Schlagwort: Verletzung

  • Die Infektionskrankheit Tetanus und ihre Gefahren

    Die Infektionskrankheit Tetanus und ihre Gefahren

    Etwa eine Million Menschen weltweit infiziert sich jedes Jahr mit Tetanus, einer Krankheit, die viele unter ihrem deutschen Namen Wundstarrkrampf kennen. Die Infektionskrankheit Tetanus tritt in Deutschland allerdings relativ selten auf, denn viele Deutsche sind geimpft und auch die hygienischen Verhältnisse sind hierzulande so gut, dass der Erreger kaum eine Chance hat. Clostridium tetani – so heißt der Erreger, der die Infektionskrankheit Tetanus auslöst und wenn dieser Erreger in die Muskeln des Körpers eindringt, dann verkrampft sich die Muskelmasse dermaßen, dass es zu Lähmungserscheinungen kommt.

    Welche Ursachen hat die Infektionskrankheit Tetanus?

    Der Name Wundstarrkrampf verrät es bereits, die Ursachen für Tetanus sind in den offenen Wunden zu finden, durch der Erreger in den Körper eindringen kann. Das Bakterium hat die Form eines Stäbchens und kann sich nur dann vermehren, wenn die Umgebung arm an Sauerstoff ist, was bei offenen Wunden besonders dann zutrifft, wenn sie stark ausgefranste Ränder haben. Einmal in die Wunde eingedrungen, bilden die Bakterien Sporen und damit eine dauerhafte Form des Erregers, und wenn die Bedingungen besonders ungünstig sind, dann können sie sehr lange überleben. Erschwerend kommt hinzu, dass der Erreger zum einen widerstandsfähig gegen Hitze, Austrocknung und Desinfektionsmittel ist und zum anderen in der Umwelt praktisch überall vorkommt. Die meisten Tetanus-Erreger finden sich im Erdreich, in tierischen Ausscheidungen, aber auch auf der Haut von Tieren und in ihrer Darmflora.

    Der Tetanus Infektionsweg

    Es ist nicht der Erreger selbst, der in die Wunde gelangt, es sind vielmehr die Sporen, die auch ohne Sauerstoff leben können. Meist reicht schon eine kleine Verletzung, die verschmutzt wird und schon wandern die Sporen in den menschlichen Körper. Das kann zum Beispiel bei der Gartenarbeit passieren, aber auch bei Verkehrsunfällen und Unfällen in der Landwirtschaft ist die Infektionskrankheit Tetanus präsent. Ist der Erreger einmal in der Wunde, dann vermehrt er sich dort und gibt das Gift Tetanustoxin in die Blutbahn ab. Der Giftstoff gerät dann über den Blutkreislauf in das zentrale Nervensystem ins Gehirn und auch ins Rückenmark. Dort angekommen, werden bestimmte Nervenzellen deaktiviert und alle Nervenimpulse, die normalerweise die Muskeln entspannen sollen, können nicht mehr weitergeleitet werden, was schließlich zu den für Tetanus typischen Verkrampfungen führt.

    Die Tetanus Symptome

    Für die Infektionskrankheit Tetanus gibt es klassische Symptome, wie Kopfschmerzen, Schwindel, Schmerzen in den Muskeln, eine allgemeine Mattigkeit und auch starke Schweißausbrüche. Im weiteren Verlauf kann eine sogenannte Kieferklemme dazu kommen, die Betroffenen haben einen grinsenden Gesichtsausdruck, da sich die Zungen- und Gesichtsmuskulatur verkrampft, auch die Beine, die Arme, der Nacken und die Bauchmuskulatur werden in Mitleidenschaft gezogen. Die Muskelkrämpfe sind schmerzhaft und dauern bis zu zwei Minuten an, sie werden noch verstärkt durch optische Reize wie helles Licht, akustische Reize, laute Geräusche und mechanische Reize, wie leichte Berührungen. Die Infektionskrankheit Tetanus führt auch zu einem erhöhten Stoffwechsel, was hohes Fieber auslösen kann und wenn sich die Kehlkopfmuskulatur verkrampft, dann kommt es zu Atemnot, die Betroffenen drohen zu ersticken.

