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  • Die richtigen Fußballschuhe für jeden Kicker

    Die richtigen Fußballschuhe für jeden Kicker

    Einmal so dribbeln wie Messi und so flanken wie Ronaldo – welcher Freizeitkicker möchte auf dem Platz nicht so gut aussehen wie die ganz großen Stars. Fußballer wie Messi oder Ronaldo haben mit Sicherheit viel Talent, aber sie tragen auch die richtigen Fußballschuhe, die es ihnen einfacher machen, 90 Minuten die volle Leistung zu bringen. Wenn es um die passenden Fußballschuhe geht, dann stehen mehrere Aspekte im Vordergrund, wie zum Beispiel der Tragekomfort und die Stabilität. Auch das Ballgefühl, das Schussverhalten und die Lebensdauer sollten Kriterien sein, nach denen Fußballschuhe ausgesucht und gekauft werden.

    Fußballschuhe – Immer wieder neue Modelle

    Es ist nicht ganz so einfach, die passenden Fußballschuhe zu finden, denn die Auswahl ist mehr als nur groß. Beinahe jeden Monat bringt einer der bekannten Hersteller mindestens ein neues Modell auf den Markt und es ist schwer, sich in dieser riesigen Auswahl zurechtzufinden. Welcher Schuh ist für welchen Fuß der Richtige? Welches Stollenmuster sollen die Schuhe haben? Wird auf echtem Rasen, auf Kunstrasen, in der Halle oder auf einem Ascheplatz gespielt? Jeder der Fußball spielt, sollte sich vor dem Kauf einige Fragen stellen und erst dann eine Entscheidung fällen, welche Fußballschuhe von welchem Hersteller infrage kommen. Fußball ist ein schneller Ausdauersport, und wer mit zu engen, zu weiten oder viel zu kleinen Schuhen auf den Platz kommt, der wird das noch vor der ersten Halbzeit bereuen.

    Keine zu schnelle Entscheidungen treffen

    Wenn es um die Wahl der richtigen Fußballschuhe geht, dann sollte man viel Zeit mitbringen, denn der Schuh muss einfach perfekt sitzen, um den Fuß auch wirklich optimal stützen zu können. Es ist ein Fehler, die erstbesten Schuhe direkt im erstbesten Geschäft zu kaufen, besser ist es, die Hersteller und die Modelle, die eventuell infrage kommen, miteinander zu vergleichen. Jeder Hersteller hat eine eigene Form, Verarbeitung und auch ein besonders Material und nur durch einen direkten Vergleich lässt sich der passende Schuh für den Fuß finden. Selbst Profis probieren neue Schuhe erst einmal aus und die ersten Ballkontakte zeigen, ob dieses Modell auch das richtige ist. In den meisten Sportgeschäften besteht die Möglichkeit, mit den Schuhen zur Probe zu kicken. Eine solche Gelegenheit sollte man nutzen, um ein Gefühl für die neuen Fußballschuhe zu bekommen.

    Qualität hat ihren Preis

    Günstig ist nicht immer gut und wer lange Freude an seinen Fußballschuhen haben möchte, der sollte zunächst auf die Qualität und erst dann auf den Preis achten. Material und vor allem auch die Verarbeitung müssen einwandfrei sein, denn nur so garantiert der Schuh auch Langlebigkeit. Die ideale Passform ist ebenso wichtig, und wirklich gute Fußballschuhe sind robust und halten einiges aus. Trotzdem ist ein hoher Preis nicht in jedem Fall ein Garant für eine erstklassige Qualität. Wer nichts dem Zufall überlassen will, der sollte sich im Internet die ausführlichen Tests ansehen, die dort zu finden sind.

    Die perfekte Größe finden

    Wer noch nie Fußballschuhe gekauft hat, der sollte nicht den Fehler machen und die gleiche Größe wählen wie bei normalen Straßenschuhen oder bei Sneakers. Fußballschuhe sollten nach Möglichkeit eng am Fuß sitzen, wenn jedoch beim Probelaufen im Sportgeschäft die Füße mit Druckschmerzen reagieren, dann ist es besser, eine größere Größe zu wählen. Sitzt die nächste Größe nicht perfekt, dann ist es sinnvoll, nach Halbgrößen zu fragen, die viele Hersteller anbieten. Wichtig ist es, dass die Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt wird, denn das kann sowohl das Ballgefühl als auch die Sicherheit beim Laufen und die Stützkraft beeinträchtigen. Wenn der Schuh ein wenig zu eng sitzt, dann ist das nicht weiter tragisch, denn das Material weitet sich in der Regel meist schon während der ersten Trainingseinheiten.

