Schlagwort: Beschwerden

  • Was steckt hinter der Fettleber?

    Was steckt hinter der Fettleber?

    Unser Körper ist ständig in Bewegung, dafür sind unter anderem die rund drei Millionen Leberzellen verantwortlich. Sie produzieren beziehungsweise speichern unter anderem Eiweiße und sind für die Entgiftung verantwortlich. Auch speichern und verbrennen sie Fett. Man kann sagen, dass die Leberzellen einen echt guten Job machen. Leider ist das aber nicht immer so, vor allem dann nicht, wenn sich in ihnen Fett ansammelt. Dann nämlich spricht man von einer nicht alkoholischen Fettleber (auch NAFDL genannt), die sich als echte Volkskrankheit herausstellt. NAFLD wird übrigens dann diagnostiziert, wenn die Fettansammlung mindestens zehn Prozent beträgt. Ein großes Problem ist ihr schmerzloses Auftreten, sodass Betroffene erst mal nichts davon mitbekommen. Doch die Folgen sind bereits da und zeigen sich unter anderem in der Stoffwechselkontrolle, die nicht mehr richtig funktioniert. Auswirkungen hat es auch auf die Blutfett- und Blutzuckerwerte, sie entgleisen. Im schlimmsten Fall sind auch weitere Schäden nicht auszuschließen.

    Zehn bis 20 Millionen

    Oft wird die Fettleber mit Alkohol in Verbindung gebracht, doch das ist in Wirklichkeit nicht immer so. Die Krankheit kann auch aufgrund einer falschen Ernährung auftreten, vielen ist das aber nicht bewusst. Im Moment geht man von zehn bis 20 Millionen Menschen aus, die sich mit diesem Leiden herumschlagen müssen. Bewiesen ist diese Zahl jedoch nicht, das liegt an der Dunkelziffer, die vermutlich noch höher ist. Kinder und Jugendliche, die an Übergewicht leiden, können übrigens auch eine verfettete Leber haben. Die Erkennung via Ultraschall ist nicht sofort erkennbar, erst wenn mindestens 30 Prozent der Zellen betroffen sind, ist dies möglich. Auch die Leberwerte GPT, GOT und Gamma-GT geben im ersten Stadium noch keine Hinweise von sich.

    Erst mal keine Gefahr

    Eine Fettleber an sich ist harmlos. Allerdings dient sie als Basis für weitere Erkrankungen, sodass zukünftige Beschwerden nicht ausgeschlossen sind. Aus medizinischer Sicht ist eine Fettleber immer zu behandeln, doch auch Betroffene selbst können etwas tun. Auf Platz eins ist der Lebensstil, den man in solch einer Situation angepassen muss. Fettreduzierte Mahlzeiten und ausreichend Bewegung, schon alleine diese zwei Dinge können helfen. Das Gespräch zwischen Arzt und Patient ist freilich auch nicht zu unterschätzen, schließlich kann man mit den Tipps von Medizinern viel erreichen.

     

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  • Low-Carb bei manchen Krankheiten empfehlenswert

    Low-Carb bei manchen Krankheiten empfehlenswert

    Bei einer Umfrage zur besten und beliebtesten Diät käme definitiv die Low-Carb-Methode auf den ersten Platz. Sie ist ein echter Dauerbrenner und gilt bei Abnehmwilligen als „Geheimwaffe“. Die Sicht der Betroffenen und die Meinung von Medizinern ist allerdings nicht immer gleich, so auch in diesem Fall. Experten sprechen eine Warnung aus, können aber gleichzeitig unter bestimmten Umständen eine Empfehlung aussprechen. Klingt erst mal verwirrend, doch allem Anschein nach kann Low-Carb bei manchen Krankheiten eine echte Hilfe sein. Der Erfolg dieser Methode hat übrigens auch mit den Promis zu tun, denn auch sie schwören auf dieses Konzept.