    Wie wird Tetanus behandelt?

    Gegen die Infektionskrankheit Tetanus gibt es kein direktes Gegenmittel, alles, was die Ärzte in einem akuten Fall tun können, ist die Symptome zu lindern und die Vermehrung des Krankheitserregers zu vermindern. Zunächst muss die Wunde gründlich gereinigt und dann breit geöffnet werden. Durch die offene Wundbehandlung kommt Sauerstoff in den Wundbereich und das ist hilfreich, damit sich die Bakterien nicht weiter vermehren. Zusätzlich werden Antibiotika gegeben, die das Tetanustoxin vor allem im Gehirn und im Rückenmark neutralisieren sollen. Der effektivste Schutz gegen die gefährliche Infektionskrankheit Tetanus ist aber eine Impfung, denn sie setzt eine aktive Immunisierung in Gang, der Körper ist in der Lage, Antikörper zu bilden und sich so vor dem Erreger dauerhaft zu schützen.

    Bild: © Depositphotos.com / Zerbor

  • Hornhauttransplantation – ein Fisch kann das Augenlicht retten

    Hornhauttransplantation – ein Fisch kann das Augenlicht retten

    Jedes Jahr können 100.000 Menschen weltweit dank einer Hornhauttransplantation wieder sehen. Da die Keratoplastik eine Erfolgsquote von bis zu 95 % hat, ist sie die erfolgreichste Transplantationsmethode der Welt. Es gibt jedoch ein Problem, es fehlen Spender. Bislang wurde für eine Hornhauttransplantation die Hornhaut von Verstorbenen verwendet, da die Zahl der Spender aber immer weiter zurückgeht, muss sich die Medizin etwas einfallen lassen. Bei der Suche nach einer geeigneten Alternative stießen die Forscher jetzt auf einen kleinen unscheinbaren Fisch, dessen Schuppen die Rettung für alle sein können, die wieder sehen möchten.

    Die Hornhaut – eine ganz besondere Haut

    Die Cornea, wie die Hornhaut medizinisch heißt, hat salopp gesagt, für das Auge die Funktion einer Windschutzscheibe. Diese äußere, transparente Haut ist sehr berührungsempfindlich und besteht aus mehreren Zelllagen, die aber nur 0,6 mm dünn sind. Diese Zelllagen weisen jedoch eine biologische Besonderheit auf, denn sie haben keine Blutgefäße, sie werden vielmehr von einem System aus Gefäßen in der Nachbarschaft ernährt. So kommen die Nährstoffe unter anderem aus dem Tränenfilm auf der Vorderseite und dem sogenannten Kammerwasser auf der Rückseite der Hornhaut. Alle Medikamente, die in der Blutbahn zirkulieren, können die Hornhaut nur schwer erreichen, aber das hat einen großen Vorteil. Da es keine Gefäße und auch keinen Kontakt zu den Immunzellen gibt, kommt es bei einer Hornhauttransplantation kaum zu Abstoßreaktionen gegen die fremde Hornhaut. Die Immunabwehr des Empfängers erkennt und bekämpft das fremde Gewebe daher nicht.

    Wann ist eine Hornhauttransplantation erforderlich?

    Immer wenn die Hornhaut verletzt wird, sich eintrübt oder Vernarbungen aufweist, dann kann eine Hornhauttransplantation dafür sorgen, dass das Sehvermögen erhalten bleibt. Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO leiden weltweit rund zehn Millionen Menschen unter einer Erkrankung der Hornhaut, sie sind sehbehindert oder sogar komplett blind. Bei einem Grauen Star ist eine Hornhauttransplantation eine Hilfe, um das Sehvermögen wieder zu erlangen, wie auch bei Verletzungen oder Verätzungen der Hornhaut. Unter Vollnarkose wird die gesunde, klare Hornhaut dem Empfänger eingepflanzt. Während der Operation wird die verletzte oder kranke Hornhaut zunächst in kleinen Scheibchen von sieben bis acht Millimeter Durchmesser abgeschliffen und dann durch die fremde Hornhaut ersetzt. Schon kurz nach der Operation kann der Patient deutlich besser sehen und nach wenigen Wochen ist die Sehkraft dann wieder hergestellt.

