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  • Die besten Fastenkuren – abnehmen und entgiften

    Die besten Fastenkuren – abnehmen und entgiften

    Mit dem Wort Fasten bringen die meisten Menschen das Wort Verzicht in Verbindung, denn Fasten klingt immer nach wenig Abwechslung auf der Speisekarte, dafür aber für ein stetiges Hungergefühl. Das war vielleicht früher der Fall, die Fastenkuren von heute sorgen dafür, dass der Körper entgiftet wird, wieder neuen Schwung bekommt und das ganz ohne quälendes Hungergefühl. Die besten Fastenkuren sind einfach nachvollziehbar, sie kommen ohne komplizierte Speisepläne aus und sie sind ideal für alle, die ein paar Pfunde loswerden wollen.

    Mindestens einmal im Jahr fasten

    Auch wenn beim Fasten aller Anfang schwer ist, der Aufwand lohnt sich auf jeden Fall, denn wer fastet, der tut seinem Körper etwas Gutes. Die besten Fastenkuren können Krankheiten vorbeugen, sie steigern das Wohlbefinden und mit der richtigen Fastenmethode können schlechte Essgewohnheiten schnell der Vergangenheit angehören. Dass dabei auch noch die Pfunde schmelzen, ist ein schöner Nebeneffekt. Es spielt keine Rolle, wie gefastet wird, wichtig ist, dass mindestens einmal im Jahr eine Fastenkur gemacht wird. Um den Körper auf die Fastenkur vorzubereiten, sollte zwei Tage vorher nur leicht Verdauliches gegessen werden, die Fastenkur selbst sollte nicht länger als maximal zehn Tage dauern. Alle, die länger fasten wollen, sollten das nur unter der Aufsicht eines Arztes tun.

    Die besten Fastenkuren – Suppenfasten

    Wenn es um die besten Fastenkuren geht, dann darf das Suppenfasten nicht fehlen. Dreimal am Tag wird bei dieser bekannten und beliebten Fastenmethode nur eine warme Suppe gegessen. Zum Frühstück ist eine Haferflockensuppe optimal, denn Haferflocken sind wahre Vitaminbomben und enthalten zudem viele wertvolle Mineralstoffe. Die Fettverbrennung wird angekurbelt, der Darm wird aktiv und was vielleicht noch wichtiger ist, Haferflocken machen satt. Zum Mittag- und Abendessen gibt es eine Gemüsesuppe, und besonders wichtig ist es, mindestens zwei Liter stilles Mineralwasser oder ungesüßten Tee zu trinken.

    Die bekannteste Fastenmethode – Heilfasten

    Die besten Fastenkuren kommen nicht ohne das Heilfasten nach Buchinger aus. Der Arzt Otto Buchinger entwickelte diese Fastenkur, bei der der Darm zuerst mit Bitter- und Glaubersalz gründlich gereinigt wird. Das Heilfasten kommt ohne feste Nahrung aus, erlaubt sind nur verdünnte Obst- und Gemüsesäfte sowie Gemüsebrühe, Wasser und Tees, die mit Honig gesüßt werden. Entspannungsübungen gehören zum Heilfasten ebenso dazu wie auch Leberwickel. Gefastet wird in einem Zeitraum zwischen fünf und sieben Tagen, wer in der Klinik fasten will, der kann auch 30 Tage auf feste Nahrung verzichten. Der Nachteil des Heilfastens besteht darin, dass diese Methode nicht so einfach in den Alltag integriert werden kann, wer ernsthaft nach Buchinger fasten will, der sollte Urlaub nehmen.

    Fasten mit Brötchen und Milch

    Die Liste für die besten Fastenkuren wäre unvollständig, wenn das Fasten nach Franz Xaver Mayr nicht dabei wäre. Bei dieser Fastenmethode werden jeden Tag drei trockene Brötchen gegessen und ein halber Liter Milch getrunken. Vor dem Frühstück und dem Abendessen muss ein Glas Wasser mit Bittersalz getrunken werden, denn damit wird der Darm gründlich geleert. Wichtig bei dieser Fastenkur ist es, die Brötchen so lange zu kauen, bis die Stücke fast flüssig sind, geschluckt wird das Ganze dann mit einem Löffel Milch. Die Milch sorgt dafür, dass der Körper Nährstoffe bekommt und da Flüssigkeit sehr wichtig ist, müssen täglich drei Liter Wasser oder Kräutertee getrunken werden.