    Bild: © Depositphotos.com / cirkoglu

  • Nach einer Brustvergrößerung den passenden Sport BH finden

    Nach einer Brustvergrößerung den passenden Sport BH finden

    Viele Frauen, die eine größere Brust haben, treiben nicht gerne Sport, denn beim Laufen oder Tennis spielen entwickelt der Busen ein „Eigenleben“, und das empfinden die meisten Frauen als unangenehm und sogar als peinlich. Schuld an diesem „Eigenleben“ ist der Aufbau des Busens, denn die weibliche Brust hat kein eigenes Muskelgewebe. Sobald die Brust in Bewegung kommt, entsteht eine übermäßige Zug- und Dehnungsbelastung des Bindegewebes und der Haut, ohne dass man es verhindern kann. Wer beim Sport nicht den richtigen BH trägt, der läuft Gefahr, irgendwann einen unschönen Hängebusen zu bekommen, was besonders nach einer Brustvergrößerung alles andere als gut aussieht.

    So wichtig ist ein guter Sport BH

    Beim Joggen bewegt sich der Busen bei jedem Schritt acht Zentimeter vom Brustkorb weg und das führt unweigerlich zu Schmerzen in der Brust. Umso wichtiger ist es, beim Joggen den richtigen BH zu tragen, und zwar einen Sport BH, denn dieser BH verhindert, dass der Busen in Bewegung gerät, zudem stützt er die Brust perfekt ab. Dazu kommen Atmungsaktivität und ein hoher Tragekomfort, denn wenn der Sport BH die richtige Größe hat, dann gibt es auch keine Striemen auf der Haut und die Brust schmerzt nicht.

    Nicht nur für den Sport die richtige Wahl

    Man sollte einen Sport BH Test lesen, denn dann wird schnell klar, dass ein Sport BH nicht nur für sportliche Frauen eine gute Wahl ist. Schwangere Frauen werden mit diesem speziellen BH ebenfalls sehr gut zurechtkommen, denn in der Schwangerschaft wird besonders das Bindegewebe der Haut sowie das Drüsengewebe stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Brüste werden nicht nur größer, sie werden mit zunehmender Schwangerschaft auch schwerer, und ein Sport BH macht es leichter mit diesen natürlichen Veränderungen klar zu kommen. Ein guter Sport BH kann sogar zum Schwimmen getragen werden, denn die modernen BHs sind aus einem Material gefertigt, was schnell trocknet. Frauen, die einen Triathlon mitmachen, wissen diese BHs sehr zu schätzen, denn nach dem Schwimmen müssen sie nicht extra den BH wechseln, bevor es auf die Laufstrecke geht.

    Eine große Hilfe nach der Brustvergrößerung

    Frauen, die sich die Brust vergrößern lassen, haben oftmals Schwierigkeiten, den richtigen BH zu finden, aber auch hier kann ein Sport BH gute Dienste leisten. Unmittelbar nach der OP muss ein spezieller BH mit einem sogenannten Kompressionsgurt getragen werden, der die Implantate stabilisiert, die sonst dem ständigen Druck des Brustmuskels ausgesetzt wären. Auch mögliche Schwellungen, die nach der Brustvergrößerung auftreten können, werden durch diesen besonderen BH verhindert. Drei Wochen nach der OP kann der BH mit dem Gurt nachts weggelassen werden und nach sechs Wochen wird es Zeit für den ersten normalen Büstenhalter. Ärzte empfehlen jedoch, nicht sofort zu Dessous zu greifen, sondern erst einmal einen stützenden Sport BH zu tragen, und nach zehn Wochen dann auf einen Bügel-BH umzusteigen. Nach drei Monaten darf es dann auch ein sexy Push-up-BH sein.

