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  • Schnupfen – wenn die Nase krank ist

    Schnupfen – wenn die Nase krank ist

    Schnupfen – lästig, aber eine Immunreaktion des Körpers

    Als Schnupfen wird landläufig bezeichnet, wenn die Nase ständig läuft oder verstopft ist. In jedem Fall handelt es sich um eine Reizung der Nasenschleimhäute, die zu einer verstärkten Sekretbildung führt. Im Normalfall dient die Sekretbildung zur Selbstreinigung. Die feinen Nasenhaare dienen als Filter der Atemluft. Sie fangen kleinste Partikel ab, die so nicht mit in die Lunge gelangen können. Ein ständiger Fluss von Nasensekret gehört demnach zu den Schutzmechanismen des menschlichen Körpers.

    Die Ursachen für eine übermäßig tropfende Nase können sehr vielfältig sein. Der Mediziner definiert acht verschiedene Formen von Schnupfen, der auch mit dem griechischen Kunstwort Rhinitis bezeichnet wird. Dabei wird in drei Gruppen von Ursachen unterschieden. Sie umfassen zum Einen die allergischen Reaktionen, die Infektionen sowie diverse Formen von Reizungen. Im ICD-10-Standard wird der Schnupfen unter den Nummern J00, J30, J31.0 und A36.1 definiert.

    Die größte Palette der Ursachen für Schnupfen Symptome stellen die Infektionen dar. Immerhin haben die Wissenschaftler mehr als 200 unterschiedliche Viren ausfindig machen können, die als Haupt- oder Begleitsymptom einen Schnupfen auslösen. Bei den Allergien ist der klassische Heuschnupfen am weitesten verbreitet. Aber auch Farbstoffe und Duftstoffe gehören zu den typischen Allergenen, die zum Auftreten der Schnupfen Symptome führen.

    Einen Sonderfall beim Schnupfen stellt die Rhinitis vasomotorica dar. Sie gehört zu wenigen Arten von Schnupfen, bei denen organische Fehlfunktionen die Ursache sind. Sie liegen in einer Störung der Durchblutung der Nasenschleimhäute. Die Rhinitis hypertrophica wird durch Veränderungen des Gewebes verursacht, die zu einer Verdickung der Nasenflügel führen. Der Rhinitis pseudomembranica ist eine Begleiterscheinung der Diphtherie, die durch die konsequente Impfung aber kaum noch auftritt.

     

    Wichtiges zu Schnupfen:
    Eigentlich hat der Mensch immer ein wenig Schnupfen, weil die Sekretbildung ein wichtiges Element der Selbstreinigung der Nase ist. Sie ist der „Staubfänger“ der Atmung, der die Lunge schützen soll. Doch es gibt auch viele andere Ursachen für Schnupfen, bei denen Infektionen mit Viren und der Kontakt mit Allergenen die wichtigste Rolle spielen. Nur in den wenigsten Fällen sind organische Veränderungen dafür verantwortlich. Wir erklären Ihnen in allgemein verständlicher Form, wie man welche Art von Schnupfen auseinander halten kann, und stellen Ihnen einige Therapien und Hausmittel vor, mit denen man sich bei einem lästigen Schnupfen Erleichterung verschaffen kann. Und wir zeigen auf, wo man sich mit einem Schnupfen anstecken könnte, und welchen Schutz es dagegen gibt.

    Wenn die Nase läuft…

    … dann kann das viele Ursachen haben. Und genau diese müssen zuerst abgeklärt werden, bevor eine gezielte Behandlung mit einem Antibiotika oder Antihistaminika eingeleitet wird. Bis dahin kann man sich zuerst einmal mit einem Nasenspray mit Meerwasser oder kräuterhaltigen Nasenölen Erleichterung verschaffen. Auch eine Nasenspülung trägt dazu bei, die Symptomatik ein wenig einzudämmen.

    Wenn ganz plötzlich die Nase läuft, dann kann es sich wohl um eine Allergie als auch eine Infektion handeln. Im einfachsten Fall hat man sich schlicht erkältet, indem man mit ungeeigneter Kleidung bei schlechtem Wetter draußen war und sich unterkühlt hat. Die Inkubationszeiten bei Infektionen mit Viren können zwischen wenigen Stunden und einer Woche liegen.

    Die meisten von ihnen werden über die Tröpfcheninfektion übertragen. Dazu muss man wissen, dass beim Niesen ein erheblicher Druck erzeugt wird und die winzigen Sekrettröpfchen viele Meter weit fliegen können. Öffentliche Verkehrsmittel, Einkaufsmärkte und Kindereinrichtungen stellen in der „Schnupfenzeit“ also die größten Gefahren dar. Hier sollten die Japaner ein Vorbild sein, die sich in solchen Zeiten mit einem Mundschutz schützen, ohne sich dafür zu schämen.

