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Der Spüllappen als Keimschleuder / Warum Tücher und Schwämme in der Küche regelmäßig ausgetauscht werden sollten
Baierbrunn (ots) – Hygiene in der Küche ist bei sommerlichen Temperaturen besonders wichtig. Bakterien und andere Keime wachsen besonders gut, wo es warm und feucht ist. Spüllappen und Schwämme sollten dann kürzer als sonst benutzt werden und stets so aufgehängt oder gelagert werden, dass sie trocknen können. „In den Lappen sammeln sich Speisereste und Flüssigkeiten, die Nährstoffe für die Bakterien enthalten“, erklärt Ute Gomm vom aid Infodienst Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz in der „Apotheken Umschau“. Mit einem verkeimten Lappen oder Schwamm Geschirr oder Flächen zu „reinigen“ heißt, die unsichtbaren Erreger sehr wirksam zu verbreiten. Spätestens, wenn sie anfangen zu riechen, sollten Spüllappen ausgetauscht werden. Bei 60 Grad in der Waschmaschine mit Vollwaschmittel werden sie wieder benutzbar. Dieser Text ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 8/2015 B liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben. Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.apotheken-umschau.deQuelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3104882 -
Pilotprojekt startet am 1. September 2015: TK und Dermatologen erproben Online-Video-Sprechstunde im Praxisalltag
Hamburg (ots) – Abends, viertel nach sieben in einem Wohnzimmer in Mönchengladbach: Im virtuellen Wartezimmer zählt ein Countdown von zehn auf null herunter und auf dem Bildschirm erscheint der Hautarzt, um mit seinem Patienten zu sprechen – darüber, ob die verordnete Salbe wirkt und die Hautschwellung zurückgegangen ist oder ob die OP-Wunde richtig heilt. Eine Szene, die demnächst in Deutschland nicht nur bei Hautärzten zum Alltag gehören wird: Den ersten Schritt in diese Richtung macht jetzt die Techniker Krankenkasse (TK) in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Deutscher Dermatologen (BVDD) und dem Lübecker Startup-Unternehmen Patientus GmbH. Das TK-Pilotprojekt Online-Video-Sprechstunde soll die Tür zu echter Telemedizin im ambulanten ärztlichen Bereich öffnen. Möglich macht das die Software Patientus, die einen leicht zu bedienenden und sicheren Dialog zwischen Arzt und Patient ermöglicht. Die TK ist bei dieser hautärztlichen Zusatzleistung Vorreiter. Patienten ersparen sich Wege und Wartezeiten, Ärzte volle Wartezimmer. Mit der Online-Sprechstunde wird es für Mediziner einfacher, einen Patienten zu betreuen, nachdem Diagnose und Therapie einmal persönlich besprochen worden sind. „Das neue Angebot bietet für Wiederholungstermine eine Alternative zur normalen Sprechstunde“, sagt Klaus Rupp, Leiter des TK-Versorgungsmanagements. Für Ärzte bedeute dies den Einstieg in eine neue Form vergüteter Arbeit. Und für Patienten böte die Online-Video-Sprechstunde perspektivisch ein medizinisches Angebot auch dort, wo keine Strukturen vorhanden sind – zum Beispiel in ländlichen Gebieten. „Wenn der Patient einmal in meiner Praxis war, reichen zur Nachkontrolle oft ein kurzer Blick und ein kurzes Gespräch – dafür muss sich künftig kein Patient mehr auf den Weg in meine Praxis machen“, sagt Dr. Klaus Strömer. Der Hautarzt ist zugleich Präsident des BVDD und setzt als einer der ersten Ärzte die Patientus-Software in seiner Praxis in Mönchengladbach ein. Selbstverständlich eigne sich das Gespräch via Bildschirm nicht in jedem Fall: „Besonders geeignet erscheint die Videokonsultation etwa, um eine Änderung in der Medikation zu besprechen. Oder zur Abklärung des Krankheitsverlaufs – beispielsweise der Wundheilung nach einer OP – wie überhaupt zur Überprüfung des therapeutischen Erfolgs oder für die Patientenschulung im Verlauf einer längeren Behandlung“, so Strömer. In solchen Fällen verordnet er