Schlagwort: Test

  • Kaffee kann vor Hautkrebs schützen

    Kaffee kann vor Hautkrebs schützen

    Kaffee ist mit Abstand das beliebteste Getränk in Deutschland und sogar das Bier hat keine Chance gehen einen aromatischen Kaffee. Am Morgen macht er wach, er hilft dabei, das Essen zu verdauen und er ist ideal, wenn es darum geht, ein wenig zu entspannen. Jetzt haben Forscher aber eine neue Entdeckung gemacht, die Kaffee in ein ganz neues Licht stellt.

    Mit Kaffee gegen den Krebs

    Der schwarze Hautkrebs oder das maligne Melanom ist die gefährlichste Form von Krebs, der die Haut betrifft. Da das direkte Sonnenlicht einer der Hauptverursacher der Krankheit ist, raten Dermatologen schon seit einigen Jahren davon ab, ausgiebige Sonnenbäder zu nehmen oder ungeschützt in die Sonne zu gehen. Wer einen braunen Teint bevorzugt, der sollte eine Sonnenschutzcreme mit einem möglichst hohen Lichtschutzfaktor verwenden und nicht länger als 15 Minuten in der prallen Sonne bleiben. Alle, die es übertreiben, laufen Gefahr, an schwarzem Hautkrebs zu erkranken.

    Die Auswirkung von Kaffee als vorbeugendes Mittel gegen den schwarzen Hautkrebs haben Forscher aus den USA genauer untersucht und sie haben viele erstaunliche Erkenntnisse gewonnen. Wer mehr als drei bis vier Tassen Kaffee am Tag trinkt, der senkt sein Risiko an schwarzem Hautkrebs zu erkranken um bis zu 20 % gegenüber denjenigen, die keinen oder kaum Kaffee trinken. Das Ergebnis gilt allerdings nur dann, wenn es sich um Kaffee handelt, der nicht entkoffeiniert wurde.

    Eine langwierige Forschung

    Es gab in den vergangenen zehn Jahren immer wieder unterschiedliche Studien und vorklinische Tests, die sich mit der positiven Wirkung von Kaffee auf den schwarzen Hautkrebs befasst haben. Bei einigen dieser Studien wurde allerdings nur der weniger gefährliche weiße Hautkrebs untersucht, denn es gab kaum Anhaltspunkte, inwiefern sich der Konsum von Kaffee auf den gefährlichen schwarzen Hautkrebs auswirkt. Bei der jetzt vorliegenden Studie wurde aber die Wirkung des Kaffees bei schwarzem Hautkrebs untersucht und für diese Studie wurden 450.000 Hautkrebspatienten in einem Zeitraum von zehn Jahren untersucht.

    Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass die Wirkstoffe im Kaffee einen positiven Effekt auf die Krebszellen haben und sie sogar verringern können. Dieser Effekt wurde aber nur bei einem malignen Melanom beobachtet, bei den sogenannten In-situ-Melanomen, also bei Tumoren, die nur die obere Schicht der Haut betreffen, konnte bislang noch kein wirksamer Effekt nachgewiesen werden. Der schwarze Hautkrebs wird mit der zunehmenden Klimaveränderung und mit der Vergrößerung des Ozonlochs in den kommenden Jahren zu einem immer größeren Problem werden, vielleicht kann ein Medikament oder eine Therapie auf Kaffeebasis hilfreich sein.

  • Magersucht Symptome bei Teenagern

    Magersucht Symptome bei Teenagern

    Magersucht bei Teenagern – was können Eltern tun?

    Magersucht – dieses Wort macht vielen Eltern Angst. Wenn die Tochter in die Pubertät kommt, dann suchen viele Eltern nach Magersucht Symptomen und behalten ihr heranwachsendes Kind genau im Auge. Isst die Tochter auch ausreichend? Gibt es Anzeichen, dass sie an Gewicht verloren hat? Zieht sie sich auffallend zurück? Mit wem ist sie befreundet? Es gibt viele Magersucht Symptome, aber da die Krankheit schleichend verläuft, treten nicht alle Magersucht Symptome gleichzeitig auf.