    Eine Allergie führt ebenfalls dazu, dass einem plötzlich die Nase läuft. Hier sind allerdings häufig auch die Augen mit betroffen. Sie wirken verquollen, sind gerötet und tränen. Doch das muss nicht zwangsläufig so sein. Deshalb sollte man beobachten, wann und wo akut die Nase läuft. Die verstärkte Sekretbildung kündigt sich bei einer Allergie häufig mit einer Niesattacke an. Diese tritt allerdings auch dann auf, wenn die Nasenschleimhäute durch trockenen Staub oder durch Dämpfe mit chemischen Stoffen gereizt werden.

    Schnupfen – Was tun?

    Wenn man einen kräftigen Schnupfen hat, dann sind zu einem hohen Prozentsatz Viren schuld. Deshalb besteht die erste Maßnahme darin, seine Mitmenschen vor einer Ansteckung zu schützen. In dieser Hinsicht ist die Begrüßung per Handschlag etwas, worauf man in der Schnupfenzeit verzichten sollte. Außerdem sollte regelmäßiges und gründliches Händewaschen zur Pflichtübung werden, wenn man einen Schnupfen hat.

    Beim Niesen sollte man sich von anderen Menschen abwenden, selbst wenn man sich das Taschentuch vor die Nase hält. Die winzigen Sekrettröpfchen werden mit einer enormen Energie aus der Nase geschossen. Tests haben bewiesen, dass sie mehr als zehn Meter weit fliegen können. Um eine Ansteckung zu vermeiden, wäre es auch sinnvoll, sich ausnahmsweise einmal nicht das Bett zu teilen, sondern möglichst in einem anderen Raum zu schlafen. Und dieser sollte regelmäßig und gründlich gelüftet werden, auch wenn feuchte Luft von den Kranken als angenehmer als trockene Luft empfunden wird. Das kann man zum Beispiel mit Luftbefeuchtern erreichen, wobei allerdings nur Wasser zum Einsatz kommen sollte, weil die ohnehin gestressten Nasenschleimhäute durch chemische Zusätze noch mehr gereizt werden.

    Wer einen Schnupfen hat, der sollte reichlich trinken. Oftmals ist für eine unangenehme Verdickung des Sekrets schlicht Flüssigkeitsmangel im Körper verantwortlich. Schwellen die Wangen neben den Nasenflügeln an oder die Region um die Nasenwurzel wird klopfempfindlich, ist ein Besuch beim Arzt angeraten, denn dann könnte sich der Schnupfen zu einer Sinusitis ausgeweitet haben. Damit bezeichnet der Mediziner es, wenn die Nasennebenhöhlen mit betroffen sind. Weil dann die Gefahr von Komplikationen besteht, wird mit Antibiotika und diversen physikalischen Anwendungen wie Ultraschall oder „Lichtkasten“ gearbeitet.

    Omas Hausmittel bei Schnupfen

    Unsere Ahnen haben den Schnupfen zuallererst mit einem Kräuterdampfbad bekämpft. Dafür muss man heute nicht mehr den ganzen Kopf unter ein großes Handtuch und über einen Topf mit kochendem Wasser stecken. In der Apotheke gibt es dafür Inhalatoren. Auch diverse ätherische Öle sind zu bekommen. Die Wärme sorgt dafür, dass sich das Sekret verflüssigt, während die Inhaltsstoffe der Kräuter beruhigend auf die Schleimhäute einwirken. Dazu trägt auch die aufgenommene Feuchtigkeit an sich bei. Wer die Wärme als Hausmittel bei Schnupfen nicht verträgt, kann alternativ auch zu Kaltverneblern greifen, die sich sogar schon bei kleinen Kindern anwenden lassen.

    Einen ähnlichen Effekt erzielt man auch bei einem Kräuterbad, das vorzugsweise unter dem Zusatz von Eukalyptusöl durchgeführt wird. Die wirkstoffhaltige warme Luft kann bis tief in die Atemwege eindringen. Je nach Konstitution kann man dabei mit ansteigenden Wassertemperaturen arbeiten. Sie führen zu einer Durchwärmung des gesamten Körpers. Allerdings sollte man das nicht tun, wenn man ohnehin schon Fieber hat.

    Ebenfalls als sehr wirksames Hausmittel bei Schnupfen zählt echter Bienenhonig. Er kann in verschiedenen Formen angewendet werden. Der Klassiker ist dabei heiße Milch mit Honig. Aber auch ein Tropfen Flüssighonig mit einem Wattestäbchen in der Nase verteilt, kann die Schleimhäute beruhigen.

