Schlagwort: Verletzung

  • Wenn sich das Zahnfleisch entzündet – Wirksame Mittel

    Wenn sich das Zahnfleisch entzündet – Wirksame Mittel

    Entzündet sich das Zahnfleisch, so handelt es sich zumeist um eine chronische oder aber akute Infektion desselben. Verursacher hierfür sind in der Regel Bakterien. Eher seltener kommen jedoch auch Pilze oder Viren in Betracht. Der Grund für entzündetes Zahnfleisch besteht oftmals in einer ungenügenden Zahnhygiene. Daraus resultiert eine stärke Vermehrung von Erregern im Bereich des Mundes. Es gibt jedoch zahlreiche hilfreiche Mittel, die bei der Bekämpfung einer Zahnfleischentzündung Wirkung zeigen.

    Symptomatik für entzündetes Zahnfleisch

    Entzündetes Zahnfleisch äußert sich durch ganz typische Symptome. Gesundes Zahnfleisch weist eine Rosafärbung auf. Es liegt direkt am Zahn an und blutet nicht. Beim entzündeten Zahnfleisch hingegen treten jedoch

    • Mundgeruch
    • Bluten des Zahnfleisches
    • Schwellungen sowie Rötungen

    auf.

    Ursachen für entzündetes Zahnfleisch

    Als Ursache für entzündetes Zahnfleisch kommt im Großen und Ganzen eine nicht ausreichende Mundhygiene in Betracht. Bedingt durch diesen Umstand erhöht sich der Bestand an Krankheitserregern im Mund relativ schnell. Von den Bakterien sind mehr als 500 Arten bekannt. Findet keine ausreichende Mundhygiene statt, reagiert das menschliche Immunsystem mit einer Entzündung.

    Neben einer ungenügenden Mundhygiene zeichnen jedoch auch mechanische Schädigungen am Zahnfleisch für eine Entzündung verantwortlich. Dabei kann es sich beispielsweise um ein zu starkes Zähneputzen handeln. Zahnfleisch entzündet sich jedoch auch bei

    • Alkoholgenuss
    • Diabetes mellitus
    • Hormonell bedingte Veränderungen in der Schwangerschaft oder Pubertät
    • Mangel an Vitamin C
    • Nikotinkonsum
    • Störungen des Stoffwechsels
    • Stresssituationen

    Ferner können bestimmte Medikamente für entzündetes Zahnfleisch verantwortlich zeichnen.

    Wirksame Hilfe bei entzündetem Zahnfleisch

    Erste positive Ergebnisse können durch eine verbesserte Mundhygiene erzielt werden. In einer Vielzahl von Fällen ist bereits nach wenigen Tagen mit einem Abklingen der Beschwerden zu rechnen.

    Im Allgemeinen genügt es, die Zähne zweimal am Tag zu putzen, um das Risiko auf entzündetes Zahnfleisch zu verringern. Beim Zähneputzen sollten sämtliche Zahnflächen gründlich gereinigt werden. Empfehlenswert ist es, pro Jahr wenigstens einmal eine professionelle Zahnreinigung seitens eines Zahnarztes vornehmen zu lassen. Durch diese Zahnreinigung können selbst mit der Zahnbürste schwer erreichbare Stellen gereinigt werden.

    Damit es zu keinerlei mechanischen Verletzungen während des Zähneputzens kommt, sollte Zahnbürsten mit weichen Borsten der Vorzug gegeben werden.

    Bekommt die von entzündetem Zahnfleisch betroffene Person das Problem selbst nicht in den Griff, sollte ein Zahnarzt aufgesucht werden. Dieser reinigt alle um das entzündete Zahnfleisch herum betroffenen Stellen gründlicher. Hierzu kommen spezielle Ultraschallgeräte und Handinstrumente zum Einsatz. Anschließend wird der Zahnarzt die behandelten Zahnflächen sanft polieren, so dass Bakterien es künftig schwerer haben, sich erneut anzuheften.