    Es gibt allerdings untrügliche Magersucht Symptome, und Untergewicht ist nur eines dieser Symptome. Aber worauf müssen Eltern noch achten?

    Magersucht – Welche Ursache gibt es?

    Lange bevor die ersten Magersucht Symptome sichtbar werden, steht die eigentliche Ursache schon lange fest. Mädchen sind von der Pubertät stärker betroffen als Jungen, denn sie nehmen zum Beispiel die Veränderungen ihres Körpers nicht immer positiv auf. Sie fühlen sich unattraktiv, sie verlieren an Selbstbewusstsein und suchen nach Vorbildern, denen sie nacheifern können. Nicht selten sind diese Vorbilder berühmte Models, Sängerinnen und Schauspielerinnen, die alle einiges gemeinsam haben: Sie sind dünn. Um diese Idealmaße zu erreichen, wird gehungert und aus dieser anfänglichen Dauerdiät wird sehr schnell eine Magersucht.

    Aber Magersucht kann auch biologische Ursachen haben. Mädchen haben in der Pubertät einen höheren Körperfettanteil als Jungen und zudem ist ihr Energieverbrauch geringer. Das führt zur pummeligen Figur, die früher als Backfischspeck bezeichnet wurde. Ein Auslöser für Magersucht kann aber auch in der Familie liegen, denn wenn die Großmutter und Mutter füllig waren, dann kann es durchaus sein, dass auch die Tochter zur fülligen Figur neigt. Viele junge Frauen, die in ihre Kindheit und Jugend sehr behütet wurden, flüchten in die Magersucht, denn für sie ist die Magersucht eine Art Protest.

    Welche Magersucht Symptome gibt es?

    Auch wenn es vielleicht komisch klingt, aber bei magersüchtigen Frauen dreht sich alles ums Essen. Sie denken über jede Mahlzeit gründlich nach, sie rechnen die Kalorien aus und überlegen, was für ihr Gewicht schädlich ist und was nicht. Eines der typischen Magersucht Symptome ist, dass eine Magersüchtige sich immer zu dick findet, selbst dann, wenn sie bereits stark untergewichtig ist. Auch die panische Angst zuzunehmen ist ein Symptom der Magersucht und die Waage spielt eine mehr als wichtige Rolle.

    Magersucht Symptome zeigen sich aber auch im Essverhalten. Magersüchtige essen auffällig langsam, sie schieben ihr Essen gelangweilt mit der Gabel über den Teller und trinken vor einer Mahlzeit Unmengen von Wasser, um den Magen zu füllen. Auf der anderen Seite bekochen viele Magersüchtige gerne ihre Familie, ohne dabei selbst zu essen, und sie sammeln nicht selten Kochrezepte, einzig aus dem Grund die Kalorien zu studieren. Auch wenn die Magersucht Symptome nicht mehr zu übersehen sind, fühlen sich Magersüchtige nicht krank, aus ihrer verzerrten Sicht sind sie schön, begehrenswert und vor allem gesund.

    Welche Therapien gibt es bei Magersucht?

    Wenn die Magersucht Symptome nicht mehr zu leugnen sind und wenn gesundheitliche Probleme immer massiver auftreten, dann kann nur noch die Medizin helfen. Ärzte und Psychologen, Physiotherapeuten und Diätassistenten sind dann gefragt. Je nachdem, wie stark die Magersucht Symptome sind, kann die Behandlung ambulant, aber auch stationär in Spezialkliniken erfolgen. Aus medizinischer Sicht muss das Körpergewicht wieder angehoben werden, die größte Arbeit hat aber der Psychologe zu leisten, denn er muss der Magersüchtigen wieder Freude am Leben vermitteln und ihr dabei helfen, aus dem Teufelskreis Magersucht herauszufinden.

  • Sind Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll?

    Sind Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll?

