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  • Sportlich trotz Kälte – sieben Wintersportarten im Test

    Sportlich trotz Kälte – sieben Wintersportarten im Test

    Schnee, Eis und Dunkelheit sorgen dafür, dass viele zu Sportmuffeln mutieren. Es fehlt an der nötigen Motivation und auch die Angst, dass die eisige Kälte der Gesundheit schaden könnte, hält viele davon ab, im Winter sportlich aktiv zu werden. Aber der Winter ist keine Ausrede, wenn es um Bewegung geht und es gibt viele Wintersportarten, die auch noch Spaß machen, wenn der Schnee leise vom Himmel rieselt und die Eiszapfen Lichterkette von der Dachrinne hängen.

    Fit für den Frühling mit Skilanglauf

    Wer sich die Langlaufskier unterschnallen will, der muss für seinen Sport nicht in die Alpen, um dort in die gespurten Loipen zu gehen, Skilanglauf ist auch im heimischen Winterwald möglich. Besonders für Jogger ist der Skilanglauf eine der Wintersportarten, die eine Alternative zum Laufen darstellt, denn die gleitenden Bewegungen der Knie und Hüfte ähnelt dem Laufen. Wichtig ist die passende Kleidung, wie bei allen anderen Wintersportarten. Für Skilangläufer sind zwei dünne Jacken und darüber eine warme Windjacke optimal und auch bei den Hosen gilt der Zwiebellook.

    Curling – die exotischste der Wintersportarten

    Curling hat für viele Zuschauer wenig von einer typischen Wintersportart, trotzdem erfreut sich das Eisstockschießen nicht nur in den Alpenregionen großer Beliebtheit. Curler sind immer an der frischen kalten Winterluft, sie bewegen sich und sie müssen für ihren Sport eine gute Koordination und ein noch besseres Gleichgewichtsgefühl mitbringen.

    Perfekt für die Muskeln – Eislaufen

    Alle, die nach dynamischen Wintersportarten suchen, sollten aufs Eis gehen, denn auf dem Eis werden vor allem die Beine und der Po trainiert. So wachsen nicht nur die Muskeln, auch um Ausdauer aufzubauen, ist Eislaufen der optimale Sport. Zudem wird das Gleichgewicht trainiert und wer fit ist, der sollte zwischen 20 und 30 Minuten am Tag aufs Eis gehen und Tempo machen.

    Der ideale Wintersport für Athleten – Klettern

    Wer seinen ganzen Körper trainieren will, der sollte zum Klettern gehen, denn Klettern fordert jeden Muskel. Klettern gehört zu den athletischen Wintersportarten und verlangt ein hohes Maß an Konzentration und Beweglichkeit, aber wer Klettern zu seiner Sportart im Winter machen will, der sollte körperlich fit sein.

    Tanzen ist Trumpf

    Tanzen ist weitaus mehr als nur rhythmische Bewegung zur Musik, Tanzen ist eine der Wintersportarten, die bis ins hohe Alter ausgeübt werden können. Wer Musikgefühl hat, der kann auch eine flotte Sohle aufs Parkett legen, welcher Tanz dabei bevorzugt wird, spielt bei diesem sportlichen Hobby keine Rolle. Step-Dance und Zumba sind perfekt für die sportlichen Tänzer, wer mehr Spaß an eher ruhigen Tanzart hat, der sollte die Klassiker unter den Tänzen, den Walzer oder den Foxtrott wählen. Schon eine Stunde zu tanzen ist so effektiv wie eine Stunde Joggen, und Kalorien werden dabei auch noch verbrannt.

    Schwimmen – der beste Ausgleichssport im Winter

    Schwimmen gehört nicht nur zu den gesündesten Wintersportarten, Schwimmen ist generell eine Sportart, die gesund wie kaum eine andere ist. Wer richtig trainieren möchte, der sollte 300 bis 500 Meter schwimmen, denn nur dann werden die Arme und der Oberkörper perfekt trainiert. Das Schöne am Schwimmen ist, dass sich der Körper nach dem Sport sehr schnell wieder erholt, denn durch die horizontale Lage im Wasser werden alle Gefäße immer sehr gut durchblutet.