    Weitere Mittel gegen entzündetes Zahnfleisch

    Als sehr hilfreich bei entzündetem Zahnfleisch haben sich verschiedene Hausmittel erwiesen. Weithin bekannt und sehr beliebt ist zum Beispiel die Kamille. Kamille hilft besonders gut beim schnellen Abklingen einer Zahnfleischentzündung. Dafür wird ein Tee aus aufgekochten Kamillenblüten zubereitet. Mit diesem Kamillenblütentee wird relativ rasch eine Minderung der Beschwerden beim entzündeten Zahnfleisch erreicht. Am besten gurgelt die betroffene Person mehrmals am Tag mit dem zubereiteten Tee an den von der Entzündung betroffenen Stellen.

    Ein weiteres gutes Hausmittel im Kampf gegen entzündetes Zahnfleisch besteht in Apfelessig. Apfelessig sorgt für eine Anregung der Speichelbildung und zeigt antibakterielle wie auch entzündungshemmende Wirkungen. Empfohlen wird, jeden Tag etwa 30 Minuten vor dem Zähneputzen zwei Teelöffel Apfelessig unter einem Glas Wasser zu mischen. Mit dieser Mischung erfolgt das Gurgeln.

    Auch Mundspülungen mit entzündungshemmenden Pflanzenextrakten aus

    • Myrrhe
    • Salbei
    • Zaubernuss (Hamamelis)

    sind als ergänzende Hausmittel bei vorliegendem entzündeten Zahnfleisch bekannt. Nicht selten bevorzugen einige betroffene Personen den Einsatz von homöopathischen Mitteln.

    Sofern allerdings entzündetes Zahnfleisch trotz des Einsatzes der vorgenannten Hausmittel und eines gründlichen Zähneputzens nach mehreren Tagen immer noch existent ist, sollte niemand darauf verzichten, sich einen Termin bei einem Zahnarzt zu besorgen. Wird entzündetes Zahnfleisch nicht behandelt oder heilt eine Zahnfleischentzündung nicht aus, so können die Beschwerden sich auf den gesamten Zahnhalteapparat ausweiten. Das Resultat kann dann eine nur sehr schwer zu behandelnde Parodontitis werden.

    Bild: © Depositphotos.com / obencem

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  • Kaktusfeigenöl – eine Wohltat für die Haut

    Kaktusfeigenöl – eine Wohltat für die Haut

    Die Haut ist das größte Organ des Menschen, aber sie ist auch eine Art Spiegelbild, an dem sich unter anderem das Alter ablesen lässt. Die Haut ist empfindlich, sie reagiert auf Hitze ebenso verstimmt wie auch auf Kälte oder auf Umweltverschmutzung. Wird die Haut nicht gut gepflegt, dann wirft sie unschöne Falten, ist gereizt und das Hautbild lässt zu wünschen übrig. Es gibt viele Mittel, um die Haut so zu pflegen, dass sie gesund bleibt, aber nicht alle Pflegeprodukte halten, was sie vollmundig versprechen. Anders sieht es beim Kaktusfeigenöl aus, denn diese Pflege ist perfekt für die Haut und hält sie lange elastisch, geschmeidig und gesund.

    Die Kaktusfeige – eine seltene Pflanze

    Die Kaktusfeige ist eine seltene Pflanze, die ganz bestimmte Klimaverhältnisse braucht, um wachsen zu können. Die Pflanzen sind unter anderem in Mexiko und in den USA, aber auch in der Karibik und vor allem in Nordafrika zu finden. In Mexiko erfreut sich die Kaktusfeige großer Beliebtheit, denn die noch jungen Blätter und die Früchte werden in der landestypischen Küche für schmackhafte Eintöpfe und als pikante Zutat für Salate verwendet. Die Kaktusfeige wächst zunächst als Strauch, wird aber mit zunehmendem Alter immer mehr zu einem Baum, der bis zu sechs Meter hoch werden kann. Für das hautpflegende Öl werden die orange bis rötlich gefärbten eiförmigen Früchte verwendet.