    Sitz das Sekret recht fest, weil es sich verdickt hat, helfen feucht-heiße Umschläge auf der Nasenregion. Auch die Rotlichtlampe kann hier kleine Wunder bewirken. Fest sitzendes Sekret sollte man auch nicht mit aller Gewalt ausschnauben, weil dann die Gefahr besteht, dass es in die Nasennebenhöhlen gedrückt wird. So eklig das auch klingt, die HNO-Ärzte empfehlen hier das „Hochziehen“ und Ausspucken als den wesentlich förderlicheren Weg, das Sekret aus der Nase los zu werden.

  • Zahnschmerzen sind immer ein Alarmsignal

    Zahnschmerzen sind immer ein Alarmsignal

    Bei Zahn Schmerzen muss den Ursachen auf den Grund gegangen werden

    Zahnschmerzen werden nach dem WHO Standard ICD-10 unter der Kennung K08.8 klassifiziert. Auch wenn man nach dem Äußeren und den sichtbaren Strukturen der Zähne annehmen könnte, dass es sich um lebloses Material handelt, ist das nicht der Fall. Sie besitzen neben dem Hauptnerv viele winzige Nervenstränge, die über feine Kanäle bis an die Oberfläche reichen. Sie bekommt man spätestens dann zu spüren, wenn sie hoch sensibel sind und mit Schmerzen auf den Kontakt mit Kälte uns Hitze reagieren.

    Die Ursachen von Zahnschmerzen können sehr vielfältiger Natur sein. Sie reichen von mechanischen Beschädigungen der Zähne über frei liegende Zahnhälse bis zu Entzündungen im Wurzelbereich. Auch die Nerven selbst können bei Entzündungen heftige Zahnschmerzen verursachen. Deshalb nimmt der Zahnarzt eine Differentialdiagnose einerseits nach der Art der Zahnschmerzen, über eine visuelle Untersuchung und mit Hilfe von bildgebenden Verfahren vor. Kann dabei kein Befund erhoben werden, besteht der nächste Schritt darin, neurologische Faktoren wie zum Beispiel Phantomschmerzen auszuschließen. Bei neurologisch verursachten Zahnschmerzen fehlen auch typische Anzeichen wie Rötungen und Schwellungen.

    Die Zahnschmerzen werden vom Mediziner nach den Ursachen gegliedert. Das kann eine Karies aber auch eine Pulpitis sein. Bei der Karies tritt kein temporärer Spontanschmerz auf. Solche nur zeitweise und vorwiegend nachts auftretenden Zahnschmerzen sind meist ein Anzeichen für Pulpitis. Bei einer apikalen Pulpitis wird der betroffene Zahn noch dazu klopfempfindlich. Ein Gangrän wird durch das Absterben und Verwesen von versorgenden Teilen der Zähne verursacht. Dieses muss nicht zwangsläufig mit Zahnschmerzen verbunden sein. Typisch ist hier ein strenger Mundgeruch, der durch die Verwesung selbst zustande kommt.

    Wichtig:
    Zahn Schmerzen können sehr unterschiedliche Ursachen haben. Dazu gehören Löcher im Zahn, durch die Bakterien in die Nervenkanäle eindringen und dort für Entzündungen sorgen können. Absterbende Nerven sind weitere häufige Ursachen für Zahn Schmerzen. Hinzu kommen entzündliche Vorgänge beim Zahnfleisch und im Kieferknochen. Auch können für Zahn Schmerzen neurologische Ursachen in Frage kommen. Von der jeweiligen Diagnose hängt dann auch die Art der Behandlung ab. Wir erklären einige der Ursachen und zeigen, wie man dagegen vorbeugen kann. Für diejenigen, die Angst vor dem Zahnarzt haben, gibt es gleich auch noch ein paar Tipps, wie man ihr zu Leibe rücken kann. Doch der beste Weg, um sich mit Zahn Schmerzen gar nicht erst beschäftigen zu müssen, sind eine gute Pflege und die regelmäßige Teilnahme an den Vorsorgeuntersuchungen.
    Karies – Vorbeugen, erkennen und heilen

    Die Bezeichnung Karies leitet sich ab von der lateinischen Vokabel „caries“, die als Synonym für Fäulnis und Zerfall benutzt wird. Dieser Zerfall ist ein schleichender Prozess, der vom Zahnarzt in verschiedene Stadien unterteilt wird. Die erste Stufe ist die so genannte Initialkaries. Sie entsteht dadurch, dass den Zähnen der für die Aufrechterhaltung der Stabilität notwendige Kalk fehlt. Der Zahnmediziner erkennt das an kleinen weißen Flecken in der Zahnsubstanz. Diese auch als „,macula alba“ bezeichneten Spots werden in der Folge durch die Anlagerung von Pigmenten dunkel. In diesem Stadium werden sie „macula fusca“ genannt. Hier erfolgt in der Regel eine Behandlung mit Fluorid, um dem Zahn die fehlenden Mineralien gezielt zur Regeneration zuzuführen.