jetzt die Video-Sprechstunde auf einem ausgedruckten Flyer und trägt dort den persönlichen Zugangscode und den Termin ein. Und so funktioniert das System: Zum vereinbarten Online-Termin loggt sich der Patient mit seinem Laptop oder PC über die Webseite www.patientus.de/login mit seiner sechsstelligen Termin-TAN ein und gelangt in das virtuelle Wartezimmer. Auf der anderen Seite sitzt der Arzt an seinem Bildschirm und ruft nacheinander die Patienten in seine virtuelle Praxis. Damit niemand überrascht wird, zeigt ein Zähler die letzten zehn Sekunden an, bevor es losgeht. Nach dem Gespräch trennt der Patient die Verbindung, und der Arzt wendet sich dem nächsten Patienten zu. „Ärzte und Patienten benötigen keine zusätzliche Hard- oder Software. Ein PC oder Laptop mit Internetverbindung und einer handelsüblichen Webcam genügen“, sagt Patientus-Geschäftsführer Nicolas Schulwitz. „Die Video-Sprechstunde funktioniert direkt im Browser.“ Installationen oder besondere PC-Kenntnisse seien nicht notwendig. Nachdem das System bereits alle notwendigen technischen Tests bestanden hat, erfolgt jetzt ein Pre-Test mit ausgewählten Arztpraxen bundesweit. Anschließend folgt ein größer angelegtes Pilotprojekt, bevor die Online-Sprechstunde in allen Praxen Einzug halten kann. Die TK vergütet jede Online-Sprechstunde ihrer Versicherten außerbudgetär mit einem Festbetrag. Live zu sehen und zu testen ist die Online-Video-Sprechstunde auf dem TK-Zukunftskongress „Gesund in der digitalen Welt“ am 2. September in Berlin (Informationen und Anmeldung unter www.tk.de/zukunftskongress). Die Teilnehmer bekommen dort auf dem digitalen Versorgungspfad den Aufbau und Ablauf von Patientus gezeigt und können auch selbst eine Probesitzung testen. Weitere Informationen zum Thema digitale Gesundheit gibt es im Internet unter www.tk.de (Webcode 723220). Für Rückfragen: Hermann Bärenfänger, TK-Pressestelle Tel. 040 – 6909 – 1783 E-Mail: pressestelle@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de Twitter: www.twitter.com/tk_presseQuelle: http://www.presseportal.de/pm/6910/3103838 -

#Superfoods – Was ist dran an dem Ernährungs-Trend?
Es gibt Fastfood, es gibt Junkfood und neuerdings gibt es auch Superfood. Hinter dem englischsprachigen Begriff verbergen sich Lebensmittel, die angeblich mehr können als herkömmliche. Noch gesünder und noch besser sollen sie sein. Ein weiteres Merkmal: Die meisten Superfoods sind Lebensmittel, von denen der normale Esser noch nie etwas gehört hat. Handelt es sich beim Ernährungs-Trend Superfood also nur um einen Marketing-Gag der Lebensmittel-Industrie oder halten die Superhelden unter den Nahrungsmitteln auch wirklich, was sie versprechen?
Als Superfood werden Lebensmittel bezeichnet, die als die „Besten der Besten“ gelten. Klingt komisch? Ist es irgendwie auch. Scheinbar über Nacht traten sie auf den (Speise-)Plan und gelten nun als unverzichtbar für Leute, die sich gesund und bewusst ernähren wollen. Doch was halten Experten von den Wunder-Lebensmitteln? Sind sie wirklich so viel gesünder und besser oder wird mit dem Begriff „Superfood“ lediglich die Werbetrommel gerührt?
Wer sich im Internet auf die Suche nach Superfoods macht, stößt immer wieder auf Geschichten, die beteuern, dass Völker in den entferntesten Ecken der Welt kerngesund sind, weil sie seit Jahrtausenden eine bestimmte Frucht – ein Superfood – essen. An sich klingen diese Storys immer plausibel. Ernährungsexperten, die die Wirkung der gesunden Lebensmittel nicht in Frage stellen wollen, betonen aber auch immer, dass andere Faktoren wie die allgemeine Lebensweise dieser Völker und die sonstige Ernährung außen vor gelassen werden. Beim Verbraucher entsteht der Eindruck, dass einzig der Verzehr der Superfoods ausreicht, um ewig jung und gesund zu bleiben. Das ist natürlich ein gewaltiger Trugschluss.