    Einfach und effektiv – fasten mit Gemüse und Obst

    Die besten Fastenkuren, die vor allem Vegetarier ansprechen werden, bestehen aus Obst und Gemüse. Bis zu fünfmal pro Tag wird eine große Portion frisches Obst oder Gemüse gegessen, auf tierische Lebensmittel sowie auf Kaffee, Eier und Alkohol muss komplett verzichtet werden. Das Gemüse und das Obst versorgen den Körper mit allen wichtigen Vitaminen und Ballaststoffen, der Stoffwechsel wird aktiviert und während des Fastens dürfen nur Wasser oder Kräutertees getrunken werden.

    Bild: © Depositphotos.com / iqoncept

  • Das Zika-Virus – ein neuer Schrecken für die Welt?

    Das Zika-Virus – ein neuer Schrecken für die Welt?

    Reisen auch in die entferntesten Länder dieser Welt stellen kein Problem mehr da, aber mit den unbegrenzten Reisemöglichkeiten steigt auch die Gefahr, dass sich neue Krankheiten immer schneller ausbreiten können. Aktuell ist es das Zika-Virus, was die Welt in Atem hält, denn es werden auch in Europa die ersten Infektionen mit dem Virus gemeldet. Urlauber haben das Virus aus Brasilien mit nach Deutschland gebracht und das in Hamburg ansässige Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin hat bereits zehn Infektionen festgestellt.

    Noch nicht meldepflichtig

    Wie groß die Gefahr durch das Zika-Virus in Europa tatsächlich ist, das weiß momentan noch keiner so genau, denn die Infektionskrankheit, die das Virus auslösen kann, ist nicht meldepflichtig. Daher fällt es Medizinern schwer, sich ein genaues Bild der Lage zu machen. Bekannt sind bisher vier Fälle in Großbritannien sowie jeweils zwei Fälle in Spanien und Italien, in Dänemark gab es einen Infizierten. Aber nicht nur die fehlende Meldepflicht macht es schwer, konkrete Zahlen zu bekommen, es gibt auch zu wenige Referenzzentren, in denen die richtige Diagnose gestellt werden kann. In Deutschland kommt nur das Bernhard-Nocht-Institut infrage, in Paris ist es das Pasteur-Institut und auch zwei Zentren in Großbritannien und den Niederlanden sind in der Lage, das Zika-Virus einwandfrei nachweisen zu können.

    Das Zika-Virus – vor allem für Schwangere eine große Gefahr

    Wer von einer Mücke gestochen wird, die das Zika-Virus überträgt, der muss in der Regel nicht mit einer schweren Krankheit rechnen, bei schwangeren Frauen hingegen stellt ein Mückenstich eine sehr große Gefahr dar. Viele Kinder kommen mit einem viel zu kleinen Kopf auf die Welt, sie haben Missbildungen im Gehirn und sind geistig behindert. In Brasilien wurden bereits 4000 Kinder mit der sogenannten Mikrozephalie geboren, und damit ist das südamerikanische Land das Land mit den meisten Infizierten. Bei Kindern, die kurz nach der Geburt gestorben sind, konnte das Zika-Virus ohne Zweifel im Fruchtwasser nachgewiesen werden, für fundierte Studien müssen aber noch weitaus mehr schwangere Frauen untersucht werden.

    Keine Infektion in Deutschland

    Es ist die asiatische Tigermücke, die das Zika-Virus mit einem Stich auf den Menschen übertragen kann. Diese Mückenart ist vor allem in Südostasien, in Südamerika und auch in Teilen von Afrika beheimatet, gesichtet wurde die Tigermücke aber auch schon in einigen Gebieten in Süddeutschland und im Süden von Europa. Bislang hat sich jedoch noch niemand mit dem Virus in Deutschland oder in Südeuropa infiziert, alle, die das Virus von einer Reise mitgebracht haben, waren in Südamerika oder auch auf einer der karibischen Inseln. Mediziner sprechen sich jetzt für eine Reisewarnung vor allem für schwangere Frauen aus, die in den nächsten Zeit zum Beispiel nach Brasilien reisen möchten. Die brasilianische Regierung ihrerseits hat bereits in Hinblick auf den Karneval und die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro den Gesundheitsnotstand ausgerufen.