    Wie wird Kaktusfeigenöl hergestellt?

    Nach der Ernte werden die Früchte zunächst von ihren Kernen befreit, anschließend gewaschen und dann zum Trocknen in die Sonne gelegt. Nach dem Trockenvorgang werden die Kerne in einem kühlen Raum gelagert, um zu verhindern, dass sie verderben, im letzten Schritt werden sie dann kalt zu Öl gepresst. Da für einen einzigen Liter Kaktusfeigenöl 450 Kilogramm Früchte benötigt werden, erklärt sich der relativ hohe Preis für dieses Hautpflegemittel. Qualitativ hochwertiges Öl wird immer kalt gepresst, günstige Öle werden hingegen durch eine chemische Extraktion produziert, bei der die Kerne pulverisiert und dann mit Hexan versetzt werden.

    Was macht das Öl so wertvoll?

    Kaktusfeigenöl enthält essenzielle Fettsäuren, von denen mehr als 85 % ungesättigt und somit sehr wertvoll für den Körper sind. Besonders wertvoll ist Linolsäure, denn sie wird nicht nur in der Medizin, sondern auch für die Körperpflege verwendet. Entzündete Haut wie auch trockene Haut kann daher mit Kaktusfeigenöl behandelt werden und bei Hautverletzungen, wie Beispiel bei Abschürfungen, wirkt das Öl zudem auch schmerzlindernd und entzündungshemmend. Die Linolsäure im Kaktusfeigenöl hat aber noch eine sehr positive Eigenschaft, denn sie regt die Produktion von sogenannten Prostaglandinen an. Dieses Gewebehormon unterstützt den Organismus bei der Blutgerinnung, es beugt entzündlichen Prozessen vor und beeinflusst das Schmerzempfinden.

    Innerlich und äußerlich

    Das kostbare Kaktusfeigenöl kann sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden. Wird es beispielsweise auf die Haut aufgetragen und sanft einmassiert, dann wirkt es sich auf die Erneuerung der Hautschichten aus. Es schützt die Haut vor dem Austrocknen, und wer unter schuppiger Haut leidet, sollte die betroffenen Stellen mit Kaktusfeigenöl einreiben. In der Kosmetik wird Kaktusfeigenöl auch als Anti-Aging Mittel eingesetzt, denn durch seine Inhaltsstoffe kann es die freien Radikalen daran hindern, die Haut zu schnell altern zu lassen. Das natürliche Wachstum der Zellen wird gefördert, aber auch Augenschatten oder unschöne Augenringe verschwinden wieder, wenn die empfindliche und dünne Haut rund um die Augen regelmäßig mit Kaktusfeigenöl behandelt wird.

    Kaktusfeigenöl ist ein natürliches Produkt, das durch seine positiven Eigenschaften für alle empfehlenswert ist, die nicht nur auf die Schönheit ihrer Haut, sondern auch auf Nachhaltigkeit achten. Wenn es um die Schönheit geht, dann kann das wertvolle Öl kurzfristig zum Einsatz kommen, wenn die Haut aber gesund bleiben soll, dann ist eine langfristige Behandlung notwendig. Das kostbare Öl kann unter anderem hier gekauft werden.

    Bild: © Depositphotos.com / iquazu

  • Manuka – der Honig und das Öl der Maori

    Manuka – der Honig und das Öl der Maori

    Honig ist bekanntlich sehr gesund, er stärkt das Immunsystem, schützt vor Infektionen, hat eine beruhigende Wirkung und ist auch noch gut für die Haut. Ein ganz besonderer Honig kommt aus Neuseeland und diesem Honig werden sehr viele gute Eigenschaften zugeschrieben – die Rede ist vom Manuka-Honig, dem Honig der Maori. Die Ureinwohner Neuseelands haben dem Honig seinen Namen gegeben und aus Neuseeland hat der Manuka-Honig mittlerweile seinen Siegeszug um die ganze Welt angetreten. Aber was macht Manuka-Honig oder auch Manukaöl so besonders?