Wie gesund sind Superfoods?
Das bedeutet aber nicht, dass Superfoods eine einzige Mogelpackung sind. Tatsächlich sind viele Früchte, Getreide und andere Nahrungsmittel, die das Prädikat „Superfood“ verliehen bekommen haben, überaus gesund und reich an wertvollen Inhaltsstoffen. Doch Vorsicht! Nicht überall, wo „Superfood“ drauf steht, ist auch ein Superfood drin. Die Lebensmittelbranche hat den Begriff und seine positive Wirkung auf die Konsumenten längst für sich entdeckt.
Um zu einem Superfood zu werden, muss ein Nahrungsmittel folgende Eigenschaften mitbringen:
- Der Nährstoffgehalt ist deutlich höher als bei herkömmlichen Lebensmitteln
- Das Produkt ist möglichst naturbelassen und stammt nach Möglichkeit aus biologischem Anbau oder Wildwuchs
- Ein Superfood ist ein eigenständiges Lebensmittel, das auch einzeln verzehrt werden kann
Eine Mogelpackung erkennt man oft an folgenden Aussagen:
Superfoods müssen…
… teuer sein
… lecker schmecken
… aus tropischen Regionen stammenTrägt ein Superfood seinen Namen zu Recht, können Sie davon ausgehen, dass es auch wirklich überaus gesund ist. Experten betrachten die Lebensmittel mit dem gewissen Etwas längst als Medizin, die zum Beispiel beim Kampf gegen Krebs eingesetzt werden. Das liegt an einer ganz bestimmten Eigenschaft der Superfoods: Sie wirken antioxidativ und sind in der Lage, freie Radikale im Körper einzufangen. Das wiederum spielt nicht nur beim Kampf gegen Krebs eine große Rolle, sondern wird auch im Alltag spürbar.
Wer häufig Superfoods isst, wird schon bald merken, wie gut das dem Körper und dem Befinden tut. Wichtig ist, dass Sie Superfoods fest in Ihrem Speiseplan aufnehmen – das heißt: regelmäßig und in umfangreichen Mengen verzehren. Wer lediglich hin und wieder mal ein paar Goji-Beeren oder eine Hand voll Kürbiskerne isst, wird dadurch seine Gesundheit nicht langfristig beeinflussen können. Neben dem regelmäßigen Verzehr der Superfoods ist außerdem wichtig, dass Sie auch sonst auf einen gesunden Lebensstil achten. Das bedeutet: Viel Schlaf und Bewegung, wenig Nikotin und Alkohol, Vermeiden von Stress und eine Extra-Portion Sonnenlicht.
20 Superfoods, die nicht auf Ihrem Speiseplan fehlen dürfen
Heimische Superfoods Exotische Superfoods Brokkoli Papaya Spinat Goji-Beeren Basilikum Granatapfel Kohlgemüse Shiitake-Pilze Heidelbeeren Acerola-Kirsche Kürbiskerne Ingwer Rohes Sauerkraut Avocado Traubenkerne Curcuma Schwarze und rote Johannisbeeren Chia-Samen Radieschen Kokosnuss Wie Sie sehen, sind Superfoods sehr vielseitig. Sie müssen nicht erst in den Amazonas-Dschungel reisen, um eines dieser besonderen Lebensmittel zu finden. Oft reicht auch schon der Gang auf den Markt, bei dem frische, regionale Produkte angeboten werden.
Bild: © Depositphotos.com / nupix
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Trampolinspringen ist sehr gesund
Trampolinspringen: Warum es nicht nur Spaß macht sondern auch gesund ist
Viele kennen es vielleicht noch aus der Kindheit, manche aus dem Sportunterricht und wieder andere haben damit ihren Kindern und Enkelkindern eine Freude gemacht: Ein Trampolin ist eine tolle Möglichkeit, um sich richtig auszupowern und dabei auch noch jede Menge Spaß zu haben. Trampolinspringen ist das beste Beispiel dafür, dass Sport nicht gleich Mord ist, sondern durchaus auch eine Extra-Portion Fun mit sich bringen kann.