    Abgesehen von der Schwangerschaftsvorsorge und den Vorsorgeuntersuchungen für Kinder sind in den letzten Jahren viele der zahlreichen Vorsorgeuntersuchungen in die Kritik geraten. Es wird über den Sinn von bestimmen Vorsorgeuntersuchungen diskutiert, so zum Beispiel über die Tastuntersuchung bei Prostatakrebs und das Screening für die Hautkrebsuntersuchung. Die Bundesärztekammer möchte alle Vorsorgeuntersuchungen überprüfen lassen, die in Deutschland angeboten werden, und das gilt unter anderem auch für den Check-up, den in regelmäßigen Abständen jeder machen sollte, der über 35 Jahre alt ist.

    Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll – In der Kritik – der Check-up

    Besonders beim sogenannten Check-up stellt sich immer wieder die Frage, ob Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll sind oder eher nicht. Die Krankenkassen bezahlen allen, die über 35 Jahre sind, alle zwei Jahre eine solche Untersuchung, bei der unter anderem die Herz- und Lungentätigkeit, der Blutdruck und die Nierenfunktion überprüft werden. Dazu kommt ein großes Blutbild, womit zum Beispiel Mangelerscheinungen oder Diabetes erkannt werden können. Ob diese Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll sind, daran haben Kritiker ernste Zweifel.

    Ist beispielsweise der Blutdruck beim Check-up ein wenig erhöht, dann wird der Arzt ein Medikament verschreiben, das den Blutdruck wieder senkt. Daran ist im Grunde nichts auszusetzen, außer vielleicht die Tatsache, dass der Arzt von einer Pharmafirma gesponsert wird und deshalb ein bestimmtes Präparat verschreibt, obwohl es bei einem leicht erhöhten Blutdruck auch Alternativen geben würde. Diese Praktiken haben die Check-up Vorsorgeuntersuchungen immer wieder in Verruf gebraucht. Zwar handeln nicht alle Ärzte so, aber diejenigen, die es tun, werfen die Frage auf, ob Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll sind.

    Von der Vorsorge zum Patienten

    Ob Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll sind, diese Frage wird auch immer öfter bei der Prostatavorsorge gestellt. Nach dem Gesetz können alle Männer ab dem 45. Lebensjahr einmal im Jahr eine Prostatavorsorge in Anspruch nehmen. In der Regel macht der Arzt eine Tastuntersuchung und diese Form der Untersuchung ist umstritten. Der Arzt muss schon viel Erfahrung haben, um richtig urteilen zu können. Wenn es tatsächlich einen kleinen Tumor geben sollte und dieser in den Darm gewandert ist, dann ist er nicht mehr tastbar. Viele Ärzte gehen auf Nummer sicher und überweisen ihren Patienten an einen Radiologen für weitere sehr teure Untersuchungen, die oftmals vollkommen überflüssig sind.

    Das Gleiche gilt für die Krebsvorsorge bei Frauen. Nicht selten sehen Ärzte bei einer Mammografie etwas, das sie dann falsch interpretieren. In der Folge wird eine Gewebeprobe entnommen, was für jede Frau eine Tortur ist, denn sie hat schließlich Angst, an Brustkrebs erkrankt zu sein. Auch hier stellt sich einmal mehr die Frage, ob Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll sind.

    Aus politischen Motiven wurde das Haut Screening als Vorsorgeuntersuchung eingeführt, aber es gibt keinen einzigen wissenschaftlich belegten Erfolg für diese Untersuchung, die Hautkrebs erkennen soll. Kurioserweise gibt es in Australien, einem Land, das besonders heftig unter der kaputten Ozonschicht leidet, keine Vorsorgeuntersuchungen per Screening. Dieser Test vermittelt nur eine eher trügerische Sicherheit, er kann zwar den weißen Hautkrebs erkennen, aber diese Form von Hautkrebs lässt sich sehr gut behandeln und endet selten tödlich.

    Warum Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll sind

    Vorsorgeuntersuchungen können Leben retten, auch wenn sich die Frage stellt, ob einige Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll sind. Die Krankenkassen bieten diese Untersuchungen an, weil besonders der Krebs auf dem Vormarsch ist. Alle, die auf ihre Gesundheit achten, sollten nicht fragen, ob Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll sind oder nicht, sie sollten sich einfach in regelmäßigen Abständen untersuchen lassen.