    Der Honig der Myrte

    Die Bienen sammeln den Nektar für den Manuka honig in den Blüten der Südseemyrte, die wie der Teebaum im Nachbarland Australien, zur Familie der Myrtengewächse gehört. Die Südseemyrte ist fast überall in Neuseeland zu finden, denn sie wächst an Flussufern ebenso üppig wie auch an Waldrändern, in Gebüschen oder an Hängen. Die Myrte gilt als sehr robust, sie gedeiht auch auf Böden, die nicht so reich an Nährstoffen sind, aber sie braucht sehr viel Feuchtigkeit. Besonders auf der Nordinsel Neuseelands ist die Südseemyrte zu finden und in einigen Region wächst sie sogar wild. Die Myrte, die als Baum oder als Strauch vorkommt, kann bis zu vier Meter groß werden.

    Eine Pflanze mit Geschichte

    Wie lange die Maori den Honig der Südseemyrte schon verwenden, kann heute nicht mehr genau festgestellt werden. Der erste Europäer, der mit der Myrte und dem Manuka-Honig Bekanntschaft machte, war der englische Botaniker Joseph Banks, der im 18. Jahrhundert mit Kapitän James Cook, dem Entdecker Australiens reiste. Banks beobachtete, wie die Maori die verschiedenen Teile der Myrte für die Behandlung von Krankheiten benutzen, wie sie Manuka Honig und Manukaöl gewannen, daraus einen Pflanzensud kochten und Magen-Darm-Beschwerden, Hautkrankheiten, aber auch offene Wunden behandelten.

    Wie wird Manuka-Honig gemacht?

    Wenn die immer fleißigen Bienen den Nektar aus der Südseemyrte gesammelt haben, dann stellen die Imker im sogenannten Kaltschleuder-Verfahren daraus den berühmten Manuka-Honig her. Wird der Honig kalt geschleudert, dann bleiben alle Inhaltsstoffe, die hitzeempfindlich sind, erhalten. Um den Blütennektar noch gehaltvoller zu machen, wird er mit Enzymen angereichert, und auf diese Weise entstehen im Manuka-Honig kleine Mengen an Wasserstoffperoxid, die dem Honig eine desinfizierende Wirkung verleiht. Der wohl wichtigste Inhaltsstoff des Maori Honigs ist aber das sogenannte Methylglyoxal, das immer dann entsteht, wenn Zucker abgebaut wird. Da der Nektar diesen Wirkstoff nicht enthält, entsteht er erst in den Bienenstöcken.

    Heilsamer Honig für die Haut

    Manuka-Honig ist ein Alleskönner und wirkt sich in vielerlei Hinsicht positiv auf die Gesundheit aus. So können mit dem Honig aus Neuseeland Wunden wie Schnittverletzungen und Schürfwunden, aber auch Brandwunden und chronische Wunden behandelt werden, wie sie zum Beispiel bei Diabetes Patienten zu finden sind. Auch für die Haut ist Manuka-Honig eine wahre Wohltat, er kann für die Behandlung von Schuppenflechte ebenso verwendet werden wie auch für Akne, Neurodermitis und Hautpilzen. Wenn die Haut im Winter bedingt durch die Kälte draußen und die Heizungsluft in den Räumen rissig und trocken wird, dann kann der Honig auf die Haut aufgetragen, Wunder wirken. Insekten sind im Sommer oft eine Plage und wenn eine Mücke oder eine Wespe zugestochen hat, dann hilft Manuka-Honig, den Stich zu kühlen und die Haut wieder abschwellen zu lassen.