Das Tolle am Trampolinspringen ist seine Vielseitigkeit. Wer denkt, dass man auf einem Trampolin nur stupide auf und ab springen kann, der irrt sich. Tatsächlich bietet das Sportgerät viele Variationsmöglichkeiten und wer seiner Kreativität freien Lauf lässt, kann das tägliche Trainingsprogramm sehr abwechslungsreich gestalten. Wir verraten Ihnen, warum Trampolinspringen gesund ist, worauf Sie beim Kauf achten müssen und wie Sie Ihren Körper effektiv mit einem Trampolin trainieren können
Trampolinspringen ist gesund
Trampolinspringen ist die perfekte Gelegenheit, um Ihren ganzen Körper in Schwung zu bringen. Das Springen auf dem elastischen Untergrund bringt den Körper in Bewegung und sorgt damit für beste Trainings-Ergebnisse.
Wussten Sie beispielsweise, dass 10 Minuten auf dem Trampolin springen den gleichen Effekt haben wie 30 Minuten Joggen?
Hinzu kommt, dass der Sport auf dem Trampolin sehr gelenkschonend ist. Trampolinspringen ist also auch eine gute Alternative für übergewichtige Menschen, die mit Spaß Gewicht verlieren und nicht im Fitness-Studio schwitzen wollen. Übungen, die mit Hanteln oder elastischen Bändern kombiniert werden, verbessern nicht nur die Kondition, sondern helfen auch beim Muskelaufbau.
Das Springen auf dem Trampolin lässt jedoch nicht nur die Pfunde purzeln. Auf dem Trampolin springen ist gesund, weil es unseren Körper in vielfältiger Weise schult. Es hilft dabei, Arme und Beine zu koordinieren und das Gleichgewicht zu halten. Deswegen ist ein Trampolin auch das perfekte Geschenk für ein Kind. Doch auch Erwachsene können auf dem Trampolin noch einiges dazu lernen und ihren Körper spielerisch disziplinieren. Außerdem kann ein Trampolin Ihnen dabei helfen, Verspannungen zu lockern und Rückenschmerzen vorzubeugen.
Last but not least ist auch der Spaß-Faktor mit dafür verantwortlich, dass Trampolinspringen gesund ist. Die ausgeschütteten Glückshormone tun unserem Körper gut und helfen beispielsweise dabei, Anspannungen, Stress oder Depressionen abzubauen.
Warum Trampolinspringen gesund ist:
- Effektives Ganzkörpertraining um Gewichtsverlust
- Muskelaufbau
- Konditionstraining
- Training von Koordination und Gleichgewicht
- Hilft gegen Verspannungen
- Beugt Rückenschmerzen vor
- Macht glücklich
So finden Sie das perfekte Trampolin
Wenn Sie auf der Suche nach einem Trampolin sind, ist es immer hilfreich, wenn Sie im Vorfeld mehrere Modelle miteinander vergleichen. Ein Trampolin Test kann außerdem Auskünfte über Vor- und Nachteile einzelner Trampoline geben. Wenn Sie wollen, dass auch Ihr Kind oder Enkelkind auf dem Trampolin hüpft, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass das Modell eine Abgrenzung besitzt. Diese verhindert, dass das Kind vom Trampolin fallen kann.
Trotzdem sollten Sie ein Kind niemals ohne Aufsicht auf einem Trampolin springen lassen. Vor allem die Federn am Rand des Trampolins stellen eine potentielle Gefahrenquelle dar, die auch nicht durch eine Abgrenzung beseitigt wird.
Neben den herkömmlichen Trampolinen, die auch für Kinder geeignet sind, gibt es auch spezielle Sport-Trampoline. Diese sind noch besser auf die Bedürfnisse von Sportlern abgestimmt und überstützen Sie noch mehr bei Ihrem Training.
Achten Sie auf jeden Fall darauf, dass das Trampolin auch für Ihr Gewicht zugelassen ist. Hochwertige Trampoline halten durchaus auch Belastungen über 100 kg aus. Dies trifft jedoch nicht auf jedes Modell zu.