    Wintersportarten Kraftvoll und schnell – Tennis und Squash

    Wenn es um Schnelligkeit, Kraft und Ausdauer geht, dann sind Tennis und Squash wunderbare Sportarten für die Wintermonate. Das schnelle Squash ist aber besonders für Anfänger anstrengend und sie sollten einen langsamen Ball wählen, um das Tempo moderat zu halten. Wer mit dem Tennisspielen beginnen will, der sollte auf einem Ascheplatz spielen, denn Kunstrasen macht den Ball sehr schnell. Tischtennis ist hingegen perfekt für alle Sportmuffel, die immer wieder eine andere Ausrede finden, um sportlich nicht aktiv zu werden.

    Bild: © Depositphotos.com / artcasta

  • Wie lang sollte die Stillzeit dauern?

    Wie lang sollte die Stillzeit dauern?

    Muttermilch ist die gesündeste und natürlichste Nahrung, die es gibt und die meisten Frauen möchten ihr Kind gerne stillen. Immer wieder sehr kontrovers diskutiert wird aber die Frage, wie lange die Stillzeit sein soll? Wie lange soll das Kind an der Brust der Mutter trinken und wann ist der Zeitpunkt erreicht, wo die Muttermilch für das Kind keine positiven Effekte mehr hat? Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt eine Stillzeit von mindestens sechs Monaten, danach sollte das Kind zusätzlich zur Muttermilch mit dem ersten Brei Bekanntschaft machen, aber nicht alle Mütter sind mit der Empfehlung der WHO auch einverstanden.

    Vier Monate Stillzeit reichen aus

    Die Muttermilch liefert dem Kind alles, was es braucht, um gesund groß zu werden. Sie ist zudem leicht verdaulich und während des Stillens genießt das Baby die Nähe und die Geborgenheit der Mutter. Die Nationale Stillkommission bestärkt daher alle Mütter darin, ihre Kinder zu stillen, wie lange die Stillzeit aber dauern soll, darüber ist man sich uneinig. Während die WHO sechs Monate voll zu stillen und danach bis 2 Jahre oder länger unter Hinzunahme von Folgenahrung für optimal hält, empfehlen viele Kinderärzte, schon Kinder ab dem vierten Lebensmonat zusätzlich mit Brei zu füttern. Vier Monate ausschließlich Muttermilch reichen aus, um das kindliche Immunsystem perfekt zu stabilisieren und um einen effektiven Schutz vor möglichen Allergien aufzubauen. Wird das Kind länger als vier Monate gestillt, dann wird dieser Effekt nicht verbessert, sogar das Gegenteil kann der Fall sein. Einige Wissenschaftler sind der Meinung, dass Kinder, die länger als vier Monate voll gestillt werden, ein höheres Risiko haben, an einer Allergie zu erkranken, auch Eisenmangel kann die Folge einer zu langen Stillzeit sein.

    Frühe Beikost schützt das Immunsystem

    Um das Risiko einer späteren Allergie zu minimieren, hat Professor Klaus Vetter bei einem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe dazu geraten, Kinder ab dem vierten Monat mit fester Nahrung wie zum Beispiel Babybrei zu füttern. Damit folgt Professor Vetter einer Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie. Die Fütterung von Beikost ab dem vollendenden vierten Lebensmonat ist für das kindliche Immunsystem optimal, denn ob eine Stillzeit, die darüber hinaus geht, tatsächlich eine präventive Wirkung hat, darüber gibt es bis heute keine gesicherten Erkenntnisse. Diese Empfehlung gilt allerdings nur für die Kinder, die den westlichen Industriestaaten wie Deutschland geboren werden und nicht für Kinder aus Entwicklungs- und Schwellenländern, in denen die Gesundheitsstandards und die hygienischen Verhältnisse nur unzureichend oder gar nicht vorhanden sind.