    Die unterschiedlichen Sport BHs

    Sport BHs werden heute in drei unterschiedlichen Belastungsstufen angeboten. Für Frauen, die nur mäßig Sport treiben, also gerne Yoga oder Pilates machen, ist ein sogenannter Low Impact Sport BH die richtige Wahl, denn dieser BH stützt die Brust auch bei einer eher geringen Belastung. Modelle für eine mittlere Belastung sind vor allem für Frauen zu empfehlen, die gerne Aerobic, Zumba oder Nordic Walking machen. Geht es ums Tennis spielen oder um Handball, dann sollte es ein Sport BH sein, der schon eine stärkere Belastung auffangen kann, für Frauen, die reiten oder gerne und viel laufen, gibt es High Impact Modelle, die einen besonders starken Halt bieten.

    Bild: © Depositphotos.com / Ammentorp

  • Gefährliche Blitzdiäten – schlank sein um jeden Preis?

    Gefährliche Blitzdiäten – schlank sein um jeden Preis?

    Zu wenig Bewegung und zu viel günstiges, ungesundes Essen sorgen dafür, dass Europas Bürger in den vergangenen Jahren stetig in die Breite gegangen sind. Selbst die WHO schlug im vergangenen Jahr Alarm und vermeldete für einige Länder, dass 2030 voraussichtlich kaum noch jemand normalgewichtig sein wird. Demnach werden fast die Hälfte aller Frauen und knapp zwei Drittel der Männer Übergewicht haben, besonders schlimm steht es dabei um Irland. Eine positive Entwicklung ist hingegen in den Niederlanden zu sehen. In Deutschland steigt die Anzahl der Übergewichtigen laut WHO ebenfalls, hierzulande sollen 2030 etwa 47 Prozent der Frauen (2010 waren es 44 Prozent) und 65 Prozent der Männer (2010 waren es 62 Prozent) übergewichtig sein. Weitere Details können beispielsweise bei der Wirtschaftswoche nachgelesen werden.

    Schnell und einfach – klappt das Abnehmen auf diesem Weg wirklich?

    Es überrascht bei diesen Zahlen kaum, dass viele Menschen sich um eine Gewichtsabnahme bemühen, nur selten wird dafür jedoch der gesunde und langfristige Weg gewählt. Viel verlockender sind hingegen die sogenannten Blitzdiäten, die mit schnellen Abnahmen locken und gleichzeitig eine Diät ohne Genusseinbußen versprechen. Wo eigentlich gesunde Ernährung und viel Bewegung auf dem Programm stehen sollten, wird das Essen stattdessen radikal gestrichen oder zu eher fragwürdigen Hilfsmitteln gegriffen. Vorbild sind hierbei oftmals die Hollywood-Stars, die nicht selten zwischen Über- und Untergewicht hin- und herpendeln, je nachdem, ob gerade ein Auftritt auf dem roten Teppich ansteht oder eben nicht. Auch der Einsatz verschreibungspflichtiger Medikamente oder sonstiger „Wunderpillen“, die sich auf dem Markt zahlreich tummeln, werden vielfach genutzt, um das Fett auf den Hüften schmelzen zu lassen.

    Die sogenannten Blitz- oder auch Crashdiäten sorgen in der Regel zwar tatsächlich für Erfolge, diese sind jedoch oft nur von kurzer Dauer und bringen zudem einige nicht zu unterschätzende Gefahren mit sich. Ernährungsberaterin Sonja Mannhard warnt, dass die Magerkuren den Körper unter Stress setzen und das System von Hunger und Sättigung durcheinander bringen. Dementsprechend sei es sehr viel besser, vor und während des Abnehmens seinen Körper und dessen Signale kennenzulernen.

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    Absurde und gefährliche Diäten im Trend

    Neben etlichen mehr oder weniger etablierten Diäten wie der Paleo- oder auch Steinzeit-Diät, der Low-Carb-Diät oder der Atkins-Diät, schaffen es Jahr für Jahr etliche neue Varianten auf den Markt. Viele von ihnen sind Modediäten und als solche nicht medizinisch untersucht. Sie versprechen meist eine ganz neue, bequeme oder besonders schnelle Art des Abnehmens, sind oftmals aber nicht ganz ungefährlich und schaden mehr als dass sie helfen. Der folgende Auszug zeigt, wie unterschiedlich es dabei zugehen kann – gleichzeitig wird aber auch deutlich, dass im Grunde nahezu jede Crashdiät ihre Schattenseite hat.