  • Pickel auf der Kopfhaut behutsam entfernen

    Pickel auf der Kopfhaut behutsam entfernen

    Pickel gehören zu den unangenehmsten Begleiterscheinungen in der Pubertät. Nicht jeder ist gleich stark von diesem Problem betroffen, aber diejenigen, die Pickel bekommen, möchten sie so schnell wie möglich wieder loswerden. Besonders lästig sind Pickel, die sich auf der Kopfhaut bilden, denn sie sorgen nicht selten für einen unangenehmen Juckreiz und wenn sie aufgekratzt werden, dann kann das im schlimmsten Fall zu einer Infektion führen.

    Aber selbst wenn sich Pickel auf der Kopfhaut nicht immer ganz vermeiden lassen, es gibt wirksame Mittel, die die Pickel wieder verschwinden lassen.

    Wie entstehen Pickel auf der Kopfhaut?

    Das größte Sinnesorgan des Menschen ist seine Haut und die Haut ist sehr empfindlich, vor allem wenn es um diverse Pflegemittel und Kosmetikartikel geht. Wenn ihr irgendetwas nicht passt, dann schaltet sie auf stur und schließt als natürliche Abwehrreaktion einfach die Poren, Keime haben dann keine Chance mehr, in die Haut einzudringen. Wer aber den Fehler macht und auf die Abwehrreaktion nicht reagiert, wie von der Haut gewünscht, dann wird die Haut nur noch sturer und macht auf andere Art und Weise auf sich aufmerksam. Das wird besonders auf der Kopfhaut deutlich, denn dort, wo sie gereizt wird, produziert sie Pickel und dort wo ein Pickel sprießt, ist kein Platz mehr für Haare und es kommt zu kahlen Stellen.

    Damit es erst gar nicht so weit kommt, sollte das Pickelproblem auf dem Kopf mit einem Hautarzt besprochen werden, der zuerst einen Allergietest machen wird. Aus diesem Test wird dann ersichtlich, gegen was der Patient allergisch ist. Wenn die Ursache feststeht, dann kann der Arzt auch sagen, welche Pflegemittel infrage kommen, oftmals sind es aber Shampoos, die für Pickel auf der Kopfhaut verantwortlich sind. Mit einem Shampoo was keine chemischen Zusätze enthält, kann schnell erreicht werden, dass die Pickel von ganz allein wieder verschwinden und dass sich die Haut wieder beruhigt.

    Natürliche Mittel gegen Pickel auf der Kopfhaut

    Wer in der Pubertät mit Pickeln im Gesicht zu tun hat, der kann unter einer Vielfalt an Mitteln wählen, um diese Pickel wieder verschwinden zu lassen. Hilfreich kann zum Beispiel Zahnpasta sein, und zwar immer dann, wenn sich die Pickelplage in kleinen Grenzen hält. Auch für die Pickel auf der Kopfhaut gibt es einige sehr gute Hausmittel. Zu diesen Mitteln gehören unter anderem Arganöl und auch Teebaumöl. Diese beiden Öle sind perfekt, wenn es um die Hemmung der Entzündung geht, sie beleben zudem die Kopfhaut und sie sind in der Lage, Keime und Bakterien zu töten.

    Haben sich juckende Pickel auf der Kopfhaut gebildet, dann sollte man das herkömmliche Shampoo am besten im Schrank lassen und die Haare stattdessen mit Kamille pflegen. Dazu muss man sich nur Kamillenblüten in der Apotheke oder in einem Reformhaus kaufen, diese Blüten mit heißem Wasser übergießen und das Ganze am Besten über Nacht stehen lassen. Am Morgen wird die Mischung gesiebt und mit dem Kamillenwasser werden die Haare dann gewaschen. Kamille hat neben seiner entzündungshemmenden Eigenschaft noch einen anderen schönen Effekt, denn die Kamille kann blonde Haare natürlich aufhellen.