    Fischschuppen ersetzen die Hornhaut

    Der Tilapia-Fisch lebt bevorzugt in asiatischen und lateinamerikanischen Gewässern, er ist sehr schmackhaft und er hat ganz besondere Schuppen. Diese Schuppen enthalten einen Rohstoff, der eine Hornhauttransplantation auch ohne einen menschlichen Spender möglich macht. Die Schuppen des Fisches bestehen beinahe ausschließlich aus einem Kollagen, was der menschlichen Hornhaut sehr ähnlich ist. Wissenschaftler aus Taiwan sind auf die Idee gekommen, die Schuppen des Fisches aus der Familie der Buntbarsche als Hornhaut zu verpflanzen. Die ersten Tierversuche waren sehr vielversprechend, denn die fremde Hornhaut wurde gut angenommen und es gab kaum Abstoßungsreaktionen.

    Von der Fischschuppe zur Hornhaut

    Für eine Hornhauttransplantation müssen die Fischschuppen zunächst gründlich mit Salpeter- und Essigsäure gereinigt, entkernt und dann entkalkt werden. Dann werden die Nukleinsäuren DNS und RNS vollständig entfernt, denn das minimiert das Risiko, dass bei einer Hornhauttransplantation Viren, Bakterien oder auch Parasiten auf die Hornhaut gelangen. So entsteht bei der sogenannten BioCornea eine sehr hohe Durchlässigkeit für Sauerstoff und Licht, die beste Voraussetzung für eine künstliche Hornhaut. Noch ist die Alternative zur Spenderhornhaut kein Massenprodukt und noch immer werden viele Menschen erblinden, weil es nicht genug Spender gibt. Wer seine Hornhaut nach dem Tod spenden möchte, der sollte einen Organspendeausweis haben, denn nur dann kann die Hornhaut noch bis zu 72 Stunden nach dem Tod für eine Transplantation entnommen werden. Die Hornhaut des Verstorbenen wird dann durch eine Kunststoffschale ersetzt, damit ein Abschiednehmen am offenen Sarg möglich ist.

    Bild: © Depositphotos.com / Rangizzz

  • Warum ein Marathonlauf das Leben kosten kann

    Warum ein Marathonlauf das Leben kosten kann

    42 km sind die Läufer bei einem Marathonlauf unterwegs und für viele Läufer ist die Faszination für diese lange Strecke ungebrochen. Der Marathonlauf ist so etwas wie die Königsdisziplin im Laufsport und immer mehr Menschen nehmen die Qualen und die Mühen dieser 42 km in Kauf, ohne zu wissen, dass sie dabei vielleicht mit ihrem Leben spielen. Vor allem für Hobbyläufer, die sonst nur drei bis vier Kilometer durch den Park laufen, kann ein Marathonlauf sehr gefährlich werden, denn diese lange Strecke verlangt dem Körper alles ab.

    Marathonlauf – Ein Lauf mit Geschichte

    Es war ein Bote mit Namen Pheidippides, der im Jahre 490 vor Christus in nur zwei Tagen von Athen nach Sparta gelaufen sein soll, um die Spartaner um Unterstützung im Kampf gegen die Perser zu bitten. Die Perser wurden in der Schlacht von Marathon geschlagen und der Läufer lief die 40 km zurück nach Athen, wo er im Ziel tot zusammenbrach. Der Geschichtsschreiber Herodot hat diese Geschichte aufgeschrieben und sie wurde zur Legende. Der Marathonlauf geriet in Vergessenheit und wurde erst im 18. Jahrhundert wieder modern, an den historischen Ursprung dachte allerdings niemand mehr, denn in England, wo es die ersten Marathonläufe der Neuzeit gab, standen die Wetten im Vordergrund. 1896 wurde der Marathonlauf olympisch und seit 1984 dürfen auch die Frauen bei Olympischen Spielen auf die Marathonstrecke gehen.