    • Asthmaspray-Diät

    Angeblich soll Asthmaspray die Fettverbrennung anregen, indem es die Körpertemperatur erhöht. Tatsächlich gelten die enthaltenen Beta-2-Sympathomimetika als Anabolika und werden dementsprechend auch zum Doping genutzt, in hoher Dosierung wirken sie fettabbauend und muskelaufbauend. In den für Asthmatikern üblichen Dosen lässt sich dies in der Regel allerdings nicht erreichen, sodass sie zum Abnehmen nicht geeignet sind. Stattdessen haben sie insbesondere in hoher Dosierung massive Nebenwirkungen wie Muskelzittern und -krämpfe, Kopfschmerzen oder einen unregelmäßigen und schnelleren Herzschlag. Menschen, die ohnehin schon ein vorgeschädigtes Herz haben, begeben sich so mitunter sogar in Lebensgefahr.

    • Abführmittel-Diät

    Die Abführmittel-Diät funktioniert ganz einfach: Ein Mittel wie beispielsweise Glaubersalz wird eingenommen, nach dem automatisch ein abführender Effekt stattfindet. Danach fühlen sich die „Abnehmenden“ leichter und der Bauch ist flacher. Bei dieser Diät verlässt die Nahrung den Körper schneller, als dass dieser Energie herausziehen kann. Beliebt ist diese Form der Diät gerade bei jungen Mädchen, die sich über diese und weitere fragwürdige Tipps in Abnehm-Foren online austauschen. Wer seine Verdauung jedoch vorzeitig beschleunigt, kann auf diesem Weg nicht dauerhaft abnehmen. Allein schon deshalb, weil die betreffende Person nicht lernt, wie eine ausgewogene und richtige Ernährung funktioniert. Nach einem Absetzen des Abführmittels wird es daher schnell wieder zu dem bekannten Jojo-Effekt kommen. Wer darüber hinaus dauerhaft zu Abführmitteln greift, provoziert Störungen des Wasser- und Elektrolythaushalts, vor allem die großen Kaliumverluste sind hierbei zu nennen. Ebenso könnte der Körper früher oder später unter Nährstoffmangel leiden. Zwar wird die Waage zunächst tatsächlich weniger Körpergewicht anzeigen, dies wird aber vor allem am Wasserverlust liegen und spätestens am Ende der Kur folgt eine erneute Gewichtszunahme.

    • Rohkost-Diät

    Generell ist der Genuss von Rohkost nicht unbedingt negativ, immerhin ist rohes Gemüse gesund und sättigt meist besser als die gekochte Variante, da Gemüse viel Wasser enthält und es durch das Kochen viel Volumen einbüßt. Zudem muss rohes Gemüse länger gekaut werden, was ebenfalls für einen Sättigungseffekt sorgt.

    Quelle: Spiegel.de
    Quelle: Spiegel.de

    Dennoch gibt es auch Nachteile dieser Ernährungsform: Denn nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung leiden Rohköstler häufiger unter Nährstoffmangel, insbesondere Protein, Vitamin B12, D, B2, Kalzium und Zink sind davon betroffen. Grund dafür ist die Tatsache, dass auf Milchprodukte und Getreide verzichtet wird und auch kaum fettlösliche Vitamine zu sich genommen werden. Langfristig ist diese Ernährungsweise demnach nicht geeignet – an sich ist der Verzehr von Rohkost aber keineswegs schlimm und kann durchaus in den Alltag eingebaut werden, um hier und da eine Mahlzeit zu ersetzen oder täglich eine gewisse Menge gesundes Obst und Gemüse zu sich zu nehmen.

    • Bockwurst-Wodka-Diät

    Diese absurd klingende Diätvariante war laut Zeitzeugen bereits in der DDR beliebt. Getrunken wird hierbei sowohl morgens als auch abends ein kleines Glas Wodka, mittags ein großes. Dazu wird mittags außerdem eine Bockwurst gegessen. Angeblich werden auf diese Weise weniger Kalorien zu sich genommen als verbraucht werden, dementsprechend entsteht ein Gewichtsverlust. Eine solch unausgewogene Ernährung macht jedoch nicht dauerhaft schlank und schadet zudem noch der Gesundheit, denn der regelmäßige Alkoholkonsum kann abhängig und sogar krank machen – schlimmstenfalls kann das Trinken zu Leberzirrhose und einer Fettleber führen, aber auch Organe wie Bauchspeicheldrüse und Herzmuskel werden geschädigt. Nicht zuletzt könnte durch die einseitige Ernährung außerdem eine Mangelversorgung mit Nährstoffen entstehen.