     

    Vergessen zum Zahnarzt zu gehen?

    Wenn man die Behandlung in diesem Stadium verpasst hat, folgt die Dentinkaries. Das Dentin wird auf Deutsch auch als Zahnbein bezeichnet und stellt den größten Anteil der Substanz des Zahns. Reichlich zwei Drittel davon bestehen aus Kalziumhydroxylapatit. Der Rest verteilt sich auf Kollagen und Wasser. Das Zahnbein ist der Schutz des Zahnmarks. Ist es durch eine Karies beschädigt, liegen die Nerven frei und es kommt zu heftigen Zahn Schmerzen.

    Im dritten Stadium einer Karies wird von einer „caries profunda“ gesprochen. Sie beginnt, wenn die Schädigung bereits tief in das Dentin vorgedrungen ist. Als tief werden hier zwei Drittel des Wegs bis zum Zahnmarkt angenommen. Das schlimmste Stadium ist die „caries penetrans“. Sie liegt vor, wenn bereits eine direkte Verbindung zwischen der Mundhöhle und dem Zahnmarkt besteht.

    Aktuelle Studien weisen aus, dass 99 Prozent der Deuten Karies in einem der beschrieben Stadien haben. Das zeigt, wie dringend notwendig die Prävention ist, die einerseits in einer guten Zahnpflege und andererseits in regelmäßigen Kontrolluntersuchungen und der fachmännischen Behandlung kleinster Schäden besteht.

     

    Wurzelbehandlung – die Chance, einen Zahn zu erhalten

    Eine Wurzelbehandlung kann an einem Zahn mit einem vitalen oder abgestorbenen Zahnmark durchgeführt werden. Am vitalen Zahnmark wird sie meistens dann gemacht, wenn dieses eine Entzündung aufweist, die sich mit Medikamenten oder anderen Therapien nicht eindämmen lässt.

    Die Ursachen für Entzündungen des Zahnmarks als Ursache für die Notwendigkeit einer Wurzelbehandlung können sehr vielfältig sein. Sie reichen von mechanischen und kariösen Beschädigungen des Zahns bis hin zu Infektionen des Kieferbereichs. Bei Letzterem spricht der Zahnarzt von so genannten Zahntaschen und sie können dafür sorgen, dass die Krankheitserreger über den Wurzelkanal in den Zahn gelangen können. Eine Entzündung des Zahnmarks muss nicht zwangsläufig Zahn Schmerzen als begleitendes Symptom haben, was vor allem dann gilt, wenn sie bereits chronisch geworden ist. Die akute Form dagegen verursacht fast immer Zahnschmerzen oder zumindest dumpfe Schmerzen, die sich im Kiefer ausbreiten und nicht genau lokalisiert werden können.

    Bei der Wurzelbehandlung wird das komplette Zahnmark nebst alle darin befindlichen Nerven entfernt. Um möglichst alle Restkeime abzutöten, kann es sein, dass dafür mehrere Sitzungen notwendig sind, weil übergangsweise eine Füllung mit antibiotikahaltigen Materialien eingebracht wird. Abschließend werden die Hohlräume mit einer Füllung versehen, die vom menschlichen Stoffwechsel nicht resorbiert werden können.

    Eine Wurzelbehandlung wird immer erst dann durchgeführt, wenn zuvor eine Röntgendiagnostik erfolgt ist. Zusätzlich können die Lage und die Größe des Wurzelkanals manuell mit Messnadeln oder mit Hilfe eines elektronischen Apex-Lokalisators bestimmt werden. Eine Wurzelbehandlung wird immer mit einer Lokalanästhesie durchgeführt. Angstpatienten sollten sich dabei an Praxen wenden, in denen eine vorbereitende Entspannung mit Hypnose oder autogenem Training durchgeführt werden kann.

    Wie kann man Löcher im Zahn wirksam vermeiden?

