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  • Neue Studien beweisen – Alkohol schädigt das Herz

    Neue Studien beweisen – Alkohol schädigt das Herz

    Dass Alkohol in Mengen genossen schädlich ist, das sollte jedem bekannt sein, aber wie groß die Gefahr speziell für das Herz ist, das hat jetzt eine neue Studie aus den USA bewiesen. Es sind besonders die Frauen, deren Herz vom Alkoholgenuss geschädigt werden kann, und es reichen schon relativ kleine Mengen aus, um das Herz krank zu machen. An der Studie nahmen 4.400 Personen teil, sie wurden über einen längeren Zeitraum mit der Hilfe eines EKG beobachtet, und die Ergebnisse der Studie sind alarmierend.

    Ein einziges Glas reicht aus

    Mithilfe des Echokardiogramms wurden für die Studie zunächst Untersuchungen am Herzen durchgeführt. Die Größe, die Struktur und auch die Bewegungen des Herzens wurden untersucht und galten als Grundlage für die Studie. Schon die ersten Ergebnisse waren eine Überraschung, denn es reicht offenbar schon ein einziges Glas Alkohol am Tag aus, um bei Frauen eine Verringerung der Herzfunktion herbei zu führen. Auch das Herz von Männern wird geschädigt, aber hier ist die tägliche Menge größer, bevor es zu negativen Veränderungen kommt. Vor allem die linke Herzkammerwand wurde in Mitleidenschaft gezogen.

    Interessant ist, dass die neue Studie der amerikanischen Wissenschaftler einer älteren Studie in fast allen Punkten widerspricht. In dieser Studie, die vor einigen Jahren veröffentlicht wurde, kam man zu der Erkenntnis, dass ein moderater Genuss von Alkohol nicht schädlich ist, sondern im Gegenteil das Risiko eines Schlaganfalls oder eines Herzinfarktes sogar senken kann. Die Autorin dieser Studie Dr. Alexandra Goncalves, musste sich jetzt revidieren, zwar ist Dr. Goncalves nach wie vor der Ansicht, dass ein moderater Alkoholgenuss für das Herz tatsächlich von Vorteil sein kann, aber sie lässt offen, bei welcher Menge dieser moderate Genuss anfängt.

    Das Herz leidet

    Frauen sind laut der amerikanischen Studie deutlich anfälliger für die toxische Wirkung des Alkohols, als das bei Männern der Fall ist. Wenn Frauen die gleiche Menge Alkohol trinken, dann zeichnet sich schon viel früher das Risiko ab, dass es zu einer Erkrankung des Herzens kommen kann. Die Organisation „American Heart Association“ warnt eindringlich davor, Alkohol nur aufgrund der vermeintlichen Vorteile für die Gesundheit zu trinken, denn das ist ein Trugschluss und kann im schlimmsten Fall der Weg in die Abhängigkeit sein.

    Alle, die dennoch nicht auf Alkohol verzichten wollen, sollten unbedingt Maß halten und nicht mehr als ein bis zwei Gläser am Tag trinken.

    Wann beginnt die Abhängigkeit?

    Wer ab und zu ein Glas Bier oder Wein trinkt, der muss sich keine Sorgen darüber machen, ob die Gefahr einer Abhängigkeit besteht. Zwar sind die Grenzen zwischen dem Alkoholgenuss und der Alkoholabhängigkeit fließend, aber es gibt bestimmte Regeln die zeigen, wann der Zeitpunkt gekommen ist und der Weg in die Sucht beginnt. Streng genommen wird Alkohol immer dann gefährlich, wenn es zu einem Rausch kommt, aber Alkoholmissbrauch liegt auch dann vor, wenn die betroffene Person sich und ihrer Umwelt im Alkoholrausch schaden kann.

    Zwar verspüren die wenigsten, die schon einmal einen Kater hatten, danach das Bedürfnis weiter zu trinken, aber alleine der Rausch ist schon gefährlich und erhöht das Risiko, abhängig zu werden. Die meisten Alkoholiker wollen nicht einsehen, dass sie die Grenze bereits überschritten haben, und reden sich ständig ein, dass sie jederzeit mit dem Trinken aufhören können. Das zwanghafte Verlangen nach Alkohol ist nur ein Symptom, dass es sich um eine Abhängigkeit handelt, auch wer die Kontrolle über die getrunkene Menge verliert, gilt im medizinischen Sinn bereits als alkoholabhängig.