Das perfekte Bauch-Beine-Po-Training
Zu guter Letzt können Sie hier noch zwei ebenso einfache wie effektive Übungen auf dem Trampolin nachlesen, die Ihnen dabei helfen, Beine und Po zu formen.
Die Fuß-Po-Übung Die Sitz-Übung Versuchen Sie, Ihre Füße während eines Sprungs so nah wie möglich an den Po zu ziehen. Dies gelingt am besten, wenn Sie richtig hoch springen und genügend Schwung haben. Lassen Sie sich nach einem hohen Sprung auf den Po fallen. Nutzen Sie den Schwung, um aus dem Stand wieder auf die Beine zu kommen. Bild: © Depositphotos.com / viki2win
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Ernährung in der Schwangerschaft: Was ist dran an Mythen?
Schwangere Frauen haben es schwer. Als wäre es nicht aufregend genug, sich auf den neuen Lebensabschnitt zu freuen und darauf umfangreich vorzubereiten, werden sie täglich mit neuen Informationen überhäuft. Besonders beliebt sind die Do’s und Don’ts, die jede werdende Mutter scheinbar aus dem FF beherrschen sollte. Nicht nur Sport, Beauty und Arbeit, sondern auch die Ernährung in der Schwangerschaft ist hierbei ein sehr beliebtes Themenfeld. „Was darf ich als Schwangere essen?“, „Worauf muss ich verzichten?“ und „Was ist besonders gefährlich für mein Kind?“ sind Fragen, die sich jede schwangere Frau stellen. Um Licht ins Dunkel zu bringen, verraten wir Ihnen hier, was an den bekanntesten Mythen rund um das Thema Ernährung in der Schwangerschaft dran ist.
Mythos #1: In der Schwangerschaft muss Frau für zwei essen
Viele Frauen, die sich über die Ernährung in der Schwangerschaft informieren, bekommen meist einen Satz zu hören: „Na, ab jetzt musst du ja für zwei essen.“ Was für die meisten eine willkommene Ausrede ist, um so richtig zuzuschlagen, ist in der Tat großer Unfug. Schwanger sein bedeutet nicht, dass Sie die doppelte Menge an Nahrung zu sich nehmen. Es ist nämlich nicht entscheidend, wie viel, sondern was Sie essen.
Bis zum Beginn des vierten Monats können Sie sich erst einmal vollkommen normal ernähren. Erst ab dann benötigt Ihr Baby zusätzliche Energie. Bevor Sie Ihre Ernährung in der Schwangerschaft jedoch sofort komplett umstellen, sei Ihnen eines mit auf den Weg gegeben: Zusätzliche Energie für das Baby bedeutet, dass Sie pro Tag lediglich 250 Kilokalorien mehr zu sich nehmen.
Mythos #2: Verzichten Sie auf rohe Lebensmittel
Es ist doch immer das gleiche: Sobald man etwas verboten bekommt, will man es umso mehr. Besonders tückisch ist dieses Phänomen, wenn es ums Essen geht. Eines der größten Verbote im Hinblick auf die Ernährung in der Schwangerschaft ist rohes Fleisch und Fisch. Und tatsächlich: Salami, Rohschinken, Tartar, Hackepeter, Sushi …. auf all diese Köstlichkeiten sollten Sie eher verzichten, wenn Sie schwanger sind. Der Grund hierfür: Rohe Lebensmittel sind ein El Dorado für Keime und Bakterien und damit ein No Go für die Ernährung in der Schwangerschaft. Krankheitserreger können nicht nur für Sie, sondern auch Ihr Kind schädlich und sogar gefährlich werden. Übrigens: Das gleiche gilt auch für Roh-Käse und rohe Milch. Doch keine Angst: Diese Produkte müssen laut EU-Richtlinie ausdrücklich als Roh-Erzeugnisse gekennzeichnet werden.
Mythos #3: Pilze sind tabu
Mal ganz davon abgesehen, dass Pilze eh nicht jedermanns Geschmack sind, gilt in diesem Fall: Genießen Sie die Pflanzen des Waldes in Maßen, nicht in Massen. Wer während der Schwangerschaft hin und wieder ein paar Pilze isst, geht damit keine Gefahr ein. Größere Mengen Pilze enthalten jedoch eine bedenkliche Menge Schadstoffe. Wer seinen Heißhunger stillen und trotzdem auf Nummer Sicher gehen will, sollte während der Schwangerschaft lieber auf Zuchtpilze aus dem Supermarkt zurückgreifen.