    Wer keine Löcher im Zahn haben und sein von Mutter Natur gegebenes Gebiss möglichst lange behalten möchte, der sollte so früh wie möglich mit der Zahnpflege anfangen. Selbst Kleinkinder kann man dort bereits auf spielerische Weise heranführen. Auch sollte man den Kindern frühzeitig die Angst vorm Zahnarzt nehmen. Das ist ganz einfach möglich, indem man sie zu den eigenen Vorsorgeuntersuchungen mitnimmt, wo sie dem „Onkel Doktor“ ein wenig über die Schultern schauen können. In den meisten Praxen ist das heute kein Problem. Dort sollte nicht nur eine Sichtkontrolle, sondern auch eine professionelle Zahnreinigung durchgeführt werden. Zahnstein wird nicht umsonst nachgesagt, dass er einerseits den Zahnhals „auslaugt“ und durch seine raue Oberfläche einerseits mechanische Reize auslösen kann und andererseits Bakterien einen optimalen Ort zum Siedeln bietet.

    Um Löcher im Zahn und die damit meist verbundenen Schmerzen zu vermeiden, sollte man kontinuierlich die von den Krankenkassen angebotenen Maßnahmen zur Vorsorge unbedingt wahrnehmen. Das gilt für Eltern und Kinder, denn eine flächendeckende Kontrolle in den Kindergärten und Schulen ist leider nicht überall gegeben und die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes können dabei nur offensichtlich bestehende Schädigungen erkennen.

    Bei Kindern, wo gerade die bleibenden Zähne heranwachsen, sollte eine kurztaktige Kontrolle beim Zahnarzt durchgeführt werden. Der Zahnmediziner hat bei ihnen auch die Chance, Löcher im Zahn zum Beispiel durch einen schützenden Überzug der Kaufläche mit gut verträglichem Kunststoff zu verhindern. Das ist vor allem bei den Kids ratsam, die Bonbons gern einmal kauen statt lutschen. Auch sollte man bei seinen Kids darauf achten, ob sie eventuell nachts mit den Zähnen knirschen. Dann bieten Zahnschutzschienen eine gute Möglichkeit der Prävention.

  • Mit Joghurt Diabetes vorbeugen

    Mit Joghurt Diabetes vorbeugen

    Rund 350 Millionen Menschen weltweit leiden unter Diabetes und diese Zahl steigt jedes Jahr an. Zu viele Menschen ernähren sich falsch und gehen damit ein hohes Risiko ein, an Zucker zu erkranken und mit dieser chronischen Krankheit ihr Leben lang umgehen zu müssen.

    Jetzt haben amerikanische Wissenschaftler eine erstaunliche Entdeckung gemacht, denn sie haben in Langzeitstudien nachgewiesen, dass der regelmäßige Genuss von Joghurt dabei helfen kann, das Risiko an Diabetes zu erkranken, deutlich zu verringern.

    Joghurt – ein neues Wundermittel?

    Joghurt ist ohne Zweifel sehr gesund, Joghurt kann dabei helfen schlank zu werden und auch schlank zu bleiben, aber wie kann Joghurt effektiv dabei helfen, das Diabetesrisiko zu verringern? Die Wissenschaftler der Universität Harvard haben unter Mitarbeit der Fachzeitschrift BMJ Medicine nachgewiesen, dass schon 28 Gramm Joghurt am Tag ausreichen, das Risiko an Diabetes zu erkranken, um 18 % zu senken. Wer also jeden Tag einen Becher Joghurt isst, der senkt auch die Gefahr an Diabetes zu erkranken.

    Mit einem Joghurtbecher pro Tag ist es aber natürlich nicht getan, denn auch der Rest der Ernährung muss stimmen. Wenig Fett, wenig Zucker, dafür aber viel frisches Obst und Gemüse, Fisch und Geflügel sorgen dafür, dass es erst gar nicht zu Übergewicht kommt, denn Übergewicht ist ein Grund, warum es überhaupt zu Diabetes kommt. Die Forscher haben auch andere Milchprodukte wie Käse und Kefir getestet, aber hier gibt es keinen Hinweis darauf, dass das Risiko Diabetes zu bekommen, durch diese Milchprodukte gesenkt wird.

    Was macht Joghurt so besonders?

    Was macht Joghurt zu einem vorbeugenden Mittel, wenn es um Diabetes Typ 2 geht? Es ist vermutlich die Zusammensetzung, denn das geht aus anderen Forschungen hervor, die schon vor einigen Jahren zu einem ähnlichen Ergebnis kamen. Joghurt enthält viel Kalzium und Magnesium, aber auch ganz spezielle Fettsäuren, die das Risiko an Diabetes zu erkranken, senken können. Dazu kommen probiotische Bakterien und Antioxidanzien, die einen positiven Einfluss haben, wenn es um Diabetes geht.