    Ein weiteres Zeichen, dass es sich um Alkoholabhängigkeit handelt, ist, dass es zu Entzugserscheinungen kommt und wieder Alkohol getrunken werden muss, um diese Entzugserscheinungen zu verringern. Oftmals reicht ein Selbsttest aus, um festzustellen, ob man bereits süchtig ist oder nicht.

    Bild: © Depositphotos.com / kozzi2

  • Alternative Gesundheit – Heilpraktiker mehr als ein Trend

    Alternative Gesundheit – Heilpraktiker mehr als ein Trend

    Die moderne Medizin ist technisch auf dem neusten Stand, sie ist effizient und effektiv, aber leider auch allzu oft unpersönlich und kalt. Auch wenn die moderne Medizin heute vieles erreicht hat, sie kommt nicht bei allen gut an. Deshalb können sich auch die Heilpraktiker über mangelnden Zulauf nicht beklagen, denn der Trend geht mehr und mehr zur natürlichen Medizin, weg von der Apparatemedizin und der Chemie, stattdessen hin zu natürlichen Arzneimitteln und alternativen Heilmethoden.

    Wer heilt, hat Recht

    Heiler gab es schon immer und bis heute haben Heiler oder Schamanen bei vielen Völkern einen besseren Ruf als der moderne Arzt. Das Wissen über die Heilkraft der Natur zu nutzen, um damit Menschen zu helfen, das gab es schon in der Antike, denn schon damals gab es Heiler. Im Mittelalter lebten Frauen gefährlich, die den Beruf der Heilerin hatten, denn ihnen wurde nachgesagt, dass sie mit dem Teufel im Bunde waren. Heute gibt es den Beruf des Heilpraktikers, aber nur wenige Patienten wissen, dass es den Beruf des Heilpraktikers streng genommen überhaupt nicht gibt und das jeder, der einige Regeln und Gesetze einhält, sich Heilpraktiker nennen kann.

    Wer heilt, hat Recht, besagt ein Sprichwort, und es ist tatsächlich so, dass es den meisten Menschen die zu einem Heilpraktiker gehen, ganz gleich ist, ob dieser Heilpraktiker eine gute Ausbildung hat, Hauptsache ist, dass die von ihm vorgeschlagenen Therapien und Behandlungsmethoden auch funktionieren.

    Wer darf sich Heilpraktiker nennen?

    Die Berufsbezeichnung Heilpraktiker dürfen alle diejenigen tragen, die eine Prüfung durch ein staatliches Gesundheitsamt bestanden haben und denen attestiert wird, dass sie „keine Gefahr für die Volksgesundheit“ darstellen. Um sich Heilpraktiker nennen zu können, muss man Kenntnisse und auch Praxiserfahrung in Naturheilkunde vorweisen können, aber sich auch in naturheilkundlichen Methoden auskennen, zudem sind medizinische Kenntnisse über den menschlichen Organismus erforderlich. Um als Heilpraktiker arbeiten zu können, muss man über die möglichen Risiken Bescheid wissen und vor allem erkennen können, wo die Grenzen der Behandlung sind. Staatlich geregelt ist eine Ausbildung zum Heilpraktiker nicht, und es ist auch keine Pflicht, eine spezielle Schule zu besuchen.

    Aber es gibt bestimmte Voraussetzungen. So müssen alle, die den Beruf des Heilpraktikers ausüben wollen, mindestens 25 Jahre alt sein, sie müssen wenigstens einen Hauptschulabschluss nachweisen können und im polizeilichen Führungszeugnis dürfen keine schwerwiegenden Verfehlungen zu finden sein.

    Wo werden Heilpraktiker ausgebildet?