    Nicht nur in der Pubertät

    Wer meint, dass Pickel auf der Kopfhaut nur bei Jugendlichen in der Pubertät zu finden sind, der irrt sich, denn Pickel sind in jedem Alter möglich. Häufig werden sie durch Stress ausgelöst, aber auch zu viel Chemie macht der Haut zu schaffen. Alle, die sich oft die Haare färben oder tönen, viele Spülungen, Haarkuren und auch Haarspray verwenden, die sollten sich nicht über Pickel auf der Kopfhaut wundern. Hier hilft es, die Haare mit einem pH-neutralen Shampoo zu waschen und keine anderen Pflegeprodukte mehr zu benutzen. Außerdem sollte der Föhn weniger zum Einsatz kommen, denn auch die stetige warme Luft macht der Kopfhaut zu schaffen.

  • Natürlicher Zuckerersatz – eine gesunde Art zu süßen

    Natürlicher Zuckerersatz – eine gesunde Art zu süßen

    Zucker gehört einfach zum täglichen Leben. Er versüßt den Kaffee, verfeinert Desserts, Kuchen und Torten und er ist für die meisten Menschen unverzichtbar. Aber Zucker hat auch seine dunklen Seiten, denn Zucker lässt die Zähne faulen, er ist verantwortlich für viele Krankheiten und er kann die Figur ruinieren. Streng genommen ist Zucker pures Gift, aber die Lebensmittelindustrie verkauft uns Zucker jeden Tag als etwas, ohne dass wir nicht mehr auskommen können. Und wenn wir zuckerfrei leben möchten, dann wird uns erzählt, dass unser Leben durch Zucker nur halb so schön ist.

    Aber es ist möglich, ohne Zucker glücklich zu werden, denn schließlich ist auch natürlicher Zuckerersatz zu haben und mit diesem natürlichen Zuckerersatz ist das Leben ebenso süß, aber nicht mehr so gefährlich.

    Ohne Zucker und trotzdem süß

    Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um im Alltag den Zucker zu ersetzen. Natürlicher Zuckerersatz kann pflanzlich sein, aber es gibt auch eine tierische Variante, die das Leben süß macht und den Organismus trotzdem nicht schädigt. Aber sehen wir uns diesen natürlichen Zuckerersatz einmal genauer an.

    Xylit – das Wort erinnert an Chemie, es bezeichnet aber einen natürlichen Zuckerersatz, der aus Birkensaft hergestellt wird. Birkensaft ist ein natürlicher Zuckerersatz, der ursprünglich aus dem hohen Norden, genauer gesagt aus Finnland stammt. Natürlicher Zuckerersatz aus Birkensaft hat viele Vorteile, er hat zum Beispiel rund 40 % weniger Kalorien und er weist eine anti-kariogene Wirkung auf, Karies hat also keine Chance mehr. Allerdings muss man sich erst an den Geschmack gewöhnen.

    So etwas wie ein heimlicher Star unter den Zuckeralternativen ist der Kokoszucker. Besonders für alle Menschen, die unter Diabetes leiden, ist dieser natürliche Zuckerersatz eine gute Sache, denn Kokoszucker hat einen niedrigen glykämischen Index, der den Blutzuckerspiegel in einem gesunden Bereich hält. Kokoszucker schmeckt übrigens nicht nach Kokos, sondern hat einen neutralen Geschmack.

    Unter Veganern ist der Saft der Agave seit Langem ein natürlicher Zuckerersatz. Produziert wird dieser Saft hauptsächlich in Mexiko, der Heimat der Agaven und verkauft wird der natürliche Zuckerersatz als Agavendicksaft. Auch wenn der Saft der Agave wenig Kalorien hat, so hat er doch einen entscheidenden Nachteil, denn er enthält Fructose. Fructose hat die Eigenschaft, Leptin auszuschalten, das im Gehirn für das Sättigungsgefühl sorgt, und damit wird wieder der Appetit angeregt, was schließlich zur Gewichtszunahme führt.