    Weitere Forschungen zu Diabetes und Jogurt

    Nicht nur Forscher aus den USA haben die Feststellung gemacht, dass ein Joghurtbecher am Tag das Diabetesrisiko senkt, auch eine britische Studie legt diese Vermutung nahe. Die Forscher in England haben in Norfolk eine Studie mit 3.500 Probanden durchgeführt. 750 der Versuchspersonen erkrankten in einem Zeitraum von elf Jahren an Diabetes Typ 2. Die Forscher nahmen anschließend alle Gründe, die zu einer Zuckererkrankung führen können, wie Lebensstil, Übergewicht und Essgewohnheiten aus der Studie raus und konzentrierten sich nur auf die Milchprodukte, die die Teilnehmer der Gruppe in diesem Zeitraum zu sich genommen hatten.

    Sie stellten fest, dass weder Milch noch Magermilch oder Käse einen Einfluss auf die Erkrankung hatten. Anders sah es beim Fruchtjoghurt aus, denn dieser schien einen positiven Einfluss zu haben. Es stellte sich heraus, dass diejenigen, die vier Becher Fruchtjoghurt à 125 Gramm pro Woche gegessen hatten, nicht an Diabetes vom Typ 2 erkrankt waren.

  • Burnout – die Zahl der Erkrankten geht zurück

    Burnout – die Zahl der Erkrankten geht zurück

    Kaum eine andere Erkrankung stand in den vergangenen Jahren so häufig auf den Krankschreibungen der Ärzte wie der Burnout, doch seit dem vergangenen Jahr ist die Zahl derjenigen, die an dieser psychischen Erkrankung leiden, zum ersten Mal zurückgegangen. Das geht aus einer Studie der DAK hervor, die sich mit dem Burnout und seinen Folgen beschäftigt hat.

    Burnout – Eine Art Volkskrankheit

    In den vergangenen vier Jahren sind immer mehr Menschen am sogenannten Burnout Syndrom erkrankt und mussten in Behandlung. Rund 1.000 Kranke und 100 Tage Krankschreibung belief sich die Bilanz alleine bei der DAK im Jahre 2010. Drei Jahre später kamen auf 1.000 Erkrankten aber nur noch 67 Fehltage, ein Zeichen für eine Trendwende, wenn es um den Burnout geht. Allerdings beziehen sich diese Fehltage nur auf diejenigen, bei denen nur ein Burnout, aber keine Depression diagnostiziert wurde. Für die Begleiterscheinung Depression steigt die Zahl sogar an, denn seit 13 Jahren hat sich die Zahl der an Depression erkrankten Menschen um 178 % erhöht. Auf der Seite der DAK findet man einen Burnout Test.

    Wo liegen die Gründe für Burnout?

    Warum ist die Zahl der an einem Burnout erkrankten Arbeitnehmer so stark zurückgegangen? Die DAK vermutet, dass es an den besseren Möglichkeiten für eine sichere Diagnose liegt. Waren psychische Erkrankungen in früheren Jahren eher schwer zu diagnostizieren, so haben die Ärzte heute mehr Erkenntnisse im Umgang mit dem Burnout und seinen Begleiterscheinungen. Das Bewusstsein und auch die Sensibilität haben sich verändert und das macht es einfacher einen Burnout frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu behandeln.

    Auch Depressionen werden heute schneller und sicherer erkannt und können entsprechend besser und effizienter behandelt werden. Einen weiteren Grund sieht die Krankenkasse darin, dass mehr Ärzte eine zusätzliche Ausbildung machen, um psychische Krankheiten behandelt zu können. Wurden früher nur Medikamente verschrieben, wie zum Beispiel angstlösende Präparate und Antidepressiva, so steht heute das ausführliche Gespräch mit dem Patienten im Mittelpunkt.

    Burnout vorbeugen

    Wie kommt es zum Burnout und wie kann es verhindert werden? Viele erkennen die Zeichen nicht früh genug und schieben die Schlaflosigkeit, die Appetitlosigkeit und auch die innere Unruhe auf zu viel Arbeit. Erst wenn sich Depressionen dazu gesellen, dann gehen die meisten zum Arzt. Der Arzt schreibt dann in der Regel seine Patienten krank und beginnt eine Therapie, die sich aus Gesprächen und Medikamenten zusammensetzt. Gehen Patienten allerdings nicht frühzeitig zu einem Arzt, dann ist ein Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik keine Seltenheit mehr.

    Weniger arbeiten, die Arbeit besser einteilen und auch mal die Notbremse ziehen und nein sagen – das alles sind vorbeugende Maßnahmen, damit es erst gar nicht zu diesem Gefühl des Ausgebranntseins kommen kann. Es ist wichtig eine Balance zwischen Arbeit und Freizeit zu finden, denn wer sich permanent zu viel zumutet, der muss sich nicht wundern, wenn Körper und vor allem die Seele eines Tages nicht mehr können und es zu einem Burnout kommt.