    Was sollten Reisende beachten?

    Alle, die eine Reise nach Brasilien, Kolumbien, nach Afrika, Südostasien oder in die Karibik planen, sollten sich während des Aufenthalts sowohl draußen als auch in geschlossenen Räumen vor Stechmücken schützen. Empfohlen werden Insektenschutzmittel, Moskitonetze und helle Kleidung, die möglichst viel Haut bedeckt. Menschen, die unter einen chronischen Krankheit oder an einer Störung des Immunsystems leiden, sollten sich vor Antritt der Reise von ihrem Arzt oder von einem erfahrenen Tropenmediziner untersuchen lassen. Die WHO rät Familien mit kleinen Kindern und besonders schwangeren Frauen von einer Reise in die gefährdeten Gebiete komplett ab. Wer trotzdem reist und innerhalb von drei Wochen nach der Rückkehr aus dem Urlaub Fieber und Kopfschmerzen bekommt sowie Rötungen auf der Haut feststellt, der ist gut beraten zu einem Arzt zu gehen und eine Blutuntersuchung machen zu lassen. Das Zika-Virus lässt sich im Blut einfach und schnell nachweisen.

    Bild: © Depositphotos.com / nickylarson

  • Lasern gegen Kurzsichtigkeit – moderne Alternative zur Brille

    Lasern gegen Kurzsichtigkeit – moderne Alternative zur Brille

    Die Myopie, besser bekannt unter dem Namen Kurzsichtigkeit, ist die am häufigsten auftretende Sehschwäche. Anders als bei der Weitsichtigkeit, die meist erst im Alter auftritt, werden junge Menschen schon im Teenageralter kurzsichtig oder erben diese Sehschwäche. Selbst wenn es ein wenig paradox klingt, aber wer kurzsichtig ist, der kann Objekte in der Ferne nicht mehr klar erkennen, nur auf kurze Distanz funktionieren die Augen noch einwandfrei. Normalerweise tragen Menschen, die kurzsichtig sind, entweder eine Brille oder Kontaktlinsen, es gibt aber eine gute Alternative zu diesen klassischen Sehhilfen – den Laserstrahl.

    Wie entsteht Kurzsichtigkeit?

    Bei Menschen, die unter Kurzsichtigkeit leiden, ist entweder der Augapfel zu lang geraten oder die Linse bricht das Licht nicht richtig, was zur Folge hat, dass es vor der Netzhaut zusammengefasst wird. Ganz gleich, um welche Form es sich handelt, das Zentrum des gebrochenen Lichts, das durch die Pupille in das Auge fällt, wird nicht perfekt auf die Netzhaut, sondern davor fokussiert. Auf diese Weise wird alles, was weiter entfernt ist, nur noch verschwommen gesehen. Kurzsichtigkeit ist zu rund 80 % vererblich, in vielen Fällen wird die Fehlsichtigkeit schon ab dem zehnten Lebensjahr festgestellt und bis zum 25. Lebensjahr verstärkt sich die Kurzsichtigkeit dann noch.

    Welche Symptome gibt es?

    Da Kurzsichtigkeit schon in jungen Jahren auftritt, merken die Betroffenen schon in der Schule, dass mit ihrem Sehen etwas nicht stimmt. Wer in der Klasse weiter hinten sitzt und das, was auf der Tafel steht, nur noch verschwommen erkennen kann, der ist in der Regel kurzsichtig. Auch beim Autofahren macht sich die Kurzsichtigkeit schnell bemerkbar, wenn zum Beispiel die Straßenschilder in der Entfernung nicht mehr entziffert werden können. Ein Sehtest beim Optiker oder bei einem Augenarzt kann schnell für Gewissheit sorgen, und zwar durch ein sogenanntes Refraktionsmessgerät, mit dem die Brechkraft des Auges gemessen wird. Auf diese Weise wird auch der Dioptrienwert festgestellt, und so kann anschließend eine Brille mit der passenden Sehschärfe angefertigt werden.

    Die Behandlungsmethoden?