    Manuka-Honig für die innere Anwendung

    Erkältungen und grippale Infekte sind immer unangenehm, aber mit Manuka-Honig lassen sich Beschwerden wie Rachenentzündungen, Bronchitis, festsitzender Husten, Schnupfen sowie Nasennebenhöhlen- und Stirnhöhlenentzündungen deutlich lindern. Sodbrennen, eine Magenverstimmung nach einem üppigen Essen oder eine schmerzhafte Magenschleimhautentzündung können mit dem Honig der Maori gelindert werden, und auch bei Durchfall und beim Reizdarm-Syndrom ist der Honig eine große Hilfe.

    Bild: © Depositphotos.com / TunedIn61

  • Sneakers – Die richtigen Schuhe für den Sport im Freien

    Sneakers – Die richtigen Schuhe für den Sport im Freien

    Wer Sneakers mit Turnschuhen vergleicht, der hat sehr wahrscheinlich noch nie Sneakers getragen, denn diese Schuhe sind nicht einfach nur Schuhe, sie vermitteln vielmehr eine Art Lebensgefühl. Turnschuhe hingegen haben ein denkbar schlechtes Image, denn sie erinnern an die Schulzeit und an den Turnbeutel, der immer ein bisschen muffig roch. Sneakers sind salonfähig und werden nicht erst seit Joschka Fischer auch gerne zum Anzug getragen, aber sie sind auch Sportschuhe für den Sport im Freien. Wer sich ein Paar neue Sneakers zulegen möchte, der sollte beim Kauf aber auf verschiedene Kriterien achten.

    Eine zeitlose Schuhmode

    Mode ändert sich in bestimmten Zyklen und das ist ein Grund, warum Sneakers nie an Attraktivität verlieren. Mal sind es Retro-Modelle aus dem 1950er Jahren, mal sind die coolen Schuhe grellbunt. Bestimmte Modelle, wie zum Beispiel wie die Converse Allstars, werden auch in 100 Jahren noch modern sein, denn sie sind schon heute echte Ikonen der Turnschuh-Kultur. Der Begriff Sneakers tauchte 1870 zum ersten Mal auf und wurde von Kindern in den USA geprägt. Sie liebten die Schuhe mit den Gummisohlen, da sie ein lautloses Anschleichen (to sneak) möglich machten. Bis heute haben Sneakers Sohlen aus Gummi und das macht ihre große Bequemlichkeit aus.

    Die richtigen Sportschuhe finden

    Wenn Sport Spaß machen soll, dann müssen vor allem die Schuhe richtig passen, denn Schuhe, die drücken oder zu groß sind, vertreiben sehr schnell die Freude an sportlichen Aktivitäten. Laufen hat sich zu einer Art Volkssport entwickelt und wer gerne zum Joggen unterwegs ist, der sollte auf gutes Schuhwerk achten. Laufschuhe müssen die Füße vor Verletzungen schützen, wenn sie dann auch noch toll aussehen, umso besser. Folgende Punkte sollten beim Kauf von Sportschuhen beachtet werden:

    • Viel Zeit mitbringen

    Die Auswahl an Sneakers ist mehr als groß und es kann dauern, bis das passende Modell gefunden wird. Es ist immens wichtig, die Schuhe vor Ort anzuprobieren und sie auch auszuprobieren, was nur in einem Fachgeschäft möglich ist. Viele Sportgeschäfte haben ein Laufband, damit die Kunden ein Gefühl für die Schuhe bekommen, was die Kaufentscheidung deutlich einfacher macht.

    • Lieber eine Nummer größer kaufen

    Beim Kauf von Sneakers spielt die normale Schuhgröße selten eine Rolle, denn Laufschuhe fallen immer anders aus. Es kann tatsächlich passieren, dass die Schuhe, die exakt passen, zwei Nummern größer sind als die Straßenschuhe. Um herauszufinden, welche Größe die richtige ist, ist die Daumenregel eine große Hilfe. Zwischen dem längsten Zeh und der Spitze des Schuhs sollte auch im Stehen immer eine Daumenbreite Platz sein, und wenn das der Fall ist, dann sind die Schuhe perfekt.