    • Diäten der Hollywood-Stars

    Gefährliche-Blitzdiäten---schlank-sein-um-jeden-Preis4Gerade die Diven Hollywoods setzen so manches Mal auf gefährliche Diättrends, die zwar sehr effektiv, aber nur selten gesund sind. Laut Woman verlor Beyoncé beispielsweise innerhalb von wenigen Tagen vor dem Dreh des Films „Dreamgirls“ ganze neun Kilo. Dafür setzte sie auf das Master Cleanse System, bei dem 10 bis 45 Tage lang nur ein Getränk aus heißem Wasser mit etwas Zitronensaft, Ahornsirup und Cayennepfeffer getrunken wird. Die Methode ist durchaus gefährlich und provoziert regelrecht einen Jojo-Effekt, denn zwar ist die Flüssigkeitszufuhr hoch, doch der Körper hungert im Grunde. Gefährlich ist hierbei vor allem die Tatsache, dass die Stars als Vorbild herangezogen werden und insbesondere ihre jungen Fans beeinflussen.

    Crashdiät vs. gesunde Ernährung

    Gefährliche-Blitzdiäten---schlank-sein-um-jeden-Preis5Letztendlich ist festzuhalten, dass Crashdiäten zwar einen kurzfristigen Erfolg mit sich bringen, dauerhaft jedoch nur selten sinnvoll sind. Eine Veränderung der Gewohnheiten findet nicht statt, wenngleich eine Diät aber durchaus als kurzfristige Hilfestellung und Unterstützung in der Anfangsphase einer Ernährungsumstellung dienen kann. Hierbei sind es vor allem die schnellen Erfolge, die für Motivation und Durchhaltevermögen sorgen, langfristig betrachtet sollte im Anschluss jedoch eine echte Umstellung des Essverhaltens folgen. Eine solche nachhaltige Diät lebt laut des Fitnessexperten Peak.ag vor allem von drei Säulen – Motivation, Sport und Ernährung. Sie sind voneinander abhängig und bestimmen den Trainings- und Abnehmerfolg enorm. Wer Schwierigkeiten hat, einen ersten Einstieg in eine gesunde Diät zu finden, der kann sich außerdem an folgende Tipps halten:

    • Diättagebuch

    Viele Ernährungsexperten raten zu einem sogenannten Diättagebuch, in dem einfach alles aufgeschrieben wird, was konsumiert wird. So lässt sich die aktuelle Situation abschätzen und verbessern. Idealerweise werden die Aufzeichnungen von einem Experten analysiert, sodass die Basis für eine Ernährungsberatung geschaffen wird. Wichtig ist es im Anschluss, realistische Ziele zu setzen und sich auch über kleine Teilerfolge zu freuen. So steigt letztendlich auch die Motivation.

    • Diät in den Alltag integrieren

    Wer sich an einer Diät versucht, der sollte unbedingt darauf achten, dass sie sich in den Alltag einbinden lässt. Sind die Rezepte einfach umsetzbar? Lassen sich die Zutaten einfach besorgen? Welche Kosten bringt die Diät mit sich? Kann auf bestimmte Lebensmittel wirklich verzichtet werden? Auch hier sollte aber von Anfang an klar sein, dass kein Diätprogramm bei Gewichtsproblemen als dauerhafte Lösung zu betrachten ist. Sie können lediglich dabei helfen, die Ernährungsumstellung einzuleiten.

    • Stoffwechsel ankurbeln

    Nur selten reicht gesundes Essen für eine Abnahme aus, meist mangelt es auch an Bewegung. Hierbei ist aber nicht nur der gewählte Sport wichtig (der in erster Linie vor allem Spaß machen sollte), sondern auch eine gute Mischung aus Ausdauer und Krafttraining. Denn zwar sorgt Ausdauersport für einen besseren Stoffwechsel, ein trainierter Körper verbrennt jedoch mehr und tut dies vor allem auch im Ruhezustand.