    Unverständnis für Frauen, die lange stillen

    Für Neugeborene, die gestillt werden, haben alle Verständnis, wenn das Kind aber bereits laufen kann, dann hört das Verständnis auf. Mütter, die ihre Kinder bis ins Kindergartenalter oder sogar darüber hinaus stillen, sind zwar außerhalb der empfohlenen Norm, aber die meisten stehen zu dieser langen Stillzeit. Sie sind davon überzeugt, dass ihre Kinder nicht so schnell krank werden wie die Kinder, die nach vier oder sechs Monaten abgestillt werden. Auch die innige Bindung zwischen Mutter und Kind spielt bei einer überlangen Stillzeit eine wichtige Rolle, obwohl Kinderpsychologen das etwas anders sehen. Sie sind der Meinung, dass übermäßig langes Stillen die Kinder unselbstständig macht und sie verweichlicht. Es gibt allerdings keine beweiskräftigen Studien zu dieser These, denn spätestens wenn das Kind in einem Kindergarten kommt, dann werden auch die starken Bindungen zur Mutter gelockert.

    Wenn die Stillzeit stressig wird

    Das Stillen von Neugeborenen ist für die Mütter eine große Erleichterung im Alltag. Sie müssen in der Nacht keine Fläschen warm machen und wenn es mit dem Baby auf Reisen geht, dann reist der Proviant einfach mit. Werden die Kinder aber älter, dann kann Stillen stressig sein, denn die Mutter muss für einen langen Zeitraum zum Beispiel auf Alkohol verzichten, und auch mit dem Beruf ist das Stillen nicht so einfach zu vereinbaren.

    Bild: © Depositphotos.com / chesterf

  • Die Top Ten der guten Neujahrsvorsätze

    Umfrage: Gesunde Ernährung, mehr Sport und Entrümpeln – das haben sich die Deutschen für 2016 vorgenommen

    Baierbrunn (ots) – Im neuen Jahr soll alles besser werden! Wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ herausfand, haben zwei Drittel der Männer und Frauen in Deutschland (67,0 Prozent) für 2016 wieder gute Vorsätze gefasst. Ganz oben auf der Liste steht dabei eine gesündere und ausgewogenere Ernährung (22,7 %) sowie mehr Sport und Fitness (22,6 %). Jeder Fünfte (21,2 %) hat sich vorgenommen, sich im neuen Jahr weniger aufzuregen und immer ganz gelassen zu bleiben. Jeder Sechste (17,6 %) will seine Freundschaften besser pflegen. Natürlich versuchen auch wieder etliche (16,4 %), im neuen Jahr mehr auf ihr Gewicht zu achten und einige Kilos abzunehmen. Jeder Siebte (14,7 %) will sich mehr Erholungspausen gönnen. Auch mehr Gymnastik, um etwas für die Beweglichkeit zu tun, steht auf der Top-Ten-Liste der guten Neujahrsvorsätze (12,5 %). Jeder Achte (11,7 %) plant, notwendige Arztbesuche nicht mehr vor sich herzuschieben und immer sofort zum Arzt gehen. Zehn Prozent der befragten Männer und Frauen (10,2 %) wollen sich mehr um ihre Familie kümmern. Zu den beliebtesten Vorsätzen gehört außerdem, endlich die Wohnung oder das Haus zu entrümpeln und mal gründlich aufzuräumen (9,6 %). 

    Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.146 Frauen und Männern ab 14 Jahren. 