Mythos #4: Folsäure unterstützt die Entwicklung des Kindes
Kein Mythos, sondern absolut wahr! Folsäure ist ein Vitamin, das besonders während der ersten drei Monate der Schwangerschaft von großer Wichtigkeit ist. Ein Mangel an Folsäure kann unter anderem dazu führen, dass sich das zentrale Nervensystem des Fötus nicht normal entwickeln kann. Auch Missbildungen sind unter Umständen die Folgen eines Folsäure-Mangels.
Lebensmittel mit einem hohen Gehalt an Folsäure sind:
- Eier
- Vollkornprodukte
- Grünkohl
- Blattsalate
- Sojabohnen
Darüber hinaus können Folsäure-Tabletten für schwangere Frauen dabei helfen, den Bedarf ausreichend abzudecken. Folsäure ist ein wichtiger Bestandteil der Ernährung in der Schwangerschaft.
Mythos #5: Ab und zu ein Gläschen Rotwein schadet nicht
Befasst man sich mit der Ernährung in der Schwangerschaft, stolpert man immer wieder über Infos wie „Alkohol ist absolut tabu… aber ein gelegentliches Glas Rotwein ist erlaubt“. Was denn nun? Rotwein in der Schwangerschaft wird durchaus kontrovers bewertet. Während die einen Verfechter der Null-Toleranz sind (sprich: Während der kompletten Schwangerschaft keinen Alkohol empfehlen), sind die anderen der Meinung, dass ein Glas ab und zu (!) durchaus vertretbar ist und dem Kind nicht schadet. Wissenschaftler aus Italien wollen herausgefunden haben, dass die Rotwein-Inhaltsstoffe Polyphenole und Anthocyane dem Alkohol antioxidativ entgegenwirken. Letztendlich müssen Sie selbst entscheiden, ob Sie das Gläschen Rotwein unbedenklich finden oder doch lieber darauf verzichten wollen.
Mit der Aufdeckung dieser fünf Mythen sind Sie perfekt auf die Ernährung in der Schwangerschaft vorbereitet.
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Perfekte Zahnpflege dank Munddusche
Wenn die Reinigung mit einer üblichen Handzahnbürste nicht mehr ausreichend ist, sollte stets auch Zahnseide zum Standard der Zahnpflege gehören. Eine noch bessere Handhabung bietet jedoch eine zusätzliche Munddusche. Diese sollte allerdings nicht als Ersatz für die Zahnbürste gesehen werden.
Vorteile einer Munddusche im Rahmen der Zahnpflege
Personen, die zum Reinigen der Zahnzwischenräume keine Zahnseide verwenden, können wahlweise auf eine Munddusche zurückgreifen. Eine vollwertige Alternativlösung zur täglichen Zahnreinigung stellt eine Munddusche jedoch nicht dar. Sie kann als Ergänzung zum täglichen Zähneputzen zum Einsatz kommen. Im besten Fall werden Munddusche und Zahnseide abwechselnd benutzt, um so eine effektive Reinigung der Zahnzwischenräume erreichen zu können. Einzig Personen, welche meinen, sich nun ausschließlich auf eine Munddusche verlassen und völlig auf ihre Zahnbürste verzichten zu können, sind im Irrtum.
Hauptsächlich für die Entfernung von Plaque und Speiseresten aus den Zahnzwischenräumen und weiteren schwer erreichbaren Stellen im Mundraum, die mit einer handelsüblichen Handzahnbürste meist nicht erreicht werden können, macht eine Munddusche durchaus Sinn. Basierend auf deren rotierendem Wasserstrahl und der daraus resultierenden hohen Säuberungswirkung ist eine perfekte Pflege des kompletten Mundraums gegeben. Aber auch für Personen, welche unter Parodontose zu leiden haben, ist die Anschaffung einer elektrischen Munddusche sinnvoll. Die Zahnzwischenräume und Zahnfleischtaschen sind mit Bakterien besiedelt. Hieraus können sich bei ungenügender Pflege und Reinigung schnell Eiterablagerungen und schwerwiegende Entzündungen bilden. Mithilfe einer Munddusche kann diesen Problemen effektiv entgegen gewirkt werden.
