaginale Geburt. In Deutschland gilt nach wie vor, wenn ein Kind natürlich geboren werden kann, dann wird dieser Form der Geburt immer der Vorzug vor einem Kaiserschnitt gegeben. Der Kaiserschnitt ist und bleibt eine Notlösung, wenn Mutter oder Kind in Gefahr sind.

    Bild: © Depositphotos.com / mary_smn

  • Die 8. SSW – das Baby bekommt Konturen

    Die 8. SSW – das Baby bekommt Konturen

    Die 8. SSW ist für viele Mütter eine anstrengende Woche, für das Baby ist es hingegen eine spannende Woche, denn zum ersten Mal in der noch frühen Schwangerschaft ist auf dem Ultraschallbild in der 8. SSW ein kleiner Mensch zu sehen. Die Entwicklung in der 8. SSW ist beeindruckend, denn in dieser Schwangerschaftswoche unterscheidet sich das Baby erstmals von einem Embryo anderer Säugetiere, es bekommt menschliche Züge. Viele Frauen wissen in der achten Schwangerschaftswoche noch nicht, dass sie schwanger sind, aber sie wundern sich vielleicht, warum ihnen morgens übel ist oder warum sie schnell müde werden.

    So entwickelt sich das Baby in der 8. SSW

    Wenn der Arzt in der 8. SSW Bilder vom Baby macht, dann sieht er einen Embryo, der 15 Millimeter groß ist. Auf dem Ultraschall in der 8. SSW sind neben menschlichen Zügen auch schon die Ansätze der Zehen und Finger gut sichtbar. Der Kopf des Kindes besteht aber noch nicht aus Knochen, sondern aus transparentem Knorpel, durch den die ersten Anlagen des Gehirns zu sehen sind. Diese Anlagen für das Gehirn bestehen in der 8. SSW noch aus Blasen, aus denen sich in den kommenden Schwangerschaftswochen die einzelnen Bereiche des Gehirns entwickeln werden.

    Über den Augen des Babys zeigt sich jetzt die Anlage des Augenlids in Form einer dünnen, durchsichtigen Haut, auch die ersten Anlagen für die Lippen und die Zunge sind schon vorhanden. Mit Beginn der 8. SSW fangen die Knorpel an, sich in stabile Knochen zu verwandeln und auch die Arbeit an den Extremitäten geht zügig voran. So bilden sich die Ellenbogen und die Knie aus und das Baby fängt sehr langsam, aber immer sicherer an, sich zu bewegen.

    Das Baby kann in der 8. SSW bereits den Kopf heben, und wenn es den Körper ein wenig strecken will, dann ist das in der achten Schwangerschaftswoche auch kein Problem mehr. Einige der inneren Organe sind jetzt schon vorhanden und zum Teil aktiv. Zum Beispiel haben der Magen und auch die Nieren schon ihre Tätigkeit aufgenommen.

    Die 8. SSW – eine schwierige Phase für die Mutter

    Während das Baby fleißig wächst, muss sich die werdende Mutter mit allerlei Beschwerden plagen. Der Bauch in der 8. SSW ist noch flach, aber die meisten Frauen sind besonders in der 8. SSW sehr schnell müde und fühlen sich erschöpft, schon geringe Anstrengungen führen zu Kurzatmigkeit. Der Grund für diese Kurzatmigkeit liegt im Sauerstoffmangel, denn einen großen Teil der eingeatmeten Luft bekommt der Embryo und deshalb kommt die Mutter schneller aus der Puste.

    Ein weiteres Problem in der 8. SSW ist die Übelkeit, unter der sehr viele Frauen besonders am Morgen leiden. Meist reicht es aus, die Beine aus dem Bett zu schwingen, und schon ist die Übelkeit wieder da. Einen Keks im Liegen zu essen oder auch ein Teelöffel Honig sind in dieser Situation hilfreich, um die unangenehme Übelkeit am frühen Morgen effektiv zu bekämpfen.