  • Diabetes – die unterschätzte Volkskrankheit

    Diabetes – die unterschätzte Volkskrankheit

    Immer mehr Menschen leiden unter Diabetes, aber viele wissen es noch gar nicht. Diabetes im Volksmund auch Zucker genannt, ist eine immer chronisch verlaufende Erkrankung des Stoffwechsels, an der mittlerweile weltweit mehr als 380 Millionen Menschen leiden. Unterschieden wird Diabetes in zwei Typen. Typ 1 ist die eher seltene Form, während Diabetes Typ 2 in 95 von 100 Diabetes Fällen diagnostiziert wird.

    Was genau ist Diabetes und wie müssen Betroffene mit der Krankheit umgehen? Was ist zu tun, wenn es zu einem Zuckerschock kommt und wie kann man erkennen, ob man Zucker hat?

    Diabetes Typ 1

    Diabetes Typ 1 betrifft hauptsächlich Kinder und Jugendliche und ist der Typ der Zuckerkrankheit, der die meisten Beschwerden verursacht. Beim Diabetes Typ 1 werden in der Bauchspeicheldrüse die sogenannten Beta-Zellen zerstört, die eigentlich dafür zuständig sind, das für den Körper wichtige Hormon Insulin zu produzieren. Insulin ist sehr wichtig, denn das Hormon sorgt dafür, dass der Zucker über die Nahrung ins Blut gelangt und von den Zellen verarbeitet werden kann. Fehlt dem Körper das Insulin, dann bleibt der Zucker im Blut und der Blutzuckerspiegel steigt an.

    Alle, die an Diabetes Typ 1 erkranken, müssen regelmäßig Insulin spritzen, um die mangelhafte Versorgung mit dem Hormon auszugleichen.

    Diabetes Typ 2

    Früher war Diabetes Typ 2 der Zucker der älteren Menschen und wurde deshalb auch Altersdiabetes genannt. Heute stimmt das nicht mehr so ganz, denn es erkranken mittlerweile auch immer mehr jüngere Menschen an dieser Form der Zuckerkrankheit, und auch schon Kinder sind davon betroffen. Bei Menschen, die an Diabetes Typ 2 erkranken, versorgt die Bauchspeicheldrüse den Körper zwar mit der ausreichenden Menge Insulin, aber die Körperzellen reagieren empfindlich auf das Insulin und werden dagegen resistent. Wenn das der Fall ist, dann steigt der Blutzuckerspiegel.

    Gefährlich an Diabetes Typ 2 ist, dass die Betroffenen lange Zeit keine Symptome verspürten und erst dann, wenn sich Spätfolgen zeigen, wird die Krankheit auch erkannt. Typ 2 Erkrankte müssen zwar kein Insulin spritzen, aber sie müssen auf ihre Lebensweise achten, damit es nicht zu gravierenden Spätfolgen kommt.

    Welche Symptome treten bei Diabetes auf?

    Es gibt einige deutliche Hinweise darauf, dass eine Diabetes Erkrankung vorliegt. Zu den typischen Symptomen gehören:

    • Starker Durst
    • Vermehrter Harndrang
    • Heißhunger
    • Starker Juckreiz, besonders im Intimbereich
    • Abgeschlagenheit
    • Müdigkeit

    [icon type=“vector“ icon=“momizat-icon-heart2″ size=“32″ icon_color=“#dd3333″ hover_animation=“border_increase“ ]Wenn diese Symptome auftreten, dann ist es ratsam einen Arzt aufzusuchen und einen schnellen, aber sicheren Zuckertest machen zu lassen. Sollten die Symptome aber nicht beachtet werden, dann kann das schwerwiegende Folgen haben, denn zu den Folgeerkrankungen gehören:

    • Schlaganfall
    • Herzinfarkt
    • Durchblutungsstörungen der Arme und Beine, die nicht selten in einer Amputation enden
    • Veränderungen der Netzhaut, die zur Erblindung führen können
    • Störungen der Nierenfunktion
    • Erektionsstörungen

    Wie kann man Diabetes vorbeugen?

    Um Diabetes gezielt vorzubeugen, ist vor allem eine gesunde und ausgewogene Ernährung sehr wichtig, aber auch Sport kann effektiv dabei helfen, den Blutzuckerspiegel im Gleichgewicht zu halten. Übergewicht ist vielfach ein Auslöser von Diabetes und bei vielen reicht schon eine gezielte Diät, um den Zucker im Schach zu halten. Je eher Diabetes bekämpft wird, umso geringer sind die Risiken für Spätfolgen.