    Dieser Text ist nur mit Quellenangabe „Apotheken Umschau“ zur Veröffentlichung frei. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.apotheke-umschau.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3219575
  • Kluge Köpfe zeitig aufspüren

    Frühe Intelligenztests können helfen, Talente nicht verkümmern zu lassen

    Baierbrunn (ots) – Werden bei Kindern besondere Begabungen nicht frühzeitig erkannt, kann das Nachteile für ihren weiteren Lebensweg haben. „Nicht alles lässt sich später aufholen“, warnt Professorin Franzis Preckel, die an der Universität Trier die Abteilung für Hochbegabtenforschung und -förderung leitet im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. „Manche Talente verkümmern sogar, wenn sie nicht gepflegt werden.“ Schüler, die die ersten Klassen mühelos mit Bestnoten absolvieren, können später schulische Probleme bekommen. In den höheren Klassen genüge es nicht mehr, sich allein auf seine Intelligenz zu verlassen, erläutert Dr. Rüdiger Hossiep, Eignungsdiagnostiker und Personalpsychologe an der Uni Bochum. „Einige Hochbegabte erreichen keinen hohen Schulabschluss, weil sie sich nie angestrengt haben.“ Vieles spricht dem Bericht zufolge daher dafür, schon sehr junge Menschen auf ihre Intelligenz hin zu testen, wenn sie sich auffällig verhalten. „Intelligenz drückt sich längst nicht immer durch Leistung aus. Intelligenztests können dann dazu beitragen, das Potenzial eines Menschen zu erkennen“, so Preckel. 

    Dieser Beitrag ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. 

    Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 1/2016 A liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.apotheken-umschau.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3219527
  • Vom Kinderwunsch zum Wunschkind

    Vom Kinderwunsch zum Wunschkind

    In Deutschland steigt die Geburtenrate, das heißt, immer mehr Paare entscheiden sich für Nachwuchs und wünschen sich ein Kind. Aber vom Kinderwunsch zum Wunschkind ist es oft ein schwieriger Weg, denn nicht immer klappt alles nach Plan. Die moderne Medizin kann es möglich machen, dass aus einem Paar eine Familie wird, denn die Methoden sind heute sehr effizient. Manchmal ist Geduld gefragt, denn nicht immer geht der Traum vom Wunschkind auch sofort in Erfüllung.

    So klappt es mit dem Wunschkind

    Frauen, die schwanger werden möchten, sollten während ihrer fruchtbaren Tage möglichst alle zwei Tage Sex haben, unter Zwang setzen sollte sich aber keiner. Um schwanger zu werden, ist es wichtig gesund zu sein, daher sollten die angehenden Mütter sich drei Monate vor der geplanten Empfängnis gründlich untersuchen lassen und auch sicherstellen, dass es eine Immunität gegen Röteln gibt. Gesund essen und Genussgifte wie Alkohol und Nikotin stark einschränken, das gehört ebenfalls zur Schwangerschaftsvorbereitung, ebenso wie der Besuch beim Zahnarzt. Frauen mit Amalgamplomben haben mitunter seltener einen Eisprung. Es sollte daher mit dem Zahnarzt abgeklärt werden, ob diese Plomben eventuell gegen Zahnfüllungen aus Kunststoff oder Keramik ausgetauscht werden können. Noch mehr Tipps rund ums Schwangerwerden findet man hier: http://www.folio-familie.de/kinderwunsch.html