    Ein natürlicher Zuckerersatz, der für überzeugte Veganer nicht infrage kommt, ist der Honig, denn Honig wird bekanntlich von Bienen erzeugt. Honig ist das Älteste der bekannten Süßungsmittel, denn schon im alten Rom und im antiken Griechenland wurde Honig zum Süßen von Kuchen verwendet. Auch Honig enthält wie Zucker Fructose und Glucose, aber in einem anderen Mischungsverhältnis. Im Honig ist mehr Fructose und daher kann mehr Honig verwendet werden, damit es süß wird. Im Unterschied zum Zucker enthält Honig viele wertvolle Vitamine und Mineralstoffe.

    Kaum ein natürlicher Zuckerersatz ist so populär und gleichzeitig so umstritten wie Stevia. Lange Jahre wurde Stevia als Lebensmittelzusatz verboten und bis heute wird vermutet, dass die mächtige Zucker Lobby für dieses Verbot verantwortlich ist. Seit 2011 darf Stevia aber als natürlicher Zuckerersatz verkauft werden. Auf den ersten Blick ist Stevia perfekt, denn der Extrakt, der aus der Steviapflanze gewonnen wird, ist 300-mal so süß wie Zucker, aber er hat nicht eine einzige Kalorie. Für alle, die auf ihre Figur achten wollen oder müssen, klingt das wie ein Traum, aber es ist ein Traum, der auch Schattenseiten hat. Die Gewinnung von Süßstoff aus Stevia ist sehr aufwendig und das Gerücht, dass Stevia Krebs auslösen kann, hält sich nach wie vor sehr hartnäckig. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, der sollte sich Steviasamen kaufen und den süßen Zuckerersatz selbst züchten.

  • Weniger Deutsche versterben an Herzkrankheiten

    Weniger Deutsche versterben an Herzkrankheiten

    Herzkrankheiten gehören zu den modernen Zivilisationskrankheiten. Fettleibigkeit, Rauchen und ein Mangel an Bewegung verursachen Herzkrankheiten unterschiedlicher Art. Dabei versterben viele Patienten aufgrund von Herzkrankheiten. Nun hat die Deutsche Herzstiftung einen Bericht herausgegeben, indem angegeben wird, dass die Zahl der Personen die an einer Herzkrankheit versterben zurückgegangen ist.

    Bessere Behandlungsmethoden sind ausschlaggebend

    In den vergangenen 20 Jahren hat sich die Zahl der Todesfälle im Bereich der Herzgefäßerkrankungen um 28 % gesenkt. Zusätzlich ist ein starker Rückgang bei akuten Herzinfarkten zu verzeichnen. Im Jahr 2012 waren es 65,2 Todesfälle auf 100.000 Einwohner, im Jahr 1992 lag diese Zahl bei 108,9. Insgesamt sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die häufigste Todesursache in Deutschland. Im Jahr 2013 erlagen etwa 354.500 Personen den Folgen. Das macht ein Drittel aller Todesfälle in der Bundesrepublik aus. Dabei sterben die meisten von ihnen durch Herzschwäche und koronare Herzkrankheiten. 128.171 Personen starben 2012 an einer koronaren Herzgefäßerkrankung und 46.410 an einer Herzschwäche.

    Dabei ist der Hauptgrund für den Rückgang der Todesfälle eine Verbesserung der Behandlungsmethoden. Sowohl neue Erkenntnisse im Bereich der medikamentösen Behandlung als auch bessere Operationsmethoden, sowie Nachbehandlungen erhöhen den Behandlungserfolg. Hinzu kommt, dass sich das Notarzt- und Rettungssystem in den vergangenen 20 Jahren stark zum Positiven verändert hat. Mehr Einsatzfahrzeuge, eine bessere Erreichbarkeit und die höhere Anzahl an medizinischen Einrichtungen machen einen echten Unterschied.