  • Matratze schuld an Rückenschmerzen?

    Matratze schuld an Rückenschmerzen?

    Kennen sie das, der Rücken schmerzt am Morgen, direkt nach dem Aufstehen. Ist das der Fall, dann sollten Sie sich Gedanken darüber machen, ob das vielleicht an der Matratze liegen könnte. Denn ganz genau an der Matratze kann es liegen, dass es zu den morgendlichen Rückenschmerzen kommt. Wenn es wirklich so ist, dann sollte diese so schnell wie möglich gewechselt werden. Damit kann den Rückenschmerzen vorgebeugt werden und gleichzeitig wird der Schlafkomfort aufgebessert und das Problem, Rückenschmerzen könnte mit einer neuen Matratze, eindeutig der Vergangenheit angehören.

    Mit neuer Matratze ohne Rückenschmerzen

    Wer also immer wieder aufs Neue, am Moren mit Rückenschmerzen aufwacht, oder auch Probleme mit dem Nacken bekommt, dann kann das ein ganz klares Zeichen dafür sein, dass die Matratze der Übeltäter sein könnte. Dafür kann es auch zwei Gründe geben, entweder die Matratze ist schon recht alt, oder es schlicht und einfach die falsche Matratze. Es kann verschiedene Gründe haben, warum es beim Schlafen zu Rückenschmerzen kommen kann. In der Nacht ist jeder von uns in Bewegung und durch das Drehen auf einer Matratze, die vollkommen ungeeignet ist, kommt es dazu, dass die Bandscheiben keine Regenerationsphase haben. Und das führt dann unweigerlich über kurz oder lang zu großen Rückenproblemen. Ist die Matratze hingegen optimal auf den Bedarf abgestimmt, dann haben die Bandscheiben eben die Möglichkeit, sich regenerieren zu können. Grundsätzlich kann auch niemals gesagt werden, dass eine Matratze entweder hart oder weich sein soll, denn das muss immer angepasst werden. Es ist nicht immer ganz einfach, die passende Matratze zu finden und es kann auch recht zeitaufwendig sein, aber es lohnt sich auf jeden Fall, denn mit der richtigen Matratze können Rückenprobleme absolut verhindert werden. Selbstverständlich ist nicht immer die Matratze Schuld, denn es können auch andere Ursachen für die Rückenschmerzen schuld sein. Sollte es zu anhaltenden Schmerzen kommen, dann muss ein Arzt konsultiert werden. Rückenschmerzen kommen auch oft von ungünstigen Körperhaltungen, die müssen dann entsprechend ausgeglichen werden.

    Der Kauf einer Matratze bei Rückenschmerzen

    Wer unter starken Rückenschmerzen leidet und diese am schlimmsten direkt morgens nach dem Aufstehen sind, dann kann das aber durchaus an der falschen Matratze liegen. Wer sind nun dazu entscheidet, eine neue Matratze zu kaufen, der sollte sich immer in einem Fachgeschäft beraten lassen. Bei der Beratung ist es ganz wichtig, alles über die Probleme zu erzählen, ebenso wie das Schlafverhalten und auch das Gewicht ist ein wichtiger Faktor bei der Auswahl der passenden Matratze. Im Fachhandel wird man immer die Möglichkeit haben, die Matratzen ausgiebig zu testen. Selbst gegen eine Probe Zuhause werden viele Händler nicht Nein sagen. Kaltschaummatratzen haben die Eigenschaft, dass diese sich so richtig gut an die Körperform anpassen können. Eine Matratze die Rückenschmerzen vorbeugen soll, muss sich besonders an der Lendenwirbelsäule, an der Brustwirbelsäule und an der Schulter anpassen können, das findet man ganz einfach durch ein Probe liegen heraus. Es gibt nicht die universalen Matratzen für Ehebetten, denn der Härtegrad muss immer auf die entsprechende Person angepasst sein. Schwere Personen haben mit härteren Matratzen die bessere Wahl und leichte Personen, sind besser mit einer weichen Matratze beraten. Latexmatratzen sind auch sehr schwer, auch das sollte beim Kauf beachtet werden, das könnte zu Problemen beim Überziehen der Matratze führen. Zudem kann es auch sehr empfehlenswert sein, sich zu überlegen, ob denn auch der Lattenrost ausgewechselt werden muss, denn auch dieser kann die Schlafqualität beeinflussen. Letztendlich ist es auch gut zu wissen, dass die Matratze von Zeit zu Zeit gewendet werden sollte. Denn so kann man verhindern, dass sie einseitig abgelegen wird. Also mit der richtigen Matratze ist es also möglich, Rückenschmerzen schon im Keim zu ersticken.