Welche Hersteller von Mundduschen sind für eine perfekte Zahnpflege geeignet?
Am bekanntesten sind Mundduschen namhafter Hersteller unter den Bezeichnungen
- Braun Oral-B Professional Care Oxy Jet
- Panasonic EW1211
- Philips Sonicare Air Floss
- Waterpick
Diese und ähnliche gute Mundduschen für die perfekte Zahnpflege können guten Gewissens als ergänzende Maßnahme zum alltäglichen Zähneputzen empfohlen werden.
Beachtenswerte Eigenschaften einer guten Munddusche
Menschen, die sich für eine gute Munddusche zur ergänzenden Zahnpflege interessieren, sollten darauf achten, dass diese über nachfolgende Eigenschaften verfügen:
- Akku sollte unbedingt austauschbar sein und für mehrere Verwendungen ausreichen
- Beim stärksten Wasserstrahl muss der Wassertank wenigstens eine halbe Minute halten
- Wasserdruck sollte verstellbar sein, um auch sensibles Zahnfleisch nicht zu schädigen
Tipp: Wer auf die lange Sicht eine gute Munddusche besitzen möchte, sollte auf eine sehr gute Verarbeitung des Produktes beim Kauf achten.
Lohnt sich die Anschaffung einer Munddusche zur Zahnpflege?
Wie der Verbrauch von etwa 2 cm Zahnseide im Jahr innerhalb Deutschland offenlegt, ist der Einsatz von Mundduschen durchaus lohnenswert. Eine Munddusche muss auf jeden Fall eine hohe Qualität im Rahmen der Zahnreinigung gewährleisten. Eine Vielzahl der getesteten Mundduschen weisen keinen ausreichend starken Druck beim Wasserstrahl auf, so dass dieser eher als Erfrischung als zur Reinigung des Zahnraumes geeignet ist. Hierbei ist den Geräten der Vorzug zu geben, deren Wasserstrahl stufenlos verstellt werden kann.
Entscheidend für eine gute Munddusche ist auch ein Akku von guter Qualität. Dieser sollte eine gewisse Weile halten. Des Weiteren spielt der Wassertank keine unwesentliche Rolle. Für eine intensive Verwendung der Munddusche sollte der Wassertank nicht zu schnell entleerbar sein. Empfehlenswert sind Mundduschen, deren Wassertank eine halbe bis im besten Fall eine ganze Minute lang durchhalten.
Wie bei Ultraschallgeräten oder anderen Schallzahnbürsten macht es sich auch bei einer Munddusche erforderlich, nach einer bestimmten Zeit den Bürstenkopf auszutauschen. Empfohlen wird dieser Wechsel spätestens nach einem halben Jahr.
Fernerhin spielt eine hervorragende Verarbeitung und Qualität eine maßgebliche Rolle bei einer Munddusche. In aller Regel besteht zwar eine Gewährleistungsgarantie von zwei Jahren. Dennoch ist es unschön, sich mit eventuellen Reklamationen ärgern zu müssen. Noch mehr Probleme und Ärger verursachen Mundduschen, die kurz vor dem Ablauf der Garantieansprüche kaputt gehen.
Wer seine Zahnreinigung maximieren will, dem kann durchaus der Kauf einer qualitativ hochwertigen Munddusche empfohlen werden. Allerdings sollte stets bedacht werden: eine Munddusche stellt niemals einen Ersatz für die Zahnbürste dar! Eine ausschließlich Zahnpflege nur anhand einer Munddusche lässt sich auf keinen Fall effektiv durchführen. Wer Probleme beim Umgang mit einer herkömmlichen Handzahnbürste hat, der kann gegebenenfalls auf eine elektrische Zahnbürste zur Säuberung von Zahnfleisch und der Zähne zurückgreifen. Des Weiteren wird eine Nutzung von Zahnseide von wenigstens zweimal in der Woche zur Kontrolle der Leistung der Munddusche empfohlen. Gröbere Verunreinigungen lassen sich mittels Zahnseide am besten beseitigen.
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