    Bundesländer weisen Unterschiede auf

    Die deutsche Herzstiftung gibt in ihrem Herzbericht auch an, dass die einzelnen Bundesländer ganz verschiedene Sterberaten aufweisen. Im Osten gibt es demnach wesentlich mehr Todesfälle auf 100.000 Einwohner als im Rest des Landes. Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen führen die Statistik mit je 105, bzw. 103 und 94 Todesfällen an. Am anderen Ende des Spektrums finden sich Schleswig-Holstein mit 46, Hessen mit 54 und Berlin mit 56 Todesfällen. Diese Kluft besteht bereits seit langen. In den vergangenen Jahren ist sie allerdings ein wenig kleiner geworden. Der Herzinfarkt ist das Krankheitsbild, an dem mehr Männer versterben. Alle anderen Herz-Kreislauf-Krankheiten werden zum Großteil nicht von Frauen überlebt. So sind zum Beispiel im Jahr 2012 etwa doppelt so viele Frauen an Vorhofflimmern verstorben wie Männer. Ein Grund dafür ist, dass das Herz-Kreislauf-System von Männern und Frauen verschieden aufgebaut ist. Die Herzgefäße von Frauen sind generell feiner als die von Männern. Dies bedeutet, dass Operationen schwieriger sind und dass Medikamente mit mehr Vorsicht dosiert werden müssen.

    Ein ungesunder Lebensstil ist nicht immer der Auslöser für die Herzkrankheiten. Es gibt eine Vielzahl von Herzfehlern, die angeboren sind. Dabei ist etwa jedes 100. Kind betroffen. Damit ist ein angeborener Herzfehler die am häufigsten auftretende Fehlbildung in Neugeborenen. Auch hier ist die Sterberate in den vergangenen 20 Jahren zurückgegangen. Von 21.600 Kindern, die im Jahr 2012 in Deutschland mit einem Herzfehler zur Welt kamen, kam es zu lediglich 423 Todesfällen. Der Bericht verzeichnet über die letzten 20 Jahre einen Rückgang von 65 Prozent.

    Welche Herzkrankheiten gibt es?

    Die Zahl der Herzkrankheiten ist groß. Die bekanntesten sind wohl koronare Herzkrankheiten, Arrhythmien, Perikarditis, Kardiomyopathie und angeborenen Herzfehler.

    Koronare Herzkrankheiten

    Es handelt sich um eine Verstopfung der Arterien. Der Blutfluss ist stark beeinträchtigt und dies kann zur Entstehung eines Herzinfarktes führen. Die Verstopfung wird durch falsche Ernährung, Rauchen und zu wenig Bewegung hervorgerufen. Neben einer Umstellung der Lebensgewohnheiten gibt es diverse Medikamente die helfen. Aber auch chirurgische Eingriffe wie ein Beipass oder eine Gefäßerweiterung sind möglich.

    Arrhythmie

    Eine Arrhythmie wird häufig durch eine Verstopfung der Arterien verursacht. Dies führt zu einem unregelmäßigen Herzschlag. Aber auch ein beeinträchtigter Herzmuskel, Herzverletzungen durch einen Infarkt oder ungleichmäßiges Erregungsleitersystem können der Auslöser sein. In diesem Fall kommen die bekannten Blutverdünner und Beta-Blocker zum Einsatz. Ist die medikamentöse Behandlung nicht ausreichen, kommt ein Herzschrittmacher infrage.

    Perikarditis

    Der Herzmuskel ist von einem Sack umschlossen, der von einem Krankheitserreger befallen werden kann. Ist dies der Fall, gibt es diverse Arzneimittel, die sehr gute Ergebnisse zeigen. Darüber hinaus ist auch eine Operation eine mögliche Behandlung.

    Kardiomyopathie

    Diese Krankheit ist fortschreitend und wenn sie unbehandelt bleibt, kann es zu diversen Symptomen kommen. Neben Herzschlagaussetzern und Arrhythmie kommt es häufig zu einer Verdickung des Herzmuskels sowie zu einer Verhärtung und Vergrößerung. Je nachdem welche Symptome der Patient zeigt, gibt es unterschiedliche Behandlungsmethoden.

    Herzfehler

    Herzfehler sind angeboren und entwickeln sich nicht im Laufe der Zeit. Personen mit dieser Krankheit werden fortwährend mit Medikamenten behandelt und müssen ihren Lebensstil dieser besonderen Situation anpassen.