    Nicht gesundheitsfördernd

    Sportmediziner stehen dem Marathonlauf sehr kritisch gegenüber, denn sie sehen in dieser langen Laufstrecke eine komplette Überanstrengung für den Körper, die keinesfalls gesundheitsfördernd ist. Studien beweisen, dass während eines Marathonlaufs vorübergehend sogar der Herzmuskel Schaden nimmt und dass viele Läufer bereits Vernarbungen am Herzen haben und unter Vorhofflimmern leiden. Der Herzmuskel erholt sich zwar wieder, aber nicht bei jedem Marathonläufer und das führt zu Verletzungen und nicht selten auch zum Tod.

    Marathonlauf nur mit Gesundheitscheck

    Es ist vielfach der Ehrgeiz, der die Läufer antreibt, um auf die Marathonstrecke zu gehen. Mediziner raten deshalb allen, die über 35 Jahre alt sind und die bisher nur nach Feierabend gelaufen sind, vor einem Marathonlauf einen Gesundheitscheck beim Arzt machen zu lassen. Allerdings gibt es auch kritische Stimmen, die der Meinung sind, dass diese Gesundheitschecks wenig Sinn machen, denn es werden bei diesen Untersuchungen lediglich die Patienten aussortiert, die eine Schädigung am Herzen haben. Über die tatsächliche Fitness sagen diese Checks nichts aus, das kann nur ein Leistungstest, der von einem Sportmediziner vorgenommen werden kann.

    Mehr fürs Ego

    Die Läuferweisheit „Der Halbmarathon ist für die Gesundheit, der Marathon ist nur fürs Ego“ ist nicht so ganz von der Hand zu weisen, denn jeder Kilometer, der mehr gelaufen wird, schadet der Gesundheit, aber es stärkt das Selbstbewusstsein des Läufers. Auch der Halbmarathon kann der Gesundheit schaden, vor allem dann, wenn der Läufer zu ehrgeizig ist. Ein Marathonlauf ist Wettkampfsport und damit nichts für Hobbyläufer, die sich etwas beweisen möchten.

    Lange trainieren

    Freizeitläufer, die unbedingt an einem Marathonlauf teilnehmen wollen, sollten diesen Lauf sehr genau planen und gezielt in diese Richtung trainieren. Sportmediziner empfehlen mindestens ein Jahr Trainingszeit, und in diesen zwölf Monaten sollte regelmäßig dreimal pro Woche trainiert werden. Für die Vorbereitung auf einen Marathon sollte die Länge der Strecke kontinuierlich gesteigert werden, auch kleinere Wettkämpfe zum Beispiel über die Distanz von zehn Kilometern, sind eine gute Vorbereitung auf einen klassischen Marathonlauf. Am Ende des gezielten Trainings sollte ein Halbmarathon stehen, denn wenn der Läufer über die halbe Distanz läuft, dann bekommt er ein Gefühl für die lange Strecke und kann seinen Rhythmus finden.

    Wer also im nächsten Jahr am Berlin Marathon teilnehmen will, der sollte schon heute mit dem Training beginnen, um für die 42 km durch die Hauptstadt fit zu sein.

    Bild: © Depositphotos.com / blasbike

  • Teebaumöl heilt und hält gesund

    Teebaumöl heilt und hält gesund

    Das Teebaumöl ist seit dem 18.Jahrhundert bekannt, als ein Botaniker den berühmten Seefahrer James Cook auf seinen Reisen ins ferne Australien begleitet. Die dort lebenden Ureinwohner Aborigines fertigten aus dem Sud des Teebaumes ein Mittel mit dem sie Verletzungen und Hautprobleme effektiv behandelten. Die antibakterielle, antiseptische und gesundheitliche Wirkung des Teebaumöls wurde erst in den 1920er-Jahren erkannt.