    Die meisten Menschen, die Heilpraktiker werden möchten, besuchen eine Schule für Naturheilkunde und lernen dort die allgemeinen Grundlagen der Gesundheit mit alternativer Medizin, auch die große Vielfalt, die die einzelnen Verfahren bieten. Je nach Interesse können sich die zukünftigen Heilpraktiker dann spezialisieren, und zum Beispiel die traditionelle chinesische Medizin oder aber die Homöopathie als Schwerpunkt auswählen. Mit dem Ablegen einer mündlichen und schriftlichen Prüfung ist es aber noch nicht getan, denn für Heilpraktiker besteht eine Pflicht zur Weiterbildung, die von einigen Verbänden in Deutschland auch zertifiziert wird.

    Anders als ein Arzt, der sich aufgrund seiner Ausbildung Facharzt nennen kann, darf sich ein Heilpraktiker, der sich beispielsweise auf die Osteopathie spezialisiert hat, nicht unter der Berufsbezeichnung Osteopath niederlassen. Erlaubt ist nur ein niedergelassener Heilpraktiker, der aber damit werben kann, als Osteopath zu arbeiten.

    Wie Ärzte, so darf auch ein Heilpraktiker bei bestimmten Therapien und Behandlungen mit den gesetzlichen und den privaten Krankenkassen zusammenarbeiten und seine Gebühren über die Gebührenverordnung für Heilpraktiker abrechnen.

    Die Grenzen erkennen

    Über Heilpraktiker wird immer wieder kontrovers diskutiert, denn nicht überall haben Heilpraktiker ein gutes Image. Die negativen Schlagzeilen entstehen immer dann, wenn ein Heilpraktiker seine Grenzen überschreitet und sich um Kranke kümmert, denen nur von einem Arzt geholfen werden kann. So kommt es immer wieder vor, dass eine ärztliche Behandlung zu spät kommt, weil ein Heilpraktiker zu lange versuchen hat, zu helfen.

    Bild: © Depositphotos.com / ginasanders

  • Seltene Krankheiten – die Stiefkinder der Wissenschaft

    Seltene Krankheiten – die Stiefkinder der Wissenschaft

    Geschätzt vier Millionen Menschen in Deutschland leiden unter seltenen Krankheiten. Für die Betroffenen ist es doppelt schlimm, denn sie sind nicht nur krank und verlieren so immer mehr Lebensfreude, es gibt auch kaum Chancen auf Heilung, weil seltene Krankheiten von der medizinischen Wissenschaft wie Stiefkinder behandelt und kaum beachtet werden. Das Problem besteht darin, dass wenn nur wenige Menschen an einer bestimmten Krankheit leiden, es sich nicht lohnt, Geld für die Forschung auszugeben oder Medikamente zu entwickeln, was ebenfalls sehr teuer ist. Viele, die unter einer seltenen Krankheit leiden, fühlen sich daher im Stich gelassen und müssen mit ihrem Leiden irgendwie zurechtkommen.

    Viele Waisenkrankheiten

    Es gibt rund 5.000 Krankheitsbilder, die als selten angesehen werden. Orphan Diseases heißen diese Krankheiten im Fachjargon, was so viel wie Waisenkrankheiten bedeutet. Eine der bekanntesten Krankheiten, die es selten gibt, die aber in der heutigen Zeit schon recht gut erforscht ist, heißt Mukoviszidose, eine Stoffwechselerkrankung, die lebensbedrohlich werden kann. Auch die Fanconi-Anämie oder das Williams-Beuren-Syndrom kennt kaum jemand. Beide Krankheiten haben genetische Ursachen, sie sind chronisch und die Betroffenen können kaum auf medizinische Hilfe hoffen, denn die Zahl derjenigen, die darunter leiden, ist zu klein, um große Forschungen ins Leben zu rufen.

    Wann ist eine Krankheit eine seltene Krankheit?

    Es mag zwar ein bisschen paradox klingen, aber die Zahl der seltenen Krankheiten steigt stetig an. Rund vier Millionen Menschen leiden in Deutschland an einer seltenen Krankheit, in Europa sind es ca. 30 Millionen Menschen, die an einer Krankheit leiden, von der nur rund 2.000 Menschen betroffen sind. Dass die seltenen Krankheiten immer häufiger auftreten, hat auch etwas mit der verbesserten Diagnosetechnik zu tun, denn mit der sogenannten Präzisionsdiagnostik können seltene Krankheiten heute schneller erkannt und definiert werden.