    Wenige Kohlenhydrate

    Das Wundermittel hinter diesem Begriff soll der Verzicht beziehungsweise die Reduzierung von Kohlenhydraten sein. Man nimmt also am Tag weniger ein als üblich. Der Verzicht auf Reis, Brot und Nudeln soll anschließend die Kilos in Windeseile purzeln lassen. Zumindest in der Theorie klingt es schon mal gut. Die richtig spannende Neuigkeit kommt aber erst jetzt, denn Ärzte und Gesundheitsgurus behaupten, dass man mit dieser Ernährungsweise Erkrankungen positiv beeinflussen oder gar komplett stoppen kann. Epilepsie, Krebs oder auch Autismus, wer sich streng an den Plan hält und maximal 50 Gramm (noch besser ist ein Maximum von 20 Gramm) Kohlenhydrate aufnimmt, der kann die Beschwerden deutlich lindern. In den USA wird damit auch schon gearbeitet, genauer gesagt macht es die renommierte Mayo-Klinik. Es fällt auf, dass neben der dosierten Menge auch fast keine Kohlenhydrate in der Ernährung zu finden sind.

    Die ketogene Ernährung

    Eine weitere Option ist die ketogene Ernährung. Krebszellen ernähren sich von Zucker (in sämtlichen Variationen), wodurch ein Wachstum stattfindet. Mit dieser Anwendung soll genau das unterbunden werden, sodass die Zellen aushungern. Einen positiven Einfluss haben auch Antioxidantien, die sich unter anderem in Himbeeren und Tomaten verstecken. Sie sollen angeblich Tumorzellen schrumpfen lassen. Vor zu viel Euphorie sei allerdings gewarnt, trotz „richtiger Ernährung“ kann niemand einen Erfolg garantieren. Jeder, der ein solches Versprechen gibt, ist unseriös. Unstrittig ist lediglich die Tatsache, dass Lebensmittel förderlich für den Verlauf einer Tumorerkrankung sein können. Außerdem ist es von Fall zu Fall unterschiedlich, denn wenn ein Krebspatient stark abmagert, dann ist er auf Kohlenhydrate angewiesen.

     


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  • Die Augen im Sommer schützen

    Die Augen im Sommer schützen

    Unsere Augen gehören zu den wichtigsten Sinnesorganen. Damit orientieren wir uns und können die Welt in all ihrer Schönheit betrachten. Damit das bis ins hohe Alter so bleibt, erfordert es die eine oder andere Maßnahme. Vor allem der Sommer birgt Gefahren, die das Organ reizen können. In der Regel legt es sich von alleine wieder, doch in manchen Fällen ist die Gefahr ernst. Um es erst gar nicht so weit kommen zu lassen, müssen nur ein paar Tipps beachtet werden. Diese sind denkbar einfach, haben aber eine große Wirkung.

     

    Sand und Meer reflektieren

    Urlaub am Strand ist etwas richtig Schönes. Die Sonne lacht vom Himmel und die Abkühlung ist nur ein paar Schritte entfernt. Für unsere Augen ist es aber nicht ganz so angenehm, das liegt am UV-Licht. Es wird vom hellen Sand und vom Meer reflektiert und trifft auf das ungeschützte Auge. Dies kann unter Umständen die Hornhaut in ihrer äußersten Schicht schädigen. Abhilfe schafft eine Sonnenbrille, die mit einem UV-Schutz ausgestattet ist. Ideal wäre eine Sportbrille, zumindest sollte sie aber so viel wie möglich vom Auge abdecken.

     

    Schwimmen nur mit geschlossenen Augen

    Zu einem Sommerurlaub gehört natürlich auch das Meer beziehungsweise ein Pool dazu. Dagegen ist auch nichts einzuwenden, solange das Organ unter Wasser geschlossen bleibt. Würde man dieses öffnen, dann würde man den Tränenfilm herauswaschen. Dieser Film ist mit einer Flüssigkeit und mit drei Schichten ausgestattet. Die innerste besteht aus Schleim, die zweite ist ein wenig wässrig und die dritte ist eine Fettschicht, damit alles an seinem Platz bleibt. Bereits ein kurzes Öffnen reicht aus, damit die Schichten komplett neu aufgebaut werden müssen. Leidet jemand zusätzlich an trockenen Augen, dann verzögert sich dieser Vorgang merklich.