    • Der richtige Zeitpunkt ist entscheidend

    Sneakers und Sportschuhe sollten nach Möglichkeit nicht morgens, sondern am Abend nach dem Lauftraining gekauft werden. Zu diesem Zeitpunkt sind die Füße ausgedehnt und es fällt leichter einzuschätzen, ob der Schuh auch wirklich passt.

    • Das Gefühl entscheiden lassen

    Selbst wenn die Beratung im Fachgeschäft gut ist, wer neue Sportschuhe braucht, der sollte sich auch auf sein subjektives Gefühl verlassen. Wenn die Schuhe bei der ersten Anprobe passen und das Gefühl beim Gehen oder auf dem Laufband optimal ist, dann sollten es diese Schuhe auch sein.

    Sneakers im Internet kaufen

    Der Einkauf im Internet hat viele Vorteile und das gilt auch für Sportschuhe. Kein Geschäft vor Ort kann eine so große Auswahl bieten wie ein Sneaker Shop im Internet, wie zum Beispiel Sneaxs. Wer die Seite von Sneaxs anklickt, der wird dort die neusten Modelle, aber auch die echten Klassiker von Nike, Adidas, Converse, Puma, Hummel, Reebok und vielen anderen Herstellern finden. Sneaxs hat Sportschuhe und schicke Schuhe für die Freizeit für Damen und Herren, die zu jedem Anlass passen und immer gut aussehen.

    Bild: © Depositphotos.com / Maridav

  • Das Rückenmark – die Verbindung zwischen Körper und Geist

    Das Rückenmark – die Verbindung zwischen Körper und Geist

    Körper und Gehirn stehen in ständiger Verbindung, aber wie können Körper und Geist überhaupt miteinander kommunizieren? Wie kommen die Anweisungen, die das Gehirn gibt, im Körper an und auf welchen Wegen werden Informationen übertragen, die Arme und Beine zu steuern? Es sind die Nervenbahnen, die für den Austausch zuständig sind und ihre Schaltzentrale ist das Rückenmark, das als eine Art Brücke zwischen dem Gehirn und dem Körper fungiert. Neben dem Gehirn ist das Rückenmark der zentrale Punkt im menschlichen Körper.

    Ein fingerdicker Strang

    Das Rückenmark ist ein etwa fingerdicker Strang, der in der Hauptsache aus Nervenzellen und Faserbündeln besteht. Der Strang verläuft in einem Wirbelkanal vom Hals bis hinunter zum Steißbein und passiert auf seinem Weg die verschiedenen Wirbel der Wirbelsäule. Bei neugeborenen Kindern reicht der Strang noch vom unteren Bereich des Gehirns bis hin zu den unteren Wurzeln der Nerven, die den Wirbelkanal in Höhe des Kreuzbeins verlassen. Bei einem erwachsenen Menschen endet er aber wieder auf der Höhe des zweiten Lendenwirbels. Dieser Unterschied erklärt sich im Wachstum, denn die Wirbelsäule wächst einige Zentimeter mehr als das Rückenmark. Der wichtige Strang ist sehr empfindlich und wird durch die Rückenmarkhäute und den Wirbelkanal geschützt. Einen zusätzlichen Schutz bildet der Liquor, eine Flüssigkeit, in der das Gehirn und auch der Nervenstrang schwimmen.

    Welche Funktionen hat das Rückenmark?

    Vereinfacht gesagt ist der Nervenstrang so etwas wie ein Bahnhof, an dem die unterschiedlichen Nervenbahnen eintreffen und wieder „wegfahren“. Diese Nervenbahnen sorgen mit ihren Signalen für einen sehr regen Austausch an Informationen zwischen dem Gehirn und der Muskulatur des Skeletts, sowie den inneren Organen und den Sinnesorganen.