    Teebaum als Ölquelle

    Die Quelle für das gesunde Öl ist der Teebaum, der zu den Myrtengewächsen zählt und besonders in Australien stark verbreitet ist. Das Teebaumöl wird per Wasserdampfdestillation der Blätter und Zweige erzeugt. Die Destillation ist nach ein bis drei Stunden abgeschlossen. Das duftende Öl hat eine klare oder minimal gelbliche Färbung. Der Geruch ist frisch und würzig. Die Heilwirkung stammt vor allem von den Inhaltsstoffen Cineol und Terpin. Auf Grund der recht kostenintensiven Ölgewinnung ist Teebaumöl sehr teuer. Ein Fläschchen mit 20 ml Inhalt kostet etwa 4 bis 10 Euro. Generell sollte beim Kauf darauf geachtet werden, dass das Teebaumöl aus einem ökologischen Anbau stammt und eine gute bis sehr gute Qualität hat. Die Qualität hat einen entscheidenden Einfluß auf die Wirksamkeit des ätherischen Öls.

    Teebaumöl vielseitig einsetzbar

    Das Teebaumöl kann auf vielseitige Weise eingesetzt werden. Das wertvolle Öl hat eine entzündungshemmende Wirkung und wirkt wundheilend. Zur Bekämpfung von Warzen, Pickeln, Akne und weiteren Hautkrankheiten eignet sich das ätherische Öl optimal. Auf Hautpilze hat das Teebaumöl eine tödliche Wirksamkeit und gegen eine Entzündung des Zahnfleisches ist es sehr effizient. Eine Erkältung kann gelindert werden, indem ein paar Tropfen in Wasser oder Tee gegeben werden.

    Der größte Vorteil ist seine gewebeschonende Anwendung, jedoch kann es in seltenen Fällen zu einer allergischen Reaktion kommen. Auf Grund einer möglichen Allergie sollte das Teebaumöl vorher auf der Haut aufgetragen und getestet werden. Zeigt die Haut keine Rötung besteht keine Allergie und das gesunde Öl ist ohne Sorgen einsetzbar. In die Augen und auf Schleimhäute sollte Teebaumöl nicht geraten, weil dies schmerzhaft sein und Schäden verursachen kann.

    Bei seelischen Problemen helfen die hohen Anteile bestimmter Alkohole des Teebaumöls. Es werden Ängste abgebaut und an Selbstbewusstsein gewonnen. Depressive Stimmungen verfliegen mit dem wirksamen ätherischen Öl und sorgen wieder für ein gutes psychisches Wohlbefinden. Seine Wirksamkeit entfaltet das Teebaumöl auch bei Antriebslosigkeit, fehlender Motivation und Mattheit. Wer sportlich aktiv ist, dem sei ein Fußbad mit ein paar Tropfen Teebaumöl empfohlen, wodurch erschöpfte Füße wieder munter werden.

    Bewährtes Hausmittel

    Als Hausmittel hat sich das Öl des Teebaums mittlerweile fest in vielen Haushalten etabliert. Ein Fläschchen Teebaumöl sollte in keinem Haushalt fehlen. Auf Grund seiner vielfältigen Einsatzbereiche kann das Öl so manches teures Medikament, wie zum Beispiel gegen Erkältung, Pickel oder Warzen ersetzen. Je nach Verbrauch kann ein Fläschchen zwei bis drei Monate oder länger halten. Die Gesundheit wird es einem danken, wenn man bei Beschwerden und Zipperlein auf das natürliche Teebaumöl statt Medikamenten mit Nebenwirkungen vertraut.

    Bild: © Depositphotos.com / vladvitek

  • Sportsucht – Sport kann sich zu einer Sucht entwickeln

    Sportsucht – Sport kann sich zu einer Sucht entwickeln

    Eine sportliche Betätigung kann sich zu einer Sportsucht entwickeln, wenn über ein bestimmtes Maß hinaus Sport betrieben wird und zwar nicht mehr aus Freude, sondern Zwang an der Bewegung. Von einer Sportsucht betroffen sind Forschungen zufolge besonders Menschen, die an einer Essstörung leiden und aus diesem Grund zu sportlich aktiv sind. Wenn jemand an einer Sportsucht leidet, kann es im schlimmsten Fall soweit gehen, dass der Betroffene sogar Verletzungen ignoriert und weiter wie ein Drogenabhängiger agiert, der nach seiner nächsten Dosis verlangt. Gesunde Menschen bewegen sich mit Freude, sei es Radfahren, Zumba, Joggen oder Schwimmen.