    Die Ursache der Kurzsichtigkeit kann nicht behandelt werden, aber es gibt Möglichkeiten, die Sehschwäche zu korrigieren. Das kann durch eine Brille passieren, durch Kontaktlinsen oder durch einen Eingriff mit dem Laserstrahl. Die Brille ist die bekannteste Therapieform bei Kurzsichtigkeit, aber nicht jeder kann sich mit dem Gedanken anfreunden, ständig eine Brille tragen zu müssen und auch die Handhabung von Kontaktlinsen ist nicht jedermanns Sache. Wer trotz seiner Sehschwäche auf die klassischen Sehhilfen verzichten will, der wird nach einer Laser-OP nie wieder eine Brille oder Kontaktlinsen tragen müssen.

    Welche Laser-OP Methoden werden angeboten?

    Für eine Augen-OP mittels Laser gibt es in Deutschland zwei verschiedene Möglichkeiten, das Femto LASIK-Verfahren und das Lasek/PRK-Verfahren. Das Lasek/PRK-Verfahren ist das Verfahren mit der längeren Geschichte, es gilt aber bis heute als eine sehr zuverlässige Methode, die besonders schonend ist. Moderner ist das Femto LASIK-Verfahren, das für seine große Präzision, seine hohe Genauigkeit und seine Flexibilität bekannt ist.

    Was passiert bei einer Laser-OP?

    Die meisten Menschen, die ihre Kurzsichtigkeit durch eine Laser-OP beheben lassen, möchten eine möglichst schonende Behandlung. Zu empfehlen ist hier die Laser/PRK-Operation, denn bei diesem innovativen Eingriff wird es möglich, auch die Patienten zu behandeln, deren Hornhautdicke eher gering ist. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass auch Patienten mit einem hohen Dioptrienwert ohne Probleme behandelt werden können. Besonders präzise ist die Femto Lasik-Behandlung, ein kleiner Eingriff, der kurzsichtigen Menschen wieder zu gutem Sehen verhilft. Bei dieser Behandlung wird die Hornhaut nicht mehr manuell abgetragen, die Hornhautschichten werden vielmehr mit einem Femtosekundenlaser entfernt. Das ist für das Auge besonders schonend und die Patienten können schon unmittelbar nach dem Eingriff wieder klar in die Ferne sehen und brauchen keine Brille mehr.

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  • HPV-Impfung – ein sicherer Schutz vor Gebärmutterhalskrebs?

    HPV-Impfung – ein sicherer Schutz vor Gebärmutterhalskrebs?

    Normalerweise ist eine Impfung ein sicherer Schutz vor bestimmten Krankheiten, bei der HPV-Impfung sieht das ein wenig anders aus. Die humanen Papillomviren können Gebärmutterhalskrebs auslösen und die Impfung kann die Gefahr an Krebs zu erkranken, lediglich verringern, verhindern kann sie es aber nicht. Wie effektiv ist diese Impfung und wann ist ihr Nutzen besonders groß? Wer sollte sich impfen lassen und wer trägt die Kosten für eine vorbeugende HPV-Impfung?

    Mit einer HPV-Impfung das Risiko verringern

    Kann man gegen Krebs impfen? Bisher leider noch nicht, aber man kann mit einer entsprechenden Impfung das Risiko verringern, an Krebs zu erkranken, und genau das passiert mit einer HPV-Impfung. Die Impfung gibt es seit 2006 und sie bietet einen Schutz vor den humanen Papillomviren, die den tückischen Krebs am Gebärmutterhals auslösen können. Mädchen, die sich gegen die Viren impfen lassen, senken das Risiko, an einer Infektion durch die HP Viren von Typ 16 und 18 zu erkranken, die in 70 % aller Fälle von Gebärmutterhalskrebs die Krankheit auslösen. In Deutschland erkranken jedes Jahr ca. 4.700 Frauen an dieser Krebsart und rund 1.500 sterben daran. Nach Ansicht von führenden Frauenärzten könnte sich durch HPV-Impfung die Zahl der Neuerkrankungen und damit auch die Zahl der Todesfälle stark verringern.