    Auch wenn die Zahl der seltenen Krankheiten weiter ansteigt, für die Betroffenen ändert sich wenig, denn nach wie vor müssen sie oftmals eine wahre Odyssee von Arzt zu Arzt auf sich nehmen, bis sie endlich zu einem Spezialisten kommen, der ihre Krankheit richtig erkennt und auch behandeln kann. Nicht selten müssen sich die Erkrankten anhören, sie seien Simulanten und auch die Diagnose psychische Erkrankung fällt schnell, wenn die Mediziner einfach nicht mehr weiter wissen. Auch falsche Diagnosen sind keine Seltenheit, und durch die falsche Diagnose vergeht oft wertvolle Zeit, bis die eigentliche Krankheit festgestellt und entsprechend behandelt werden kann.

    Hilfe in der Charité

    Die Charité in Berlin hat seit dem Jahr 2011 eine eigene Abteilung für seltene Krankheiten, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Patienten zu helfen, aber auch eine Liste der selten auftretenden Krankheiten zu entwickeln. Anhand dieser Liste soll es in Zukunft einfacher werden, ein Krankheitsbild einer bestimmten Krankheit schneller zuordnen zu können. So werden auch seltene Krankheiten transparent und es wird viel Zeit gespart, die den Kranken zugutekommt.

    Aber die Charité geht noch weiter, denn die Spezialisten und Experten, die dort arbeiten, sind auch bemüht nach neuen Therapien und Medikamenten zu forschen, damit denjenigen umfangreicher helfen zu können, die an einer seltenen Krankheit leiden. Die Idee zu dieser besonderen Abteilung entstand in der Kinderklinik, denn wenn es um seltene Krankheiten geht, dann sind in der Regel davon Kinder betroffen. In der Charité werden Krankheitsbilder gesammelt, das Wissen wird gebündelt und das macht es möglich, Therapiepläne für jeden einzelnen Betroffenen entwickeln zu können. Der Hausarzt sieht seine Patienten selten und wenn ein Patient mit einem „exotischen“ Krankheitsbild in der Praxis auftaucht, dann geben sich die niedergelassenen Ärzte selten die Mühe, nach der Ursache des Krankheitsbildes zu forschen. In diesem Fall ist eine Überweisung an die Berliner Charité eine gute Wahl, denn das Angebot der Spezialisten dort reicht von der Diagnose bis hin zur psychosozialen Betreuung.

    Bild: © Depositphotos.com / shefkate

  • Scharlach – die etwas andere Kinderkrankheit

    Scharlach – die etwas andere Kinderkrankheit

    Noch vor 50 Jahren galt Scharlach als eine sehr gefährliche Infektionskrankheit und wer an Scharlach erkrankte, der musste auf die Isolierstation eines Krankenhauses. Heute ist Scharlach eine Kinderkrankheit, die dank entsprechender Medikamente sehr gut behandelt werden kann, trotzdem haftet Scharlach noch immer der Ruf einer gefährlichen Krankheit an. Scharlach betrifft vor allem Kinder zwischen vier und sieben Jahren, und da die Krankheitserreger per Tröpfchen übertragen werden, also durch anhusten oder niesen, ist eine Ansteckung sehr einfach. Was Scharlach von anderen typischen Kinderkrankheiten unterscheidet, ist die Tatsache, dass es nach einer Erkrankung keine Immunität gibt, denn wer bereits Scharlach gehabt hat, kann im Laufe seines Lebens immer wieder an Scharlach erkranken.

    Woran erkennt man Scharlach?

    Hat ein Kind sich mit Scharlach infiziert, dann sind die Symptome unverkennbar. Scharlach hat eine relativ kurze Inkubationszeit, denn schon zwei bis drei Tage nach der Ansteckung kommt es zu hohem Fieber, Kopf- und Halsschmerzen und auch Schluckbeschwerden stellen sich ein. Ein typisches Anzeichen ist ein weißer pelziger Belag auf der Zunge. Nach ca. vier Tagen kommt dann der für Scharlach charakteristische Ausschlag dazu, der sich zuerst in den Achselhöhlen zeigt. Die Lymphdrüsen am Hals schwellen an und an den Kuppen der Finger bilden sich Schuppen, im Verlauf der Krankheit löst sich dann an den Fingern die Haut ab.