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  • Wie gefährlich ist Toxoplasmose in der Schwangerschaft?

    Wie gefährlich ist Toxoplasmose in der Schwangerschaft?

    Toxoplasma gondii – so heißt der Parasit, der eine Toxoplasmose auslöst und der vor allem in der Schwangerschaft sehr gefährlich werden kann. Dringt der Parasit in den menschlichen Körper ein, dann setzt er sich den Zellen fest und vermehrt sich dort in rasanter Geschwindigkeit. Die meisten Menschen merken allerdings nichts davon und es wird geschätzt, dass sich rund 50 % der Deutschen bereits einmal mit Toxoplasmose infiziert hat. Normalerweise bildet der Körper sehr schnell Abwehrstoffe, aber für Menschen, deren Immunsystem geschwächt ist, kann Toxoplasmose ein Risiko sein.

    Wie wird der Erreger übertragen?

    Es sind überwiegend Katzen, die den Erreger der Toxoplasmose mit ihrem Kot ausscheiden. Gelangt der Erreger in feuchte Erde oder in Sand, dann kann er mehrere Monate, mitunter sogar Jahre überleben. Bei der Gartenarbeit kann es daher schnell passieren, dass man mit dem Parasiten in Kontakt kommt und nur eine unbedachte Bewegung Richtung Mund reicht aus und schon ist der Toxoplasmose-Erreger im Körper. Zu finden ist der Parasit aber auch auf ungewaschenem Obst und Gemüse, und da ihn auch Schlachttiere in sich tragen, sollte Fleisch immer sehr gut durchgebraten sein. Da Toxoplasmose in der Schwangerschaft sehr gefährlich werden kann, sollten werdende Mütter Gemüse und Obst immer gründlich waschen und Fleisch nur durchgebraten essen.

    Toxoplasmose in der Schwangerschaft

    Toxoplasmose in der Schwangerschaft ist gefährlich, besonders im ersten Drittel kann der Erreger zu einer Fehlgeburt führen. Kinder, die im zweiten oder im letzten Schwangerschaftsdrittel mit dem Erreger der Toxoplasmose zur Welt kommen, haben zunächst keine Symptome, erst in späteren Jahren zeigen sich die Folgen der Infektion im Mutterleib. Dass Toxoplasmose in der Schwangerschaft gefährlich ist, zeigt sich an den Schädigungen, die der Parasit auslösen kann. Vor allem Netzhaut- und Aderhautentzündungen, aber auch Verzögerungen in der Entwicklung und Krampfanfälle zeigen, wie gefährlich eine Toxoplasmose in der Schwangerschaft ist. Schwangere Frauen sollten sich auf eine Immunität auf Toxoplasmose untersuchen lassen, da aber die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für einen solchen Test nicht übernehmen, verzichten viele Frauen darauf.

    Welche Behandlung gibt es?

    Da Toxoplasmose in der Schwangerschaft für das Kind sehr gefährlich werden kann, stellt sich natürlich auch die Frage, wie die Krankheit behandelt werden kann. Schwangere, die sich frisch mit Toxoplasmose infiziert haben, sollten sich selbst dann behandeln lassen, wenn eine Infektion beim ungeborenen Kind nicht nachgewiesen werden kann. Auf diese Weise lässt sich das Risiko senken, dass der Parasit auf das Kind übertragen wird. Neugeborene, die im Mutterleib infiziert wurden, müssen sofort therapiert werden. Gegen Toxoplasmose werden unter anderem Wirkstoffe wie Spiramycin und auch Pyrimethamin oder Sulfadiazin eingesetzt, bei schwangeren Frauen auch in einer Kombination mit Folinsäure. Selbst wenn Toxoplasmose in der Schwangerschaft gefährlich ist, bei gesunden erwachsenen Menschen ist keine Behandlung notwendig.

    Wie können sich schwangere Frauen schützen?