    Die Rückenmarkzellen, die sogenannten Spinalnerven, haben eine vordere und eine hintere Wurzel. In der vorderen Wurzel verlassen die Nervenbahnen das Rückenmark und in der hinteren Wurzel gelangen sie ins Gehirn. Auch wenn die Wirbelsäule und der Nervenstrang nicht gleich lang sind, die Wurzelfäden der Rückenmarkzellen treten immer zwischen zwei Wirbeln im Zwischenwirbelloch aus dem Wirbelkanal entweder aus oder ein. Es gibt 31 dieser spinalen Nervenpaare:

    • Acht Paare aus dem Halsmark
    • Zwölf Paare aus dem Brustmark
    • Fünf Paare aus dem Lendenmark
    • Fünf Paare aus dem Kreuzbeinmark
    • Ein Paar aus dem Steißbeinmark

    Mögliche Verletzungen des Rückenmarks

    Das Gewebe des Rückenmarks ist zusammen mit dem Gewebe des Gehirns der empfindlichste und sensibelste Teil des menschlichen Körpers. Es sind die vielen Nervenbahnen, die unter anderem die Organe und die Muskeln steuern, die eine Verletzung des Rückenmarks so schwerwiegend machen. Eine dieser Verletzungen ist eine schlaffe Lähmung, die immer dann eintritt, wenn ein peripherer Nerv durchtrennt wird, der zu einem Muskel führt. Aber auch wenn die Zellkörper zerstört werden, wie das unter anderem bei Kinderlähmung der Fall ist, dann kann diese spezifische Lähmung auftreten. Kommt es zu einem Verkehrsunfall oder zu einem schweren Sturz, beispielsweise im Sport, dann können nicht nur die Knochen brechen und die Wirbelkörper sich verschieben, auch der Wirbelkanal des Rückenmarks und die darin enthaltenen Nervenbahnen können dabei schwer zu Schaden kommen. In der Folge kann es zu neurologischen Schäden wie Sensibilitätsstörungen in den Gliedmaßen kommen. Nimmt die Verletzung einen besonders schweren Verlauf, dann droht sogar eine Querschnittslähmung. Wie gravierend eine Querschnittslähmung ist, das hängt immer davon ab, wo und wie stark der wichtige Nervenstrang geschädigt wurde. Je höher die Verletzung auftritt, desto mehr Funktionen des Körpers werden von der Nervenversorgung getrennt und desto mehr Bereiche des Körpers sind gelähmt.

    Ohne die Hilfe des Rückenmarks könnten wir uns nicht bewegen, wir hätten keine Reflexe und unsere inneren Organe würden nicht funktionieren. Der lebenswichtige Nervenstrang wird zwar durch den Wirbelkanal, durch Flüssigkeit und durch die Rückenmarkhäute geschützt, trotzdem ist es keine schlechte Idee, besonders auf den Rücken gut aufzupassen.

    Bild: © Depositphotos.com / Alexmit

  • Manuka Honig – das Heilmittel der Maori

    Manuka Honig – das Heilmittel der Maori

    Schon in der Antike wurde Honig zum Süßen von Speisen oder auch bei der Herstellung von Wein und Bier benutzt. Honig war aber auch immer ein Heilmittel, dessen vielseitige Anwendungsmöglichkeiten noch heute bekannt sind. Die meisten kennen den normalen Honig, den die Bienen auf dem Rapsfeld, auf der Sommerwiese oder auch in Akazienbäumen sammeln, aber von Manuka Honig haben nur die wenigsten etwas gehört. Dabei handelt es sich bei diesem Honig um eine ganz besondere Sorte, die durch ihre einzigartige Heilkraft überzeugen kann.