    Noch schädlicher ist Chlorwasser. Auch wenn es fast keine Keime enthält, seine Wirkung greift toxisch an und macht sich an der Hornhaut zu schaffen. Also entweder man lässt die Augen zu, oder die Entscheidung fällt auf eine Schwimmbrille. Sollte es trotzdem mal zu solch einer Situation kommen, dann lindert eine Augensalbe die Beschwerden. Dauert das Leiden länger als einen Tag an, dann muss man auf jeden Fall medizinischen Rat zu Hilfe nehmen.

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  • Der Scheidenpilz gehört noch immer zu den Tabuthemen

    Der Scheidenpilz gehört noch immer zu den Tabuthemen

    Und doch ist es wichtig, dass er sofort behandelt wird. Es gibt nämlich auch Infektionen der Scheide, welche schlimmstenfalls zur Unfruchtbarkeit führen, dazu zählen z. B. Clamydien. Man sollte sich also nicht scheuen, unbedingt einen Frauenarzt aufzusuchen.

     

    Was dagegen tun?

    Wichtig ist in erster Linie, dass man seinen Frauenarzt oder seine Frauenärztin zu Rate zieht. Diese verordnen wirksame Zäpfchen und Salben, manchmal auch Medikamente, die eingenommen werden müssen. Aber meist reichen die Vaginalzäpfchen (Scheidenzäpfchen) aus und bei hartnäckigerem Befall eine Anti-Pilz-Salbe, ein so genanntes Antimykotikum. Der Frauenarzt bzw. die Frauenärztin nimmt auch eine Probe des Scheidensekrets bzw. einen Abstrich von der Schleimhaut, um die Art des Pilzes zu ermitteln.

     

    Außerdem zu beachten

    Wichtig ist, auch den Partner mit zu behandeln, damit nicht durch den Geschlechtsverkehr der Scheidenpilz immer hin und her übertragen wird. Man sollte sich in diesem Fall auch nicht scheuen, alle möglichen Partner anzugeben, damit eine wirksame Behandlung auch Erfolg hat.

    Um eine gesunde saure Scheidenflora wieder herzustellen, wird empfohlen, auch nach dem Verschwinden der Pilzinfektion weiterhin Vaginalzäpfchen mit Milchsäurebakterien einzusetzen. Wird der Scheidenpilz nicht behandelt, kann es zu Entzündungen in den Eierstöcken oder Eileitern kommen und schlimmstenfalls ist eine Unfruchtbarkeit die Folge.

     

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  • Ambrosia – Plage für Allergiker

    Ambrosia – Plage für Allergiker

    Im Juli blüht die aus Amerika eingeschleppte Pflanze Ambrosia, die eine Plage für Allergiker darstellt. Kennzeichnend für die Beschwerden sind eine ständige laufende Nase und Augenjucken.

     

    Drohende Plage für Allergiker durch Ambrosia

    Experten zufolge ist die Ambrosia einer der Pflanzen, die mit den stärksten Allergenen belastet ist. Dabei können ihre Pollen sehr schwere allergische Symptome hervorrufen. Beispielsweise ständiges Naselaufen und Augentränen. Im schlimmsten Fall ist die Ambrosia sogar der Auslöser für schwere Asthmasymptome. Demzufolge reagieren rund 80 Prozent sämtlicher Allergiker auf die Pflanze allergisch. Des Weiteren kann das Kraut sogar bei bislang unempfindlichen Personen Reaktionen der Überempfindlichkeit hervorrufen.

     

    Pollen fliegen von August bis Oktober

    Die Unkrautpflanze erreicht ihre Blütezeit im Juli. Dabei kann sie eine Größe bis zu 1,80 m erreichen. Der Pollenflug reicht bis in die Monate August bis Oktober hinein. Wie die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt zu berichten weiß, sind schon zehn Pollen je Kubikmeter Luft ausreichend, um bei Allergikern Symptome hervorzurufen. Hierzu zählen unter anderem

    • auftretende Müdigkeit
    • Heuschnupfen
    • hohe Empfindlichkeit gegen Licht
    • juckende Augen
    • Kopfschmerzen
    • laufende Nase
    • Tränen

     

    Zudem leidet ein Großteil der Allergiker unter Atembeschwerden, die bis zum Asthma führen können. Nicht selten gesellen sich Hautrötungen hinzu.