    Eine neun Monate lange spannende Reise

    Wenn die Periode aussetzt, die Brüste spannen und Übelkeit am Morgen keine Seltenheit mehr ist, dann ist sehr wahrscheinlich ein Wunschkind auf dem Weg. Ein Schwangerschaftstest bringt in diesem Fall Gewissheit, und wenn das Schwangerschaftshormon HCG nachgewiesen wurde, dann steht eindeutig fest: Die Familie wird um ein Mitglied reicher. Vor allem das erste Trimester der Schwangerschaft empfinden viele Frauen als belastend. Der Körper stellt sich auf die Schwangerschaft ein und das geht leider nicht ganz ohne Beschwerden ab. Erst ab dem vierten Monat fühlen sich die meisten Frauen richtig wohl und können die Schwangerschaft genießen. Bis zur 32. Woche haben Schwangere alle vier Wochen einen Termin bei ihrem Arzt, ab der 33. Woche dann alle 14 Tage. Insgesamt sind es also zehn bis zwölf Untersuchungen, bei denen sich der Arzt davon überzeugt, dass es der Mutter und dem Wunschkind gut geht. Drei Ultraschalluntersuchungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt, werdende Eltern, die ihren Nachwuchs öfter sehen möchten, müssen diese Untersuchungen aus der eigenen Tasche bezahlen.

    Der Weg ins Leben

    Das Wunschkind kann entweder in einem Krankenhaus, in einem Geburtshaus oder auch zu Hause das Licht der Welt erblicken. Wenn der Bauch sich deutlich gesenkt hat und die Mutter die ersten Wehen spürt, dann will das Kind auf die Welt. Frauen, die zum ersten Mal ein Kind zur Welt bringen, müssen mit durchschnittlich zehn Stunden Wehen rechnen, beim zweiten Kind geht alles ein wenig schneller. Um die Wucht der Presswehen abzufangen, ist eine Periduralanästhesie, kurz auch PTA genannt, eine gute Sache, denn der natürliche Drang zu pressen bleibt, aber die Mutter verspürt keinerlei Schmerzen mehr. Auch gezielte Atemübungen, die im Rahmen der Schwangerschaftsgymnastik oder einem Geburtsvorbereitungskurs erlernt werden können, sind perfekt, um die Geburt entspannt zu gestalten.

    Stillen oder Flasche?

    Ist das Wunschkind auf der Welt, dann wird es der Mutter sofort an die Brust gelegt. Dort wird es die wertvolle und nahrhafte Vormilch (Kolostrum) trinken. Die eigentliche reife Muttermilch schießt erst nach ca. drei Tagen ein. Ob das Wunschkind gestillt werden soll, das bleibt jeder Mutter selbst überlassen. Muttermilch ist das Gesündeste, was es gibt, sie stärkt nicht nur das kindliche Immunsystem, durch das Stillen wird auch eine innige Beziehung zwischen Mutter und Kind aufgebaut und die Eltern müssen nicht mehrmals in der Nacht in die Küche laufen, um das Fläschchen zuzubereiten. Nicht immer klappt es mit dem Stillen wie gewünscht und wenn das der Fall ist, dann sollte sich die Mutter keine Sorgen machen, denn auch Flaschenkinder werden gesund groß.

    Bild: © Depositphotos.com / pitrs10

  • Hepatitis – eine Krankheit mit vielen Gesichtern

    Hepatitis – eine Krankheit mit vielen Gesichtern

    Viele kennen Hepatitis unter dem Namen Gelbsucht oder auch Gilb, aber gemeint ist eine Erkrankung der Leber, genauer gesagt, eine chronische Entzündung der Leber. Den Namen Gelbsucht bekam die Krankheit durch ihre auffälligen äußeren Symptome wie eine gelbliche Haut und eine Gelbfärbung des weißen Teils der Augäpfel. Hepatitis ist eine Krankheit mit vielen Gesichtern und eben so vielen möglichen Ursachen. Da es kaum Symptome gibt, bleibt die Krankheit oft lange unerkannt, was unter Umständen sehr gefährlich werden kann.

    Welche Ursachen gibt es für Hepatitis?

    Die Palette der Ursachen für eine Hepatitis ist breit gefächert. Eine Virusinfektion kann ein Auslöser sein, aber auch Alkoholmissbrauch kann die Leber schädigen und eine Gelbsucht auslösen. Eine Fettleber ist ebenfalls eine der möglichen Verursacher, möglich sind zudem Autoimmunerkrankungen oder eine Störung im Immunsystem. Die häufigste Ursache ist aber eine virale Infektion, die sowohl Hepatitis A wie auch B, C, D und E auslöst. Wissenschaftler vermuten auch, dass die zunehmende Anzahl von Umweltgiften für eine Leberentzündung sorgen können, eher selten sind Pilze, Parasiten oder Bakterien die Ursache.