    Wie wird Scharlach behandelt?

    Im Unterschied zu vielen anderen Kinderkrankheiten gibt es gegen Scharlach keine Schutzimpfung. Ist die Krankheit ausgebrochen, dann kann sie allerdings sehr schnell und auch effektiv mit Antibiotika wie Penicillin behandelt werden. In der Regel müssen die Betroffenen eine Penicillin Kur für die Dauer von zehn Tagen machen. Diese Kur sollte konsequent eingehalten werden, denn sonst kann es passieren, dass es zu Komplikationen kommt. Nach der Antibiotika Kur sollten sich die Betroffenen ausruhen und dem Körper Zeit geben, das Penicillin wieder abzubauen.

    Scharlach bei Erwachsenen

    Auch wenn Scharlach eine klassische Kinderkrankheit ist, können sich auch Erwachsene anstecken. Wenn Erwachsene sich mit Scharlach infizieren, dann sind immer Streptokokken-Bakterien daran schuld, die sich bevorzugt im Rachenraum einnisten. Einer Studie zufolge können bei jedem zehnten Erwachsenen diese Bakterien nachgewiesen werden, aber ohne dass die Krankheit auch tatsächlich zum Ausbruch kommt. Bricht der Scharlach aber aus, dann kann das für erwachsene Menschen schwerwiegende Folgen haben.

    Auch bei Erwachsenen zeigen sich Symptome, die sich aber von den Symptomen bei Kindern unterscheiden. Auf der Zunge zeigt sich zunächst ein weißer Belag, der sich dann aber himbeerrot färbt. Der Ausschlag im Gesicht ist deutlich ausgeprägter als bei Kindern und da das Dreieck zwischen Mund und Kinn nicht vom Ausschlag befallen ist, spricht man von einem sogenannten Milchbart. Fieber, starke Kopfschmerzen und auch Schüttelfrost und Erbrechen gehören bei Erwachsenen die an Scharlach erkranken, ebenfalls zum Krankheitsbild.

    Welche Komplikationen und mögliche Spätfolgen gibt es?

    Erkranken Erwachsene an Scharlach, dann ist das Risiko für Komplikationen und Spätfolgen besonders groß. So kann unter anderem nach vier bis fünf Wochen ein rheumatisches Fieber auftreten und es besteht die Gefahr einer Nierenentzündung. Besonders riskant wird es, wenn schwangere Frauen an Scharlach erkranken, denn dann besteht Gefahr für Mutter und Kind. Gegen Scharlach gibt es auch Hausmittel, die allerdings nicht helfen, sondern im Gegenteil, die Krankheit noch gefährlicher machen. Wenn sich die ersten eindeutigen Symptome zeigen, dann sollte man sofort zu einem Arzt gehen, der einen Schnelltest macht und dann Antibiotika verschreiben wird.

    Theoretisch sind Erwachsene nach einer überstandenen Scharlachinfektion immun gegen die Krankheit, aber das ist immer nur dann der Fall, wenn es sich um den Streptokokken Erreger handelt, der den Scharlach ausgelöst hat. Kommt ein anderer Bakterienstamm ins Spiel, dann ist die Immunität hinfällig und es kann passieren, dass man ein zweites oder sogar ein drittes Mal an Scharlach erkrankt.

    Bild: © Depositphotos.com / valuavitaly

  • Turnschuhe und ihre Zukunft

    Turnschuhe und ihre Zukunft

    Wie weit wird die Mode noch gehen? Sie wird immer ausgefallener und kreativer, immer lustiger und immer schräger. Zu der Kleidung, die gut oder auch einfach nur lässig aussieht, gehören natürlich auch die richtigen Schuhe. Beim Sport wird die Kleidung zwar nicht gerade ausgefallener, jedoch werden die Turnschuhe immer besser. Damit ist gemeint, dass sie immer mehr Komfort bieten und immer besser aussehen.