    Auch die Psyche macht vielen Frauen in dieser Phase der Schwangerschaft zu schaffen. Es sind die Schwangerschaftshormone, die jetzt durcheinander wirbeln und für starke Stimmungsschwankungen sorgen. Vor allem Frauen, die zum ersten Mal schwanger sind, machen sich in der Phase viele Sorgen, sie fürchten eine Fehlgeburt in der 8. SSW und sie geraten schnell aus der Fassung. Plötzliche Gefühlsausbrüche sind jetzt an der Tagesordnung und auch bei Frauen, die normalerweise nicht „so nah am Wasser gebaut“ haben, fließen schon aus nichtigen Anlässen die Tränen. Allerdings stabilisiert sich die Gefühlslage schnell wieder und mit Beginn des vierten Monats gehören die Stimmungsschwankungen der Vergangenheit an.

    Die ersten Vorsorgeuntersuchungen in der 8. SSW

    Wenn die Schwangerschaft diagnostiziert wird oder die Vermutung besteht, dass eine Schwangerschaft möglich ist, dann wird es Zeit für die erste umfassende Untersuchung. Im Rahmen dieser Untersuchung wird der Arzt eine Anamnese machen und die werdende Mutter auch zu Krankheiten in der Familie befragen. Das soziale Umfeld spielt im Gespräch ebenso eine Rolle, denn der Arzt möchte sich ein vollständiges Bild machen. Dann folgt die erste gynäkologische Untersuchung und es wird ein Ultraschall gemacht um zu sehen, wie weit die Schwangerschaft fortgeschritten ist.

    Zudem gibt es eine genaue Urin- und Blutuntersuchung der werdenden Mutter und auch eine eventuelle Unverträglichkeit des Rhesusfaktors wird untersucht. Der Arzt informiert die Frau darüber, wie eine medizinische Begleitung während der Schwangerschaft aussieht und gibt ihr zudem einen Überblick über die Möglichkeiten der Diagnostik. Viele Frauen wollen sich über zusätzliche Untersuchungen und deren Kosten informieren, denn nicht alle pränatalen Vorsorgeuntersuchungen werden von den Krankenkassen bezahlt.

    Alle Untersuchungsergebnisse werden dann in den Mutterpass eingetragen und auch alle weiteren Termine im Mutterpass notiert. Bei einem normalen Verlauf der Schwangerschaft werden Mutter und Kind alle vier Wochen untersucht, ab der 32. SSW dann alle 14 Tage. Pro Trimester ist eine Untersuchung mit dem Ultraschallgerät vorgesehen, die Mutter und auch der werdende Vater können also alle drei Monate ihren Nachwuchs auf dem Bildschirm betrachten und dem Herzschlag des Babys lauschen.

    Wie hoch ist das Risiko einer Fehlgeburt in der 8. SSW?

    Mit dem Fortschreiten der Schwangerschaft sinkt auch das Risiko einer Fehlgeburt. Das Fehlgeburtsrisiko in der 8. SSW liegt bei rund 18 %, im Vergleich dazu liegt das Risiko in der 17. SSW nur noch bei 3 %. Die größte Gefahr bestehen in den ersten 12. SSW, in diesen 12 Wochen passieren rund 80 % aller Fehlgeburten.

    Eine Fehlgeburt ist so etwas wie ein Schutzmechanismus des Körpers, denn die Ursache für den vorzeitigen Abbruch der Schwangerschaft liegt darin, dass das Kind nicht lebensfähig wäre. Auch das Alter der Mutter spielt im Zusammenhang mit einer Fehlgeburt eine entscheidende Rolle. Bei Frauen zwischen 20 und 30 Jahren liegt die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einem frühzeitigen Abort kommt, zwischen 9 und 17 %. Bei Frauen, die zwischen 30 und 35 Jahren alt sind, steigt das Risiko auf 23 %, und rund 45 % der Frauen, die zwischen 35 und 40 Jahren schwanger werden, müssen mit einer Fehlgeburt rechnen. Bei Frauen, die 42 Jahre alt sind, erleiden 54 % eine Fehlgeburt und ab dem 48. Lebensjahr werden rund 80 % der Schwangerschaften durch einen Abort beendet.

    Bild: © Depositphotos.com / bartoshd

  • Gesundes Wohnen – worauf sollten Mieter achten?

    Gesundes Wohnen – worauf sollten Mieter achten?