    Gibt es typische Symptome?

    Was die Diagnose Hepatitis so schwierig macht, ist das Fehlen von Symptomen. Die Betroffenen fühlen sich müde, sie haben wenig Appetit und verspüren einen leichten Schmerz im Bereich des Oberbauches, der sich aber nicht genau lokalisieren lässt. Nicht immer kommt es zu den für Gelbsucht typischen Symptomen wie einer Gelbfärbung der Haut und der Augäpfel oder einem dunkel gefärbten Urin. Da bei Hepatitis die Funktion der Leber gestört ist, kommt es zu einem Stau der Gallenflüssigkeit, die für einen unangenehmen Juckreiz, aber auch für Verdauungsstörungen sorgen kann. Durchfall, Erbrechen und Übelkeit sind daher ebenfalls Symptome, die auf eine Hepatitis hinweisen.

    Die Diagnose Hepatitis

    Besteht der Verdacht auf Hepatitis, dann wird der Arzt zunächst einmal Blut abnehmen und den Wert der Leberenzyme bestimmen, die immer erhöht sind, wenn die Leber entzündet ist. Zudem wird der Wert des gelben Gallenfarbstoffs, des Bilirubins bestimmt. Wenn auch dieser Wert erhöht ist, dann spricht das ebenfalls für einen Leberschaden. Um die spezifische Form erkennen zu können, werden Antikörpertests gemacht. Komplettiert wird die Diagnose durch eine Ultraschalluntersuchung, denn durch eine gezielte Sonografie kann der Arzt mehr über die Struktur, die Größe und die Kontur der Leber erfahren. Leider lässt sich die eigentliche Ursache der Leberentzündung anhand einer Ultraschalluntersuchung nicht erkennen. Um den Schweregrad der Entzündung bestimmen zu können, muss deshalb im Rahmen einer Leberpunktion Gewebe entnommen werden.

    Wie sieht die Therapie aus?

    Welche Therapie infrage kommt, das richtet sich immer nach der Schwere der Entzündung. Bei den chronischen Formen wie B und C, ist eine Therapie mit entsprechenden Medikamenten möglich, die nicht nur eine Besserung einleiten, sondern auch eine komplette Ausheilung möglich machen. Neue Präparate, die in den letzten Jahren zugelassen worden sind, ermöglichen eine kurze Therapie und auch weniger Nebenwirkungen. Besonders bei Patienten, die bereits eine Leberzirrhose haben, zeigen sich schnelle und auch nachhaltige Erfolge. Eine Behandlung mit Interferon, die noch vor wenigen Jahren zur Standarttherapie gehörte, ist dann nicht mehr notwendig. Handelt es sich um eine Alkoholhepatitis, dann ist eine sofortige Abstinenz ein Muss, die eigentliche Behandlung richtet sich aber auch hier nach dem Schweregrad der Leberschädigung. Bei einer Autoimmunhepatitis kommt es immer dann zu einem chronischen Verlauf, wenn die Erkrankung zu spät festgestellt wurde, helfen können in diesem Fall spezielle Immunsuppressiva, wie zum Beispiel Cortison. Zwar verbessern sich dann die Symptome und die Laborwerte sind wieder in einem normalen Bereich, allerdings müssen die Betroffenen über einen sehr langen Zeitraum, wenn nicht sogar lebenslänglich behandelt werden, was zu starken Nebenwirkungen führen kann. Handelt es sich um eine Fettleber, dann hilft nur Abnehmen, um das Körperfett auf Dauer deutlich zu reduzieren.

    Bild: © Depositphotos.com / ivelin