    Zeiten ändern jeden Schuh und jede Marke

    Jede Marke muss sich auch daran halten, der Konkurrenz zu zeigen, was sie drauf haben und das auch sie tolle, luxuriöse Schuhe herstellen kann. Wie die Marken das schaffen, ist eine Frage des guten Anfangs, das heißt der guten Idee dahinter. Wer die besten Ideen hat, hat auch meist den meisten Erfolg. Damit ist gemeint, dass auch in den letzten zehn Jahren deutlich mehr unbekannte Marken publiker geworden sind. So zum Beispiel ist Saucony jetzt eines der bekanntesten Marken auf der ganzen Welt. Auch Adidas oder Nike sowie Lacoste wollen sich natürlich steigern, sind aber teilweise viel zu überteuert und somit fast unbezahlbar, wenn man gute Schuhe haben möchte.

    Welche sind zur Zeit die besten Turnschuhe?

    Ganz oben auf der Liste der besten Turnschuhe stehen natürlich immer noch Nike oder auch Adidas. Aber auch weniger prominente Marken, wie zum Beispiel Ecco, New Balance, Asics oder auch Brooks verzeichnen wachsende Beliebtheit. Das interessante daran ist jedoch, dass die noch unbekannten Namen zum Teil viel teurer sind als die schon bekannten. Das liegt zum Teil daran, sich einen Namen machen zu wollen und durch eine Preissteigerung Aufsehen auf sich ziehen wollen, zum anderen ist es aber auch so, dass die Marken dann auch eine deutlich bessere Qualität haben und der Preis meist dann gesenkt wird, wenn schon wieder ein neueres Modell auf dem Markt ist.

    Egal, welches Modell man genau tragen möchte, in letzter Zeit wechselt die Modewelt so oft die Modelle, dass es sowieso fast unmöglich ist, da noch im Trend zu bleiben. Das heißt, man sollte sich einfach auf seine Lieblingsmarke verlassen, möglichst auf den Preis achten oder auch mal was neues ausprobieren. Meistens ist es nämlich so, dass die Mode sich so ändert, dass alte Sachen, in diesem Fall Turnschuhe, auf einmal wieder aktuell sind und voll im Trend liegen.

    Was können moderne Turnschuhe besser?

    Moderne Sportschuhe können beispielsweise das Gewicht des ganzen Körpers so verlagern, dass es einfach sehr gemütlich ist zu gehen. Außerdem können sie heutzutage das ganze Laufverhalten eines Athleten deutlich verbessern, also sehr beeinflussen. Durch die verschiedenen Sohlen im Schuh oder auch die total neuen Schuhformen kann zum Beispiel der Schuh sehr viel Stabilität bringen. Er lässt sich heutzutage vom Wind sozusagen tragen. Die Schuhforscher oder Wissenschaftler experimentieren heutzutage solange mit einem Schuh, bis er sich vollkommen dem passenden Untergrund angepasst hat und für den dazugehörigen Untergrund geeignet ist. Wie man solche Schuhe für sich selber findet, kann das Gefühl entscheiden oder auch ein Fachmann, der wichtige Informationen geben kann. So machen es auch die Extremsportler, die aufgrund ihrer Schuhe besondere Aktionen durchführen können.

    Im Endeffekt bedeutet es, dass die Mode viel zu sagen hat, man sich aber dennoch auf sein Gefühl und seine Lieblingsmarke verlassen kann. Marken ändern sich und ihr Modell, jedoch ändert sich nicht so schnell die Einstellung zu jeder einzelnen Marke.

    Bild: © Depositphotos.com / paulgrecaud

  • Borreliose – kleiner Biss, gefährliche Wirkung

    Borreliose – kleiner Biss, gefährliche Wirkung

    Wenn der Sommer kommt, dann steigt auch wieder die Gefahr, an Borreliose zu erkranken, denn Sommerzeit ist Zeckenzeit. Ein Biss der kleinen Insekten kann ausreichen, um eine Borreliose auszulösen, eine Krankheit, mit der nicht zu spaßen ist. Borreliose wird durch Bakterien ausgelöst, die sogenannten Borrelien, und wer von einer Zecke gebissen wird, der verspürt für lange Zeit keine Symptome. Da die Borreliose oftmals sehr spät erkannt und behandelt wird, kann sie für den Betroffenen sehr gefährlich werden.