    Sportsucht – Läufer stark betroffen

    In den meisten Fällen sind Läufer von einer Sportsucht betroffen, weil sie sich schlecht fühlen, sobald sie sich nicht mehr bewegen und dies resultiert in einem Kontrollverlust. Die Betroffenen denken den Tag über nur über ihren nächsten Lauf nach und geben den Gedanken oft nach. Die Sportsucht wird der Verhaltenssucht und nicht den stoffgebundenen Süchten, wie Rauchen oder Alkoholsucht zugeordnet.

    Dramatische Folgen

    Die Folgen für die Sportsüchtigen können dramatisch ausfallen. Sie schränken ihre sozialen Kontakte ein und können sogar ihren Job verlieren. Die Konsequenz dieses Verhaltens sind Reizbarkeit, Schlafstörungen und Depressionen auf Grund des Sport-Entzugs. Bei vielen Menschen, die an einer Sportsucht leiden, gehen mit der Zeit die Freunde verloren, Beziehungen und die Ehe kaputt. Der Fokus ihres Lebens ist auf den Sport ausgelegt und kann bei ausbleibender Behandlung durch einen Facharzt, wie einen Psychologen, zu einer schweren seelischen Krise führen. Vor allem bei Menschen, die ein geringes Selbstwertgefühl haben und bei denen alles perfekt sein muss, sind von dem Risiko der Sportsucht bedroht. Beim Sport kommt es zur Ausschüttung des Glückshormons Endorphin, wodurch sich der Körper in einem Rauschzustand befindet und auch einer der Auslöser für die Sucht nach der nächsten sportlichen Dosis sein soll, aber diese These gilt in der Forschung als umstritten.

    Zwei Formen der Sportabhängigkeit

    In der Wissenschaft wird zwischen einer primären und sekundären Sportsucht unterschieden. An der primären Sportabhängigkeit leiden in Deutschland kaum mehr als ein Prozent. Die sekundäre Sportsucht ist hingegen am stärksten verbreitet und basiert auf einer Grunderkrankung. Zu dieser Grunderkrankung zählen Essstörungen, Zwangsverhalten, Magersucht, Bolimie und eine gestörte Körperwahrnehmung. Der Sport hat bei Betroffenen die Aufgabe zwangsweise Kalorien zu verbrauchen verbunden mit einer Gewichtsreduzierung.

    Eine Therapie kann Sportsüchtigen helfen ihre Krankheit zu besiegen, indem ihnen vermittelt wird das Sport gesund ist und nicht nur das Ziel hat Kalorien zu verbrennen oder das Gewicht zu reduzieren. Der Sport kann das Selbstwertgefühl steigern und das eigene Körpergefühl verbessern.

    Von Fachleuten wird empfohlen eine Therapie zu beginnen, die aus einer Verhaltenstherapie und Psychoanalyse besteht. Das Ziel der Therapie ist es den Sportsüchtigen zu vermitteln, dass der Sport nicht der zentrale Schwerpunkt und Thema des eigenen Lebens sein muss. Das Leben bietet mehr als Sport und kann interessanter werden, wenn Betroffene wieder zu einem gesunden Maß an sportlicher Bewegung zurückfinden.

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  • Reiten ist gesund, weil …

    Reiten ist gesund, weil …

    Das Pferd gehört zu den ältesten Nutztieren des Menschen. Es wird seit Jahrtausenden eingesetzt, um Lasten zu tragen, Menschen und Gegenstände zu transportieren und auch um hungrige Bäuche zu füllen. In der heutigen Zeit sind all diese Aspekte jedoch mehr und mehr in den Hintergrund gerückt. Pferde gelten heute in erster Linie als Haustiere, die von ihren Besitzern jede Menge Liebe erhalten.

    Außerdem sind Pferde ein wichtiger Bestandteil für verschiedene Sportarten wie zum Beispiel Sprung- oder Dressurreiten.

    Reiten als Sportart ist nicht nur bei jungen Mädchen sehr beliebt. Die Aktivität verbindet verschiedene Faktoren miteinander.