    Vor allem für junge Frauen wichtig

    Es wird geschätzt, dass rund 80 % der Frauen, die sexuell aktiv sind, sich mindestens einmal in ihrem Leben mit HPV infizieren. In der Gruppe der jungen Frauen bis 25 Jahre ist die Infektionsgefahr besonders hoch, denn diese Gruppe ist erfahrungsgemäß in sexueller Hinsicht sehr aktiv. Je älter eine Frau wird, umso mehr sinkt das Risiko einer Infektion, bei Frauen, die über 26 Jahre alt sind, besteht nur ein Risiko von 23 %, und in der Gruppe der Frauen zwischen 30 und 39 Jahren sinkt die Gefahr der Infektion auf nur noch 6,2 %. Junge Frauen, die sich nicht gegen HPV impfen lassen, können sich immer wieder neu infizieren, und auch Kondome sind kein wirksamer Schutz vor einer Infektion mit den humanen Papillomviren.

    Wie gefährlich ist eine Infektion?

    Auch wenn eine Infektion mit HPV Gebärmutterhalskrebs auslösen kann, in den meisten Fällen erkennt das Immunsystem die Gefahr frühzeitig und bekämpft sie mit Erfolg. Aber in rund 20 % der Infektionen kommt es zu einem langwierigen Verlauf, die dann zu einer Vorstufe zum Krebs und zur Krebserkrankung selbst führen können. Die Übertragung der Viren geschieht in der Regel durch Sexualkontakte, allerdings ist eine Schmierinfektion im Genitalbereich nicht ganz auszuschließen. Frauen, die häufig wechselnde Sexualpartner haben, sind hier besonders gefährdet.

    Ab wann sollte geimpft werden?

    Die ständige Impfkommission rät zu dieser Impfung bei Mädchen zwischen neun und 14 Jahren, spätestens sollte die Impfung aber bis zum 18. Lebensjahr erfolgen. Wichtig ist es, dass die HPV-Impfung vor dem ersten Geschlechtsverkehr gegeben wird, denn nur dann kann sie als Präventivmaßnahme ihre Wirkung entfalten. In Deutschland stehen für die HPV-Impfung zwei verschiedene Impfstoffe zur Verfügung. Mädchen zwischen neun und 14 Jahren werden entweder mit dem Impfstoff Gardasil oder mit Cervarix geimpft. Eine HPV-Impfung erfolgt im Abstand von sechs Monaten. Wird die Zeit zwischen der ersten und zweiten Dosis unterschritten, aber auch für den Fall, dass Mädchen nachgeimpft werden müssen, die älter als 13 Jahre sind, wird eine dritte Dosis empfohlen. Durchgeführt wird die Impfung von Frauenärzten oder dem Hausarzt, aber auch von einem Kinderarzt. Ein sicherer Schutz kann jedoch immer nur dann aufgebaut werden, wenn alle Einzeldosen geimpft wurden.

    Wer bezahlt die Impfung?

    Bei Mädchen, die zwischen dem neunten und 17. Lebensjahr gegen die Viren geimpft werden, übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten. Einige Kassen übernehmen die Kosten sogar noch, wenn die Frau 26 Jahre alt ist.

    Bild: © Depositphotos.com / tashatuvango

  • Glutenfreie Nahrung hilft nur Zöliakie-Patienten

    Glutenfreie Nahrung hilft nur Zöliakie-Patienten

    Vermeintlich gesund zu essen ist im Trend, immer mehr Menschen verzichten auf Fleisch oder gleich ganz auf Nahrungsmittel tierischen Ursprungs, sie essen kaum noch Zucker und auch glutenfreie Nahrung gehört mittlerweile zum guten Ton. Ernährungsexperten sehen diesen Trend allerdings sehr kritisch, denn wer nicht unter Zöliakie leidet, der muss sich auch keine Gedanken um Gluten machen. Dass gesunde Menschen auf den Weizenkleber verzichten, ist vollkommen unnötig, denn es droht die Gefahr von Mangelerscheinungen.

    Zöliakie – eine Krankheit mit vielen Facetten

    Die Zöliakie ist eine vielschichtige Krankheit, die zu 30 % vererbt wird. Die Symptome sind vielseitig, die Betroffenen leiden unter Durchfall, sie verlieren drastisch an Gewicht, haben unbestimmte Bauchschmerzen oder fühlen sie fühlen sich ständig müde. Aber auch Blutarmut und Osteoporose ebenso wie Gelenkschmerzen, können ein Zeichen für eine Zöliakie sein. Den Betroffenen fehlen Eisen und Kalzium, zudem leiden sie nicht selten unter einem Mangel an Vitamin B 12 und D.