    Wenn sich die Familie vergrößert, dann wird die Wohnung zu klein und es muss nach etwas Neuem gesucht werden. Wer auf die Suche nach einer neuen Wohnung geht, der sollte bei einem Besichtigungstermin aber nicht nur den Grundriss genau studieren und sich nach der Höhe der Miete erkundigen, sondern den Vermieter noch einige andere, sehr wichtige Dinge fragen. Gesundes Wohnen heißt das Stichwort, denn auch wenn die Wohnung vielleicht genau den Wünschen und Vorstellungen entspricht, heißt das leider noch lange nicht, dass man dort auch gesund wohnen kann.

    Asbest – eine große Gefahr im Altbau

    Altbauwohnungen haben einen ganz besonderen Charme, vor allem wenn sie hohe stuckverzierte Decken und angenehm knarrende Parkettböden haben. Gesundes Wohnen im Altbau ist aber nicht immer selbstverständlich, denn in vielen Altbauwohnungen lauern unsichtbare Gefahren, die auf Dauer der Gesundheit und dem Wohlbefinden schaden können. So ist zum Beispiel Asbest in vielen alten Häusern immer noch ein Thema. In den 1970er Jahren wurde gerne und viel Asbest verbaut, vor allem als Dämmmaterial und für den Feuerschutz. Besonders gefährlich wird Asbest, wenn es nur schwach gebunden ist und damit die Möglichkeit hat, in die Raumluft zu entweichen. Asbest ist lungengängig, das heißt, es kann sich in den Lungen festsetzen und dann für Lungenkrebs sorgen. Wer ein gesundes Wohnen anstrebt, der sollte sich auf jeden Fall beim Vermieter kundig machen, ob Asbest verbaut worden ist oder ob das Haus, das schon Jahrzehnte alt ist, bereits entsprechend renoviert wurde. Mehr Informationen zum Thema Asbest gibt es bei immowelt.de.

    Blei – eine andere Gefahr für gesundes Wohnen

    Neben dem krebserregenden Asbest stellt Blei in alten Rohrleitungen eine weitere Gefahr für gesundes Wohnen dar. Blei ist ein Schwermetall und damit auch ein Nervengift, das starke gesundheitliche Gefahren birgt. So wird Blei zum Beispiel für eine verminderte Intelligenz bei Kindern und für mangelnde Konzentrationsfähigkeit verantwortlich gemacht. Vor allem im Norden und im Osten von Deutschland sind Bleirohre keine Seltenheit, und wer sich eine Altbauwohnung ansieht, der sollte besonders in diesen Regionen einen Blick auf die Wasserrohre werfen. Ob Blei verbaut wurde, lässt sich relativ leicht an den geschweißten Schnittstellen und an den markanten Kratzern auf den Rohren feststellen. Wenn die Wohnung trotzdem infrage kommt, dann können Mieter vom Eigentümer des Hauses einen Nachweis über die Unbedenklichkeit der Wasserqualität verlangen. Außerdem geben schon sehr einfache Wassertests Auskunft darüber, ob Blei im Spiel ist oder nicht.

    Gesundes Wohnen – Vorsicht vor aktuellen Schadstoffen

    Eine Wohnung in einem Neubau ist leider kein Garant für gesundes Wohnen, denn es gibt auch viele Schadstoffe, die in Neubauwohnungen verbaut wurden. Eine der größten Gefahren geht von VOCs, von flüssigen Kohlenwasserstoffverbindungen aus. Diese Giftstoffe befinden sich vor allem in Farben und Lösungsmitteln, aber auch in einigen Klebern sowie in elektrischen Geräten. Handelt es sich um schwere flüchtige Kohlenwasserstoffe, dann werden diese für Flammschutzmittel oder auch für Weichmacher eingesetzt. Die Rückstände finden sich im Hausstaub, und wer diesen Schadstoffen über einige Jahre hinweg ausgesetzt ist, der muss mit gesundheitlichen Schäden rechnen. Gesundes Wohnen wird auch nicht mehr möglich sein, wenn Biozide im Haus oder in der Wohnung zu finden sind. Biozide befinden sich unter anderem im Silikon, das zum Verfugen der Fliesen im Bad und in der Küche verwendet wird. Auch in einigen Teppichböden können sich Biozide finden, sie werden dort als Schutz vor Motten benutzt.