    Damit es erst gar nicht zu einer Toxoplasmose in der Schwangerschaft kommt, sollten werdende Mütter einige einfache Regeln beherzigen. Leben Katzen mit im Haushalt, dann sollten die Tiere Dosenfutter und kein frisches Fleisch bekommen. Während der Schwangerschaft sollte ein anderes Mitglied der Familie die Katzentoilette reinigen und einmal am Tag mit heißem Wasser sehr gründlich sauber machen. Obst und Gemüse müssen vor dem Verzehr sehr gründlich gewaschen werden, und schwangere Frauen sollten auch rohes Fleisch, zum Beispiel in Form von Tatar meiden. Bei der Gartenarbeit müssen Handschuhe getragen werden und nach dem Besuch eines Spielplatzes müssen die Hände sehr gründlich gewaschen und nach Möglichkeit auch desinfiziert werden. In der Regel verläuft eine Infektion mit dem Toxoplasmose-Erreger ohne Symptome, wenn es aber zu Fieber, Durchfall, Schmerzen in den Muskeln und grippeähnlichen Symptomen kommt, dann können das Anzeichen für eine Infektion mit Toxoplasmose sein. In diesem Fall muss sofort ein Arzt aufgesucht werden.

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  • Bereits 5% Gewichtsverlust helfen der Gesundheit

    Bereits 5% Gewichtsverlust helfen der Gesundheit

    Mit 1,4 Milliarden übergewichtigen Menschen ist die Fettleibigkeit ein weltweites 
Gesundheitsproblem. Allein in Deutschland sind 53% der Frauen und sogar 67% aller Männer übergewichtig. Adipöse Menschen haben ein stark erhöhtes Risiko an verschiedenen Erkrankungen zu leiden. Um das Gesundheitsrisiko zu senken wird in der Regel eine Gewichtsreduktion von 5 bis 10% empfohlen. Neue Erkenntnisse weisen nun daraufhin, dass bereits 5% weniger Gewicht einen bedeutenden Unterschied bedeuten kann.

    Die aktuelle Studie der Fachzeitschrift Cell Metabolism (2016), untersuchte 40 Testpersonen in einer randomisierten Studie auf die Auswirkung des Gewichthaltens und der Gewichtsreduktion um etwa 5%, 10% oder 15%. Dabei wurden mithilfe von Gesundheits-Checks folgende Werte regelmäßig ermittelt: Gewicht, Blutwerte, Beta- Zellen, Funktionalitäts-, Insulinsensibilitäts-, Blutdruck- und Herzschlagratenmessungen. Etwa die Hälfte der Probanden wurde einer Kontrollgruppe zugewiesen, die das Gewicht halten sollte. Die Experimentalgruppe sollte eine Gewichtsreduktion von mindestens 5% anstreben, wobei sich folgende Verteilung ergab – 5% (n=19), 10% (n=9) und 15% (n=9).

    Weniger Körperfett und bessere Blutwerte

    Nach Beendigung des Untersuchungszeitraums von etwa 10 Monaten konnte der Körperfettanteil der Teilnehmer um durchschnittlich 8% verringert werden. Des Weiteren zeigte sich, dass speziell das besonders schädliche viszerale Bauch- und Abdominalfett um 7% schrumpfte.

    Viszeralfett produziert bis zu 600 verschiedene Hormone, die das natürliche Gleichgewicht im
 Körper stören. Allen voran sei hier die durch Hormone entstehende Insulinresistenz zu nennen.

    Obwohl viele Risikofaktoren wie Körperfettgehalt, Blutzuckerwerte, Insulinresistenz, Triglycerin-
und Alaninwerte reduziert werden konnten, blieb der Gehalt der Blutfettwerte nach einem 5%-igen Gewichtsverlusts unverändert. Außerdem konnte durch die Gewichtsreduktion der systolische Blutdruck gesenkt werden. Der diastolische Wert reagierte jedoch nicht. Die Wirkung auf die Insulin-Sensibilität verstärkt sich mit einer weiteren Gewichtsreduktion von 10-15% noch einmal deutlich.

    Eine stetige Gewichtsreduktion ist angezeigt

    Als eine zentrale Erkenntnis sehen die Forscher auch die bereits eintretenden positiven Effekte auf die Stoffwechselrate bei einer 5%-igen Gewichtsreduktion. Ebenso konnte ein beginnender Muskelaufbau bei einer Reduktion von 10%
 festgestellt werden. Beide Faktoren erleichtern das weitere Abnehmen. Für Betroffene kann dies eine Motivation darstellen, da für Sie ein messbarer Punkt erreicht werden kann, an dem die Gewichtsreduktion vereinfacht gelingt.