    Glutenfreie Nahrung – bei Zöliakie ein Muss

    Rund ein Prozent der Deutschen leidet unter Zöliakie, das heißt, wenn die Betroffenen Gluten essen, dann führt das zu Entzündungen im Dünndarm. Über einen längeren Zeitraum bilden sich dann sogenannten Dünndarmzotten immer mehr zurück und es kommt zu gefährlichen Mangelerscheinungen. Wer an Zöliakie erkrankt ist, der muss für den Rest seines Lebens eine sehr strenge Diät einhalten, und die passenden Nahrungsmittel zu finden, ist nicht immer ganz so einfach. Zwar gibt es heute eine Reihe von Lebensmitteln, die ohne das im Getreide enthaltene Klebereiweiß auskommen, trotzdem müssen die Betroffenen sehr genau auswählen, was sie essen dürfen und was nicht.

    Ein Trend aus den USA

    Glutenfreie Nahrung auf dem Speisezettel – dieser Trend kommt aus den USA. In Amerika ernähren sich immer mehr Menschen glutenfrei, in der irrigen Annahme, sie würden auf diese Weise an Gewicht verlieren. Für gesunde Menschen hat eine glutenfreie Nahrung aber keinerlei Vorteile, weder was die Gesundheit noch das Gewicht angeht. Vielfach müssen diejenigen, die auf Gluten verzichten, mit einer Gewichtszunahme rechnen. Glutenfreie Nahrung hat deutlich weniger Ballaststoffe und da das Klebereiweiß fehlt, schmeckt alles sehr trocken und damit auch wenig attraktiv. Der fragwürdige Trend aus den USA hat aber noch einen weiteren negativen Aspekt, denn diejenigen, die zwingend auf glutenfreie Nahrung angewiesen sind, werden von der Gesellschaft nicht mehr sonderlich ernst genommen.

    Die Erkrankung ernst nehmen

    Wer unter Zöliakie leidet, der sollte seine Krankheit sehr ernst nehmen. Es reicht schon ein achtel Gramm Getreidemehl und schon kommt es zu starken Beschwerden. Kleine Fehler können zwar toleriert werden, denn sie schaden der Diät auf Dauer nicht, aber auswärts essen zu gehen, ist für Menschen mit Zöliakie kaum möglich. Wenn die Diagnose steht, dann beginnt die Zeit der Nahrungsumstellung und das kann unter Umständen Wochen dauern. Auch wer hofft, dass alleine die Beschwerden durch die glutenfreie Nahrung von heute auf morgen komplett verschwinden, der wird mit Sicherheit enttäuscht werden. In der Regel vergehen sechs Monate bis zu einem Jahr, bis sich der Darm vollständig regeneriert hat. Nicht selten müssen Medikamente bei der Nahrungsumstellung helfen, wenn eine glutenfreie Nahrung alleine nicht hilft.

    Bei Verdacht nicht gleich verzichten

    Zöliakie wird das „Chamäleon“ der Medizin genannt, weil die Symptome so vielseitig sind. Wer nach dem Essen unter Bauchschmerzen leidet, sollte nicht gleich alle Getreideprodukte aus seiner Küche verbannen, erst ein Bluttest beim Arzt bringt Gewissheit darüber, ob es sich um eine Zöliakie oder einfach nur um eine Magenverstimmung nach einem üppigen Essen handelt. Sollte der Befund aber eindeutig auf Zöliakie hinweisen, dann folgt eine Magenspieglung mit einer Biopsie des Dünndarms. Der Eingriff ist harmlos und geht recht schnell über die Bühne. Auch ein Gentest ist möglich, aber nur, um eine Zöliakie in der Familie ausschließen zu können.

    Bild: © Depositphotos.com / minoandriani2

  • Reitferien – nicht nur für Pferdefreunde ein besonderes Erlebnis

    Reitferien – nicht nur für Pferdefreunde ein besonderes Erlebnis

    Bekanntlich liegt das Glück dieser Erde auf dem Rücken der Pferde und laut William Shakespeare wollte König Richard III. sein Königreich für ein Pferd hergeben. Reiten ist ein beliebter Sport, auf den viele auch in den Ferien nicht verzichten möchten und Reitferien machen nicht nur Kindern Spaß. In vielen Urlaubsregionen in ganz Europa werden Reitkurse und Stellplätze für Pferde angeboten, etwas Besonderes sind aber Reitferien am Meer, zum Beispiel in Dänemark.