    Falsches Lüften, aber auch sogenannte Kältebrücken können für den größten Feind im Haus, den Schimmel verantwortlich sein. Vor allem in Neubauten ist Schimmel keine Seltenheit, denn oft haben die Wände nicht ausreichend Zeit zum Trocknen gehabt. Da Schimmel nur dort wachsen kann, wo es feucht ist, muss die Feuchtigkeit verschwinden, damit wieder ein gesundes Wohnen möglich ist.

    Bild: © Depositphotos.com / Saaaaa

  • Die 14. SSW – das Baby lutscht am Daumen

    Die 14. SSW – das Baby lutscht am Daumen

    Das Baby ist in der 14. SSW zwölf Wochen alt und die Mutter befindet sich im ersten Trimester der Schwangerschaft. Die unterschiedlichen Zeitangaben ergeben sich aus den verschiedenen Berechnungen im Bezug auf die Dauer der Schwangerschaft. Gerechnet wird einmal ab dem ersten Tag der letzten Monatsblutung, zum anderen aber auch ab dem Zeitpunkt des Eisprungs etwa zwei Wochen später. Für die meisten Frauen beginnt in der 14. SSW die vielleicht schönste Zeit der Schwangerschaft. Gesundheitliche Beschwerden oder gravierende Beeinträchtigungen gibt es noch nicht, der Babybauch in der 14. SSW lässt sich nur erahnen und der kräftige Schub an Schwangerschaftshormonen sorgt bei den werdenden Müttern für einen rosigen Teint, dichtes glänzendes Haar und eine gesunde Haut. Aber das Baby ist in der 14. SSW nicht untätig, im Gegenteil, es macht große Fortschritte.

    Was macht das Baby in der 14. SSW?

    Die Gewichtszunahme in der 14. SSW kann sich sehen lassen, denn das Baby wiegt jetzt zwischen 25 und 30 Gramm und misst sieben bis acht Zentimeter. In der 14. SSW spielt die Größe aber eine eher untergeordnete Rolle, denn der Fötus konzentriert sich mehr auf andere Aufgaben. Wenn die Eltern von ihrem Baby Ultraschallbilder in der 14. Woche sehen, dann können sie ganz deutlich das Gesicht erkennen. Kopf und Nacken sind in dieser Phase der Schwangerschaft schon sehr deutlich abgegrenzt, das Baby hat bereits Augen, Lippen und eine Nase, auch das Kinn ist auf den Bildern zu sehen. Das Baby kann jetzt seine Stirn runzeln, allerlei Grimassen schneiden und es trainiert seinen Saugreflex, in dem es am Daumen nuckelt.

    Greifen ist in der 14. SSW auch kein Problem mehr und das erste Spielzeug, nach dem das Baby greift, ist die Nabelschnur, die es auf direktem Weg mit der Mutter verbindet. Eltern die wissen möchten, ob sie einen Sohn oder eine Tochter erwarten, können das in der 14. SSW erfahren, denn das Geschlecht ist deutlich sichtbar. Das Baby ist in der 14. SSW noch behaart und mit der sogenannten Käseschmiere bedeckt. Durch die Käseschmiere und die Lanugobehaarung wird der kleine Körper vor der Aufweichung durch das Fruchtwasser, aber auch vor Vibrationen, Druck und Schall geschützt.

    In der 14. SSW wird das Fruchtwasser durch die Mutter alle drei Stunden einmal komplett ausgetauscht, denn das Baby trinkt das Fruchtwasser und scheidet es dann auch wieder aus. In diesem Stadium stehen dem Kind nur 100 Milliliter zur Verfügung, wenn sich die Schwangerschaft ihrem Ende zuneigt, dann wird es ein Liter sein. Noch schlägt das Herz des Babys doppelt so schnell wie das Herz der Mutter, was sich beim Ultraschall immer ein wenig wie ein galoppierendes Pferd anhört.

    Wie geht es der Mutter in der 14. SSW?