    Ein Honig mit Geschichte

    Es gibt Heilmittel, die haben eine sehr lange Geschichte, aber sie wurden erst vor wenigen Jahren wieder neu entdeckt. Zu diesen Heilmitteln gehört auch der Manuka Honig, dessen vielfältige Anwendungsgebiete bei den Maori schon sehr lange bekannt sind. Aber erst vor gut 30 Jahren wurden Wissenschaftler auf den besonderen Honig aufmerksam, den die Bienen in der Südseemyrte finden. Den Ureinwohnern Neuseelands war die Wirkung des Manuka Honigs schon sehr lange bekannt, sie nutzen den Honig unter anderem auch, um die Verletzung ihrer Krieger zu versorgen. Produziert wird der Honig in Neuseeland jedoch erst seit dem 19. Jahrhundert, als Missionare aus Europa ins Land kamen und Honigbienen mitbrachten, die man bis dahin in Neuseeland noch nicht kannte. Heute belegen mehrere klinische Studien die antibakterielle Wirkung des Honigs, der ein natürliches Antibiotikum ist.

    Welche Anwendungsgebiete gibt es?

    Die Technische Universität Dresden hat im Manuka Honig unter anderem Methylglyoxal nachgewiesen, und dieser Inhaltsstoff hat eine entzündungshemmende und vor allen Dingen eine antibakterielle Wirkung. So kann der Honig der Maori gegen Helicobacter pylori helfen, den Erreger, der eine Magenschleimhautentzündung und sogar Magengeschwüre auslöst, aber auch Erreger, die gegen Antibiotika resistent sind, haben gegen den speziellen Honig keine Chance. Manuka Honig hilft bei der Desinfektion von Wunden und bekämpft Infektionen sowohl auf der Haut als auch bei inneren Organen. Wunden und Insektenstiche heilen schneller, wenn sie mit dem antibakteriellen Honig bestrichen werden, rissige, trockene Haut wird wieder glatt und auch bei der Behandlung von Schuppenflechte hat sich der Honig bewährt.

    Wirksam auch bei der inneren Anwendung

    Manuka Honig ist nicht nur bei äußerlichen Erkrankungen und Wunden eine sehr gute Wahl, der besondere Honig kann auch bei Erkrankungen der inneren Organe helfen.

    Unter anderem wirkt der Honig bei:

    • Blasenentzündungen
    • Erkältungssymptomen wie Husten, Schnupfen und Halsschmerzen
    • Magenschleimhautentzündungen
    • Darmerkrankungen wie Reizdarm und Durchfall
    • Zahnfleischentzündungen

    Kommt der Honig bei Wunden oder Verbrennungen zum Einsatz, dann werden gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Zum einen desinfiziert der Honig die Wunde und zum anderem entzieht er möglichen Krankheitserregern wie Keimen oder Bakterien den Nährboden, die Wunde kann in aller Ruhe ausheilen. Größere Wunden werden zunächst gereinigt und dann mit einer Schicht Honig bestrichen, die nicht breiter als ein Messerrücken sein muss. Anschließend wird die Wunde mit einem sauberen Mulltuch oder einem Leinentuch abgedeckt und dann verbunden. Der Verband sollte jeden Tag erneuert werden, damit die Wunde optimal ausheilen kann.

    Eine nützliche Köstlichkeit

    Der Honig stärkt auch das Immunsystem und schmeckt wunderbar in einer heißen Tasse Tee und das nicht nur in der Erkältungszeit. Alle Naschkatzen, die einen sogenannten „süßen Zahn“ haben, können Manuka Honig auf einer frischen Scheibe Brot oder auf einem knusprigen Brötchen essen. Wenn sich die ersten Anzeichen einer Erkältung zeigen, dann wird einfach ein Teelöffel Honig in die warme Milch gerührt. Bei Halsentzündungen oder Halsschmerzen darf ruhig ein Löffel des Honigs einfach so genascht werden und wer möchte, der kann mit dem besonderen Honig aus Neuseeland auch köstliche Kuchen und Weihnachtsplätzchen backen. Erhältlich ist der echte Manuka Honig in vielen Apotheken und in gut sortierten Reformhäusern sowie in Bioläden.

    Bild: © Depositphotos.com / anchan_uk