    Wird der Schritt zur Gewichtsreduktion gewagt, ist dieser zunächst hart und erfordert viel Disziplin. Doch wird die Grenze von 5% erst einmal erreicht, können Patienten durch eine verbesserte Lebensqualität und aufgrund eines erhöhten Grundumsatzes und Stoffwechsels leichter weiter Abnehmen oder ihr Gewicht halten.

    So gefährlich ist Übergewicht

    Adipöse Menschen haben teilweise mit ernsthaften Beschwerden zu kämpfen. Als Folgeerkrankungen sind unter anderem Diabetes mellitus, Herz-Kreislauferkrankungen, Bluthochdruck oder vorzeitiger degenerativer Gelenkverschleiß möglich. Es besteht ein höheres Risiko an Herzschwäche oder einen Schlaganfall zu leiden. Frauen klagen zudem häufig über Hormonstörungen.

    Der Grad der gesundheitsbeeinträchtigenden Wirkung wird durch den BMI (Body Mass Index) eingeschätzt. So gilt z.B. dass bei einem BMI von 35 die Sterblichkeitsrate bereits doppelt so hoch ist wie bei Normalgewichtigen. Zudem wird davon ausgegangen, dass der Körperfettanteil bei einer normalgewichtigen jungen Frau rund 20 kg und bei einem Mann circa 15 kg betragen sollte.

    Dabei ist Fettgewebe keinesfalls negativ zu beurteilen. Neben der Thermoregulation werden auch Hormone im Fettgewebe gebildet. Zudem hat sich gezeigt, dass ein normales Fettmaß das Immunsystem stärkt, da zu wenig Fett Stress für den Körper bedeutet.

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  • Neue Erfolge im Kampf gegen Ebola

    Neue Erfolge im Kampf gegen Ebola

    Seit im vergangenen Jahr Ebola den Westen Afrikas heimgesucht hat, sind Forscher auf der Suche nach einem Impfstoff. Ein internationales Forscherteam aus der italienischen Schweiz scheint jetzt ein Durchbruch gelungen zu sein, denn sie konnten Antikörper im Blut von zwei Menschen nachweisen, die die Krankheit überlebt haben. Damit kann es möglich werden, endlich einen Impfstoff zu entwickeln.

    Vielversprechende Versuche

    Das Wissenschaftlerteam um Davide Corti von der Università della Svizzera Italiana in Bellinzona hat zwei Menschen, die sich 1995 in der Demokratischen Republik Kongo mit dem Ebola-Virus infiziert haben, Blut abgenommen und aus dieser Blutprobe konnten sie vier unterschiedliche Antikörper isolieren. Zwei der Antikörper waren besonders vielversprechend und wurden anschließend an Rhesusaffen getestet. Die Affen überlebten, und zwar ohne die für Ebola typischen Symptome, auch als sie nach fünf Tagen den Erreger bekamen. Für die Forscher ist das ein sicheres Zeichen, dass es möglich ist eine Therapie zu entwickeln, die auf Antikörpern beruht. Damit ließe sich ein erneuter Ausbruch der Krankheit eindämmen.

    Antikörper können Ebola bekämpfen

    Drei Affen überlebten den Versuch, sie bekamen keine Symptome und in ihrem Blut waren keine Ebola-Viren mehr nachweisbar. Das beweist, dass es die Antikörper alleine schaffen können, die hoch ansteckende Krankheit effektiv zu bekämpfen. Besonders der Antikörper mAB114 erwies sich als besonders wirksam, und genau hier sieht die Wissenschaft die größten Chancen für eine therapeutische Anwendung.

    Eine zweite Studie

    Die Erfolge in der Schweiz sind nur ein Beweis dafür, dass es einen Weg geben kann, Ebola zu besiegen, und es gibt eine weitere Studie aus den USA, die zu dem gleichen Ergebnis gekommen ist. Hier konnten die Forscher der Universität von Bethesda im Bundesstaat Maryland die Wirkung der Antikörper genauer studieren und sie fanden heraus, dass es ein Protein auf der Oberfläche des Virus gibt, was verhindert, dass der Krankheitserreger in die Zellen eindringen kann.

    Bild: © Depositphotos.com / kentoh