    Nicht immer gefährlich

    Eine Infektion mit Borrelien ist nicht zwangsläufig auch gefährlich, denn die meisten Zeckenbisse bleiben ohne Folgen. Wichtig ist aber, dass die Zecke in einem Zeitraum von 24 Stunden aus der Haut entfernt wird, z.B. mit einer Zeckenzange, denn wenn das der Fall ist, dann reicht die Menge der Bakterien nicht aus, um eine Borreliose auszulösen. Es ist nur ein geringer Prozentsatz, der tatsächlich nach dem Biss einer Zecke auch an Borreliose erkrankt. 70 % bis 90 % der Infektionen mit Borreliose bleiben ohne Folgen und wirken sich nicht negativ auf die Gesundheit aus, so die Ansicht von Experten, dennoch ist es immer eine gute Idee, nach einem Zeckenbiss einen Arzt aufzusuchen.

    Wer ist gefährdet?

    Grundsätzlich kann eine Borreliose jeden Menschen treffen, der sich in den Sommermonaten gerne in der freien Natur aufhält, denn wenn die Luft warm und schwül ist, dann lauern Zecken gerne im Unterholz, in Sträuchern und auch im hohen Gras. Kleine Kinder im Kindergarten- und Vorschulalter sind gefährdet, wenn es um eine Infektion mit Borrelien geht, aber auch ältere Menschen zwischen dem 60. und dem 70. Lebensjahr sollten nach einem Spaziergang den Körper nach möglichen Zecken absuchen. Bei dieser Altersgruppe ist das Immunsystem auch nicht so stabil, dass es sich effektiv gegen die Bakterien zur Wehr setzen kann.

    Alle, die ein gut funktionierendes Immunsystem haben, müssen sich keine allzu großen Gedanken machen, denn wenn ein Immunsystem gut arbeitet, dann haben die Erreger, die eine Borreliose auslösen können, keine Chance.

    Können auch Haustiere eine Borreliose auslösen?

    Das Robert-Koch-Institut hat herausgefunden, dass auch Haustiere wie Hunde und Katzen eine Borreliose beim Menschen auslösen können. Eine Übertragung durch Katzen ist dabei noch wahrscheinlicher als eine Übertragung durch Hunde. Das ist allem Katzen der Fall, die den ganzen Tag unterwegs sind, denn wenn sich in ihrem Fell eine Zecke festsetzt, dann kann sie leicht auf den Menschen überspringen. Wer einen „Freigänger“ zu Hause hat, der sollte besonders im Sommer mit dem Schmusen vorsichtig sein, denn die Katze könnte eine Zecke mit nach Hause gebracht haben, die dann den Wirt wechselt, ohne dass der Betroffene es merkt.

    Die Borreliose Symptome

    Immer dann, wenn nach dem Biss einer Zecke die Borreliose-Bakterien in den Körper gelangen, dann entsteht eine Entzündung. Die ersten Anzeichen, dass es sich um eine Borreliose handelt, sind Rötungen auf der Haut, die sich kreisförmig ausbilden und in der Mitte verblassen. Diese sogenannte Wanderröte ist nicht bei jedem Menschen gleich stark ausgeprägt, bei einigen Betroffenen tritt sie sogar überhaupt nicht auf. Das ist auch der Grund, warum eine Borreliose gar nicht oder viel zu spät erkannt wird. Neben der Wanderröte gibt es auch noch andere Symptome wie Schmerzen in den Muskeln und Gelenken, sowie plötzlich auftretendes hohes Fieber. Abgeschlagenheit, eine Entzündung der Bindehäute und auch das Anschwellen der Lymphknoten kann ebenfalls ein Zeichen für eine Infektion mit Borrelien sein.

    Um eine endgültige Diagnose zu bekommen, muss das Blut untersucht werden, denn nur in einem Bluttest lassen sich die Bakterien ohne Zweifel nachweisen. Borreliose tritt in drei Stadien auf, wobei im ersten Stadium die Wanderröte ein deutliches Anzeichen ist. Im zweiten Stadium kommen dann Symptome dazu, die einer Grippe ähneln und erst im dritten Stadium wird es mit Persönlichkeitsveränderungen, Konzentrationsstörungen und mit starken Rückenschmerzen gefährlich.

    Bild: © Depositphotos.com / Erik_Karits