     

    Wer mit der allergenen Pflanze in Kontakt kommt, sollte diese ausschließlich mit Handschuhen berühren. Empfehlenswert ist eine Entsorgung der Ambrosia aus dem heimischen Garten, indem Sie diese mit der Wurzel entfernen und im Restmüll entsorgen. Sofern die Pflanze bereits blüht, tragen Sie unbedingt eine Feinstaubmaske als Pollenschutz.

     

    Massive Ausbreitung der Ambrosia

    Bereits seit vielen Jahren breitet sich die aus dem nordamerikanischen Raum stammende Pflanze auch im europäischen Raum aus. Bekanntheit hat sie auch unter der Bezeichnung Beifußblättriges Traubenkraut erlangt. Im Raum Hessen sind im Monat Juli Allergiker besonders betroffen. Hier ist die Pflanze hauptsächlich im südlichen Raum des Landes sowie im Rhein-Main-Gebiet verbreitet. Allerdings sind andere Bundesländer noch stärker betroffen.

     

    Weitere Info zu Heuschnupfen Behandlung

  • Bald neuer Wirkstoff gegen Aids

    Bald neuer Wirkstoff gegen Aids

    Anstelle der Einnahme von Tabletten, könnte es demnächst einen neuen Wirkstoff gegen Aids geben. Neueste Forschungen gehen dahin, einmal eine Spritze im Monat zu verabreichen. Demzufolge kann die Gabe dieser Spritze einer aktuellen Studie zufolge es möglich machen, das HI-Virus im Organismus des Menschen genauso gut unter Kontrolle zu bringen, wie dies bislang über die Tabletteneinnahme möglich ist. Dies geht aus einem Bericht eines internationalen Forscherteams auf einer Pariser HIV-Konferenz hervor.

     

    Momentane Behandlung bei Aids

    Aktuell nehmen Aids-Patienten zur Behandlung pro Tag drei Wirkstoffe in Tablettenform ein. Bei guter Wirksamkeit kann die Dosierung auf eine Tablette reduziert werden. Sobald der neue Wirkstoff gegen Aids zugelassen ist, lässt sich die Therapie vereinfachen. An der Studie, an der auch deutsche Forscher beteiligt waren, nahmen über einen 20-wöchigen Zeitraum 300 Probanden teil. Anschließend nahmen 60 Patienten weiterhin drei Wirkstoffe ein, während 115 Probanden zwei Wirkstoffe injiziert erhielten. Und dies in Abständen von acht und vier Wochen.

     

    Positive Resultate bei neuem Wirkstoff gegen Aids

    Bei der zwei Jahre darauf erfolgten Viruskontrolle der Injektionstherapie ließ sich das Virus bei etwa 90 Prozent der Patienten dauerhaft unterdrücken. Und zwar unabhängig von den Abständen von vier oder acht Wochen der Injektionen. Als Nebenwirkung berichten Probanden von Beschwerden an der Einstichstelle. Allerdings klingen diese nach drei Tagen wieder ab. Demzufolge zeigen diese Resultate, dass der neue Wirkstoff als injizierbare antivirale Behandlung besonders effektiv und gut verträglich sein kann. Erste Zulassungsstudien für die neue Therapie laufen. Jedoch bislang ausschließlich für einen Abstand von vier Wochen beschränkt.

     

    Anstelle von drei nur noch zwei Substanzen im Kampf gegen Aids

    Norbert Brockmeyer – Ruhr-Universität in Bochum – betrachtet diese neue Behandlung vor allem als gute Lösung für all jene Patienten, die mit der täglichen Einnahme von Tabletten Schwierigkeiten haben. Aber auch die Tatsache, dass die neue Therapie nur noch zwei statt bislang drei Substanzen enthält, sieht der Sprecher vom Kompetenznetz HIV/Aids als großen Fortschritt an.