    Vom Ackergaul zum Reittier

    Menschen und Pferde – das ist eine besondere Affinität. Schon immer haben Mensch und Tier eine enge Beziehung gehabt, schließlich gehört das Pferd zu den ältesten Nutztieren. Zunächst wurde das Pferd nur für die Arbeit auf dem Feld oder als Transporttier genutzt, später entdeckten die Menschen, dass Pferde auch als Reittiere gute Dienste leisten. Heute haben moderne Maschinen die Pferde bei der Landarbeit abgelöst, geblieben ist nur das Reittier und ein vierbeiniger Freund. Ob Islandpony oder Vollblüter, Pferde sind aus der Welt der Menschen nicht mehr wegzudenken. Wer einen besonderen Urlaub erleben möchte, der sollte Reitferien am Strand machen. Am Wasser entlang zu galoppieren, das hat was von Freiheit und Abenteuer, ein wunderbares Gefühl, das immer mehr Urlauber hautnah erleben wollen.

    Wie ein Besuch im Fitnessstudio

    Reiten ist ein Sport und wie bei jeder Sportart, so stellt sich auch hier die Frage: Wie gesund ist das Reiten? Für die Gesundheit lohnt es sich auf jeden Fall, den Pferderücken zu erklimmen, denn Reiten kann Rückenschmerzen vorbeugen, die Bauchmuskulatur stärken, die Fähigkeit zur Koordination fördern und beim Reiten lässt sich Stress abbauen. Ähnlich wie beim Schwimmen, werden beim Reiten alle Muskeln beansprucht, denn der Reiter muss sich permanent den Bewegungen des Pferdes anpassen. Bei jeder der drei Gangarten werden andere Muskeln gefordert, langfristig wird die Wirbelsäule entlastet und das beugt Problemen mit dem Rücken effektiv vor. Das rhythmische Auf und Ab löst zudem Verspannungen und auch für eine gerade Körperhaltung ist Reiten der optimale Sport. Reiten kann man noch bis ins hohe Alter, und deshalb verlieren auch Reitferien nie ihren Reiz.

    Reitferien in Dänemark

    Warum bietet sich Dänemark für Reitferien an? Ganz einfach, weil die dänische Küste an der Nordsee 400 km lang ist. Die wunderschöne Küste erstreckt sich von den Inseln im Wattenmeer im Süden, über die Haffküste bis hin zur wilden Brandung im Norden. Entlang dieser Küste gibt es Ferienhäuser, Campingplätze und auch Reiterhöfe für alle, die gerne mit dem Pferd die Umgebung erkunden möchten oder das Reiten erlernen wollen. Auch die westliche Küste von Jütland ist perfekt für Pferdefreunde und Reitsportler. Zwischen Nymindegab und Søndervig können Reiter am Strand entlang traben und wer noch Anfänger ist, kann sich auf verschiedenen Reitbahnen mit dem Pferd vertraut machen.

    Auf dem Pferderücken die Region erkunden

    Reitferien bieten eine gute Gelegenheit, um die Umgebung des Urlaubsortes einmal auf andere Art und Weise zu erkunden. In vielen Orten an der dänischen Küste werden geführte Reittouren angeboten und die Teilnehmer einer solchen Tour lernen dabei die Schönheit der Küstenlandschaft kennen. Wer möchte nicht mit seinem Pferd in einen malerischen Sonnenuntergang reiten? Die Heide von Jütland ist hier ein ebenso schönes Ziel wie auch die zahlreichen Fjorde, die endlosen Strände und die weiten Dünenlandschaften.

    Das Pferd einfach mitbringen

    Auch wer sein Pferd von zu Hause mitbringen möchte, der wird in Dänemark viele Reiterhöfe finden, in denen das Pferd einen Platz findet. Die Reitschulen in Westjütland haben viel Erfahrung im Umgang mit Pferden und das Tier ist dort immer bestens aufgehoben. In der ganzen Region sind zudem viele Ferienhäuser und Ferienwohnungen zu finden, sodass kein Reiter einen langen Weg hat, wenn er mit seinem Pferd ausreiten möchte.

    Bild: © Depositphotos.com / Alexia