    Ab der 14. SSW fühlt sich die Mehrzahl der Frauen zufrieden und wohl, aber zu Beschwerden kann es trotzdem kommen. Der Körper bekommt in der 14. Schwangerschaftswoche einen deutlich höheren Östrogenspiegel und das kann innere Unruhe, schlaflose Nächte und Reizbarkeit zur Folge haben. Die hormonelle Umstellung macht auch dem Immunsystem zu schaffen und damit wächst die Gefahr, an einer Erkältung oder einer Blasenentzündung zu erkranken. Der Hormonschub wird jedoch in der Regel schnell bewältigt und im großen und ganzen fühlen sich die meisten Frauen in der 14. SSW sehr gut.

    Die 14. SSW ist für die werdenden Eltern der optimale Zeitpunkt um eine Reise zu unternehmen, denn noch sind auch lange Flüge kein Problem. Wer eine längere Flugreise plant, sollte sich aber im Vorfeld beim Arzt über die möglichen Risiken einer Thrombose informieren. Frauen, die in der 14. SSW nach Australien oder in die USA fliegen wollen, sollten sich während des Flugs immer mal wieder bewegen und auch Kompressionsstrümpfe sind eine gute Wahl. Reiseziele mit unzureichenden oder schlechten hygienischen Verhältnissen sollten allerdings nicht besucht werden und auch Länder, die keine gesicherte medizinische Infrastruktur haben, sollten von der Liste der Traumziele gestrichen werden.

    Worauf sollten Mütter in der 14. SSW achten?

    Mundhygiene sollte zu jedem Zeitpunkt der Schwangerschaft ein Thema sein, aber besonders in der 14. SSW ist sie sehr wichtig. Der Körper des Kindes braucht für das Wachstum der Knochen dringend Kalzium und da der größte Teil des Kalziums, das die Mutter durch die Nahrung zu sich nimmt, vom Baby beansprucht wird, leiden die Zähne der Schwangeren. Besonders gefährlich sind Entzündungen des Zahnfleisches und wenn eine Entzündung nicht rechtzeitig und gründlich behandelt wird, dann ist in der 14. SSW das Risiko einer Fehlgeburt sehr groß.

    Aus ärztlicher Sicht sollte die Menge an Kalzium täglich zwischen 1.000 und 1.300 Milligramm liegen, eine Menge, die mit der Nahrung abgedeckt werden kann. Die werdende Mutter sollte vor allem Milch trinken und Milchprodukte wie Käse, Joghurt und Quark in die Nahrung einbauen. Wichtig ist auch das Zähneputzen, am besten nach jedem Essen sowie die tägliche Reinigung der Zähne mit Zahnseide, denn auf diese Weise kann Schwangerschaftskaries optimal vorgebeugt werden. Sollte es zu Zahnfleischbluten kommen, dann ist das kein Grund zur Beunruhigung, denn auch das Zahnfleisch wird in der Schwangerschaft besser als sonst durchblutet.

    Vorsorgeuntersuchungen in der 14. SSW

    Wenn es sich um eine Risikoschwangerschaft handelt oder auch wenn die Mutter eine späte Erstgebärende ist, die das 35. Lebensjahr schon überschritten hat, dann sollte zwischen der elften und der 14. Schwangerschaftswoche ein sogenanntes Erst-Trimester-Screening gemacht werden. Bei dieser speziellen Untersuchungen sucht der Arzt gezielt nach Fehlbildungen oder genetisch bedingten Mutationen, wie etwa dem Down-Syndrom.

    Die Nackenfalte des Kindes wird mit einem Ultraschallgerät untersucht, es werden Bluttests gemacht und auch eine Chorionzottenbiopsie ist möglich. Bei dieser Untersuchung werden entweder aus der Scheide oder aus der Bauchdecke der Mutter Plazentazellen entnommen, in denen eine Veränderung der Chromosomen erkennbar ist. Die 14. SSW ist der letzte Termin während der Schwangerschaft, wo dieses Screening möglich ist.

    Der Triple-Test und auch die Vermessung der Nackenfalte sind Suchtests. Das heißt, der Arzt kann nur über die Wahrscheinlichkeit einer genetischen Schädigung oder einer Missbildung eine Auskunft geben. Eltern, die Sicherheit möchten, müssen eine Chorionzottenbiopsie oder eine Fruchtwasseruntersuchung machen lassen. Auf jeden Fall ist es wichtig, mit Arzt über diese Tests und ihre möglichen negativen Ergebnisse ausführlich zu sprechen.

    Bild: © Depositphotos.com / Yaruta