    Hierzu gehören:

    • Die Interaktion mit einem Tier
    • Der Aufenthalt in der Natur
    • Die sportliche Aktivierung des gesamten Körper

    Aus diesem Grund ist es auch nicht verwunderlich, dass Reiten gesund ist und sowohl dem Körper als auch der Seele guttut. Vor allem das Reiten in Dänemark ist gerade sehr beliebt.

    Reiten ist gesund, weil der gesamte Körper angespannt wird

    Wer schon mal auf dem Rücken eines Pferdes saß, weiß, dass dort oben Disziplin und Rückgrat gefragt sind. Reiten beansprucht den gesamten Körper und sorgt dafür, dass er gleichmäßig angespannt wird. Das wiederum hat einen positiven Effekt auf verschiedene Muskelpartien. Hierzu gehören auch Muskeln, die im Alltag eher wenig beansprucht werden. Reiten ist also eine abwechslungsreiche Sportart, die den Körper auf besondere Weise fordert und fördert. Durch das permanente An- und Entspannen der Muskel werden diese gestärkt und in Form gebracht.

    Reiten ist gesund, weil neue Bewegungsabläufe erlernt werden

    Mit dem Reiten ist es wie mit dem Fahrradfahren: Wenn man es erst einmal erlernt hat, sitzt man fest im Sattel. Bis es soweit ist und man sich zu 100 % sicher auf dem Pferd fühlt, sind Geduld und Durchhaltekraft gefordert. Beim Reiten gilt es in erster Linie, die Balance auf dem Pferd zu halten. Dafür ist es notwendig, dass der Körper gänzlich neue Bewegungsabläufe erlernt. Das ist nicht nur gut für die Haltung und die Muskulatur, sondern regt auch das Gehirn an. Reiten ist gesund, weil es sowohl den Körper als auch den Geist beansprucht.

    Reiten ist gesund, weil es Stress abbaut

    Pferde genießen allgemein einen äußerst positiven Ruf. Sie gelten als ruhige und ausgeglichene Tiere, die diese positive Kraft auch auf ihre Reiter übertragen können. In der Tat ist Reiten eine tolle Möglichkeit, um Stress abzubauen und sich selbst eine Auszeit zu gönnen. Auch dies ist ein Fakt, der bestätigt: Reiten ist gesund!

    [quote]Tipp: Nicht nur das Reiten an sich, sondern auch die Pflege des Pferdes entspannt. Lassen Sie sich daher ruhig Zeit beim Putzen, Striegeln und Füttern des Treuen Vierbeiners.[/quote]

    Reiten ist gesund, weil man an der frischen Luft ist

    Reiten ist, mit Ausnahme von wenigen Disziplinen, ein waschechter Outdoor-Sport. Das bedeutet, dass Sie bei einem ausgedehnten Ausritt jede Menge frische Luft aufnehmen. Darüber hinaus kann der Körper, wenn die Sonne scheint, das lebenswichtige Vitamin D produzieren. Dieses sorgt unter anderem für gute Laune und ein allgemeines Wohlbefinden.

    Wann Reiten nicht geeignet ist

    Es kann an dieser Stelle festgehalten werden: Reiten ist gesund und trainiert den gesamten Körper. Dennoch ist die Sportart nicht für alle geeignet. Das gilt insbesondere für Menschen, die…

    • … eine Pferdehaar-Allergie haben
    • … einen Bandscheiben-Vorfall hatten
    • … eine Verletzung an der Wirbelsäule haben oder hatten

    Vor allem bei einer Schädigung der Wirbelsäule ist Reiten absolut nicht empfehlenswert. Das liegt daran, dass ein Großteil der Bewegungsabläufe auf dem Pferd über die Wirbelsäule stattfindet. Durch das stetige Auf- und Abwippen beim Reiten ist die Wirbelsäule hohen Kräften ausgesetzt, die sie nicht immer einwandfrei abfedern kann.

    [quote]Tipp: Wenn Sie nach mehrmaligem Reiten unter starken Rückenschmerzen leiden, sollten Sie einen Arzt konsultieren. Wenn die Schmerzen ein Resultat falscher Haltung sind, kann außerdem ein Reitlehrer helfen.[/quote]

    Bild: © Depositphotos.com / pirita